DE3003237A1 - Unterbrecherlose zuendvorrichtung fuer brennkraftmaschinen - Google Patents

Unterbrecherlose zuendvorrichtung fuer brennkraftmaschinen

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DE3003237A1 DE19803003237 DE3003237A DE3003237A1 DE 3003237 A1 DE3003237 A1 DE 3003237A1 DE 19803003237 DE19803003237 DE 19803003237 DE 3003237 A DE3003237 A DE 3003237A DE 3003237 A1 DE3003237 A1 DE 3003237A1
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Description

  • Unterbrecberlose Ziindvorrichtg ftir 3rennraftmaschinen
  • 3ES OHRE I3UNG Die Erfindung betrifft eine unterbrecherlose ZUndvorrich tung der Kondensatorentladungsbauart für Brennkraftmaschinen.
  • Während der letzten Jahre hat eine erhebliche Vermehrung kleiner mit Kraftantrieb versehener Vorrichtungen mit geringer Antriebsleistung, z.B. von Kettensägen und dergl., die jeweils durch eine kleine Einzylinder-Brennkraftmaschine angetrieben werden, stattgefunden, Eine Zündvorrichtung für solche Maschinen ist in der US-PS 4 036 201 beschrieben.
  • Bei dieser Zündvorrichtung sind die elektronische Schaltung, die Zündspule und die Ladespule für den Kondensator sämtlich in einer geschlossenen Baueinheit untergebracht, die sich leicht an einem Schenkelabschnitt des aus einzelnen Blechen aufgebauten Kerns der Statorkonstruktion anbringen läßt.
  • Bei dieser Anordnung ergibt sich ein raumsparender Aufbau, so daß sichdie Zündvorrichtung durch den Hersteller der Brennkraftmaschine leicht als geschlossene Einheit an kleinen Brennkraftmaschinen für Kettensägen und dergl. anbringen läßt. Bei den meisten bekannten Konstruktionen ist jedoch zwischen den Schenkeln des aus einzelnen Blechen aufgebauten Kerns nur ein kleiner Abstand vorhanden, so daß es schwierig ist, die Ladespule auf einem Schenkel des Kerns und die Zündspule auf dem anderen Schenkel anzuordnen. Erhebliche Unzuträglichkeiten bezüglich der Konstruktion und des Einbaus der getrennten Spulen lassen sich durch die Verwendung einer geschlossenen Spulenbaueinheit nach der Erfindung vermeiden.
  • Bei der Zündvorrichtung nach der genannten US-PS sind die Ladespule und die Zündspule als Baueinheit auf dem mittleren Schenkel eines aus einzelnen Blechen aufgebauten Statorkerns mit drei Schenkeln angeordnet. Diese Spulen sind während der Drehung der durch den Läufer unterstützten Magnetpolteile zum Erzeugen des Magnetflusses ständig den gleichen Änderungen des Magnetflusses ausgesetzt. Das umlaufende Magnetfeld bewirkt, daß ohne Rücksicht auf die Drehrichtung des Läufers gegenüber der Spulenbaugruppe auf dem Kern gleichzeitig Spannungen in der Ladewicklung und der Primärwicklung der Zündspule induziert werden. Ferner besteht keine funktionelle Beziehung zwischen den Steuerzeiten der Brennkraftmaschine und dem Umfangsabstand der Schenkel des Kerns, wie es gewöhnlich bei unterbrecherlosen Zündvorrichtungen, z.B.
  • denen nach den US-PSen 3 941 111 und 4 056 088 der Fall ist.
