DE29778C - Presse für Scheibenbürsten - Google Patents
Presse für ScheibenbürstenInfo
- Publication number
- DE29778C DE29778C DENDAT29778D DE29778DA DE29778C DE 29778 C DE29778 C DE 29778C DE NDAT29778 D DENDAT29778 D DE NDAT29778D DE 29778D A DE29778D A DE 29778DA DE 29778 C DE29778 C DE 29778C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- press
- bristles
- brush
- brushes
- disc brushes
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 244000025254 Cannabis sativa Species 0.000 claims description 7
- PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N Nickel Chemical compound [Ni] PXHVJJICTQNCMI-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 6
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 4
- 238000005498 polishing Methods 0.000 claims description 4
- 229910000906 Bronze Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010974 bronze Substances 0.000 claims description 3
- KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N copper tin Chemical compound [Cu].[Sn] KUNSUQLRTQLHQQ-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 229910052759 nickel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 4
- FDQGNLOWMMVRQL-UHFFFAOYSA-N Allobarbital Chemical compound C=CCC1(CC=C)C(=O)NC(=O)NC1=O FDQGNLOWMMVRQL-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 229910001018 Cast iron Inorganic materials 0.000 description 1
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N Fe2+ Chemical compound [Fe+2] CWYNVVGOOAEACU-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 241000904500 Oxyspora paniculata Species 0.000 description 1
- 229910000754 Wrought iron Inorganic materials 0.000 description 1
- 238000009954 braiding Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 229910001651 emery Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 238000009966 trimming Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B13/00—Brushes with driven brush bodies or carriers
- A46B13/001—Cylindrical or annular brush bodies
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: Borstenwaarenfabriication.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1884 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Presse zur Herstellung von Scheibenbürsten
bezw. runden Polirbürsten, wie solche in Gürtlereien, Bronze- und Nickelwaarenfabriken verwendet
werden.
Die bisher gebräuchlichen Scheibenbürsten aus Holz hatten den Nachtheil, dafs dieselben, wenn
die Bürste aus Schweins- oder anderen Borsten, , aus Gras etc. abgenutzt war, höchstens nocK"
einmal zum Umbinden, d. h. zum JfepbirOeti
und Flechten der Borsten efej. auf ''<Jer gebrauchten
Holzscheibe, bemgj^ "werden ^konnten.,J
nach dem zweiten Verbraucw s#>bör weigewoXßin
werden mufsten. v\ ν '- \,>_,
Mittelst vorliegender Presse -tefcden/Bürsten
hergestellt, welche nur aus zerlegbaren eisernen Theilen und den zusammengepreßten Borsten
oder Gras bestehen. Sind die Borsten abgeschlissen, so werden die eisernen Theile, Scheiben
etc. aus einander genommen, neue Borsten, Gras etc. zwischengelegt, auf der Presse zusammengeprefst,
durch Anziehen einer Schraubenmutter festgelegt und wieder in Benutzung genommen.
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Oberansicht der Presse mit eingelegter
Bürste und aufgelegter Scheibe und Deckel,
Fig. 2 eine Oberansicht der Bürste, auf bezw. . in dem unteren Theile der Presse liegend (Fig. 1
mit abgehobenem Obertheil der Presse),
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die ganze Presse mit eingelegter Bürste,
braucht, Kupfer
^A ist,x
welches' Λαή
,Fig. 4 einen Querschnitt durch eine solche
Polirbürste, welche nur auf den Dorn einer Drehbank aüfs^etzt bezw. befestigt zu werden
mrste für Bronze, Nickel, rwendung zu gelangen,
