DE299389C - - Google Patents
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- DE299389C DE299389C DENDAT299389D DE299389DA DE299389C DE 299389 C DE299389 C DE 299389C DE NDAT299389 D DENDAT299389 D DE NDAT299389D DE 299389D A DE299389D A DE 299389DA DE 299389 C DE299389 C DE 299389C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F7/00—Volume-flow measuring devices with two or more measuring ranges; Compound meters
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Fluid Mechanics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Volume Flow (AREA)
Description
KAISERLICHES /j
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
---JVl 299389 KLASSE
42 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1914 ab.
Bei den bekannten Wassermesserverbindungen mit Umschaltventil zeigt sich der Nachteil,
daß beim öffnen des Ventils dem Hauptmesser zunächst so geringe Wassermengen zugeführt
werden, daß der Messer diese wegen seiner Unempfindlichkeit nicht richtig anzeigt.
Durch die vorliegende Erfindung soll dieser Nachteil beseitigt werden. Zu diesem Zweck
wird in der Nebenleitung vor oder hinter dem kleinen Wassermesser ein Hilfsventil in Form
eines frei beweglichen Kugelventils eingeschaltet, das sich bei einer bestimmten Wassergeschwindigkeit
plötzlich schließt und die bisher ganz durch den Nebenmesser gehende Wassermenge
J5 zum größten Teil durch das Gewichtsventil
und den Hauptmesser treibt. Der übrige kleinere Teil dieser Wassermenge tritt durch
vom Kugelventil unabhängige, parallel zu diesem geschaltete Kanäle, die beliebig eingestellt
werden können, und wird weiter durch den Nebenmesser aufgezeichnet.
Die Anbringung eines Hilfsventils bei Wassermesserverbindungen
ist bereits bekannt. Jedoch besteht das bekannte Hilfsventil aus einem Kolben, der sich in einem zylindrischen
Gehäuse einfach verschiebt. Man kann also dort kaum von einem Schließen des Ventils
reden.
Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden hier zu vergleichenden Einrichtungen besteht
in folgendem: Die Teilung des .Wasserstromes
soll sich bei dem bekannten Ventil nach der verschiedenen Höhenlage des Ventils richten, die von dem Durchtritt durch einen
kleinen Steuerkanal abhängig ist, so daß also zum Nebenmesser immer verschiedene Wassermengen
gelangen sollen. Dieser Steuerkanal, der für den beabsichtigten Zweck einen ziemlich
kleinen Querschnitt haben muß, wird sich jedoch im Betriebe schnell verändern, indem
sich in ihm beispielsweise Fremdkörper oder Ablagerungen aus dem Wasser festsetzen, wodurch
dann sein Querschnitt verändert und natürlich die ganze Umschaltung beeinflußt wird.
Außerdem hat das bekannte Kolbenventil noch den Nachteil, daß seine Beweglichkeit
durch Niederschläge aus dem Wasser stark beeinträchtigt wird und es unter Umständen
schon nach kurzer Zeit festsitzt. Jedenfalls öflnet es sich infolge der verschiedenen Reibungswiderstände
bald mehr oder . weniger weit, so daß die Teilung des Wasserstromes vollkommen ungleichmäßig stattfindet. Hieraus
ergibt sich unzweifelhaft., daß die bekannte Wassermesserverbindung keine unter
allen Umständen richtige Anzeige liefern wird.
Im Gegensatz hierzu liefert das Kugelventil • nach der Erfindung stets richtige Angaben,
da z. B. ein Festsetzen des Ventils infolge Ablagerungen ausgeschlossen ist. Während ferner
bei der bekannten Einrichtung Zwischenstellungen beabsichtigt sind, sollen solche beim
Erfindungsgegenstande nicht auftreten. Außerdem arbeitet bei ihm das Ventil ohne irgendwelche
Steuerkanäle, die in ihrem Querschnitt einer Veränderung während des Betriebes unterworfen sind. Das Ventil ist vielmehr
entweder geöffnet oder bis auf eine bestimmte, nicht in ihm angeordnete Öffnung geschlossen.