  • Bei diesen bekannten Zündvorrichtungen richtet sich der Zündzeitpunkt nach dem Abstand zwischen den Schenkeln des Kerns, da die Ladespule auf dem in der Drehrichtung des Magnetfeldes vorauEseilenden Schenkel des Kerns angeordnet ist, während die Zünd- oder Transformatorspule auf dem nacheilenden Schenkel angeordnet ist. Bei diesen Anordnungen werden in der Ladespule durch einen magnetischen Streufluß in dem vorauseilenden Schenkel Neben- oder Seitenimpulsspannungen erzeugt, wenn der umlaufende Magnet zunächst in Fluchtung mit dem vorauseilenden Kernschenkel kommt. Die Amplitude dieser Nebenimpulse variiert in Abhängigkeit von der Drehzahl des Magnetfeldes, und bei hohen Drehzahlen können diese Impulse zu Störungen bezüglich des Zündzeitpunkts führen Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine unterbrecherw lose Kondensatorentladungs-Zundvorrichtung zu schaffen, bei der die elektronische Schaltung, die Kondensatorladespule und die Zündspule in einer geschlossenen Abaueinheit untergebracht sind, die auf dem vorauseilenden Schenkel des Statorkerns angeordnet ist. Ferner soll eine solche ZUndvorrichtung geschaffen werden, be der die Ladespule, die Primärspule und die Sekundärspule auf dem gleichen Schenkelabschnitt des ferromagnetischen Teils angeordnet und in axialer Richtung gegeneinander versetzt sind. Schließlich soll eine Kondensatorentladungs-Zündvorrichtung der genannten Art geschaffen werden, bei der zu der Ladespule durch einen axialen Abstand getrennte Abschnitte gehören, so daß eine vollständige Aufladung des Kondensators sowohl bei hohen als auch bei niedrigeren Drehzahlen gewährleistet ist.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand schematischer Zeichnungen an Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt: Fig. 1 in einem Querschnitt bzw. einer Stirnansicht eine Ausfuhrungsform einer erfindungsgemäßen Zündvorrichtung; Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt eines Teils der Zündvorrichtung nach Fig. 1; Fig. 3 eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung der Kern- und Modulbaugruppe nach Fig. 2; Fig. 4 den Aufbau der Schaltung des elektronischen Kerns nach der Erfindung; Fig. 5 eine Darstellung der während des Betriebs einer erfindungsgemäßen Zündvorrichtung erzeugten Spannungswellenformen; Fig. 6 eine Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Kern und Modulbaugruppe; und Fig. 7 und 8 Jeweils eine Darstellung einer von der erfindungsgemäßen Zündvorrichtung abweichenden Zündvorrichtung.
  • In Fig. 1 sind ein Stator 10 und ein Läufer 12 einer unterbrecherlosen Kondensatorentladungs-Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine dargestellt. Zu dem Läufer 12 gehört ein Dauermagnet 14, der zwischen zwei Polschuhen 16 und 18 angeordnet ist. Die Magnetbaugruppe wird vom Rand eines unmagnetischen Schwungrades 22 getragen, das durch eine Welle 24 synchron mit dem Betrieb der Brennkraftmaschine gedreht wird.
  • Zu dem Stator 10 gehört eine Grundplatte 32 aus unmagnetischem Material mit einer Öffnung, durch die die Welle 24 hindurchragt und die mit dem Gehäuse der Brennkraftmaschine z.B. durch Schrauben 34 verbunden ist; auf der Grundplatte 32 ist eine Spulen- und Modulbaugruppe mit einem aus einzelnen Blechen aufgebauten ferromagnetischen Kern 36 und einer Zundbaugruppe 38 angeordnet.
  • Fig. 2 und 3 zeigen Einzelheiten des Aufbaus des Kerns und der Spulen- bzw. Modulbaugruppe. Der Kern 36 ist aus einzelnen Blechen aus Stahl aufgebaut und allgemein U-förmig so ausgebildet, daß er sich allgemein radial erstreckende Pole 40 und 42 bildet, die durch einen Querabschnitt 43 verbunden sind.