iserne Untergestell .der Presse, mit entsprechenden Hohlräumen i^er-sehen pt, um nicht den Gufskörper unnütz .5Sh1WQr Vzu machen. B ist der Deckel der Pje%se. Während A mit , seiner oberen Ausv^arung A1 gewissermafsen die Matrize bildet, ist B der Stempel, welcher, mittelst der Schraubenmuttern G angezogen, die zwischen die Scheiben E und F eingelegten, gegen den aufseren Rand der Aussparung A' sich anlehnenden Borsten, Gras etc. HH fest zusammenpreist. Die Scheibe E sitzt auf einer Hülse E\ welche an der aufseren Seite ihres oberen Endes mit Gewinde zur Aufnahme der Schraubenmutter G\ versehen ist. D ist ein in das Untergestell eingeschraubter, oben mit Dorn D1 versehener Zapfen,. auf welchem sich die Hülse E1 festlegt, um ein seitliches Verrücken der Scheiben E und F zu verhindern, e und f sind die auf der inneren Fläche der beiden Scheiben E und F angebrachten kreisrunden Vorsprünge oder Zähne, welche das Gleiten der zwischen den Scheiben festgeprefsten Borsten, des Grases etc. verhindern. Die Schrauben C, welche im Untergestell A (s. die vier seitlichen Lappen, Fig. ι und 2) in irgend einer Weise befestigt, oder auch, durch dasselbe reichend, unterhalb desselben mit Kopf oder Mutter versehen sind, gehen bis durch den Deckel B,
iserne Untergestell .der Presse, mit entsprechenden Hohlräumen i^er-sehen pt, um nicht den Gufskörper unnütz .5Sh1WQr Vzu machen. B ist der Deckel der Pje%se. Während A mit , seiner oberen Ausv^arung A1 gewissermafsen die Matrize bildet, ist B der Stempel, welcher, mittelst der Schraubenmuttern G angezogen, die zwischen die Scheiben E und F eingelegten, gegen den aufseren Rand der Aussparung A' sich anlehnenden Borsten, Gras etc. HH fest zusammenpreist. Die Scheibe E sitzt auf einer Hülse E\ welche an der aufseren Seite ihres oberen Endes mit Gewinde zur Aufnahme der Schraubenmutter G\ versehen ist. D ist ein in das Untergestell eingeschraubter, oben mit Dorn D1 versehener Zapfen,. auf welchem sich die Hülse E1 festlegt, um ein seitliches Verrücken der Scheiben E und F zu verhindern, e und f sind die auf der inneren Fläche der beiden Scheiben E und F angebrachten kreisrunden Vorsprünge oder Zähne, welche das Gleiten der zwischen den Scheiben festgeprefsten Borsten, des Grases etc. verhindern. Die Schrauben C, welche im Untergestell A (s. die vier seitlichen Lappen, Fig. ι und 2) in irgend einer Weise befestigt, oder auch, durch dasselbe reichend, unterhalb desselben mit Kopf oder Mutter versehen sind, gehen bis durch den Deckel B,
um oberhalb des letzteren, noch mit Schraubengewinde versehen, die Muttern G aufnehmen zu
können.
Um sich der Presse zu bedienen bezw. um eine Bürste herzustellen, was einen Zeitaufwand
von ungefähr io Minuten erfordert, verfährt man wie folgt:
Man stellt das Untergestell der Presse, die Matrize A mit ihrem hohlen Theil A^ nach oben,
fest auf irgend einen Gegenstand, Tisch etc. Hierauf legt man die Scheibe E, die Hülse E1
in den Dorm D1 einsetzend, auf das Untergestell
A, vertheilt dann die Borsten, das Gras etc. möglichst gleichförmig, indem man die Spitzen
gegen den äufseren Rand der Aussparung A1 drückt, kreisrund um die Hülse E1, Fig. 2.
Dann legt man die Scheibe F auf die Borsten, drückt mit der Hand etwas zusammen und bedient
sich dann des Obertheiles B, welcher in seinen Lappenlöchern die vier Schrauben aufgenommen
hat, um weiter zu pressen.
Der untere Theil von B legt sich, da er ebenso geformt ist wie der Rand der Scheibe F,
auf letzteren; man zieht darauf die Muttern G fest an, und zwar so lange, wie man glaubt,
dafs es zum festen Aufeinanderpressen der Borsten bedarf, um eine Bürste zu bilden, deren
Borsten bei der Arbeit nicht mehr herausfallen können. Dieses Zusammenpressen beruht indefs
nur auf Erfahrung und kann weder eine Zeit noch ein Mafs hierfür angegeben werden.
Sind die Borsten nun so fest zwischen die beiden Scheiben E und F geprefst und werden
dieselben am Gleiten nach aufsen von den beiden kreisrunden Zähnen e und / gehalten, so
setzt man die Mutter G1 auf die Hülse E1 und
zieht dieselbe fest an.
