DE29778C - Presse für Scheibenbürsten - Google Patents

Presse für Scheibenbürsten

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DE29778C
DE29778C DENDAT29778D DE29778DA DE29778C DE 29778 C DE29778 C DE 29778C DE NDAT29778 D DENDAT29778 D DE NDAT29778D DE 29778D A DE29778D A DE 29778DA DE 29778 C DE29778 C DE 29778C
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Germany
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press
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brush
brushes
disc brushes
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Application number
DENDAT29778D
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English (en)
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G. list und A. hamburger in Firma F. schwabe in Moskau, Rufsland
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B13/00Brushes with driven brush bodies or carriers
    • A46B13/001Cylindrical or annular brush bodies

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  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9: Borstenwaarenfabriication.
Presse für Scheibenbürsten.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Mai 1884 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Presse zur Herstellung von Scheibenbürsten bezw. runden Polirbürsten, wie solche in Gürtlereien, Bronze- und Nickelwaarenfabriken verwendet werden.
Die bisher gebräuchlichen Scheibenbürsten aus Holz hatten den Nachtheil, dafs dieselben, wenn die Bürste aus Schweins- oder anderen Borsten, , aus Gras etc. abgenutzt war, höchstens nocK" einmal zum Umbinden, d. h. zum JfepbirOeti und Flechten der Borsten efej. auf ''<Jer gebrauchten Holzscheibe, bemgj^ "werden ^konnten.,J nach dem zweiten Verbraucw s#>bör weigewoXßin werden mufsten. v\ ν '- \,>_,
Mittelst vorliegender Presse -tefcden/Bürsten hergestellt, welche nur aus zerlegbaren eisernen Theilen und den zusammengepreßten Borsten oder Gras bestehen. Sind die Borsten abgeschlissen, so werden die eisernen Theile, Scheiben etc. aus einander genommen, neue Borsten, Gras etc. zwischengelegt, auf der Presse zusammengeprefst, durch Anziehen einer Schraubenmutter festgelegt und wieder in Benutzung genommen.
In beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι eine Oberansicht der Presse mit eingelegter Bürste und aufgelegter Scheibe und Deckel,
Fig. 2 eine Oberansicht der Bürste, auf bezw. . in dem unteren Theile der Presse liegend (Fig. 1 mit abgehobenem Obertheil der Presse),
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die ganze Presse mit eingelegter Bürste,
braucht, Kupfer
^A ist,x welches' Λαή
,Fig. 4 einen Querschnitt durch eine solche Polirbürste, welche nur auf den Dorn einer Drehbank aüfs^etzt bezw. befestigt zu werden mrste für Bronze, Nickel, rwendung zu gelangen,
iserne Untergestell .der Presse, mit entsprechenden Hohlräumen i^er-sehen pt, um nicht den Gufskörper unnütz .5Sh1WQr Vzu machen. B ist der Deckel der Pje%se. Während A mit , seiner oberen Ausv^arung A1 gewissermafsen die Matrize bildet, ist B der Stempel, welcher, mittelst der Schraubenmuttern G angezogen, die zwischen die Scheiben E und F eingelegten, gegen den aufseren Rand der Aussparung A' sich anlehnenden Borsten, Gras etc. HH fest zusammenpreist. Die Scheibe E sitzt auf einer Hülse E\ welche an der aufseren Seite ihres oberen Endes mit Gewinde zur Aufnahme der Schraubenmutter G\ versehen ist. D ist ein in das Untergestell eingeschraubter, oben mit Dorn D1 versehener Zapfen,. auf welchem sich die Hülse E1 festlegt, um ein seitliches Verrücken der Scheiben E und F zu verhindern, e und f sind die auf der inneren Fläche der beiden Scheiben E und F angebrachten kreisrunden Vorsprünge oder Zähne, welche das Gleiten der zwischen den Scheiben festgeprefsten Borsten, des Grases etc. verhindern. Die Schrauben C, welche im Untergestell A (s. die vier seitlichen Lappen, Fig. ι und 2) in irgend einer Weise befestigt, oder auch, durch dasselbe reichend, unterhalb desselben mit Kopf oder Mutter versehen sind, gehen bis durch den Deckel B,
