DE299515C - - Google Patents

Info

Publication number
DE299515C
DE299515C DENDAT299515D DE299515DA DE299515C DE 299515 C DE299515 C DE 299515C DE NDAT299515 D DENDAT299515 D DE NDAT299515D DE 299515D A DE299515D A DE 299515DA DE 299515 C DE299515 C DE 299515C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
molding material
cutting
mold
sand
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT299515D
Other languages
English (en)
Publication of DE299515C publication Critical patent/DE299515C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C13/00Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
    • B22C13/02Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation
    • B22C13/04Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes equipped with templates, e.g. for sweeping operation with rotary templates, e.g. arranged on a pillar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ JVi 299515 KLASSE 31c. GRUPPE
Das Schneiden von Formen in den Formsand wurde bisher versucht durch ein hohles, tutenförmiges, mit einem Eisenkern versehenes Werkzeug (Fig. 2 und 4), welches den losen Sand beständig durch eine Röhre, welche die Verlängerung des hohlen Messers bildet, während des Schneidens mittels eines Exhaustors absaugt. Die Gestalt des Messers gestattet nur dann ein Schneiden, wenn der Sand während des Schneidens durch einen Exhaustor abgesogen wird. Der enge Querschnitt würde ohne das Absaugen niemals den ausgestochenen Sand durchtreten lassen — die Form würde zerstört werden. Diese Anordnung hat folgende Nachteile, weswegen sie in der Praxis keine Anwendung gefunden hat. 1. Die Konstruktion ist durch die Anordnung des Exhaustors nebst den zugehörigen Apparaten sehr teuer. 2. Die Herstellung einer genauen Form durch Absaugen des Formmaterials ist aus folgenden Gründen nicht möglich.
Bewegt sich der Messer so schnell, daß das ausgearbeitete ■ Formmaterial nicht vollständig vom Exhaustor abgesaugt wird, so tritt dieses Material nach Fig. 4 seitlich heraus und bewirkt eine Beschädigung, gar den Bruch des Zahnlückenmaterials. Außerdem ist die Vorrichtung in hohem Maße von der Güte des Formmaterials abhängig. Ist dieses zu lehmig, so werden die engen Kanäle des Formmessers sich verstopfen, ist es zu sandig, so wird mehr Material abgesogen, als beabsichtigt ist. In beiden Fällen liegt die Gefahr vor, daß die Zahnlücken unregelmäßige Formen erhalten.
Die vorliegende Erfindung umgeht diese Schwierigkeit, indem sie ein Messer wählt, welches, soweit es in den Sand einschneidet, innen offen und bandförmig ist (Fig. 1 und 5). Erst durch diese offene und bandförmige Gestaltung des Messers wird es möglich, den weiteren Nachteil der bekannten Ausführung zu vermeiden, nämlich die Notwendigkeit, mittels eines in Anlagen und Betrieb teuren Saugapparates das ausgeschnittene Formmaterial fortlaufend während des Schneidens zu entfernen. Bei der vorliegenden Erfindung ist offensichtlich diese Notwendigkeit nicht vorhanden, insofern der Vorgang des Schneidens ganz unabhängig von dem Vorgang der Formmaterialentfernung ist.
Erfahrungsgemäß ist es schwer möglich, beim Stechen mit dem Formmesser, selbst bei Verwendung des feinsten Stahles, z. B. geschärften Uhrfederstahles, die nach Fig. 1 gestalteten Ecken der Zahnlücken scharf auszubilden, weil das Material unter dem Messer bei a-a ausbricht. Diesem Übelstand wird durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung dadurch ahgeholfen, daß vor dem Niedergang des Formmessers eine im übrigen beliebig-gestaltete Führung ff (Fig. 3 und 6) über das Formmaterial der Zahnlücke übergeschöben wird, die dieses Material an den freien Oberflächen O1 O2 (Fig. 3) bzw. O102 O3 (Fig. 6) vor dem Abbröckeln schützt.
Die Art und Weise der Abgrenzung des ausgestochenen Formmaterials ist abhängig von der Vorbereitung des Bodens der Form. Die Abgrenzung erfolgt selbsttätig, wenn der Zahnkranz freischwebend ist (Fig. 6) oder auf einer Trennschicht t (Fig. 5) aufgestampft ist,
welche bestehen kann aus Holz, Streusand oder Papier, Metall u. dgl. Fig. 7 zeigt den Vorteil, daß man mehrere gleichartige Formen mit einem Schnitt herstellen kann, was beim Stampfen nicht möglich ist.
Ist endlich keine besondere Trennschicht vorhanden (Fig. 8 bis 10), so wird der ausgestochene Kern durch ein besonderes, flaches Messer abgetrennt. Fig. 8 zeigt das flache Messer vor dem Schnitt. Es ist an eine Führung angeschraubt, welche sich in zwei Stangen bewegt. Fig. 9 zeigt den vollständigen Schnitt, Fig. 10 die Entfernung des Formmaterials.
Fig. 11 zeigt den Fall, bei welchem die Formmasse m nicht nach oben, sondern nach der Seite entfernt wird. Dieses wird dadurch erreicht, daß der Messerhalter gegabelt ist. Durch die Öffnung der Gabelung wird die Formmasse m in der Richtung des Pfeils entfernt.
Die vorliegende Erfindung erstreckt sich nicht nur auf den Fall, bei welchem die Zahnform durch einen einmaligen Schnitt aus der Form ausgestochen wird, sondern auch auf.solche Fälle, bei welchen sie durch mehrere Schnitte aus dem Sande gestochen wird. Praktische Anwendung findet dieser Fall bei dem Ausstechen der Form durch ein mit der Teilkreisgeschwindigkeit sich abrollendes Zahnrad, bei welchem jeder Zahn entsprechend der Erfindung als Formmesser ausgebildet ist. Durch dieses Verfahren kann man mit einem Rad jede Zahnform gleicher Teilung von beliebiger Zähnezahl ausstechen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Schneiden von Zähnen von Zahnrädern o. dgl. aus Formmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Zahnform enthaltendes bandförmiges Messer in dieses gesenkt wird, wobei die Entfernung des Formmaterials unabhängig ist vom Fortschreiten des Werkzeuges, worauf das so gelöste Formmaterial von dem übrigen Formmaterial getrennt wird.
2. Ausführungsform des Verfahrens ge- ' maß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Formmaterial, beim Schneiden durch Führungen gegen Zerstören geschützt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Entfernen des Sandes durch eine unterhalb der Form angefügte Trennschicht erleichtert wird, oder daß zum Lösen des ausgestochenen Materials von der Bodenfläche ein Quermesser senkrecht oder nahezu senkrecht zu dem die Zahnform bildenden Messer entlang der Bodenfläche bewegt wird.
4. Vereinigung mehrerer Formmesser nach Anspruch 1 zu einem Kreis- oder Segmentrad.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT299515D Active DE299515C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE299515C true DE299515C (de)

