DE300337C - - Google Patents

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DE300337C
DE300337C DENDAT300337D DE300337DA DE300337C DE 300337 C DE300337 C DE 300337C DE NDAT300337 D DENDAT300337 D DE NDAT300337D DE 300337D A DE300337D A DE 300337DA DE 300337 C DE300337 C DE 300337C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/60Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like
    • B21D53/68Making other particular articles cutlery wares; garden tools or the like rakes, garden forks, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 300337 KLASSE 7c. GRUPPE
Firma W O. SCHULTE in PLETTENBERG, Westf.
Vorrichtung zum Ausstanzen von Rechenzinken aus einem Blechstreifen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1916 ab.
Die Erfindung betrifft das Ausstanzen -von Rechenzinken aus Blechplatten.
Aus einem Materialstreifen können zwei mit ihren Zinken gegeneinander gekehrte Rechen derart ausgestanzt werden, daß die Zinken beider Rechen gegeneinander gekehrt sind und wechselweise in die Zwischenräume zwischen den Zinken des anderen Rechens eingreifen. Das Ausstanzen geschieht gemäß
ίο der vorliegenden Erfindung serienweise, z. B. mit Hilfe von zwei Werkzeugen, welche zusammen diejenige Materialmenge ausstanzen, welche zwischen zwei Zinken des einen und dem dazwischenliegenden Zinken des anderen Rechens sich befinden. Um ein fortlaufendes Stanzen des mechanisch vorgeschalteten Materialstückes zu ermöglichen, wird dieses in einem schrittweise vorgeschalteten Schlitten gelagert, und die beiden Werkzeuge (Stempel und Matrize) werden in einem Abstand derart voneinander angeordnet, daß bei Beginn des Stanzvorganges zunächst nur das eine der Werkzeuge schneidet und beim zweiten Stanzvorgange das beim ersten entstandene Stanzloch durch das zweite Werkzeug ergänzt und fertiggestellt wird, während das erste Werkzeug dabei gleichzeitig wieder die eine Seite des nächsten auf der gleichen Seite . gelegenen Zinkens freilegt. Der A^organg ist also ein solcher, daß das eine Werkzeug bei jedem Stanzvorgang die' eine Seite eines Zinkens ausstanzt und das zweite Werkzeug die zweite Seite desselben Zinkens beim darauffolgenden Stanzvorgange aus dem Ma-
terialstreifen herauslöst.· - .
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Einrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung und zwar ist
Fig. ι ein Schnitt durch die Vorrichtung, während .
Fig. 2 einen Grundriß veranschaulicht.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind'an-dem Stößel einer Exzenterpresse mit Plilfe der Platte 1 zwei Stanzeisen 2 und 3 befestigt, welche, wenn sie dicht nebeneinander lägen, das Profil eines Zinkens umschlössen.
Durch Bohrungen in der Abstreiferplatte 4 hindurch wirken die Werkzeuge 2 und 3 auf den Unterteil 5 und stanzen dabei aus der Platte 6 die einzelnen Zinken heraus. Die Ausbildung der Werkzeuge ist, wie erwähnt, derart, daß das eine derselben beim Ausstanzen der Lücken, zwischen den Zinken jeweils die durch das andere bereits fertiggestellte Stanzöffnung ergänzt.
Wird z. B. das Werkstück bei dem in Fig. ι dargestellten Ausführungsbeispiel von links eingeführt, so stanzt das linke Werkzeug 2 zunächst für sich allein den mit a bezeichneten Teil der Lücke zwischen den beiden Zinken 7 und 8 aus. Beim nächsten Hub, bei dem der Schlitten mit Werkstück um eine Teilung \veiter nach rechts gerückt ist, werden die Teilstücke b und a1 ausgestanzt, d. h. also,N während vorher durch Ausstanzen des Stückes α die linke Seite des Zinkens 7 freigelegt wurde, wird beim zweiten. Hub die rechte Seite desselben durch Ausstanzen des Teilstückes b freigelegt. Bei der letzten Ab-
wärtsbewegung der Stempel arbeitet nur das rechte Werkzeug" 3 allein. Dabei wird die Form des letzten Zinkens, die beim vorletzten Hub durch Ausstanzen des linken Teilstückes freigelegt worden war, nunmehr ,auch auf ihrer rechten Seite frei. Der Vorschub des Schlittens erfolgt selbsttätig. An der Unterseite des Schlittens ist eine Zahnstange angebracht, in welche ein Zahnrad 9 eingreift.
Mit dem Zahnrad auf derselben Welle sitzt ein Schaltrad 10 mit Schalthebel und Schaltklinke. Der Schalthebel wird durch eine auf die Exzenterwelle der Presse aufgesetzte Kurbelscheibe durch Vermittlung einer Schubstange um einen bestimmten Winkel hin und her bewegt und nimmt bei seinem Hingang das Schaltrad mit, bei seinem Rückgange gleitet die Schaltklinke über die Zähne des Schaltrades hinweg. Das Schaltrad und mit ihm seine Welle, das Zahnrad und der Schlitten werden also immer weiter nach rechts bewegt. Sind alle Lücken ausgestanzt, der Schlitten also in seiner rechten Endlage, so wird nach dem Herausnehmen des gestanzten Werkstückes die Schaltklinke vom Arbeiter hochgehoben, gibt also das Schaltrad frei und die Welle wird mit einer aufgesteckten Handkurbel zurückgedreht, der Schlitten gelangt also in seine linke Endlage, wo ein neues Werkstück eingelegt wird.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Vorrichtung zum Ausstanzen zweier mit ihren Zinken gegeneinander gekehrten und ineinandergreifenden Rechen aus einem Blechstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Werkzeuge (2, 3) verwendet werden, von denen das eine (2) eine Seite (α) einer Zinkenform (7), das andere (3) die andere Seite (■&)' einer Zinkenform (7) ausschneidet, wobei die Werkstücke in einem schrittweise vorschaltbaren Schlitten gelagert und beide Werkzeuge in einem solchen Abstande voneinander angeordnet sind, daß nach jedem Schalthube des Schlittens von beiden Werkzeugen (2, 3) die Flanken (α1 bzw. b) zweier verschiedener Zinken freigestanzt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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