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Raspelscheibe, insbesondere für mit Stückseife arbeitende Seifenspender
Die Erfindung betrifft eine Raspelscheibe, insbesondere für mit Stückseife arbeitende
Seifenspender, deren Fläche mit Zahnflanken versehene Löcher derart aufweist, dass die Zahnflanken der vorhergehenden bzw. folgenden Lochreihe jeweils auf Lucke liegen.
Bei derartigen Seifenspendern wird ein meist quadratisches längsdurchbohrtes Seifenstück verwendet, das auf einer Gewindespindel mit einer Vorschubmutter sitzt, die die untere Stirnfläche der
Seife ständig gegen eine am unteren Ende der Spindel befestigte Raspelscheibe presst. Die Raspelscheibe sitzt in einem als Handrad dienenden Rahmen, aus dem die beim Drehen des Handrades abgeschabten Seifenteile in die darunter gehaltene Hand herausfallen.
Die bisher verwendete Raspelscheibe hatte mehrere radiale Einschnitte, deren in Drehrichtung hinten liegenden Kanten mit etwas aufwärts gerichteten Zähnen zum Abschaben der Seife versehen waren. Es hat sich gezeigt, dass die bekannte Raspelscheibe nicht fein und gleichmässig genug arbeitet, um den sparsamsten Seifenverbrauch zu gewährleisten, da die radialen Zahnreihen die Tendenz zeigen, einerseits den Abrieb zentrifugal nach der Peripherie zu fördern und anderseits aus den Kanten des Seifenstückes grössere Stücke herauszubrechen.
Für Gemüseschneider sind einerseits Raspelscheiben mit radial angeordneten Lochreihen bekannt, bei denen die Löcher aufeinanderfolgender Reihen jeweils auf Lucke angeordnet sind, anderseits Raspelscheiben, deren Lochreihen vom Mittelpunkt zur Peripherie hin bogenförmig verlaufen.
Die Erfindung hat den Zweck, die Raspelscheibe so zu verbessern, dass die oben genannten Nachteile bei Seifenspendern vermieden und ein ausserordentlich gleichmässiger und feiner Abrieb erzielt wird. Die Raspelscheibe wird daher so ausgebildet, dass erfindungsgemäss die mit Zahnflanken versehenen Löcher in Reihen angeordnet sind, die längs vom Mittelpunkt der Scheibe nach der Peripherie zu verlaufenden parabelförmigen Kurven mit gleichem Abstand voneinander vorgesehen sind.
Dadurch, dass die Löcher aufeinanderfolgender Lochreihen auf Lucke und ausserdem die Lochreihen in parabelförmigen Kurven angeordnet sind, wird nicht nur ein gleichmässiger Abrieb der gesamten Oberfläche des Seifenstückes erreicht, sondern auch verhindert, dass der Abrieb zu einem grossen Teil nach der Peripherie zu gefördert wird und dadurch Verstopfungen sowie ein Abbrechen der Kanten des Seifenstückes verursachen kann.
Zweckmässig wird der Abstand benachbarter Löcher und Zahnflanken jeder Lochreihe durch eine Teilung aus konzentrischen und gleichen Abstand voneinander aufweisenden Kreisen bestimmt, u. zw. derart, dass auf jeder parabelförmigen Kurve der Abstand benachbarter Löcher dem zweifachen Abstand konzentrischer Kreise entspricht und die jeweils vorhergehende und folgende Lochreihe erst auf einem benachbarten Teilkreis beginnt.
Die Zahnflanken können jeweils parallel zur die Löcher tragenden parabelförmigen Kurve, u. zw. auf der der Bewegungsrichtung abgewandten Seite vorgesehen und durch die kreisbogenförmige Vorderkante von etwa sichelförmigen Zungen gebildet werden, die von der der Bewegungsrichtung abgewandten Lochseite unter einem Winkel von vorzugsweise 300 aus der Ebene der Raspelscheibe hochgebogen werden.
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