DE300029C - - Google Patents

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DE300029C
DE300029C DENDAT300029D DE300029DA DE300029C DE 300029 C DE300029 C DE 300029C DE NDAT300029 D DENDAT300029 D DE NDAT300029D DE 300029D A DE300029D A DE 300029DA DE 300029 C DE300029 C DE 300029C
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mine
piston body
hold
tube
bolt head
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Der Erfindungsgegenstand betrifft eine Lo-" sung der Aufgabe, bei pneumatischen Minen-' werfern zwischen Gasladeraum und Minenladeräum durch eine ■ geeignete Ventilkonstruktion eine Verbindung zu schaffen, mit deren Hilfe ohne Drosselung und mit- großen Querschnitten eine Expansion der Treibgasladung erfolgen kann. Bekannt ist es, mit Hilfe eines Hilfsgegendruckes das Ventil auf
ίο seinen Sitz» zu pressen, so daß es nach Be-. . seitigung dieses Gegendruckes durch die Ladespannung selbst zurückbewegt wird.
Diese.Lösung wird aber sehr umständlich.
Die mechanische Verriegelung des Ventils auf seinem Sitz ist zwar einfacher, doch verursacht das plötzliche Öffnen desselben mit großem Hub bei dem hohen Druck umständliche Hilfsvorrichtungen.
Gemäß der Erfindung ist nun ein auf dem Boden des Wurfrohres aufsitzender, abdichtender Kolbenkörper zugleich als Abschlußventil zwischen Gasladeraum und Minenladekammer ausgebildet und mit Hilfe einer mechanischen Feststellvorrichtung in der Ab-Schlußstellung gehalten, aus welcher er zum Zwecke des Abschusses durch Lösen der mechanischen Feststellvorrichtung . durch die
■ Treibgaslädung zugleich mit der Mine aus dem Wurfrohr herausgeschleudert wird.
Durch die eigentümliche Freigabe des Ventilstellers wird das plötzliche drosselfreie Einströmen der Treibgase in einer fast dem theoretischen Fall gleichkommenden Art er-
.. möglicht. Dabei läßt sich ein schädlicher
Raum vollständig vermeiden. Zwar sind Κοί-benkörper, die das Geschoß vor sich her bewegen, an sich bekannt. Bei dem Erfindungsgegenstand besitzt der Kolben aber auch zugleich den Charakter eines Ventiltellers.
Eine einfache Vorrichtung, die den Ventilsteller feststellt und zugleich . festpreßt, trotzdem aber plötzlich den Teller freigibt, läßt sich gemäß der weiteren Erfindung dadurch erzielen, daß die mit einer auf der Wand des Vorratsbehälters aufliegenden drehbaren Mutter versehene Befestigungsstange am Ende mit einem schmalen Bolzenkopf ausgerüstet ist, während in der Wölbung des Kolbenkörpers ein Wandteil ange-: ordnet ist, der mit einer dem Querschnitt des Kopfes entsprechenden Bahrung versehen ist, so daß man durch Verdrehen des Bolzenkopfes den Deckel festziehen und auch leicht lösen kann. . . ■ . .
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. ..
Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch* den Minenwerfer.
Fig. 2 zeigt den Kolbenkörper vom Gasladeraum aus gesehen, und
Fig. 3 zeigt den Kolbenkörper im'Schnitt . nach der Linie A-B.
In der Zeichnung ist α der Gasladeraum , und b das eigentliche Wurfrohr. c ist der Verbindungskanal zwischen Gasladeraum a Und Wurfrohr b. Gemäß der. Erfindung ist nun vor diesem Kanal c ein in "dem Wurfrohr b gut geführter kolbenartiger Ventilkörper d vorgelagert, der außer dem zylinderförmigen Führungsteil einen kreisringförmigen Bodenteil und in'der Mitte einen gewölbten Bodenteil besitzt. Während der kreisring-
förmige Bodenteil unter Vermittlung der Dichtung e auf dem Rand des Kanals c aufliegt, greift in die Wölbung des Kolbenkörpers die Befestigungsvorrichtung/ hinein, die gemäß Fig. 2 und 3 aus einem schmälen Bolzenkopf g besteht, der verdreht durch den Schlitz h in dem Steg i des Kolbenkörpers d hindurchgeführt ist. Der Bolzenkopf / sitzt am Ende der Stange k, deren anderes Ende durch die hintere Wand des Gasladeraumes α geführt ist und einerseits durch die mit einem Handgriff verbundene Mutter / längs verschoben und mit Hilfe des auf der Stange festgekeilten Griffes in verdreht werden kann.
η ist die Mine.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: .
Nachdem der Kolbenkörper d in das Wurfrohr vfc eingeführt und der Bölzenkopf g durch den Schlitz h hindurchgeführt ist, wird die Stange k mit Hilfe des Handgriffes m verdreht und der Kolbenkörper dann mit Hilfe der Mutter / fest auf die Dichtung e gepreßt. Alsdann wird die Mine η in das Rohr geschoben, der Gasladeraum α mit entsprechend gespanntem und temperiertem Gas gefüllt, und dann der Minenwerfer gerichtet. Zum Zwecke des Abschusses wird lediglich der Handgriff m verdreht, d. h. der Kolbenkörper d freigegeben.
Der Minenwerfer läßt sich natürlich in der verschiedensten Weise ausführen.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    . . i. Mit Gasladeraum und besonderem Minenladeraum versehener pneumatischer Minenwerfer, bei welchem ein auf dem Boden des Wurfrohres aufsitzender, ab- · dichtender Kolbenkörper zum . Herausschieben der Mine aus dem Rohr benutzt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der KoI-benkörper zugleich als' Abschlußventil zwischen Gasladeraum und Minenladeraum benutzt und mit Hilfe einer mechanischen Feststellvorrichtung in der Absclilußstellung gehalten wird, aus welcher .4S er zum. Zwecke des Abschusses durch Lösen der mechanischen Feststellvorrichtung durch die Treibgasladung zugleich mit der Mine aus dem Wurf rohr herausgeschleudert wird.
  2. 2. Pneumatischer Minenwerfer nach ' Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einer auf der Wand des Vorrats-' behälters (a) auf liegenden Mütter (I) ver- ' sehene Befestigungsstange (fe) am Ende mit einem schmalen Bolzenkopf (g) ausgerüstet ist, während in der Wölbung des Kolbenkörpers (d) ein Wandteil (i) angeordnet ist, der mit einer dem Querschnitt des Kopfes entsprechenden Bohrung (h) versehen ist, zum Zwecke, durch Einschieben und Verdrehen des Bolzenkopfes (/) den ■ Kolbenkörper (d) festziehen und leicht lösen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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