Die Teilung des Wasserstromes ist demgemäß stets dieselbe.
Nun könnte man vielleicht einwenden, daß auch beim Erfindungsgegenstande Ablagerungen
in den Durohtrittskanälen des Ventilsitzes auftreten werden. Demgegenüber ist aber
darauf hinzuweisen, daß erstens diese Kanäle keinen so kleinen Querschnitt haben wie der
erwähnte bekannte Steuerkanal, und daß zweitens diese Durchtrittskanäle für die Umschaltung
ohne Bedeutung sind. Falls wirklich in
ίο ihnen eine geringe Querschnittsänderung auftreten
sollte, wird hierdurch nur die für' den Nebenmesser bestimmte Wassermenge etwas
verkleinert. Dieser Unterschied ist aber praktisch zu vernachlässigen.
In der Zeichnung ist ein Ausführüngsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Fig. 1 zeigt
die Gesamtanordnung und Fig. 2 das Hilfsventil im senkrechten Schnitt nach der Linie
A-B der Fig. 1. ·.
In der Hauptleitung α liegt in bekannter Weise das Umschaltventil (Gewichtsventil) 5
und der Hauptmesser c. In der Nebenleitung d ist der Nebenmesser β und bei dem gezeichneten
Ausführungsbeispiel vor diesem das Hilfsventil/ angeordnet.
Gemäß der Erfindung ist dieses Umschaltventil f als Kugelventil ausgebildet. In dem
Ventilgehäuse ist die Kugel g vorteilhaft zwischen Führungen h frei beweglich angeordnet.
Die Steighöhe der Kugel ist durch eine Schraube i einstellbar. In der gezeichneten
Stellung gibt die Kugel g den Häuptdurchlaß k in dem Ventil frei. Wird die Wassergeschwindigkeit
infolge stärkeren Wasserverbrauchs so groß, daß sie das Gewicht der Kugel g überwindet,
so wird diese gegen ihren Sitz gedruckt und verschließt die öffnung k. Das Wasser muß
nun das Gewichtsventil δ anheben, und es tritt alsdann der größte Teil der" Wassermenge
durch den Hauptmesser c. Ein kleiner Teil der Wassermenge tritt aber nach wie vor
durch Seitenkanäle /, deren Öffnungsquerschnitt gegebenenfalls durch eine Schieberplatte
0. dgl. den jeweiligen Verhältnissen entsprechend derart eingestellt werden kann, daß
die durch die Kanäle I fließende Wassermenge auf alle Fälle an dem Nebenmesser e richtig
angezeigt wird.
Sinkt die Wassergeschwindigkeit so weit, daß das Gewicht der Kugel g überwiegt, dann
wird die zum Nebenmesser führende Durchflußöffnung k wieder freigegeben, und gleichzeitig
fällt das Gewichtsventil b in bekannter Weise zu, so daß nunmehr die gesamte Wassermenge
von dem Nebenmesser gemessen wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Hilfsventil für Wassermesserverbindungen mit Umschaltventil in der Hauptleitung, gekennzeichnet ' durch ein Kugelventil (g) vor oder hinter dem Nebenmesser (e), das .' ■ sich bei einer sein Gewicht überwindenden Wassergeschwindigkeit schließt und den größten Teil der zu messenden Wassermenge durch den Hauptmesser (c) treibt, während ein geringer Teil weiter durch ihm parallel liegende, erforderlichenfalls im Querschnitt veränderbare Kanäle (I) zum Nebenmesser (e) übertritt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE299389C true DE299389C (de) |
Family
ID=553487
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT299389D Active DE299389C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE299389C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151674B (de) * | 1961-02-10 | 1963-07-18 | Bopp & Reuther Gmbh | Hilfsventil mit einer Kugel als Absperrkoerper fuer Verbundfluessigkeits-zaehler |
-
0
- DE DENDAT299389D patent/DE299389C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1151674B (de) * | 1961-02-10 | 1963-07-18 | Bopp & Reuther Gmbh | Hilfsventil mit einer Kugel als Absperrkoerper fuer Verbundfluessigkeits-zaehler |
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