DE300655C - - Google Patents

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DE300655C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A25/00Gun mountings permitting recoil or return to battery, e.g. gun cradles; Barrel buffers or brakes
    • F41A25/02Fluid-operated systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Flüssigkeitsbremse für Geschütze mit veränderlichem Rohrrücklauf, bei der zwei Kolbenscheiben hintereinander angeordnet sind, von denen die eine gerade geführt ist, und die andere mit der Kolbenstange gedreht werden kann, so daß je nach der Größe dieser Drehung die Durchflußkanäle für die Bremsflüssigkeit beim Rücklauf früher oder später abgeschlossen werden, und der Rücklauf
' ίο somit kürzer oder länger wird.
Bei den bisher bekannten Flüssigkeitsbremsen dieser Art befinden sich die für den Durchlaß der Flüssigkeit erforderlichen Kanäle im Kolben oder in den Kolbenscheiben, wobei durch Drehung des Kolbens die Kanäle mit Hilfe von Scheiben oder Ventilen geschlossen und geöffnet werden. Hierbei besteht der Nachteil, daß das Innere des Kolbens einem zu hohen Druck ausgesetzt ist, woraus öfter Brüche und Material-Schäden entstehen. ' Dieser Nachteil wird auch nicht beseitigt durch Vorrichtungen, bei denen die Durchlaßquerschnitte nur zum Teil durch Durchbrechungen des Kolbens und zum Teil durch Längsnuten des Bremszylinders gebildet werden. Dagegen vermeidet die Erfindung die erwähnten Nachteile dadurch, daß die Durchlaßkanäle überhaupt nicht mehr im Kolben, sondern ausschließlich im Bremszylinder vorgesehen sind, so daß der Kolben und die Kolbenscheiben im wesentlichen mit ihrem ganzen ungeschwächten Querschnitt den Druck aufnehmen können. Erreicht ist dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die gerade geführte Kolbenscheibe mit Ansätzen den Querschnitt von allmählich enger werdenden Nuten des Bremszylinders teilweise ausfüllt, während der hierbei freibleibende Teil des Querschnittes der Nuten durch Ansätze der drehbaren Kolbenscheibe je nach dem Betrag der dieser Scheibe erteilten. Drehung mehr oder weniger verdeckt und beim Rücklauf früher oder später ganz abgeschlossen wird. - . ■ '
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt, nach der Linie 1-1 von Fig. 2.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie 2-2 von Fig. ι in der Stellung, die die Teile für den längsten Rücklauf, also für eine Rohrerhöhung von o° einnehmen. 50'
Fig. 3 ist ein gleicher Querschnitt in der Stellung der Teile, die sie beim kürzesten Rücklauf, also bei der größten vorkommenden Rohrerhöhüng, einnehmen. /
Fig..4 veranschaulicht eine Vorderansicht der gerade geführten und
Fig. 5 eine Vorderansicht der drehbaren Kolbenscheibe. ■ .
Fig. 6 stellt schematisch eine, der in. den Bremszylinder eingeschnittenen, sich ällniählieh verjüngenden Nuten und mehrere gegenseitige Lagen der Ansätze der beiden Kolbenscheiben dar. λ
In dem Bremszylinder α gleitet, wie üblich, der Bremskolben, dessen Stange d mit einem Kopf d1 versehen ist. Auf letzterem sitzt eine Kolbenscheibe I, die sich mit den Leisten f, f1 (Fig. 1 bis 4) in geradlinig eingeschnittenen Zügen i des Bremszylinders führt, so daß sie keinerlei Verdrehung erfahren kann. Dahinter liegt die Kolbenscheibe II, die mit dem Kolbenkopf d1 fest verbunden ist und durch Drehung der KoI-
. benstange der Rohrerhöhung entsprechend gedreht werden kann, was zweckmäßig in an sich bekannter Weise selbsttätig in Abhängigkeit von der Erhöhung des Geschützrohres geschieht. Außer den zur Führung der -Kolbenscheibe I. dienenden Nuten i besitzt der Bremsz3'linder noch Nuten i1, die, wie Fig. 6 erkennen läßt, an Breite allmählich abnehmen. In diesen Nuten laufen Ansätze c1 der geradlinig geführten
ίο Kolbenscheibe I und dahinter Ansätze c der drehbaren Kolbenscheibe ll. Die Nuten sind, wie die Fig. 2 und 3 und 6. erkennen lassen, erheblich breiter als die doppelte Breite eines der Ansätze c1 oder c beträgt.