  • Die Baugruppe 38 ist auf dem in der Drehrichtung des LäuSers 12 vorauseilenden Schenkel 42 des Kerns 36 angeordnet, so daß sich die Polschuhe 16 und 18 gemäß Fig. 1 in Richtung des Pfeils drehen. Zu dem Modul bzw. der Baugruppe 38 gehört ein dünnwandiges becherförmiges Gehäuse 46 aus Kunststoff, das drei elektrische Spulen enthält. Gemäß Fig. 3 ist eine Transformator- oder Zündspule mit einer Primärwicklung 48 und einer Sekundärwicklung 50 vorhanden. Ferner ist eine Ladespule 52 vorhanden, die auf eine noch zu erläuternde Weise dazu dient, einen Kondensator einer elektrischen ZUndschaltung 66 aufzuladen. Bewegt sich die auf dem Läufer 12 angeordnete Magnetbaugruppe an dem ortsfesten Kern 36 vorbei, wird ein wechselnder Magnetfluß durch den Kern konzentriert, und in der Ladespule 52 sowie der Primärwicklung 48 werden Spannungen induziert.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 sind die Primärwicklung 48 und die Ladespule auf einem rohrförmigen Spulenkern 54 angeordnet, der als zusammenhängendes abgestuftes Bauteil ausgebildet ist. Die Windungen der Primärwicklung 48 sind auf dem unteren Endabschnitt des Spulenkerns 54 angeordnet, während der obere oder äußere Abschnitt des Spulenkerns, der zwei Flansche 56 aufweist, die Windungen der Ladespule 52 trägt. Gemäß Fig. 3 ist die axiale Abmessung der Primärwicklung 48 längs des Kernschenkels 42 erheblich größer als diejenige der Ladewicklung 52. Die axiale Öffnung des Spulenkerns 54 kann den Schenkel 42 des Spulenkerns 36 mit enger Passung aufnehmen, und der untere Teil des Spulenkerns wird gemäß Fig. 2 von einem rohr- bzw. kaminförmigen Abschnitt 60 des Gehäuses 46 aus Kunststoff aufgenommen. Die Sekundärwicklung 50 der Zündspule hat eine zentrale öffnung 51, die mit der Außenfläche des rohrförmigen Abschnitts 60 mit enger Passung zusammenärbeitet, so daß eine enge magnetische Kopplung zwischen der Primärwicklung 48 und der Sekundärwicklung 50 vorhanden ist. Dagegen ist die Ladewicklung 52 in Beziehung zur Dxwhrichtung des Läufers 14 gegenüber der Primärwicklung und der Sekundärwicklung in radialer Richtung versetzt, so daß nur eine minimale magnetische Kopplung zwischen der Ladewicklung 52 und den Teilwicklungen der Zündspule vorhanden ist. Wäre die Ladewicklung nicht in dieser Weise entkoppelt, würde sie dazu neigen, als Kurzschlußwicklung zur Wirkung zu kommen, und die durch diese Spule erzeugte gegenelektromotorische Kraft wurde die Erzeugung einer hohen Ausgangsspannung in der Sekundärwicklung beeinträchtigen. Infolge der Begrenzung der axialen oder radialen Abmessung der Ladewicklung und wegen ihres Abstandes von den Primär- und Sekundärwicklungen wirkt der größere Teil des die Primär- und Sekundärwicklungen erfassenden Magnetflusses nicht in einem solchen Ausmaß auf die Ladewicklung, daß der Betrieb der Zündvorrichtung beeinträchtigt wird.
