DE297789C - - Google Patents
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- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 3
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 claims 1
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B17/00—Hoistway equipment
- B66B17/14—Applications of loading and unloading equipment
- B66B17/16—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
- B66B17/20—Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages
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- Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man ist zur Zeit bestrebt, auf den Kohlenverladebühnen auf Bergwerken das Verladen
der Kohlen zu vereinfachen. Die Verladebühnen werden deshalb häufig mit selbsttätigen
Betriebseinrichtungen versehen, durch die die Förderwagen selbsttätig entleert und
dann so aus dem Bereich der Transportwege gebracht werden, daß sie bei ihrem»Rücktransport
an die Ladestelle nicht den Betrieb auf den übrigen Gleisen stören. Die
■ Erfindung betrifft eine Vorrichtung bei derartig eingerichteten Verladebühnen, durch
welche der entleerte und durch eine Hebevorrichtung aus dem Bereich des Zufuhrgleises
gebrachte Förderkorb selbsttätig auf das Rückführgleis übergeführt wird.
In der Zeichnung ist zwecks Klarstellung der Wirkungsweise des Gegenstandes der Erfindung
ein an sich bekannter Kreiselwipper veranschaulicht, durch den die Förderwagen
entleert, und von dem aus die leeren Wagen nach der Hebevorrichtung übergeführt werden,
die in an sich bekannter Weise die leeren Wagen nach einem beispielsweise höher als
das Zulaufgleis liegenden Rückführgleis hebt. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 eine Ansicht
der Anlage nach Überführung eines Förderwagens in die Hebevorrichtung, Fig. 2
die Anlage in Vorderansicht, während der Förderwagen durch die Ausstoßvorrichtung
auf das Rückführgleis befördeft wird, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Der Kreiselwipper 1 ist in bekannter Weise
ausgeführt und wird von einem Motor aus mit Hilfe der Welle 2, des Zahnrades 3 und des
Zahnkranzes 4 derart in Umdrehung versetzt, daß der in dem Kreiselwipper auf die Schienen
5 aufgefahrene Förderwagen eine volle Umdrehung um die eigene Längsachse ausführen
kann. Hinter dem Kreiselwipper 1 ist ein Förderkorb 6 vorgesehen, welcher in einem
Fördergerüst 7 auf und ab bewegt werden kann. Der Förderkorb 6 ist so angeordnet,
daß er in seiner tiefsten Stellung mit seiner Bodenebene in gleicher wagerechter Ebene wie
die zur Aufnahme des Förderwagerts dienenden Schienen 5 des Kreiselwippers liegt, und
ist mit Führungsstangen 8 ausgestattet, welche bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Korbes
eine senkrechte Führung desselben herbeiführen. Der Korb 6 ist an einem Seil 9
aufgehängt, das über geeignete Führungsrollen nach einem .Windwerk 10 geleitet ist. Letzteres
wird von dem Motor, der den Kreiselwipper in Umdrehung setzt, angetrieben, und
zwar derart, daß, während der Kreiselwipper um 180° gedreht wird, der Förderkorb 6 in
seine höchste Stellung (Fig. 2) gehoben wird, und daß dann bei Vollendung der vollen Umdrehung
des Kreiselwippers, also bei dessen Drehung um weitere 180°, der Förderkorb
wieder in seine tiefste Stellung gesenkt wird. Der Antrieb des Windwerkes 10 kann mit
solchen Schaltvorrichtungen verbunden sein, daß die Umschaltung des Windwerkes zwecks
Aufwärtsbewegung und Abwärtsbewegung des Förderkorbes selbsttätig oder von Hand erfolgt.
An dem oberen mit dem Führungsseil 9 verbundenen Ende der an dem Förderkorb
6 angebrachten oberen Führungsstange 8 ist eine Rolle oder ein Zapfen ii seitlich vorspringend
vorgesehen, der in eine Kurven-
führung 12 hineinragt. Diese Kurvenführung ist an einem geeigneten, z. B. zylindrischen
Körper 13 angebracht, der an dem Förder- : gerüst 7 befestigt ist. Die Kurvenführung ist
so ausgebildet, daß sie bei der Aufwärtsbewegung des Förderkorbes 6 diesen um einen
bestimmten Winkel um seine eigene Achse dreht. Nach dem dargestellten Ausführungs- ;
beispiel beträgt der Drehungswinkel unge- \ fähr 45°. In der Höhe, in welche die Bodenebene des Förderkorbes nach Heben desselben
gelangt, ist eine Ablaufbahn 14 in etwas geneigter Lage angeordnet, die nach der Leerseite
des Hauptförderschachtes führt. Die j
Höhe dieser Bahn und demgemäß auch der '< Aufwärtshub des Förderkorbes wird so gewählt,
daß man mit Wagen unter dieser Bahn herfahren kann. Die Bahn kann somit unmittelbar
durch die Verladehalle gelegt werden, ohne daß der Verkehr anderer Wagen auf der
Verschiebeebene der Halle beeinträchtigt wird. Sie muß so angebracht sein, daß sie dem
Auslaufende des Förderkorbes 6 gegenüberliegt, sobald letzterer bei seinem Heben um die
eigene Achse gedreht worden ist.
