DE29979C - Verfahren und Vorrichtung zur Verschiebung eines Steuerexcenters senkrecht gegen die Welle - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Verschiebung eines Steuerexcenters senkrecht gegen die WelleInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L31/00—Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
- F01L31/08—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
- F01L31/10—Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear the drive being effected by eccentrics
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01L—CYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
- F01L29/00—Reversing-gear
- F01L29/02—Reversing-gear by displacing eccentric
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K11/00—Multiple-way valves, e.g. mixing valves; Pipe fittings incorporating such valves
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Description
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Mai 1884 ab.
Um bei schnelllaufenden Dampfmaschinen eine Regulirung des Füllungsgrädes durch Aenderung
der Excentricität und des Voreilungswinkels des Excenters zu erreichen, läfst man
häufig den auf der Kurbelwelle sitzenden Centrifugalregulator'
direct entweder auf Drehung des Excenters oder, was schon bei älteren Maschinen sich findet, auf geradlinige Verschiebung desselben
wirken.
Diese directe Uebertragung setzt vor allem
eine schwer erreichbare möglichste Entlastung des Dampfschiebers voraus. . In derjenigen
Position des Excenters, in welcher die Zugoder Schubrichtung desselben mit der Richtung
des Anzugs durch den Regulator nahezu oder ganz zusammenfällt, wird jedesmal ein Nachgeben
des Regulators und deshalb eine Unregelmäfsigkeit in der Dampfvertheilung eintreten.
Nach der vorliegenden Regulirüngsmethode wirkt der Regulator indirect, indem er das
Frictionsrad einer in einem Halter der Welle drehbaren Schraubenspindel derart beeinflufst,
dafs dem von der Welle mit herumgenommenen Rade periodisch einerseits oder andererseits ein
Widerstand geboten wird, wodurch es bald nach der einen, bald nach der anderen Richtung
rollt und das Excenter verschiebt. Im übrigen bleibt der Füllungsgrad von dem Regulator
völlig unbeeinflufst.
Beiliegende Zeichnung veranschaulicht zur Ausübung dieses Regulirungsverfahrens passende
Einrichtungen. ·
An dem auf Welle w befestigten Halter a,
Fig. ι und 2, ist das Excenter e mit Schlitz x, Fig. 4, mittelst seiner Leisten «2, Fig. 5, -senkrecht gegen die Welle w geradlinig verschiebbar,
so dafs also der Excentermittelpunkt 2, Fig. 2, nach 2'1 gerückt, d. h. die Excentricität verkleinert,
der Voreilungswinkel dagegen vergröfsert werden kann. Die Verschiebung des Excenters
wird durch die im Halter α drehbare Schraubenspindel s, deren Muttergewinde den in α geführten
Excenterknaggen e1 enthält, bewirkt, wenn die eine oder andere Backe des Schlittens u
auf das an der Spindel sitzende Rad r drückt, indem das mit der Welle herumgenommene
Rad auf der Schlittenbacke rollt und je nach seiner Drehungsrichtung das Excenter vor- oder
rückwärts schiebt.
Der Schlitten u wird auf dem am Lagerbock /
befestigten Halter ot durch den Centrifugalregulator
t, Fig. 1, 5 und 6, verschoben, wenn bei schnellerem Gange die um Zapfen t1 am Halter a
drehbaren und durch Federn c gegen einander gedrückten Gewichtsstücke ausschlagen, die
dann mittelst Glieder c die Schubhülse ν drehen. Hiermit ist eine Verschiebung der durch die
Feder 0 der Welle w, Fig. 1, gegen Drehung
gesicherten Schubhülse νΛ verknüpft und der
mit dieser verbundene Hebel h zieht dann den Schlitten u nach rechts und rückt die Backe
rechts aus den Bereich des nach der Pfeilrichtung, Fig. 2, sich drehenden Spindelrades.
Zugleich wird Feder / durch den Hebel h stärker gedrückt, und indem nun Rad r auf der
linken Backe rollt, wird der Excenterhub verringert, der Voreilungswinkel aber vergröfsert,
so dafs die Maschine mit verringerter Füllung, aber constantem linearen Voreilen weiter läuft.
Nimmt man den Reibungscoefficienten des Rades r nur zu '/3, den Normaldruck an der
Schlittenbacke zu ι kg, das Verhältnifs des Durchmessers der Spindel zu dem des Rades
wie ι : 6, und bei einmaliger Umdrehung der Spindel eine Linearverschiebung des Excenters
von !/6 des Spindeldurchmessers an, so findet
bei Vernachlässigung der Spindelreibung eine 6 X 6 X Y3 = 12 fache Kraftübersetzung auf
das Excenter statt, gegenüber der directen Uebertragung durch den Regulator. Rechnet
man bei sehnelllaufenden Maschinen etwa fünf Umdrehungen der Welle für eine Secunde und
für jede derselben Y2 Umdrehung der Spindel,
entsprechend etwa 2 mm Excenterverschiebimg, so ergiebt sich pro Secunde eine Verschiebung
von 10 mm, welche den weitgehendsten Anforderungen genügt.
In einfachster Weise läfst sich dieses Regulirungsverfahren
auch auf eine Umsteuerung anwenden, wie dieses Fig. 7 und 8 veranschaulichen. Hier greift die durch die Nabe des
Halters α und mitten durch die Welle w geführte Spindel mit Rechtsgewinde 0* an den in a
geführten Knaggen £2 des einen Excenters e und
mit Linksgewinde o>2 an den Knaggen e3 des anderen
Excenters e' an. Erforderlich ist bei verschiedenem
Durchmesser der Gewinde nur gleiche Ganghöhe, um gleiche Excenterverschiebung bei bestimmter Drehung der Spindel zu
erreichen.
Claims (2)
1. Das Verfahren, bei Motoren den Hub und den Voreilungswinkel des Steuerungsexcenters
durch Einwirkung eines durch den Regulator stellbaren Schlittens auf das Frictions- oder Zahnrad einer Schraubenspindel
zu verändern, welches durch die Spindel mit dem Excenter in Verbindung steht und, von der Kurbelwelle mit herumgenommen,
bald auf der einen, bald auf der anderen Backe des Schlittens "rollt und
dadurch eine Verschiebung des Excenters bald nach der einen, bald nach der anderen
Richtung veranlafst.
2. Zur Ausübung dieses Verfahrens die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Regulirvorrichtung
mit der im Halter α der Welle w drehbaren Schraubenspindel s, deren Rad r
beim Anschlag an den durch den Regulator t eingestellten -und auf einem Bock m,
Fig. ι und 2, geführten Schlitten u rollt
und dadurch das Excenter e quer zur Welle w verschiebt; ferner die durch Fig. 7 und 8
erläuterte Modification, bei welcher durch die durch Welle w hindurchgeführte Spindel
y ein Vorwärts- und ein Rückwärtsexcenter gleichzeitig verschoben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29979C true DE29979C (de) |
Family
ID=306122
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29979D Expired - Lifetime DE29979C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Verschiebung eines Steuerexcenters senkrecht gegen die Welle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29979C (de) |
-
0
- DE DENDAT29979D patent/DE29979C/de not_active Expired - Lifetime
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