  • Gemäß Fig. 2 und 3 weist das Gehäuse 46 zusätzlich zu dem nach oben bzw. außen ragenden rohrförmigen Kaminabschnitt 60 eine Querwand 62 auf, durch die eine Kammer bzw. ein Hohlraum 64 abgegrenzt wird, welche die elektrischen Teile der Zündvorrichtung aufnimmt, welche in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise gekapselt bzw. vergossen sein kann. Die Schaltung der elektrischen Einrichtung mit der Primärwicklung 48, der Sekundärwicklung 50 und der Ladewicklung 52 ist in Fig. 4 dargestellt. Diese elektrischen Schaltungselemente sind innerhalb des Gehäuses 46 aus Kunststoff gemäß Fig. 2 in eine Vergußmasse 70 eingebettet. Der Modul 38 wird mit dem Kernschenkel 42 auf beliebige Weise mechanisch verbunden, z.B. mittels eines Klebers, mit dem der Spulenkörper 54 und die Außenfläche des Kernschenkels 42 versehen werden. Ein isolierter Hochspannungsleiter 76 verbindet gemäß Fig. 1 den Modul 38 mit der Zündkerze der Brennkraftmaschine, der die Zündvorrichtung zugeordnet ist.
  • Gemäß Fig. 4 überbrückt die Ladewicklung 52 einen Kondensator 66 mittels eines Ladekreises, zu dem zwei Dioden 82 und 83 gehören. Der Kondensator 66 überbrückt ferner die Primärwicklung 48 der Zündspule mittels einer elektronischen Schalteinrichtung, z.B. eines gesteuerten Siliziumgleichrichters 68, der so vorgespannt ist, daß er normalerweise nicht leitfähig ist, und der dazu dient, den Kondensator 66 nach Bedarf über die Primärwicklung 48 synchron mit dem Betrieb der Brennkraftmaschine zu entladen. Die Primärwicklung 48 induziert in der Sekundärwicklung 50 eine hohe Spannung, so daß die Zündkerze 78 der Brennkraftmaschine einen Zündfunken erzeugt.
  • Zu dem gesteuerten Siliziumgleichrichter 68 gehören eine Kathode 69, eine Anode 71 und eine Steuerelektrode 73. Der Anoden-Kathoden-2bergang des Gleichrichters verbindet miteinander die Enden der Ladewicklung 52 und der Primärwicklung 48, welche in Fig. 4 durch die Punkte bezeichnet sind, die den gemeinsamen Enden der beiden Spulen benachbart sind, die gleichzeitig die gleiche Polarität haben. Die Steuerelektrode 73 ist über einen Vorspannwiderstand 84 mit dem anderen Ende der Primärwicklung 48 verbunden, so daß der Steuerelektrode 73 eine in der Primärwicklung 48 induzierte Spannung zugeführt wird, deren Polarität der dem Anoden-Kathoden-0bergang des Gleichrichters 68 zugeführten Spannung entgegengesetzt ist.
  • Zum besseren Verständnis der Wirkungsweise der Zündvorrichtung wird auf Fig. 5 verwiesen, welche die durch die Ladewicklung Eg erzeugte Spannung Ec zum Aufladen des Kondensators 66 und die in der Primärwicklung Ep induzierte Spannung für den Fall zeigt, daß die Magnetbaugruppe an dem Kern 36 vorbeigedreht wird. Wenn gemäß Fig. 1 zunächst der Polschuh 16 in Fluchtung mit dem Pol 42 kommt, wird in der Ladewicklung und der Primärwicklung eine positive Spannung induziert. Die die gleiche Polarität aufweisenden Enden dieser Wicklungen oder Spulen sind durch den Anoden-Kathoden-2bergang des Gleichrichters 68 miteinander verbunden, während die Steuerelektrode 73 des Gleichrichters an das entgegengesetzte Ende der PrimArwicklung angeschlossen ist.