An dem Förderkorb 6 ist ein Schubhebel 15 angebracht, der mit seinem Unterende in den
Bereich des in den Förderkorb einzufahrenden Wagens 16 ragt. Auf der Drehachse dieses
Sehubhebels 15 sitzt eine Bremsscheibe 17, und
ferner ist auf dieser Achse ein Hebel 18 befestigt, der gelenkig durch eine Stange 19 mit
einem pufferartig wirkenden Schubkörper 20 verbunden ist. Letzterer kann sich auf einer
senkrecht auf" der Oberfläche des Förderkorbes angebrachten Stange 21 verschieben
und nimmt, wenn diese Verschiebung stattfindet, den Schubhebel 15 entsprechend mit.
Um die Bremsscheibe 17 ist ein Band 22 gelegt, dessen beide Enden mit einem gewichtsbelasteten
Hebel 23 so verbunden sind, daß je nach der Stellung dieses Hebels.23 dieser
das Bremsband fest gegen die Scheibe drückt oder sie freigibt. Die Bremseinrichtung muß
dabei so getroffen werden, daß bei angezogenem Band 22 die Bremsung der Scheibe 17
und. somit des Hebels 15 nur in einem Drehungssinn der Scheibe stattfindet. Der
Hebel 23 steht durch eine Stange 24 mit einem doppelarmigen Hebel 25 in Verbindung,
der bei angezogenem Bremsband 22 schräg über dem Oberende des Förderkorbes 6 in die
Höhe steht und bei dem Heben des Förderkorbes gegen einen z. B. durch den Führungskörper
13 gebildeten Anschlag anstoßen kann, wodurch eine solche Verstellung des
Hebels 25 und damit auch des gewichtsbelasteten Hebels 23 erfolgt, daß die Bremse
gelöst wird. An dem Oberende des Fördergerüstes 7 ist ein Anschlag 26 derart angeordnet,
daß der Puffer 20 gegen diesen Anschlag beim Heben des Förderkorbes stoßen
und diesen Anschlag 26 so verschieben kann, daß durch denselben eine Feder 27 gespannt
wird. "
Die vom Schacht kommenden Förderwagen 16 werden in den Wipper 1 einzeln
eingeführt, worauf letzterer in bekannter Weise seine Drehung ausführt. Wenn der
vorderste Förderwagen durch die Drehung des Kreiselwippers entleert worden ist und
wieder seine normale Stellung einnimmt, schiebt der Arbeiter einen zweiten Förderwagen
in den Kreiselwipper, wodurch der entleerte Wagen in den dann die Stellung nach Fig. ι einnehmenden Förderkorb 6 gelangt.
Bei dieser Bewegung des leeren Wagens nimmt dieser den Schubhebel 15 mit, was möglich
ist, da das Bremsband 22 die Drehung der ' Scheibe 17 im Sinne der Schwingbewegung
des Hebels 15 vom Förderkorb weg nicht verhindert. Es könnte auch an dem Fördergestell
ein Anschlag vorgesehen sein, der den Hebel 23 in der tiefsten Stellung des Förderkorbes
etwas anhebt und dadurch das Bremsband 22 so lockert, daß sich die Scheibe 17
ungehindert drehen und der Hebel 15 die gewünschte Schwingung ausführen kann. Wird
dann der Motor eingeschaltet, so wird der Kreiselwipper 1 seine Umdrehung beginnen,
und gleichzeitig wird auch der Korb 6 durch das Wind werk 10, 9 in die Höhe bewegt, wobei
dieser Korb vermöge der Kurvenführung 12 eine Drehung um 45° ausführt. Der Korb
! wird in seine in Fig. 2 veranschaulichte höchste
: Stellung gelangen, wenn der Kreiselwipper 1
sich um 180 ° gedreht hat, also der zweite in dem Kreiselwipper sich befindende Förderwagen
die Lage nach Fig. 2 einnimmt. Bei der Aufwärtsbewegung des Förderkorbes 6 stößt der Puffer 20 gegen den Anschlag 26 und
verschiebt diesen, wobei die Feder 27 gespannt wird. Während dieser Spannung der Feder
wirkt der gewichtsbelastete Hebel 23 derart auf das Bremsband 22, daß dieses ein Zurückschwingen
des Sehubhebels 15 verhindert. Erst wenn der Förderkorb 6 seine Aufwärtsbewegung
fast beendet hat, stößt der doppelarmige Hebel 25 gegen das Unterende des die Kurvenführung besitzenden Körpers 13, und
somit wird eine Verstellung des Hebels 25 erst im letzten Augenblick der Aufwärts-
; bewegung des Förderkorbes 6, d. h. also nachdem die Feder 27 gespannt worden ist, erfolgen.
