DE296935C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE296935C DE296935C DENDAT296935D DE296935DA DE296935C DE 296935 C DE296935 C DE 296935C DE NDAT296935 D DENDAT296935 D DE NDAT296935D DE 296935D A DE296935D A DE 296935DA DE 296935 C DE296935 C DE 296935C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- petroleum
- paper
- water
- longitudinal seam
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000002360 explosive Substances 0.000 claims description 10
- 239000003208 petroleum Substances 0.000 claims description 8
- 239000003292 glue Substances 0.000 claims description 3
- 235000021388 linseed oil Nutrition 0.000 claims description 3
- 239000000944 linseed oil Substances 0.000 claims description 3
- 235000019504 cigarettes Nutrition 0.000 claims description 2
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 2
- 238000005470 impregnation Methods 0.000 claims 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 8
- 239000012188 paraffin wax Substances 0.000 description 4
- 239000002966 varnish Substances 0.000 description 3
- 238000004026 adhesive bonding Methods 0.000 description 2
- 239000011248 coating agent Substances 0.000 description 2
- 238000000576 coating method Methods 0.000 description 2
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- PAWQVTBBRAZDMG-UHFFFAOYSA-N 2-(3-bromo-2-fluorophenyl)acetic acid Chemical compound OC(=O)CC1=CC=CC(Br)=C1F PAWQVTBBRAZDMG-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 1
- 239000000835 fiber Substances 0.000 description 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 description 1
- 239000004033 plastic Substances 0.000 description 1
- 238000002791 soaking Methods 0.000 description 1
- 239000002689 soil Substances 0.000 description 1
- 238000007711 solidification Methods 0.000 description 1
- 230000008023 solidification Effects 0.000 description 1
- 238000010025 steaming Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 239000001993 wax Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/28—Cartridge cases characterised by the material used, e.g. coatings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
Description
AUSGEGEBEN
AM 30. NOVEMBER 1920
Die Verpackung derjenigen Sprengstoffe, die gegen Wasser und Feuchtigkeit empfindlich
sind, wie z. B. die Ammonnitratsprengstoffe, erfolgte bisher am einfachsten durch Eintauchen
der fertigen Patrone in geschmolzenes Paraffin, welches nach dem Erstarren eine etwas plastische
Kruste bildete, die für Wasser und Feuchtigkeit undurchdringlich war.
Für petioleumhaltige Sprengstoffe ist Paraffln,
wie überhaupt alle Fett- und Wachsarten, unbrauchbar, weil das Pet oleum mit diesen Stoffen sich in jedem Verhältnisse zu
einer Lösung vermischt und auf diese Weise durch sie hindurch an die Obe fläche tritt,
wo es frei verdunstet, während neue Petroleummengen von innen durch das Paraffin nach
außen hindurch diffundieren. Ein solcher Paraffin Überzug schützt daher vor Feuchtigkeit
und Wasser, nicht aber vor dem Ver-
ao dunsten des Petroleums. Praktisch gibt es nur ein billiges Imprägnierungsmittel, welches
für Wasser und Petroleum gleich undurchläss:g ist, dabei dem Hülsenpapier keine unerwünschten
Eigenschaften, wie Brüchigkeit und Steifheit, verleiht, nämlich Leinölfirnis. Nach dem Trocknen bekommt im Gegenteil
das Papier eine größere Festigkeit und Elastizität gegenüber dem Naturpapier; nur in einer
Hinsicht wirkt er ungünstig, nämlich auf die Herstellung der Hülsen mittels Kleben. Der
Leim haftet nicht oder nur schlecht auf der glatten Fläche des imprägnierten Pap'ers, in
welches er nicht eindringt; in Grubenfeuchtigkeit oder im Wasser weicht er leicht auf, und
die Hülsen rollen sich an der Längsnaht und am Boden auf; aus der Sprengpatrone wird
eine formlose Masse des Sprengstoffes, der dann praktisch unverwendbar wird.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine solche Herstellung der Hülsen für petroleumhaltige
Sprengstoffe, daß ihr Mate ial für Wasser und Petroleum gleich undurchlässig ist und ferner
die gegen Feuchtigkeit empfindlichsten Teile der Hülse, näm'ich die Längsnaht und der
Boden, in einer Weise hergestellt werden, welche jede sei ädliche Einwirkung der Grubenluft
oder des Wassers im Bohrloche ausschließt.
Zu dem Zwecke vermeidet man vor allem das Kleben; man vereinigt vielmehr beide
Ränder des Papierstreifens zu einer Längsnaht nach Art der Zigarettenhülsen durch Pressen
zwischen zwei Rändel ädchen, zwischen welchen man die zwei ineinandergefalzten Papierränder
hindurchzieht. Man nimmt hierzu das Papier in nichtimprägnertem Zustande; die Fasern
des Papers verfilzen sich durch den Druck ineinander und vereinigen sich an der Naht
zu einem einzigen, nur dickeren Streifen.
