DE29932C - Wärmeapparat für Mineralwässer u. dgl - Google Patents
Wärmeapparat für Mineralwässer u. dglInfo
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- DE29932C DE29932C DENDAT29932D DE29932DA DE29932C DE 29932 C DE29932 C DE 29932C DE NDAT29932 D DENDAT29932 D DE NDAT29932D DE 29932D A DE29932D A DE 29932DA DE 29932 C DE29932 C DE 29932C
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61H—PHYSICAL THERAPY APPARATUS, e.g. DEVICES FOR LOCATING OR STIMULATING REFLEX POINTS IN THE BODY; ARTIFICIAL RESPIRATION; MASSAGE; BATHING DEVICES FOR SPECIAL THERAPEUTIC OR HYGIENIC PURPOSES OR SPECIFIC PARTS OF THE BODY
- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/02—Bathing devices for use with gas-containing liquid, or liquid in which gas is led or generated, e.g. carbon dioxide baths
-
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- A61H33/00—Bathing devices for special therapeutic or hygienic purposes
- A61H33/14—Devices for gas baths with ozone, hydrogen, or the like
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- A61H33/60—Components specifically designed for the therapeutic baths of groups A61H33/00
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 3O: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 28. Mai 1884 ab.
Der Apparat bezweckt, die Mineralwässer auf einen unter dem Siedepunkt des Wassers
liegenden Wärmegrad zu erhitzen, damit dieselben beim Gebrauch dieselbe Wärme haben
wie an der Quelle. Diese Wässer können offen nicht erwärmt werden, weil sie alsdann
ihren Gehalt an Kohlensäure verlieren und in manchen Fällen auch feste Niederschläge bilden
würden.
In Fig. ι der Zeichnung ist im senkrechten Schnitt und in vergröfsertem Mafsstabe und in
Fig. 2 in äufserer Gesammtansicht ein Apparat dargestellt, in welchem das Mineralwasser in
gröfseren Mengen in dem Wasserbade erwärmt wird.
Das Mineralwasser ist in dem Behälter B enthalten und steht auch in der im Boden des
Behälters mündenden Rohrschlange P, welche sich in dem Behälter A befindet und in den
nach aufsen führenden Abfüllhahn D mündet. Die Rohrschlange P kann durch einen unter
dem Boden von B angebrachten, mit Hülfe der Stange G zu bewegenden Hahn von B
abgeschlossen werden. Der Behälter A hat doppelte Wände. Der Raum zwischen diesen
Wänden ist entweder leer oder mit einem nichtleitenden Stoff ausgefüllt.
Das Wasserbad wird in dem Behälter E erwärmt. Der Boden dieses Behälters liegt in
der Höhe der Decke von A und steht durch das bis zum Boden des Behälters A hinunterreichende
Rohr F mit demselben in Verbindung. Unter dem Behälter E befindet sich
eine Spiritusflamme, welche das Wasser in E erhitzt. Wenn das Wasser warm geworden,
wird der Hahn b des Rohres F geöffnet, worauf das heifse Wasser in den Behälter A
fliefst, um dort das in der Schlange P stehende bezw. in derselben nach unten fliefsende
Mineralwasser zu erwärmen. Ein Thermometer zeigt die jeweilige Temperatur des Wasserbades
an.
Nach dem Gebrauch kann der Behälter A durch das in dessen Boden mündende, mit
Hahn α versehene Rohr H entleert werden.
In den Fig. 3. und 4 ist ein ähnlicher Apparat dargestellt, bei welchem jedoch die
Rohrschlange fehlt und das zu erwärmende Mineralwasser in Krügen C in den Apparat
hineingestellt wird. A ist der mit dem Deckel B verschlossene Behälter für das Wasserbad. Das
Wasser wird in dem von einer Spiritusflamme geheizten Behälter F erwärmt, um alsdann
durch das Rohr G nach A zu fliefsen und dort die Krüge C zu umspülen. Ein Thermometer
D zeigt die Temperatur des Wasserbades an. Ein mit Hahn α versehenes Rohr H
dient zum Entleeren des Behälters A.
Die. Fig. 5 bis 9 der Zeichnung stellen Krüge zum Vorwärmen von Mineralwässern im Wasserbade
dar. Das Mineralwasser befindet sich bei dem in Fig. 5 und 7 dargestellten Krug in
dem Raum b und bei dem in Fig. 6 und 8 dargestellten in den Räumen b b\ während der
concentrisch gelegene Raum α bezw. α α1 zur
Aufnahme des wärmenden Wassers dient. Der Raum α bezw. α ax ist unten mit den Oeffnun-
gen h und oben mit den nach aufsen führenden Kanälen c' c1 versehen. Wenn man den
Krug alsdann in warmes Wasser stellt, so tritt dieses durch die Oeffnungen h in den Raum a
bezw. α α1 ein, Während die in diesen Räumen
enthaltene Luft durch die Kanäle cl nach aufsen entweicht. Auf diese Weise ist das in
dem Raum b bezw. b b1 enthaltene Mineralwasser
überall von warmem Wasser umgeben und nimmt die Wärme desselben in sich auf. Man kann auch, wie in Fig. 9 dargestellt,
die Anordnung derart treffen, dafs nur die Räume b und b1 mit Böden versehen sind)
während die Räume α und a1 gar keineh Boden
haben; allein diese Anordnung ist nicht sonderlich vortheilhaft, weil der Krug alsdann
leichter zerbricht. Die Räume b und b1 stehen
mit dem oben offenen, durch einen Kork verschliefsbaren Hals d in Verbindung, welcher
zum Einfüllen bezw. Ausgleiten des Mineralwassers
dient.
Claims (1)
- P at ent-An Sprüche:Ein Apparat zum Wärmen von Mmeralwasser im Wasserbade , bestehend aus einem durch eine Spiritusflamme geheizten Wasserbehälter E, Fig. 1 und 2, in Verbindung mit dem Wasserbadbehälter A, in welchem sich eine mit einem Mineralwasserbehälter B verbundene Rohrschlange1 P, Fig. ι und 2, befindet.
Der in den Fig. 5 bis 9 dargestellte Krug zum Wärmen von Mineralwasser im Wasserbade, bestehend aus der unten offenen und oben durch Kanäle mit der freien Luft in Verbindung stehenden Kammer a, Fig. 5, bezw. den Kammern α α1, Fig. 6, und dem mit dem Hals d verbundenen Raum b, Fig. S, bezw. b b1, Fig. 6, zur Aufnahme des Mineralwassers, derart, dafs, wenn der Krug in heifses Wasser eingesetzt wird, das Mineralwasser innen und aufsen von dem heifsen Wasser umgeben ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29932C true DE29932C (de) |
Family
ID=306079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29932D Expired - Lifetime DE29932C (de) | Wärmeapparat für Mineralwässer u. dgl |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29932C (de) |
-
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