DE3003294A1 - Speiseschaltung fuer eine kamera - Google Patents
Speiseschaltung fuer eine kameraInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Speiseschaltung zun
Zuführen von Speisespannung von einer Speisequelle einer
Motorantriebsschaltung an einen Elektromagneten einer Verschlußsteuerung oder dergleichen bei einer Kamera.
Es ist bereits eine Kamera bekannt, bei der, wenn sie siit
einer Motorantriebsschaltung verbunden wird, in Abhängigkeit von der Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes
elektrische Spannung von einer Speisequelle der Motorantriebsschaltung
an eine Konstant Spannungsschaltung gegeben
wird, deren Ausgangsspannung zum Speisen eines Elektromagneten für die Verschlußsteuerung oder dergleichen der
Kamera benutzt wird. Eine solche Kamera hat den Vorteil, daß sie einen wirtschaftlicheren Speisespannungsverbrauch
hat, da der Elektromagnet für die Verschlußsteuerung und dergleichen nur dann mit Speisespannung versorgt wird, wenn
der Verschlußauslöseknopf betätigt wird. Außerdem, ist eine Kamera bekannt, die eine einen Quarz oder ein keramisches
piezoelektrisches Element benutzende Oszillatorschaltung hat, deren Schv/ingungsfrequenz zum Speisen des Elektromagneten
für die Verschluß steuerung oder zur Durchführung der Folgesteuerung einer Elektromagnet-Auslöseeinrichtung
benutzt wird. Obwohl eine solche Kamera den Vorteil hat, daß sie eine genaue Steuerung des Elektromagneten und dergleichen
durch die stabile Schwingungsfrequenz des piezoelektrischen Elementes ermöglicht, muß die Oszillatorschaltung,
die dieses piezoelektrische Element benutzt, kontinuierlich gespeist werden, da eine solche Schaltung
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eine relativ lange Zeitdauer benötigt, um einen stabilen Schwingungszustand nach der Einschaltung der Speisung zu
erreichen.
Venn daher der zuvor erwähnte Elektromagnet für die Verschluß steuerung und die Oszillatorschaltung durch die
Speisequelle der Motorantriebsschaltung gespeist werden, kann eine befriedigende Steuerung nicht erreicht werden,
da der Photographiervorgang beendet wird, bevor die Oszillatorschaltung ihren stabilen Schwingungszustand erreicht, wenn
diese Schaltung und auch der Elektromagnet von der Ausgangsspannung der Konstantspannungsschaltung gespeist werden,
die ihre Speisung wiederum in Abhängigkeit von der Betätigung des Verschlußauslöseknopfes erhält. Wenn andererseits
die Konstantspannungsschaltung dauernd die Speisung selbst vor der Betätigung des Verschlußauslöseknopfes erhält, ergibt
sich der Nachteil einer erheblichen Energieverschwendung bei der Konstantspannungsschaltung, wenn die Kamera nicht benutzt
wird, da eine solche Schaltung so ausgelegt ist, daß sie eine relativ große -Leistung zum Speisen des Elektromagneten
für die Verschlußsteuerung abgibt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Speiseschaltung für eine
Kamera zu schaffen, die eine unnötige Energieverschwendung.
in der Kons tant span nun gs schaltung zum Speisen des Elektromagneten
für die Verschlußsteuerung und dergleichen verhindert, wenn die Kamera nicht zum Photographieren benutzt
wird, und andererseits die das piezoelektrische Element benutzende Oszillatorschaltung immer in einem stabilen
Schwingungszustand beim Photographiervorgang hält, um eine geeignete Steuerung des Elektromagneten zu erreichen.
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Gemäß einem bevorzugten Gedanken der Erfindung wird diese Aufgabe bei einer Speiseschaltung für eine Elektromagnete
zur Verschlußauslösung oder Verschlußsteuerung und dergleichen aufweisende Kamera, die durch die Schwingungsfrequenz eines piezoelektrischen Elements zu steuern sind,
gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine Konstantspannungsschaltung
zum Erzeugen der Speisespannung für die Elektromagnete vorgesehen ist, daß eine Schalterschaltung
zum Zuführen von Speisespannung von einer Speisequelle für eine Motorantriebsschaltung an die Konstantspannungsschaltung
in Abhängigkeit von der Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes vorgesehen ist und daß eine Spannungsumformerschaltung
zum dauernden Zuführen von Speisespannung von der Speisequelle an eine Oszillatorschaltung vorgesehen
ist, die das piezoelektrische Element aufweist.
Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung sind Schaltungsblöcke 1 und 2 jeweils für die Kamera und die Motorantriebsschaltung gezeigt, die über
elektrische Kontakte a, b, c, d, e, f und g wechselseitig miteinander elektrisch und über hier nicht dargestellte
Kopplungseinrichtungen mechanisch miteinander verbunden
sind, um eine Filmtransport einrichtung der Kamera zu betätigen. Im Schaltungsblock der Kamera sind eine Speisequelle
3 in der Kamera, ein Schalter S1, der automatisch auf einen Kontakt S1a beim Koppeln der Motorantriebsschaltung
umschaltbar ist, um jhn mit einer Speisequelle in
dieser zu verbinden, oder auf einen Kontakt S1b beim Entfernen der Motorantriebsschaltung umschaltbar ist, um ihn
mit der Speisequelle 3 zu verbinden, ein Diode 4-, eine Steuerschaltung 5» ci-ie Speisespannung von der Speisequelle
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erhält, wenn die Motorantriebsschaltung abgetrennt ist,
und eine Oszillatorschaltung zum Erzeugen einer genauen
Frequenz mit Hilfe einer geeigneten Schwingungsfrequenz eines piezoelektrischen Elementes 6, das in dieser enthalten
ist, und eine Schaltung zum Durchführen einer digitalen Berechnung zur Belichtungssteuerung und Folgesteuerung
aufweist, wobei diese Steuerschaltung 5 zum Zwecke eines wirtschaftlichen Energieverbrauchs aus einer
CMOS-oder einer I L-Schaltung gebildet ist, eine Lichtmessschaltung
7. zum Zuführen eines digitalisierten Ijichtmesssignals
für die Belichtungssteuerung an die Steuerschaltung, eine Elektromagnet-Steuerschaltung 8, die einen Elektromagneten
für die Verschlußsteuerung, einen Elektromagneten für die Blendensteuerung, einen Elektromagneten für die
Auslösung und dergleichen aufweist und von dem Ausgangssignal der Steuerschaltung 5 gesteuert ist, eine lichtemittierende
Dioden, Flüssigkristall-Anzeigeelemente oder ein Messinstrument zum Anzeigen der gesteuerten Werte der
Belichtung aufweisende Anzeigeschaltung 9» ein erster Schalter 10, der in Abhängigkeit des halben Weges eines
hier nicht dargestellten Verschlußauslöseknopfes geschlossen wird, um einen !Transistor 12 leitend zu schalten
und damit die Speisung der Schaltungen 7» 8 und 9 zu bewirken
und auch einen Transistor 13 über eine Diode 51
und die Steuerschaltung 5 leitend zu schalten, der seinen leitenden Zustand während einer bestimmten Zeitdauer nach
dem öffnen des ersten Schalters 10 beibehält und auch die
Speisung über den Transistor 12 beibehält, selbst wenn der erste Schalter 10 während der Belichtung abgeschaltet wird,
ein Auslöseschalter 11, der beim weiteren Herabdrücken des Verschlußauslöseknopfes geschlossen wird, um ein Auslösesignal
an die Steuerschaltung 5 zu geben und die Belichtungssteuerung zu beginnen, und ein Filmtransport schalt er 15 vor-
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gesehen, der bei der Beendigung der Belichtung geschlossen
und bei der Beendigung des ÜFilintransportvorganges geöffnet
wird.