  • Mit der positiven Spannung Eg wird der Kondensator 66 über die nur in einer Richtung durchlässige Ladediode 83 vollstandig aufgeladen, und während dies geschieht, ist der Gleichrichter 68 so vorgespannt, daß er nicht leitfähig ist. Die Primärwicklung 48 ist auf dem Kernschenkel 42 in einer solchen Richtung gewickelt, daß die in ihr erzeugte Spannung gegenphasig zu der Ladespannung Eg ist. Der Kondensator 66 wird während des vollständigen positiven Impulses aufgeladen, der in der Ladewicklung Eg induziert wird, und er wird während des nächsten Halbwellenimpulses der Primärspannung Ep entladen. Bei der nächsten positiven Halbwellenspannung, die in der Primärwicklung 48 induziert und der Steuerelektrode 73 des Gleichrichters 68 zugeführt wird, steigt die Primärspannung Bp auf einen vorbestimmten Wert bzw. einen Triggerpegel an, wie es in Fig. 5 durch die waagerechte strichpunktierte Linie angedeutet ist. An diesem Punkt wird der Gleichrichter 68 in seinen leitfähigen Zustand gebracht, und die gesamte in dem Kondensator 66 gespeicherte Spannung Ec wird über die Primärwicklung 48 entladen, so daß in der Sekundärwicklung 50 ein Zündimpuls induziert wird, um an der Zündkerze 78 einen Funken zu erzeugen. Da die Spulen 52 und 48 auf dem gleichen radialen Schenkel des Kerns 36 angeordnet sind, stehen sie stets gleichzeitig unter der Wirkung des gleichen Magnetflusses.
  • Daher werden in den beiden Spulen gleichzeitig Spannungen induziert, die Jedoch von entgegengesetzter Polarität sind.
  • Weitere Ausbildungsformen der Erfindung sind in Fig. 6 dargestellt, wo in Fig. 1 bis 3 dargestellten Teilen ähnelnde Teile jeweils mit den gleichen Bezugszahlen bezeichnet sind; es ist ein ferromagnetischer Kern 36 vorhanden, der dem Kern nach Fig. 2 ähnelt, doch sind die Spulen anders angeordnet.
  • Die Primärwicklung 48 und die Sekundärwicklung 50 sind Ende an Ende auf dem Kernschenkel 42 angeordnet, während die Kondensatorladespule 52 auf dem Schenkel 42 auf der Außenseite der Sekundärwicklung 50 und daher in einem erheblichen Abstand von der Primärwicklung 48<angeordnet ist. Bei der Anordnung nach Fig. 6 wird die Länge der Sekundärimpulse im Vergleich zu den Impulsen vergrößert, die gemäß Fig. 2 durch die konzentrisch angeordneten Primär- und Sekundärwicklungen erzeugt werden. Diese größere Impulslänge erweist sich bei größeren Brennkraftmaschinen als vorteilhaft, da sich das Betriebsverhalten der Brennkraftmaschine bei einer längeren Dauer der Zündfunken verbessert.
  • Zwar ist gemäß Fig. 6 die Ladewicklung 52 auf dem äußeren Endabschnitt des Kernschenkels 42 Ende an Ende mit der Sekundärwicklung 50 angeordnet, die ihrerseits der Primärwicklung 48 räumlich nachgeschaltet ist, doch könnte man die Primär-und Sekundärwicklungen auf dem Schenkel 42 auch miteinander vertauschen. Ist die Sekundärspule in einem kleineren Abstand von dem umlaufenden Magnetfeld angeordnet als die Primärwicklung, haben die erzeugten Zündimpulse eine relativ große Länge.
  • Ist dagegen die Primärwicklung in einem kleineren Abstand von dem umlaufenden Magnetfeld angeordnet, wird die Zuverlässigkeit der Einhaltung des richtigen Zündzeitpunktes erhöht, doch ergibt sich eine gewisse Verringerung der Impulslänge.