Sobald der Hebel 25 in die Stellung gemäß Fig. 2 schwingt, hebt er den Hebel 23 an und löst dadurch die Bremse 17, 22, so
daß jetzt der Schubhebel 15 unter Einfluß der bei der Aufwärtsbewegung des Förderkorbes
gespannten Feder 27 um seinen Drehpunkt in der Richtung auf den im Förderkorb befindlichen leeren Wagen schwingen
kann. Bei dieser Schwingung stößt der Schubhebel 15 den leeren Wagen aus dem gehobenen
und gegen die Bahn 14 zu gedrehten Förderkorb 6, so daß der leere Wagen auf
diese geneigte Bahn gelangt und auf ihr nach dem Hauptförderschacht rollen kann. Sobald
der Wagen aus dem Förderkorb ausgestoßen worden ist, kann die Abwärtsbewegung des
Förderkorbes beginnen, was durch geeignete Um- oder Ausschaltung des Windwerkes eingeleitet
wird. Während dieser Abwärtsbewegung des Förderkorbes vollendet der Kreiselwipper
ι seine volle Umdrehung, so daß, wenn der Förderkorb wieder in seine tiefste Stellung
gelangt, der entleerte Förderwagen im Kreiselwipper wieder die richtige Stellung einnimmt
und in den Förderkorb übergeführt werden kann. Bei des Abwärtsbewegung des Förderkorbes
wird dieser vermöge der Kurvenführung 12 wieder in seine Anfangslage zurückgedreht,
i
An Stelle der aus dem Bremsband 22 und der Bremsscheibe 17 bestehenden Sperreinrichtung
für den Schubhebel 15 könnte auch eine Sperrklinkeneinrichtung oder irgendeine
sonstige geeignete Vorrichtung angebracht werden, und ferner könnte man auch die Anordnung so treffen, daß der Förderkorb eine
kleinere oder größere Drehung als 45° während seiner Aufwärtsbewegung ausführt. Die
Bahn 14 müßte dann immer der Größe der Drehung des Förderkorbes entsprechend angeordnet
werden. Anstatt daß die Fördervorrichtung den entleerten Wagen aus der
Ebene des Kreiselwippers in die Höhe der Ablaufbahn hebt, könnte sie auch den Förderkorb
abwärts senken; dann müßte die Ablaufbahn unterhalb der Verschiebeebene angeordnet
sein, in der der Kreiselwipper liegt. Auch bei dieser Anordnung könnte die Einrichtung
des Fördergerüstes und des Förderkorbes entsprechend dem oben beschriebenen Beispiel
ausgestaltet · werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ausstoßvorrichtung für selbsttätige Hebevorrichtungen für Förderwagen auf Kohlenverladebühnen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Förderkorb der Hebevorrichtung ein Schubhebel (15) angebracht ist, der bei der Aufwärtsbewegung des Korbes durch eine Sperr- oder Bremsvorrichtung (17, 22, 23) festgestellt ist und in der Höchststellung des Förderkorbes nach Auslösen der Sperr- oder Bremsvorrichtung durch eine beim Aufwärtsgang des Förderkorbes gespannte Feder (27) so geschwungen 'wird, daß der Hebel den gehobenen leeren Förderwagen aus dem Korb auf das Rückführgleis stößt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE297789C true DE297789C (de) |
Family
ID=552061
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT297789D Active DE297789C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE297789C (de) |
-
0
- DE DENDAT297789D patent/DE297789C/de active Active
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