um oberhalb des letzteren, noch mit Schraubengewinde versehen, die Muttern G aufnehmen zu können.
Um sich der Presse zu bedienen bezw. um eine Bürste herzustellen, was einen Zeitaufwand von ungefähr io Minuten erfordert, verfährt man wie folgt:
Man stellt das Untergestell der Presse, die Matrize A mit ihrem hohlen Theil A^ nach oben, fest auf irgend einen Gegenstand, Tisch etc. Hierauf legt man die Scheibe E, die Hülse E1 in den Dorm D1 einsetzend, auf das Untergestell A, vertheilt dann die Borsten, das Gras etc. möglichst gleichförmig, indem man die Spitzen gegen den äufseren Rand der Aussparung A1 drückt, kreisrund um die Hülse E1, Fig. 2. Dann legt man die Scheibe F auf die Borsten, drückt mit der Hand etwas zusammen und bedient sich dann des Obertheiles B, welcher in seinen Lappenlöchern die vier Schrauben aufgenommen hat, um weiter zu pressen.
Der untere Theil von B legt sich, da er ebenso geformt ist wie der Rand der Scheibe F, auf letzteren; man zieht darauf die Muttern G fest an, und zwar so lange, wie man glaubt, dafs es zum festen Aufeinanderpressen der Borsten bedarf, um eine Bürste zu bilden, deren Borsten bei der Arbeit nicht mehr herausfallen können. Dieses Zusammenpressen beruht indefs nur auf Erfahrung und kann weder eine Zeit noch ein Mafs hierfür angegeben werden.
Sind die Borsten nun so fest zwischen die beiden Scheiben E und F geprefst und werden dieselben am Gleiten nach aufsen von den beiden kreisrunden Zähnen e und / gehalten, so setzt man die Mutter G1 auf die Hülse E1 und zieht dieselbe fest an.
Hierauf löst man die Muttern G, hebt den Deckel B ab und nimmt die fertige Bürste (s. Fig. 2 und 4) heraus.
Aufser einem Minimum von Zeitaufwand zur Herstellung einer Bürste bedarf es ferner keines zeitraubenden Abstutzens der Borstenspitzen, weil dieselben beim Einlegen gleichmäfsig gegen den Rand von A1 gestofsen werden.
Die Bürsten nutzen sich ab, aber das Gestell, die Bürstenscheibe, kann beliebig oft verwendet werden.
Die Scheibe E mit Hülse E1 und Scheibe F werden am zweckmäfsigsten aus Schmiedeisen oder Stahl hergestellt, während Ober- wie Untertheil der Presse aus Gufseisen herzustellen sind.
Dieselben finden besser noch wie die gebräuchlichen hölzernen Bürstenscheiben beim Poliren von Stahl Verwendung, da sie bedeutend dichter und steifer gemacht werden können wie die gebundenen, und somit den Schmirgel besser halten.
Ein weiterer Vortheil besteht in der billigen Herstellungsweise der Bürsten, da sich der Preis derselben im allgemeinen auf nur ca. !/5 der bisherigen hölzernen stellt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Presse für eiserne Scheibenbürsten, bestehend aus einem Untergestell A mit Deckel B, zwischen welchen die zwischen zwei Scheiben E und F gelegten Borsten, Gras etc. so fest zusammengeprefst werden, dafs sie mit den durch eine Mutter G1 zusammengezogenen Scheiben, eine kreisrunde Bürste bildend, fertig herausgenommen werden können, um als Polirbürste in Gürtlereien, Bronze-, Nickel- und Stahlwaarenfabriken Verwendung zu finden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29778D Presse für Scheibenbürsten Expired - Lifetime DE29778C (de)

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