DE299902C - - Google Patents

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DE299902C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/46Details
    • F23D14/48Nozzles
    • F23D14/52Nozzles for torches; for blow-pipes
    • F23D14/54Nozzles for torches; for blow-pipes for cutting or welding metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT'
JVl 299902 KLASSE 4g. GRUPPE
ADOLF HECKT in KIEL.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1915 ab.
Bei Schneid- oder Schweißverfahren, bei denen das fertige Brenngas-Sauerstoffgemisch aus einem gewöhnlichen Rohr oder aus einem ringförmig um, das Schneidsauerstoffrohr gelagerten Schlitz austritt, kommt sehr oft schon beim Arbeiten an der Luft ein Zurückbrennen der Flamme in das Gasgemischrohr hinein bis zur Mischdüse und dadurch ein Zerstören der letzteren vor. Unter Wasser tritt
ίο dieser Übelstand noch leichter ein, weil erstens das Wasser dem Austritt der Preßgase größeren Widerstand bietet und hierdurch schon allein die Gefahr des Zurückschiagens größer ist, und weil zweitens das Gemisch zweckmäßig viel reicher an Sauerstoff sein muß wie beim Arbeiten an der Luft, da sonst ein großer Teil H, der an der Luft durch den Sauerstoff der Atmosphäre verbrannt wird, unter Wasser unverbrannt bleiben müßte.
Der reichere Sauerstoffgehalt gibt aber der Brennmischung eine so hohe Zündgeschwindigkeit, daß ein Zurückschlagen unvermeidlich wird. Diese Übelstände sollen durch die Erfindung abgestellt werden, indem wieder auf diejenige Art der Mischung zurückgegriffen wird, wie es das alte Knallgasgebläse zeigt, d. h. auf das Mischen der Gase vor der Sauerstoffdüsenspitze, wie es auch das Patent 137588 beschreibt. Um aber hier eine möglichst schnelle Mischung, die natürlich für die vollständige und möglichst intensive Verbrennung von großem Vorteil ist, zu erzielen, soll der Sauerstoff (O) bei Schneidbrennern nicht aus dem Schneidsauerstoffrohr entnommen werden, sondern es sollen bei Schneidbrennern wenigstens eine weitere oder mehrere weitere Sauerstoffzuführungen angeordnet werden, die zwischen oder neben den Brenngasröhren H bzw. den Rohraustritten münden können, so daß beide Gase bereits in einzelnen Strahlen, durcheinanderfließend, jedoch, ungemischt austreten (Fig. 1). Ebenso sollen bei Schweißbrennern stets zwei oder mehr Sauerstoffzuführungen vorhanden sein. Bei Brennern, die nach dem Prinzip des Danielischen Hahnes konstruiert sind, kann das innere Rohr als Schneidsauerstoffrohr dienen, während das ringförmige, um das Innenrohr herum liegende Rohr in mehrere Abteilungen geteilt ist (Fig. 2) oder mehrere Einzelrohre aufnimmt zur getrennten Zuführung der Brenngase (H) und des Sauerstoffes (O) für die Vorwärmerflamme bis ungefähr zur Mündung des Schneidsauerstoffrohres (Fig. 3). Durch die Form der Austrittsdüsen können dann die einzelnen Brenngas- und Sauerstoffstrahlen aufeinander- und ineinandergeblasen werden (Fig. 4), so daß sofort eine sehr innige Mischung vorhanden ist, die der Mischung in einer Mischdüse an guter Brennbarkeit und daher auch an Arbeitseffekt gar nicht oder nur verschwindend wenig nachsteht. Ein so weites Zurückschlagen und Zurückbrennen der Flamme, daß diese sich im Apparat entwickeln und diesen zerstören kann, ist aber auf alle Fälle unmöglich gemacht.

Claims (3)

  1. Patent-An sprüch e:
    ι. Verfahren zur Erzeugung der Kriallgasflamme nach dem Danielischen Prinzip, zum Schneiden, Löten und Schweißen von Metallen, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Brenngas als auch der Sauerstoff der Brenndüse durch mehrere Einzelleitungen zugeführt wird, von denen abwechselnd die eine mit dem einen Gas, die benachbarte mit dem anderen gespeist wird.
  2. 2. Brenner zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen der Brenngaszuführungen und der Sauerstoffzuführungen so gebaut oder gerichtet sind, daß die Strahlen der einzelnen Gase beim Austreten in tangentialer und radialer Richtung aufeinander- und ineinandergeblasen werden.
  3. 3. Brenner zum Schneiden von Metallen nach dem Verfahren des Anspruchs 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ringförmige Raum um das innere Sauerstoffrohr in mehrere, abwechselnd Brenngas und Sauerstoff führende Kanäle geteilt ist oder entsprechend gespeiste Einzelrohre aufnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2484891A (en) * 1944-01-20 1949-10-18 Union Carbide & Carbon Corp Post-mixed blowpipe and method of thermochemically cutting metal
WO1981001973A1 (fr) * 1980-01-18 1981-07-23 Somafer Sa Procede de decriquage et chalumeau multiforme pour la mise en oeuvre du procede

Cited By (3)

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WO1981001973A1 (fr) * 1980-01-18 1981-07-23 Somafer Sa Procede de decriquage et chalumeau multiforme pour la mise en oeuvre du procede
FR2473927A1 (fr) * 1980-01-18 1981-07-24 Somalor Ferrari Somafer Ets Chalumeau decriqueur multiforme

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