Wenn die Motorantriebsschaltung nicht angeschlossen ist, arbeitet die Kamera in der folgenden Weise. Vor der Betätigung
des Verschlußauslöseknopfes gibt die Speisequelle Speisespannung über die Diode 4 an die Steuerschaltung 5j
die damit die Oszillatorschaltung kontinuierlich in ihrem schwingenden Zustand hält. In Abhängigkeit von einem halben
Herunterdrücken des Verschlußauslöseknopfes wird der erste Schalter iO geschlossen, um den Transistor 12 leitend zu
schalten, wodurch die Speisequelle mit der Lichtines schaltung 7»
der Elektromagnet-Steuerschaltung 8 und der Anzeigeschaltung verbunden wird. Die Schaltung 7 gibt daher das Lichtmesssignal
an die Steuerschaltung 55 die damit die Berechnung
der Belichtungssteuerung und die Bestimmung der zeitlichen Folge aufgrund des Ausgangssignals von der Oszillatorschaltung
durchführt. Das Ausgangssignal von der Steuerschaltung
5 wird an die Anzeigeschaltung 9 gegeben, um die Anzeige der gesteuerten Belichtungswerte zu bewirken. Außerdem
erhält die Steuerschaltung 5 das ein halbes Drücken des VerschluSauslöseknopfes angebende Signal von dem ersten
Schalter 10, wodurch die Steuerschaltung 5 den Transistor
während einer bestimmten Zeitdauer nach dem öffnen des
Schalters 10 im leitenden Zustand hält, während dem die Speisung der Schaltungen 7, 8 und 9 aufrechterhalten wird.
Beim weiteren Herunterdrücken des Verschlußauslöseknopfes wird der Auslöseschalter 11 geschlossen, um das Auslösesignal
an die Steuerschaltung 5 zu geben, wodurch die den
Elektromagneten für die Verschluß steuerung aufweisende
Elektromagnet-Steuerschaltung 8 so gesteuert wird, daß der Photographiervorgang mit einer geeigneten Belichtung durchgeführt
wird. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel wird der
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Transistor 13 während der Belichtungssteuerung im leitenden
Zustand durch die Steuerschaltung 5 gehalten, wie dieses zuvor erläutert wurde.
Im Schaltungsblock der Motorantriebsschaltung sind eine Speisequelle 21 der Motorantriebsschaltung, ein Hauptspeiseschalter
22, ein Motor 23, der von einem Relaisschalter 25 gesteuert ist, der seinerseits wiederum von einer Belaiswicklung
24- gesteuert ist, die den Schalter 25 umschaltet,
um den Motor 23 zu speisen, wenn ein Transistor 26 über den Eontakt g in Abhängigkeit vom Schließen des Transportschalters
15 in· cLer Kamera leitend geschaltet wird, eine Eonstantspannungsschaltung
28 zum Erzeugen einer niedrigen konstanten Spannung, für die zuvor erwähnten Schaltungen 7, 8 und 9 aus
der Spannung der Speisequelle 21 der Motorantriebsschaltung und zum Speisen der Schaltungen über den Kontakt a in Abhängigkeit
vom Leitendschalten einer Schalterschaltung aus
einem Transistor. 27 und einem zweiten Schalter 29, der beim halben Herunterdrücken eines hier nicht gezeigten Verschlußauslöseknopfes
der Motorantriebsschaltung geschlossen wird, und ein Auslöseschalter 30 vorgesehen, der beim weiteren
Herunterdrücken des Verschlußauslöseknopfes geschlossen wird.
