DE36238C - Selbstschliefsender Ventilhahn - Google Patents

Selbstschliefsender Ventilhahn

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DE36238C
DE36238C DENDAT36238D DE36238DA DE36238C DE 36238 C DE36238 C DE 36238C DE NDAT36238 D DENDAT36238 D DE NDAT36238D DE 36238D A DE36238D A DE 36238DA DE 36238 C DE36238 C DE 36238C
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DE
Germany
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piston
valve
self
closing valve
valve cock
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT36238D
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English (en)
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L. WAGENBRENNER in München, Brienner-Strafse 31R. I
Publication of DE36238C publication Critical patent/DE36238C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/06Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
    • F16K21/12Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulically-operated opening means; with arrangements for pressure relief before opening

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)
  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
LORENZ WAGENBRENNER in MÜNCHEN. Selbstschiiefsender Ventilhahn.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. November 1885 ab.
Der auf beiliegender Zeichnung in Fig. 2 in geschlossenem und in Fig. 3 in geöffnetem Zustande dargestellte selbstschliefsende Ventilhahn besteht aus: .
einem Gehäuse α b mit gebogenem oder auch geradem Auslauf;
einem Cylinder d mit zwei ungleichen Durchmessern, mit den Auslaufschlitzen a?1 in das Gehäuse a b eingesetzt;
einem Kolben e, bestehend in einem massiven Theil e', an welchem mittelst einer Mutter e 2 eine Ledermanschette befestigt und Dichtungsplatte m eingelegt ist und der einen konischen Ventilsatz enthält;
einem hohlen Theil e3 mit Ausströmungsöffnungen e4;
einem konischen Ventil g mit Führungsstift g1 und Regulirmutterschraube g-2;
einem lose eingelegten Ventilsitz/";
einem Führungs- und Begrenzungsbock h, am losen Ventilsitz f angebracht oder auch angegossen;
einem kleinen, flachen Ventil i in Verbindung mit dem Druckknopf k und eingelegter Messingspiralfeder l\
den Leder- oder Gummidichtungen m η ο p.
Durch einen Druck mit der Hand auf den Druckknopf k, Fig. 2, entfernt sich das kleine Ventil i von seinem Sitze 0 und läfst das vor dem Kolben befindliche Wasser, . welches bis jetzt die Dichtschliefsung bewirkt hat, durch die Kanäle r entweichen; das Wasser beginnt sofort den nun entlasteten Kolben e von seinem Ventilsitze/ in den Cylinder d hineinzudrängen und strömt durch die hierdurch frei gewordenen Oeffnungen e4 und dl aus. Das konische Ventil g begleitet den Kolben e noch schliefsend so lange, bis dessen Regulirmutterschraube g2 am Führungsbock h angelangt ist. Da der Kolben jedoch durch das strömende Wasser bis an das Ende des grofsen Cylindertheiles zurückgeschoben wird, so wird, wie in Fig. 3 ersichtlich, durch die Entfernung des konischen Ventilsitzes von seinem Ventil g dem Wasser nun der freiere Eintritt durch den Kolben e in den vorderen Cylindertheil gestattet und nimmt, so lange das kleine Ventil i und somit der Ventilhahn offen gehalten wird, ebenfalls seinen Weg durch das offene Ventil i und die Kanäle r ins Freie.
Entfernt man die Hand vom Druckknopf k, so schliefst sich zunächst durch das ausströmende Wasser das kleine Ventil i, welches noch durch die Spiralfeder I unterstützt wird.. Der Cylinder d ist sohin nach vorwärts geschlossen. Das durch das offene konische Ventil g in den vorderen Cylindertheil eintretende Wasser beginnt nun infolge der gröfseren Kolbenfläche dieserseits den Kolben e gegen die Strömung zu drücken, wodurch die in dem hohlen Kolbentheil befindlichen Ausströmungsöffnungen e* in den Gehäusetheil α zurückgeschoben und immer mehr geschlossen werden. Sobald die gröfseren Ausströmungsöffnungen e4 geschlossen sind, was nun eine Druckzunahme sowohl im Gehäuse a als im Cylinder d vor dem Kolben e zur Folge hat, hat sich auch der konische Ventilsitz im Kolben wieder dem Ventile genähert, letzteres hat seinen Sitz wieder eingenommen und läfst bis zur vollständigen Schliefsung des Kolbens e auf dem Ventilsitz / das Wasser nunmehr
tropfenweise eintreten und unterhält diesen constanten Druck, zu welchem Zwecke dieses konische Ventil g nicht ganz dicht eingeschliffen ist; durch die allmälig kleiner werdenden Ausströmungsöffnungen e4 wird die Wasserströmung immer langsamer, und es erfolgt nun ein langsamer und rückschlagfreier Schlufs.
Mittelst der Stellmutterscheibe g2 wird die rückschlagfreie Schliefsung derart geregelt, dafs bei Leitungen mit schwachem Druck der Führungsstift g1 mittelst der Mutterschraube g2 verkürzt wird, um dem schwächeren Wasserdrucke eine entsprechend gröfsere Oeffnung und längere Zeit den freieren Eintritt in den vorderen Cylindertheil zu gestatten, während bei hohem Wasserdruck das Gegentheil stattfindet, und es macht deshalb das konische Ventil g beim Oeffnen und Schliefsen eine gröfsere oder kleinere Bewegung des Kolbens mit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei selbstschliefsenden Ventilen mit durch den Wasserdruck bewegtem Abschlufskolben (e) und Entlastungsventilchen (i): die Anordnung des selbstthätigen, nicht ganz dicht schliefsenden Ventiles g im Abschlusskolben e, welches sich bei der Bewegung des letzteren durch Anschläge in der beschriebenen Weise öffnet und schliefst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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