Family

ID=553600

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT299515D Active DE299515C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE299515C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1584478B1 (de) Verfahren zum Zerschneiden halbplastischer Leichtbetonkoerper mittels Schneiddraehte
DE299515C (de)
DE3701716C2 (de)
DE3403668C2 (de)
DE1112881B (de) Verfahren zur Fertigbearbeitung und Montage eines Perforiermessers zum Bearbeiten von Papier, Pappe, Kunststoff od. dgl.
DE10015088B4 (de) Verfahren zum Herstellen von Porenbetonkörpern
DE127205C (de)
DE3304946A1 (de) Vorrichtung zum erleichtern des abnehmens von wickelplatten vom formzylinder einer tiefdruckmaschine
DE8002428U1 (de) Messerwelle zur erzeugung flaechiger holzspaene
DE714372C (de) Verfahren zur Herstellung mehrerer Gussformen fuer nahtlos gegossene Staebe
DE102267C (de)
DE19800374A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Gegenstanzplatte einer Stanzvorrichtung
DE283556C (de)
DE412892C (de) Herstellung von Feilen
DE648487C (de) Verfahren zum Herstellen von gelochten Koerpern aus geschmolzenem Quarz
DE185469C (de)
DE453493C (de) Vorrichtung zum Abbau von Ton o. dgl.
DE2408525B2 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von laengsgekerbten werkstuecken, insbesondere kerbstiften
DE219505C (de)
DE93016C (de)
DE428369C (de) Reibahle mit eingesetzten zweischneidigen Messern
DE184012C (de)
DE646809C (de) Vorrichtung zum Herstellen allseitig geschlossener Hohlsteine
DE567138C (de) Vorrichtung zur Ausuebung des Verfahrens zum Giessen von Verbundbloecken
DE338591C (de) Verfahren zur Herstellung von Turbinenschaufeln mit Fuss