Beim Schließen des zweiten Schalters 29 wird ein Transistor leitend geschaltet, um die Speisung der Eonstantspannungsschal
tung 28 zu beginnen. Gleichzeitig wird der Transistor über den Eontakt b leitend geschaltet und die Steuerschaltung
5 erhält das das halbe Herunterdrücken des VerschlußauslÖseknopfes
angebende Signal über die Diode 51? um den Transistor
13 leitend zu schalten und über den Eontakt f einen Transistor 31 ebenfalls leitend zu schalten, der während einer bestimmten
Zeitdauer nach dem Öffnen des Schalters 29 in gleicher Weise leitend gehalten wird, wie dieses bereits in Verbindung
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mit der Arbeitsweise der Kamera erläutert wurde. Die
KonstantSpannungsschaltung 28 und der Transistor 12
werden daher synchron vom Transistor 27 gesteuert. Ein Widerstand $2 und eine einen kleinen Strom führende Zenerdiode
32, die also ihre Zener-Kennlinie "bei einem niedrigen
Strom hat, bilden eine Spannungsumformerschaltung zum Erzeugen einer niedrigen konstanten Spannung, die an die
Steuerschaltung 5 von der Ausgangsspannung der Speisequelle 21 der Motorantriebsschaltung gegeben wird. Jedoch
kann die Zenerdiode durch mehrere Dioden ersetzt werden, die in Reihe geschaltet sind, um die gewünschte Spannung
zu erreichen. Das Ausgangssignal der Spannungsumformerschaltung 52, 32 wird an die Steuerschaltung 5 über eine
Diode 33? ei^ aus einem Widerstand 34· und einem Kondensator
35 gebildetes Tiefpassfilter und den Kontakt c zugeführt. Das Tiefpassfilter ist vorgesehen, um das durch
den Motor bedingte Bauschen zu vermindern, während die Diode 33 vorgesehen ist, um einen unnötigen Leistungsverbrauch zu verhindern, der durch den Strom von der
Speisequelle 3 der Kamera zu den Schaltungen in der Motorantriebsschaltungen dann bedingt ist, wenn die Speisequelle
21 z.B. beim Ersetzen einer alten Batterie durch eine neue entfernt ist.
Bei der beschriebenen Schaltung wird eine Spannung über der Zenerdiode beim Schließen des Hauptspeiseschalters 22 erzeugt
und die Speisung der Steuerschaltung 5 wird nicht durch die Speisequelle 3 über die Diode 4-, sondern durch
die Speisequelle 21 der Motorantriebsschal tung vorgenommen,
wenn die Spannung über dem Kondensator 35 so eingestellt ist, daß sie etwa gleich der Spannung der Speisequelle 3 ist.
Diese Speisung wird durch die Speisequelle 3 dann vorgenommen, wenn ihre Spannung die Spannung über dem Kondensator
35 infolge eines Schwächerwerdens der Speisequelle 21 über-
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steigt. Solange die Speisequelle unverbraucht ist, bleiben die Schaltungen betriebsbereit, auch v,Tenn die Speisequelle
entfernt ist. Der Leistungsverbrauch in der Steuerschaltung
kann sehr klein gemacht werden, wenn z.B. diese Schaltung aus einem CMOS-Element gebildet ist, und der Stromverbrauch im
Widerstand 3^· kann ebenfalls vernachlässigbar klein gemacht
werden, indem eine Zenerdiode mit einem kleinen Strom oder mehrere in Reihe geschaltete Dioden benutzt werden, so daß
in diesem lall der Hauptspeiseschalter 22 fortgelassen werden kann, da der Leistungsverbrauch vernachlässigbar klein in
Bezug auf die Speisequelle 21 selbst dann ist, wenn der Schalter 22 dauernd geschlossen ist. Eine Speiseschaltung
speist dauernd einen Transistor 54- im Falle eines kontinuierlichen
Photographierens, der ein Auslösesignal an die Steuerschaltung
5 iE- Abhängigkeit vom Schließen des Auslöseschalters
30 gibt. Im Falle eines kontinuierlichen Photographierens gibt auch die Schaltung 53 <3-ie Speisung an den Transistor 54·
bei der Beendigung eines jeden TransportVorganges, wodurch das Auslösesignal von dem Transistor 54- an. die Steuerschaltung
5 bei der Beendigung eines jeden Transportvorganges gegeben wird, solange der Auslöseschalter 30 geschlossen bleibt. In
Abhängigkeit von dem Signal vom Transistor 54- beginnt die
Steuerschaltung 5 die Belichtungsfolge.