Hierauf löst man die Muttern G, hebt den Deckel B ab und nimmt die fertige Bürste
(s. Fig. 2 und 4) heraus.
Aufser einem Minimum von Zeitaufwand zur Herstellung einer Bürste bedarf es ferner keines
zeitraubenden Abstutzens der Borstenspitzen, weil dieselben beim Einlegen gleichmäfsig gegen
den Rand von A1 gestofsen werden.
Die Bürsten nutzen sich ab, aber das Gestell, die Bürstenscheibe, kann beliebig oft verwendet
werden.
Die Scheibe E mit Hülse E1 und Scheibe F
werden am zweckmäfsigsten aus Schmiedeisen oder Stahl hergestellt, während Ober- wie Untertheil
der Presse aus Gufseisen herzustellen sind.
Dieselben finden besser noch wie die gebräuchlichen hölzernen Bürstenscheiben beim
Poliren von Stahl Verwendung, da sie bedeutend dichter und steifer gemacht werden können
wie die gebundenen, und somit den Schmirgel besser halten.
Ein weiterer Vortheil besteht in der billigen Herstellungsweise der Bürsten, da sich der Preis
derselben im allgemeinen auf nur ca. !/5 der
bisherigen hölzernen stellt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Presse für eiserne Scheibenbürsten, bestehend aus einem Untergestell A mit Deckel B, zwischen welchen die zwischen zwei Scheiben E und F gelegten Borsten, Gras etc. so fest zusammengeprefst werden, dafs sie mit den durch eine Mutter G1 zusammengezogenen Scheiben, eine kreisrunde Bürste bildend, fertig herausgenommen werden können, um als Polirbürste in Gürtlereien, Bronze-, Nickel- und Stahlwaarenfabriken Verwendung zu finden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29778C true DE29778C (de) |
Family
ID=305934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29778D Expired - Lifetime DE29778C (de) | Presse für Scheibenbürsten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29778C (de) |
-
0
- DE DENDAT29778D patent/DE29778C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE29778C (de) | Presse für Scheibenbürsten | |
| DE705546C (de) | Flaechenaufrauhwerkzeug fuer die Gummibearbeitung | |
| DE36762C (de) | Federnde Sicherheitsstöcke für Walzwerke | |
| EP0068447A2 (de) | Hack- und Schlagblock | |
| DE369127C (de) | Vereinigte Kartoffel- und Beerenobstpresse fuer den Haushalt | |
| DE9006407U1 (de) | Abstreifvorrichtung für Förderbänder | |
| DE636484C (de) | Schraubensicherung | |
| DE1125882B (de) | Buerste mit einem Buerstenkoerper aus sproedem Werkstoff | |
| DE497531C (de) | Verfahren zur Herstellung von Resonanzfedern | |
| DE692271C (de) | Aufschraubbarer Beschlag zum loesbaren Verbinden und festen Zusammenziehen von Moebelteilen | |
| DE340557C (de) | ||
| DE812304C (de) | Borstentraeger fuer Buersten, Pinsel, Besen und aehnliche Buerstenwaren | |
| DE453388C (de) | Herstellung von Buechsen, Lagerbuechsen und Hohlgegenstaenden aus vollen Bronzescheiben | |
| DE819979C (de) | Verfahren zum Verbinden einer Laengsschiene mit Querschienen, insbesondere bei Schraubzwingen | |
| DE584033C (de) | Dreh- und Schneidwerkzeug fuer Drehbaenke, Hobelmaschinen und andere Werkzeugmaschinen | |
| AT21878B (de) | Pinselfassung. | |
| DE148057C (de) | ||
| DE98484C (de) | ||
| DE592302C (de) | Automatische Puppenpresse fuer galvanische Elemente | |
| DE357565C (de) | Stempel zum Einsetzen von OEsen o. dgl. an Zangen oder Pressen | |
| AT272583B (de) | Raspelscheibe, insbesondere für mit Stückseife arbeitende Seifenspender | |
| DE591397C (de) | Doppelhobeleisen | |
| CH355078A (de) | Diamant-Sägeblatt | |
| CH273156A (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenleimen und Biegen von Holzbändern, insbesondere zur Herstellung von Tennisschlägern. | |
| DE147794C (de) |