In ähnlicher Weise wird der Boden hergestellt, indem man das Ende der Hülse mittels
geeigneter Vorrichtung sternförmig oder in eine andere passende Form faltet und die übereinandergelegten
Papierlappen durch starken Druck verdichtet. Hierauf wird der Beden,
um ihm eine genügende Steifheit zu geben, mit konzentrierter Ch omleimlösung bestrichen,
belichtet (um ihn unlöslich zu machen) und getrocknet und darauf die ganze Hülse in
Leinölfirnis getaucht. Der Firnis bedeckt nach dem Trocknen den Boden und die Naht mit
einem undurchdringlichen Überzug, der selbst nach mehrtägigem Liegen,, ,direkt unter Wasser
nicht beschädigt wird. Diese Hülse ist vorzugsweise für Sprengpatronen Sprengelscher
Type bestimmt, d.h. für solche Sprengpatronen, die vor dem Gebrauch in eine brennbare
Flüssigkeit, wie z. B. Petroleum, getaucht werden müssen. Sie besitzt dann einen um einige
Millimeter größeren Durchmesser als die innere eigentliche Sprengstoffhülse, die aus du chlochtem
Papier besteht, zu dem Zweck des leichteren Aufsaugens der Flüssigkeit durch die Patrone. Auf diese Weise kann man leicht
die Patrone samt der inneren Hül.e für die Operation des Tränkens herausnehmen und
nach beendeter Sättigung die Patrone wieder in die undurchlässige Hülse hineinstecken.
Claims (2)
1. Undurchlässige Patronenhülse für petroleumhaltige
Sprengstoffe, gekennzeichnet durch eine nach Art der Zigarettenhülsen durch Pressen zwischen zwei Rändelrädchen
hergestellte Längsnaht, einen gefalteten und mittels starker Leimlösung versteiften
Boden sowie durch nachträgliche Imprägnierung der fertigen Hülse mittels Leinölfirnisses.
2. Eine Hülse gemäß Anspruch ι in Verbindung mit einer inneren, perforierten
Hülse von etwas geringerem Durchmesser.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296935C true DE296935C (de) |
Family
ID=551274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296935D Active DE296935C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296935C (de) |
-
0
- DE DENDAT296935D patent/DE296935C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| EP3048906B1 (de) | Beschichtungsverfahren | |
| DE680019C (de) | Verfahren zur Herstellung von Einlagen, insbesondere Schultereinlagen fuer Kleidungsstuecke | |
| DE296935C (de) | ||
| DE3105828C2 (de) | Papierhülse als Wickelkern für extrem dünnes bahnförmiges Wickelgut | |
| DE2106420C3 (de) | Filterpackung für Kaffeeportionen | |
| AT81189B (de) | Undurchlässige Patronenhülse für petroleumhaltige Undurchlässige Patronenhülse für petroleumhaltige Sprengstoffe. Sprengstoffe. | |
| DE2725201C2 (de) | Verstaerkte wellpappe und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2745991A1 (de) | Nahrungsmittelhuelle aus zellulose | |
| DE1546465A1 (de) | Beschichtetes Papier und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2834479C3 (de) | Fettminenstift | |
| DE1070491B (de) | Verfahren zur Herstellung von Bahnen aus Fasermaterial | |
| DE1901790A1 (de) | Saugfaehiges Papier und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE2249809A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur impraegnierung von wellpappe | |
| DE2927458A1 (de) | Verfahren zum falten von synthetischem papier | |
| DE2245239C3 (de) | Verpackungsmaterial | |
| DE1162431B (de) | Verfahren zur Herstellung von Scheidern fuer elektrische Sammler und elektrolytischeZellen | |
| DE102019000989A1 (de) | Verpackungspapier zur Verpackung von Lebensmitteln | |
| DE737953C (de) | Verfahren zur Herstellung von Lederersatzstoffen | |
| DE2933108C2 (de) | Künstliche Wursthülle | |
| DE856110C (de) | Schreibstift mit einem Mantel aus Holzfolien, deren Fasern parallel zur Stiftachse verlaufen | |
| DE683519C (de) | Teebeutel | |
| DE638593C (de) | Verfahren zur Herstellung eines blattfoermigen, aus Korkteilchen und Faserstoff bestehenden Werkstoffes und nach diesem Verfahren hergestellter mehrlagiger Belagstoff | |
| DE644389C (de) | Verfahren zur Herstellung eines linoleumartigen Belagstoffes | |
| AT142127B (de) | Verfahren zur maschinellen Herstellung von ovalen Etuihälften mit gewölbtem Verschluß. | |
| AT134526B (de) | Verfahren zur Herstellung des Außenteiles von Zündholzschachteln u. dgl. und Außenteil derselben. |