DE93016C - - Google Patents

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DE93016C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Von der grofsen Anzahl von Strichen, welche zum Abziehen eines Rasirmessers auf einem gewöhnlichen Steine nothwendig sind, sind es bekanntlich nur ein bis zwei Striche von jeder Seite, welche dem Messer die besondere Schärfe verleihen, während die Ueberzahl der anderen Striche auf die Schnittfähigkeit des Messers ohne Einflufs ist, und daher vollkommen unnütz ausgeführt wird. Es liegt dies daran, dafs das Messer in ganz bestimmter Lage zur Streichfläche geführt werden mufs und das Finden dieser Lage dem Zufall überlassen bezw. ein Kunstgriff ist, welcher nur durch lange Uebung erlernt werden kann. Es war somit nicht möglich, dafs ein Laie ein Messer kunstgerecht abziehen konnte.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche es ermöglicht, dafs auch jeder Nichtfachmann sein Messer abziehen kann, ohne dafs derselbe besonderer Uebung oder Fertigkeit dazu bedarf. Es wird dies dadurch erreicht, dafs die zum Abziehen nothwendige Stellung durch eine Führungsleiste über der Streichfläche fixirt wird, an welche man das Messer nur mit dem Rücken anzulegen braucht, um sofort die beabsichtigte Wirkung zu erreichen.
Die neue Vorrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung bildlich dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Oberansicht derselben,
Fig. 2 einen Schnitt in der Richtung der Linie A-B der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Schnitt in der Richtung der Linie C-D.
Fig. 4 bis 9 stellen die Kennzeichnung der wirksamen Abziehlage des Messers dar.
Die Vorrichtung besteht aus einer kreisförmigen Streichfläche a, über welcher eine derselben entsprechende Hülle b aus beliebigem Material angeordnet ist. Die letztere ist auf der unteren Seite α ausgeschnitten, um die Streichfläche in der Hülle drehen zu können und somit eine gleichmäfsige Abnutzung zu gestatten. Auf der oberen Seite d ist dieselbe mit einem sectorenförmigen Ausschnitt versehen , welcher die Streichfläche hervortreten läfst. Zweck der Hülle b ist nur, den Stein a zu schützen und gleichzeitig die Führungsleisten zu bilden. Der ■ Abziehstein dient nur als Streichfläche wie jeder andere Schleifstein und bleibt beim Abziehen unbeweglich.
Die Seitenkanten e und e1 des Ausschnittes liegen nun gerade unter demjenigen Winkel zur Streichrichtung A B, bei welcher die abziehende Wirkung des Steines eintritt.
Zur Erklärung der wirksamen Abziehlage sei Folgendes erläutert:
Es wird vorausgesetzt, dafs das Messer mit seinem Rücken anliegt und dafs die Schneidkante parallel zur Leitschiene angeordnet ist. Es sei ferner erwähnt, dafs die Messerschneide als aus einer sehr grofsen Anzahl Zähnchen bestehend zu betrachten ist, deren Form und Uebereinstimmung die Schärfe des Messers bedingen. Das Messer wird nun beim Abziehen so verschoben, dafs dasselbe seine Lage vollkommen beibehält, die Schneidkante also parallel zur Leitschiene gerichtet ist, die Spitze des Messers indessen sich stets in der Mittellinie A-B bewegt, so dafs das Messer beispielsweise in die Lage X (Fig. 4) kommt. Wird nun angenommen, dafs der Abziehstein aus
einem gleichmä'fsig gekörnten Material zusammengesetzt ist, so ist ersichtlich, dafs bei oben geschilderter Bewegung Schleifrillen im Rasirmesser gebildet werden, welche parallel zur Mittellinie laufen, wie dies etwa in Fig. 5 angegeben ist. Die Stellung dieser Schleifrillen zur Schneidkante hat Einflufs auf das Abziehen des Rasirmessers.
Denkt man sich in Fig. 6 die Schneidkante in einem beliebigen Winkel zur Mittellinie A-B angelegt und nimmt eine gewisse Höhe der die Schneidkante bildenden Zähne an, so erhält man den ersten Zahn, indem man zunächst eine Linie m-n parallel zur Mittellinie A-B zieht und nun die Höhe des Zahnes als Loth auf die Schneidkante einträgt. Von dem Schnittpunkt 0 ziehe man wiederum eine Linie o-p parallel A-B und fälle das Loth ρu u. s. w., so erhält man die ganze Reihe der Zähne. Die Form der letzteren hängt ab von der Richtung der Schneidkante x-y. Wird der eingeschlossene Winkel spitzer (Fig. 7), so werden die Zähne länger, und ist der eingeschlossene Winkel stumpfer (Fig. 8), so kehren die Zähne ihre Richtung um. In der Fig. 9 sind eine Anzahl Zähne, welche in verschiedenen Stellungen der Schneidkante gebildet werden, zusammengestellt, wobei selbstverständlich die Zähne in vielfach vergröfsertem Mafsstabe gezeichnet sind. Es mufste nun aus den verschiedenen Zahnformen diejenige herausgefunden werden, welche die geeignetste Zahnform giebt. Aus vielfachen Versuchen hat sich nun ergeben, dafs dieselbe dann eintritt, wenn die Schneidkante unter einem Winkel von 25 ° zur Mittellinie liegt. (Wirksame Abziehlage.)
Bei dieser Stellung nehmen die Zähne diejenige Form an, welche eine Säge hat, die nach einer bestimmten Richtung geschoben oder gezogen wird. Die Zähne sind ein wenig länglich und die auf der Schneidkante stehende Senkrechte ist nach der Schub- bezw. Zugrichtung gestellt. Dies trifft genau beim Rasirmesser zu, welches ebenfalls nach einer Richtung gezogen wird. Wollte man dasselbe etwa nach der entgegengesetzten Richtung bewegen, so würde man die Wirkung des Abziehens überhaupt nicht verspüren, sondern den Eindruck eines stumpfen Rasirmessers erhalten.
Hat man das Messer auf einer Seite abgezogen, so dreht man das Messer herum und wiederholt den Vorgang an der Kante e1. Nunmehr ist das Messer vollständig abgezogen; es genügt ein einziger Zug, um die Wirkung zu erreichen.
Es ist ersichtlich, dafs durch diese einfache Vorrichtung nicht nur eine ungeheure Menge Zeit und Arbeit erspart wird, und somit auch das Werkzeug geringerer Abnutzung ausgesetzt ist, sondern dafs es sogar für jeden Nichtfachmann möglich ist, sich ein brauchbar abgezogenes Messer herzustellen.
Die Führungsleisten können auch über einem rechteckigen Stein oder auf einer solchen Abziehfiäche angeordnet werden und dabei entweder fest oder beweglich sein. Indessen ermöglicht die kreisförmige Streichfläche eine continuirliche Abnutzung über die ganze Ebene.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche.·
    ι. Abziehvorrichtung für Rasirmesser, gekennzeichnet durch zwei die Richtung der wirksamen Abziehlage bestimmende Anschlagleisten (e e1) für den Messerrücken über der Streichfläche, von welchen Leisten aus das Messer in einer bestimmten Richtung parallel zu sich selbst bewegt wird.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch 1 geschützten Vorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung der Anschlagleisten (e el) an einer Hülle (b) mit Sectorenausschnitt, welcher die kreisförmige und drehbare Schleiffläche (α) umschliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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