  • Ferner zeigt Fig. 6 eine Ausführungsform der Erfindung, bei der eine mit gestrichelten Linien angedeutete zweite Ladespule 88 auf dem inneren Ende des Kernschenkels 42 auf der von der Ladewicklung 52 abgewandten Seite angeordnet sein kann. In Fig. 4 sind die Spule 88 und eine zugehörige Sperrdiode 89 mit der Spule 52 zum Aufladen des Kondensators 66 parallelgeschaltet. Bei dieser Anordnung setzt sich die Ladespule aus zwei getrennten Teilen zusammen, die auf entgegengesetzten Seiten der Wicklungen 48 und 50 der Zündspule angeordnet sind. Die Ladespule 52 auf dem äußeren Ende des Schenkels 42 hat vorzugsweise eine relativ große Anzahl von Windungen, z.B. 3000 Windungen, während die andere Ladespule 88 auf dem inneren Ende des Schenkels 42 eine erheblich kleinere Anzahl von Windungen, z.B. 600 Windungen, aufweist. Bei hohen Drehzahlen neigt die in der äußeren Ladespule 52 induzierte Spannung dazu, zurückzugehen, so daß in dem Kondensator 66 eine niedrigere Spannung gespeichert wird. Bei solchen hohen Drehzahlen ergänzt- die kleinere Spule 88 diesen Spannungsverlust, so daß der Kondensator innerhalb eines großen Bereichs von Motordrehzahlen auf eine gleichmäßige Spannung aufgeladen wird.
  • Fig. 7 zeigt eine Zündvorrichtung, bei der ein Spulenmodul 138 auf einem ferromagnetischen Kern 136 angeordnet ist. Der Spulenmodul 138 wird gemäß Fig. 7 durch den in Beziehung zur Drehrichtung der Magnetpolschuhe nacheilenden Schenkel 140 des Kerns in der bei 114'angedeuteten Weise unterstützt. Bei dieser Anordnung besteht die Gefahr, daß der Hauptladekondensator bei hohen Motordrehzahlen ungleichmäßig aufgeladen und entladen wird, so daß sich drastische Änderungen bezüglich des Zandzeitpunktes ergeben.
  • Dieser bei hohen Motordrehzahlen auftretende Fehler bezüglich des Zündzeitpunktes ist in Fig. 8 dargestellt. In der Primärwicklung wird ein Nebenimpuls 160 von erheblicher Größe erzeugt, wenn der Nordpol der Magnetbaugruppe 114 während seiner Drehung in Fluchtung mit dem vorauseilenden Polschenkel 142 kommt, wie es in Fig. 7 bei 162 mit gestrichelten Linien dargestellt ist. Wenn sich danach die Magnetbaugruppe an dem die Ladewicklung 152 und die Primärwicklung 148 tragenden Schenkel 140 vorbeibewegt, wird ein Spannungsimpuls Eg in der Ladewicklung induziert, während in der Primärwicklung eine Spannung Ep von entgegengesetzter Phase induziert wird. Der der Ladewicklung 152 entnommene Strom lädt den Hauptkondensator 66.
  • der Zündvorrichtung auf eine in Fig. 8 dargestellte Spannung Ec auf, die beim Zünden des gesteuerten Siliziumgleichrichters 68 entladen wird. Die in der Ladewicklung induzierte Nebenimpulsspannung 164 bewirkt, daß der Kondensator 66 gemäß Fig. 8 auf die Spannung Ec' aufgeladen wird. Dieses erneute Aufladen des Kondensators findet bei der gleichen Umdrehung der Magnete 114 statt, während welcher der Kondensator entsprechend der Schaulinie Ec zuerst aufgeladen und dann entladen wird. Die Ladung entsprechend der Spannung Ec' verbleibt auf dem Kondensator, bis die nächste Umdrehung stattfindet, wobei die Magnetbaugruppe an dem vorauseilenden Kernschenkel 142 vorbeigedreht wird, so daß der Nebenimpuls 160, der in der Primärwicklung induziert wird, bei hohen Drehzahlen eine Amplitude annimmt, die ausreicht, um gemäß Fig. 4 den Gleichrichter 68 zu zünden, so daß die gespeicherte Spannung Ec' entladen wird. Diese Entladung des Kondensators über die Primärwicklung kann zu einer vorzeitigen Zündung und damit zu einer Beeinträchtigung des Betriebs der Brennkraftmaschine führen.
