DE29937C - Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für galvanische Elemente - Google Patents

Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für galvanische Elemente

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DE29937C
DE29937C DENDAT29937D DE29937DA DE29937C DE 29937 C DE29937 C DE 29937C DE NDAT29937 D DENDAT29937 D DE NDAT29937D DE 29937D A DE29937D A DE 29937DA DE 29937 C DE29937 C DE 29937C
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Germany
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filling
liquid
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galvanic elements
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DENDAT29937D
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A. DUN in Frankfurt a. M
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M50/00Constructional details or processes of manufacture of the non-active parts of electrochemical cells other than fuel cells, e.g. hybrid cells
    • H01M50/60Arrangements or processes for filling or topping-up with liquids; Arrangements or processes for draining liquids from casings
    • H01M50/609Arrangements or processes for filling with liquid, e.g. electrolytes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • Y02E60/10Energy storage using batteries

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1884 ab.
Bei einer für die Praxis in gröfserem Mafsstabe verwendbaren Batterie ist neben grofser Constanz eine möglichst sichere und wenig umständliche Entleerung und Füllung bezw. Nachfüllung der Batterie erforderlich, ohne dafs hierdurch eine Stromunterbrechung bedingt ist. Dieses soll durch die in nachstehendem näher beschriebene Vorrichtung, welche den Gegenstand vorliegenden Patentes bildet, in vollkommenster Weise erreicht werden. Den äufseren Gefäfsen B der einzelnen Elemente wird am zweckmäfsigsten eine im Grundrifs länglich viereckige Form gegeben, . wie aus Fig. 3 ersichtlich, ohne dafs jedoch hiermit ausgeschlossen sein soll, dafs dieselben auch anders gestaltet sein können. In diese Gefäfse werden die Cylinder K in der Weise eingesetzt, dafs dieselben der einen Schmalseite des ersteren ziemlich nahe stehen, wodurch an der entgegengesetzten Seite innerhalb des Gefäfses B ein ziemlich breiter, freier Raum gebildet wird. Zu beiden Seiten der in einer Reihe angeordneten Elemente B sind trogartige Gefäfse G aufgestellt, in welchen sich die zum Nachfüllen bestimmte Flüssigkeit befindet. Dieselben können, wenn es sich um Raumersparnifs handelt, ziemlich schmal genommen werden, und ersetzt sich in diesem Falle die aus denselben entnommene Flüssigkeit aus dem höher stehenden gröfseren, luftdicht abgeschlossenen Reservoir Q Q selbstthätig, indem nur so lange Flüssigkeit aus dem Reservoir Q durch das Rohr ζ dem Gefäfs G zufliefst, als die Mündung des letzteren freiliegt. Wird dieselbe durch die steigende Flüssigkeit in dem Gefäfs G gesperrt, so wird der Zufiufs aus Mangel an Luftzutritt unterbrochen.
Ueber dieser Batterie sind, an einem gemeinsamen Rahmen oder auch an einem Brett befestigt, die Eimerchen α bezw. ax derart angebracht, dafs dieselben mittelst irgend einer bekannten Vorrichtung, z. B. mittelst Rolle und Kurbel, auf- und- niederbewegt werden können. Beim Heruntergehen tauchen dieselben in die in den betreffenden Behältern befindliche Flüssigkeit ein, indem sie sich mit derselben füllen, und zwar tauchen die Eimer α α in die Gefäfse G, in welchen sich die zum Nachfüllen bestimmte Flüssigkeit befindet, während von den Eimerchen a* a1 das eine in den innerhalb des Gefäfses B zwischen der einen Wandung derselben und dem Cylinder K liegenden freien Raum und das andere in den Thoncylinder T eintritt, Fig. 1. Am Boden der Eimerchen a bezw. a1 sind Ausläufe r angebracht und die Ausläufe der Eimer α α durch die Gummischläuche b b mit den an dem Element auf irgend eine Weise fest angebrachten Rohren c und d in Verbindung gebracht, während die Ausläufe der Eimer a] «' durch die Gummischläuche b1 b1 mit dem Abflufsrohr A in Communication stehen.
Wird nun der Rahmen R und werden mit diesem sämmtliche Eimerchen in die Höhe gehoben und in die durch Fig. 2 veranschaulichte Lage gebracht, so ergiefst sich aus den Eimerchen a a die in diesen befindliche Flüssigkeit durch die Gummischläuche b b und die Rohre c und d in den Thoncylinder T bezw. in die Behälter B, während, die in den Eimerchen a1 a1 befind-