Bei ihrer Verbindung mit der Motorantriebsschaltung führt
die Kamera daher die folgende Funktion aus. Vor der Betätigung des nicht dargestellten Verschlußauslöseknopfes der
Motorantriebsschaltung gibt die Speisequelle 21 der Motorantriebs
schaltung kontinuierlich Speisung an die Spannungsumformerschaltung 32, 52 bei vermindertem Leistungsverbrauch
und auch an die Steuerschaltung 5 über die Diode 33» um die
Oszillatorschaltung im stabilen Schwingungszustand zu halten. Bei diesem Schaltzustand ist die Konstantspannungsschaltung
von der Speisung abgetrennt, um einen unnötigen Leistungsverbrauch zu verhindern.
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Bei einem halben Herunterdrücken des Verschlußauslöseknopfes
wird der zweite Schalter 29 geschlossen, um den Transistor 27 leitend zu schalten, wodurch die Speisung
der Konstantspannungsschaltung 28 beginnt und gleichzeitig
der Transistor 12 über den Kontakt b leitend geschaltet wird, um die Speisung der Lichtmesschaltung 7S
der Elektromagnet-Steuerschaltung 8 und der Anzeigeschaltung 9 zu begijonen, wodurch die Steuerschaltung 5
das Lichtmessignal von der Lichtmesschaltung 7 erhält,
um die Berechnung für die Belichtungssteuerung und die Bestimmung der zeitlichen Folge aufgrund des Ausgangssignals
von der Oszillatorschaltung in der zuvor erwähnten Veise durchzuführen, während die Anzeigeschaltung
eine geeignete Anzeige abgibt. Beim weiteren Herunterdrücken des VerschluSauslöseknopfes wird der Auslöseschalter 3 geschlossen,
um das Auslösesignal an die Steuerschaltung 5 über den Transistor 54* zu geben, wodurch die Elektromagnet-Steuerschaltung
8 gesteuert wird, um den Photographiervorgang mit einer geeigneten Belichtung auszuführen« Wenn
der Schalter 29 abgeschaltet ist, bleiben danach die Transistoren 13 und 31 während einer bestimmten Zeitdauer
leitend, wie dieses zuvor beschrieben wurde, um die Speisung der Schaltungen 7» 8 und 9 beizubehalten. Natürlich wird die
Speisung der Schaltungen 7, 8 und 9 während der Belichtungssteuerung fortgesetzt, da die Transistoren 13 und 31 durch
die Steuerschaltung 5 leitend gehalten werden. Bei der Beendigung der Belichtung wird der Filmtransport schalter 15
geschlossen, um die Eelaiswicklung 24 über den Transistor
zu erregen, wodurch der Motor 23 anläuft und damit die Filmtransporteinrichtung der Kamera über eine hier nicht gezeigte
Kopplungseinrichtung antreibt„ Bei der Beendigung des Filmtransports wird der Schalter 15 geöffnet, um den
Motor 23 abzuschalten. Wenn der Verschlußauslöseknopf immer noch gedruckt ist, um den Auslöseschalter 30 zu schließen,
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so daß sich die Schaltung 53 in. ihrer Betriebsweise für
kontinuierliches Photographieren befindet, erzeugt der
Transistor 54- ein weiteres Auslöse signal, um. den Photographiervorgang
zu wiederholen. Natürlich wird dieser wiederholte Photographiervorgang nicht durchgeführt,
wenn sich die Schaltung 53 in ihrem Betriebszustand für
eine Einzelaufnahme befindet, oder wenn der Auslöseschalter
30 geöffnet ist.
Die Spannungsumformerschaltung 32, 52 kann anstelle der
gezeigten Anordnung in der Motorantriebsschaltung auch in dem Schaltungsblock der Kamera derart vorgesehen sein,
daß sie mit der Speisequelle 21 über den Wide-rstand 52 beim
Anschließen der Motorantriebsschaltung an der Kamera verbunden
ist. Außerdem kann die Diode 4-, die zum Verhindern eines umgekehrten Stroms von der Spannungsumformerschaltung
32, 52 zu der Speisequelle 3 vorgesehen ist, fortgelassen
werden, wenn ein Schalter ähnlich dem Schalter S1 am Kontakt c vorgesehen ist, um die Speisequelle 3 vollständig von der
Spannungsumformerschaltung 32, 52 zu trennen. Außerdem kann die Motorantriebsschaltung, die als von der Kamera lösbar
beschrieben wurde, auch in dem Kameragehäuse selbst vorgesehen sein. Der Ausdruck "Motorantriebsschal·tung", bezeichnet
hier einen sogenannten automatischen Filmtransport. Obwohl das zuvor erläuterte Ausführungsbeispiel sich auf eine.