Beträgt die Rohrerhöhung 0°, so wird die Kolbenscheibe II so gedreht, daß ihre Ansätze c vollständig sich deckend hinter den Ansätzen c1 liegen, wie dies in Fig. 2 angenommen ist, wo demgemäß nur die Ansätze c1 sichtbar sind.
Die Nuten i1 sind also bis auf den von den Ansätzen c1 eingenommenen Teil im Querschnitt vollständig frei und bilden somit Durchlaßquerschnitte für die Bremsflüssigkeit, die durch diese Kanäle beim Rücklauf von der einen auf die andere Kolbenseite übertritt. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, findet dabei ein völliger Abschluß dieser Durchlaßquerschnitte nicht statt, so daß der längste Rücklauf erzielt wird.
Erhält das Rohr eine größere Erhöhung, so wird selbsttätig oder von Hand die Scheibe II um ein entsprechendes Stück verdreht, so daß die Ansätze c dieser Scheibe um ein Stück hinter den Ansätzen c1 der Scheibe I hervortreten, und somit schon bei Beginn des Rücklaufes den von den Ansätzen c1 frei gelassenen Teil des' Querschnittes der Nuten i1 um einen gewissen Betrag abschließen. In Fig. 6 ist dieser Zustand durch das eingezeichnete erste .Ansatzpaar c, c1 angedeutet. Es ergibt sich, daß alsdann beim Rücklauf die sich allmählich verengernden Nuten i'1 früher abgeschlossen werden als in dem vorher besprochenen Fall, und daß demgemäß der Rohrrücklauf verkürzt wird.
Das zweite Ansatzpaar c, c1 in Fig. 6 nimmt eine solche Stellung ein, daß die Ansätze c völlig hinter den Ansätzen c* hervorgetreten sind, so daß beim Rücklauf der Abschluß der Durchlaßquerschnitte der Nuten i1 noch früher stattfindet. Dies entspricht dem kürzesten Rücklauf bei größter Rohrerhöhung und der in Fig. 3 ersichtlichen Stellung der Teile.
Der Vorlauf wird durch eine Hemmstange g von bekannter Art gedrosselt. Die Füllung der Kolbenstange erfolgt unter Druck des Ventils h, das beim Rücklauf zurückgedrückt wird, so daß die Flüssigkeit durch die Kanäle d2 in die hohle Kolbenstange eindringt. Nach dem Rücklauf schließt sich das Ventil h infolge des Druckes der Feder k. ■ Die Flüssigkeit in der ^Kolbenstange wird beim Vorlaufe durch die Bremsnut g1 in die Vorlaufstange gepreßt, so daß der Vorlauf ohne Stoß und Ruck vor sich geht.
Da nun bei großer Rohrerhöhung der Rücklaufweg kürzer ist, also die Federkraft für den Vorlauf vermindert wird, so würde kein vollständiger Vorlauf des Rohres eintreten und Rohr samt Bremse zurückbleiben. Um diesen Übel- ■ stand zu vermeiden, sind in der Kolbenscheibe I, im Ventil h und im Kolbenstangenkopf d1 Bohrungen e1 vorgesehen, die sich erst bei größter Rohrerhöhung öffnen, die Flüssigkeit aus der Kolbenstange d ablassen lind so, den Rohrvorlauf erleichtern. ' . ' .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flüssigkeitsbremse für Geschütze mit veränderlichem Rohrrücklauf, bei der zwei Kolbenscheiben hintereinander angeordnet sind, von denen die eine gerade geführt ist, und die andere mit' der Kolbenstange gedreht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die gerade geführte Kolbenscheibe (I) mit Ansätzen (c1) den Querschnitt von allmählich enger- werdenden Nuten (i1) des Bremszylinders teilweise .ausfüllt, während der hierbei frei bleibende Teil des Querschnittes der Nuten durch Ansätze (c) der drehbaren Kolbenscheibe (II) je nach dem Betrag .der dieser Scheibe erteilten Drehung mehr oder weniger verdeckt und beim Rücklauf früher oder später ganz abgeschlossen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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