liehe Flüssigkeit durch die Schläuche 61P in das Abflufsrohr A tritt und aus diesem weiter in einen Sammelbehälter abfliefst. Anstatt dafs die Eimerchen a1 a1 durch Schläuche mit dem Rohr verbunden werden, können auch auf letzterem an entsprechenden Stellen trichterförmige Behälter angebracht werden, Fig. 5, in welche die Flüssigkeit, nachdem die Eimer in die Höhe gebracht sind, abfliefst. Die Gummischläuche b b bezw. b1 δ1 sind so lang, dafs dieselben, nachdem die Eimer bis zur vorgesehenen Höhe hinaufgezogen sind, sich nicht straff anziehen, sondern, wie es in der Zeichnung in Fig. 2 angegeben, mit einer Schleife in die betreffenden Gefäfse hineinhängen, ■ so dafs die von der Aufsenseite der Eimer «bezw. «' und der Schläuche b bezw. b1 ablaufende Flüssigkeit in die beweglichen Gefäfse abtropfen kann.
Will man die dem Gefäfs B und dem Thoncylinder T entnommene gebrauchte Flüssigkeit gesondert halten, so werden anstatt eines Abflufsrohres A deren zwei angebracht und das eine Rohr mit den aus dem Thoncylinder schöpfenden Eimern verbunden, während das andere Rohr mit den Eimern, welche die Flüssigkeit aus dem Gefäfs B entnehmen, in Verbindung gesetzt wird.
Die Schöpfgefäfse (Eimer) können aus Glas, Thon, Ebonit oder anderem feuerfesten Material in verschiedenen Modificationen, deren einige durch Fig. 4 dargestellt sind, angefertigt werden. Bei g ist das Schöpfgefäfs oben ganz offen, bei h hingegen oben geschlossen und hier nur mit einzelnen Oeffhungen versehen. Unten haben beide den Auslauf r. Beim Eintauchen in die Flüssigkeit tritt letztere von oben in beide Gefäfse ein und fliefst durch die Auslaufe r beim Heben der Eimer ab.
i ist ein Schöpfgefäfs, welches unten am Boden eine durch das Kugelventil ν geschlossene Oeffhung ο hat, durch welche beim Eintauchen in die Flüssigkeit letztere in dieses tritt. Beim Heben des Gefäfses wird die Oefmung 0 durch die Kugel ν geschlossen und kann die in ersterem enthaltene Flüssigkeit nun durch den Auslauf r abfüefsen. k zeigt endlich ein Schöpfgefäfs, welches einem Stechheber ähnlich functionirt und nur da am Platze ist, wo die Flüssigkeit direct aus dem Auslauf r treten soll, wie z. B. bei Fig. 5. Das Gefäfs verengt sich nach oben in einen hohlen Hals, welcher durch das Kugelventil v1 geschlossen ist.
Letzteres ist mit dem Hebel ρ verbunden, welcher sich bei q in dem an dem Gefäfshahn fest angebrachten Arm y dreht. Beim Eintauchen in die Flüssigkeit tritt diese durch den Auslauf r in den Behälter, indem die in diesem befindliche Luft durch das dem Druck nachgebende und sich öffnende Ventil v1 entweicht. Beim Hochbringen des Schöpfbehälters schliefst das Ventil vl dagegen diesen und kann deshalb keine Flüssigkeit aus dem Auslauf r austreten. Hat aber das Gefäfs nahezu die bestimmte Höhe erreicht, so stöfst der eine Hebelarm / gegen einen fest angebrachten Anschlag s, wodurch beim weiteren Aufgehen das Ventil v1 gehoben wird und nun der Ge-. fäfsinhalt aus dem Auslauf r ausströmen kann. Sind mehrere Batterien etagenförmig über einander angeordnet, so werden die einzelnen Rahmen bezw. Bretter, an welchen die Schöpfgefäfse befestigt sind, unter einander verbunden, so dafs alle zusammen gleichzeitig durch eine und dieselbe Vorrichtung in die Höhe gehoben bezw. gesenkt werden können. Auch läfst sich das System mit einem Uhrwerk in Verbindung bringen, welches die Füllung automatisch in gewissen gewünschten Zeitabschnitten regelt und zugleich registrirt, wie oft eine solche Füllung vorgenommen ist.
Soll die Entleerung unabhängig von der Füllung stattfinden, so sind die Schöpfgefäfse anstatt an einem gemeinsamen Rahmen an deren zweien fest anzubringen, und zwar so, dafs die der Füllung dienenden Eimer an dem anderen Rahmen angebracht sind. Durch besondere Bewegungsvorrichtungen lassen sich nun diese Rahmen einer von dem anderen unabhängig in der besagten Weise auf- und abbewegen.

Claims (2)

PATENT-ANSPRÜCHE:
1. An ein- oder zweizeiligen galvanischen Elementen eine Entleerungsvorrichtung, bestehend aus einem oder mehreren Schöpfgefäfsen a1, welche sich beim Eintauchen in die im Element befindliche erschöpfte Erregungsflüssigkeit mit einem Theile der letzteren füllen, um diesen Theil alsdann bei dem Hochheben in ein Nebengefäfs zu entleeren.
2. An Stelle oder in Verbindung mit dieser Entleerungsvorrichtung eine Füllvorrichtung, bestehend aus einem oder mehreren Schöpfgefäfsen a, welche sich beim Eintauchen in ein Reservoir für frische Erregungsflüssigkeit mit dieser füllen und beim Hochheben ihren Inhalt durch ein Gummirohr oder auf andere geeignete Weise in das Element entleeren.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT29937D Füll- und Entleerungs-Vorrichtung für galvanische Elemente Expired - Lifetime DE29937C (de)

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