Kamera mit automatischer Belichtungssteuerung bezieht, "kann die Erfindung auch bei anderen Kameras angewendet werden,
solange diese Elektromagnete für die Verschlußauslösung,
die Verschlußsteuerung und dergleichen benutzen, die durch
die Schwingungsfrequenz eines piezoelektrischen Elementes gesteuert sind.
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Wie zuvor im einzelnen erläutert wurde, ermöglicht die Erfindung, die eine kontinuierliche Speisung einer
Oszillatorschaltung, die ein piezoelektrisches Element benutzt, von einer Speisequelle einer Motorantriebsschaltung
über eine Spannungsumformerschaltung bewirkt, die Verhinderung von Übergangsinstabilitäten der Schwingung
und das Aufrechterhalten einer stabilen Schwingung der Oszillatorschaltung, wodurch eine zuverlässige Steuerung
der verschiedenen Elektromagnete durch die geeignete
Schwingungsfrequenz des piezoelektrischen Elementes möglich ist. Die Erfindung verhindert auch einen unnötigen
Leistungsverbrauch in der Konstantspannungsschaltung zum
Speisen des Elektromagneten für die Verschlußsteuerung und dergleichen, da diese Schaltung getrennt ausgebildet
ist und ihre Speisung nur dann erhält, wenn der Verschluß auslöseknopf betätigt ist. Da die Elektromagnete und die
Oszillatorschaltung ihre Speisung von der Speisequelle der
Motorantriebsschaltung erhalten, kann außerdem der Nachteil vermieden werden, der auftritt, wenn eine Speisequelle für
die Elektromagnete getrennt von der Speisequelle für die Mo"oorantriebsschaltung vorgesehen ist, was zu einer nicht
möglichen Funktion des Elektromagneten oder zu einem nicht möglichen kontinuierlichen Photographieren dann führen kann,
wenn die getrennte Speisequelle verbraucht ist, obxrohl die Speisequelle für den Motor immer noch wirksam ist.
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Leerseite
Claims (1)
- A. GRÜNECKERBPL-INaH. KINKELDEYW. STOCKMAIRDa-INa · AsE (CALTHX)K. SCHUMANNOR RSl NAT. ■ DlPL-PHYaP. H. JAKOBDlPL-INaG. BEZOLDDR RcFt NAT · DPL-CHEM.8 MÜNCHEN 22MAXIMILIANSTRASSE 4330. Januar 1980 PH 14- 655 - 4-2/hb1ΠΡΡ0Ν KOG-AKIT K.K.
2-3τ Marunouchi 3-Tokyo, Japan, Chiyoda-ku,Speissschaltung für eine KameraPatentanspruch'Aj Speiseschaltung für eine Elektromagnete zur Yerschlußaus- —' lösung oder Verschluß steuerung und dergleichen aufweisende Kamera, die durch die Schwingungsfrequenz eines piezoelektrischen Elements zu steuern sind, gekennzeichnet durch eine Konstant Spannungsschaltung (28) zum Erzeugen der Speisespannung für die Elektromagnete (24), durch eine Schalterschaltung (27) zum Zuführen von Speisespannung von einer Speisequelle (21) für eine Motorantriebsschaltung (2) an die Konstantspannungsschaltung (28) in Ab-030032/0791TELEFON (OSO) 22 3882TELEX O5-SS38OTELEGRAMME MONAPATTELEKOPIEREFiBangigkeit von der Betätigung eines Verschlußauslöseknopfes und durch eine Spannungsumformerschaltung (32, 52) zum dauernden Zuführen von Speisespannung von der Speisequelle (21) an eine Oszillatorschaltung (5, 6), die das piezoelektrische Element (6) aufweist.030032/0791
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (2)
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Family Cites Families (3)
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1980
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Also Published As
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