  • Gemäß der Erfindung ist es durch Anordnen der Ladespule und der Zündspule auf dem vorauseilenden Schenkel des ferromagnetischen Kerns möglich, Probleme bezüglich der Steuerzeiten zu vermeiden, wie sie bei der Anordnung nach Fig. 7 auftreten.
  • Außerdem lassen sich gemäß der Erfindung die Spulen bequem in Form eines zusammenhängenden Moduls herstellen und leicht auf einem sich radial erstreckenden Schenkel des Ankerkerns anordnen.
  • Leerseite

Claims (4)

  1. ANSPRffCHE 1. Kondensatorentladungs-Zündvorrichtung für eine Brennkraftmaschine, g e k e n n z e i c h n e t durch eine Dauermagnet-Flußerzeugungseinrichtung (14), die gegenüber einem zusammenhängenden ferromagnetischen Kern (36) drehbar ist, welcher einen Leitungsweg für einen bei einer relativen Drehung der Flußerzeugungseinrichtung und des Kerns erzeugten variierenden Magnetfluß bildet, wobei der Kern mindestens einen sich radial erstreckenden Schenkelabschnitt (42) aufweist, bei dem es sich in Beziehung zur Drehrichtung des Kerns gegenüber der Flußerzeugungseinrichtung um den vorauseilenden Abschnitt handelt, wobei der Kern während jeder relativen Umdrehung der Flußerzeugungseinrichtung und des Kerns einen Leitungsweg für den Magnetfluß bildet und wobei zu der Zündvorrichtung eine Ladespule (52) und eine Zündspule gehören, welch letztere sich aus einer Primärwicklung (48) und einer Sekundärwicklung (50) zusammensetzt, wobei diese Wicklungen magnetisch miteinander gekoppelt sind, einen Kondensator (66) t der während jeder der genannten relativen Umdrehungen durch die in der Ladewicklung erzeugte Spannung aufgeladen wird, sowie einen elektronischen Schalter (68), der zusammen mit dem Kondensator und der Primärwicklung in einem Stromkreis liegt und dazu dient, die in dem Kondensator über die Primärwicklung gespeicherte Ladung zu entladen, wobei die Ladespule und die Zündspule auf dem genannten Schenkelabschnitt des Kerns in einem radialen Abstand voneinander angeordnet sind, so daß der Kondensator während jeder Umdrehung der Magnetfluß-Erzeugungseinrichtung gegenüber dem genannten Schenkelabschnitt des Kerns aufgeladen und entladen wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Primärwicklung (48) und die Sekundärwicklung (50) der Zündspule gleichachsig angeordnet sind, den genannten Schenkelabschnitt (42) des Kerns (36) umschließen und gegenüber der Ladespule (52) in radialer Richtung versetzt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ladespule (52) sowie die Primärwicklung (48) und die Sekundärwicklung (50) der Zündspule auf dem genannten Schenkelabschnitt (42) des Kerns t36) Ende an Ende angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu der Ladespule ein erster Abschnitt (52) und ein zweiter Abschnitt (88) gehören, daß der erste Abschnitt auf dem Schenkelabschnitt (42) am äußeren Ende der durch die Primärwicklung (48) und die Sekundärwicklung (50) der Zündspule gebildeten Anordnung angeordnet ist, daß der zweite Abschnitt der Ladespule auf dem Schenkelabschnitt am inneren Ende der durch die Primärwicklung und die Sekundärwicklung gebildeten Anordnung nahe der Umlaufbahn der Magnetfluß-Erzeugungseinrichtung (14) angeordnet ist und daß der zweite Abschnitt der Ladespule eine erheblich kleinere Windungszahl hat als der erste Abschnitt, damit bei einer hohen Drehzahl der Brennkraftmaschine eine Spannung erzeugt wird, um ein gleichmäßiges Aufladen des Kondensators (66) bei allen Drehzahlen zu gewährleisten.
DE3003237A 1979-04-13 1980-01-30 Kondensatorentladungs-Zündvorrichtung Expired DE3003237C2 (de)

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