DE296804C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60C—VEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
- B60C5/00—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes
- B60C5/007—Inflatable pneumatic tyres or inner tubes made from other material than rubber
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Tires In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 296804 KLASSE 63 e. GRUPPE
MAX KOWARSKI in BREMEN.
Laufmantel aus Filz für Luftreifen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juli 1916 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein widerstandsfähiger und zugleich weitgehender Formänderung
fähiger kautschukloser Luftreifen, dessen Laufmantel in seiner Hauptmasse aus Filz besteht. Die bekannte Verbindung der.
Filzmasse durch Leim oder Gummilösung reicht zur Erzielung der wünschenswerten Widerstandsfähigkeit
ebensowenig aus wie das ebenfalls bekannte Einwalzen faseriger Gewebestoffe
oder die anderwärts versuchte Auskleidung des Mantels mit einer Gewebestoffschicht.
Gemäß der Erfindung wird eine beträchtliche Steigerung der mit den gebräuchlichen Hilfsmitteln
erreichbaren Widerstandsfähigkeit von Filzmänteln dadurch erreicht, daß in die Filzmasse
ein zur Bewehrung dienendes Drahtgeflecht eingebettet ist.
Auf der Zeichnung zeigt Fig. ι den Querschnitt
eines solchen Luftreifens, Fig. 2 die Seitenansicht, und Fig. 3 die Oberansicht
eines mit dem kautschuklosen Luftreifen versehenen Rades.
Das Gerippe des Reifens besteht aus einzelnen parallel laufenden, aus bestem Tiegelstahl
hergestellten Drähten b von verschiedenen Querschnitten. Mit dem Durchmesser der
Ringe wächst auch der Drahtquerschnitt, so daß die stärksten Drähte dorthin zu liegen
kommen, wo die Belastung und mithin die Beanspruchung am größten ist. Neben der
hohen Elastizität der unten beschriebenen Filzmasse bietet die Federkraft des besonders für
diesen Zweck hergestellten Tiegelstahls eine ausreichende Gewähr für eine gute Federung
des Luftreifens.
Die Eisendrähte c, die die parallel laufenden Stahldrahtringe b untereinander verbinden,
lassen keine seitliche Verschiebung der einzelnen Drahtringe zu, gestatten aber seitliche Bewegung
des ganzen Reifenprofils. Die Drähte δ bilden die Kette und die Drähte c den Schuß
des Drahtgeflechts.
Damit die später aufzubringenden /Filzmassen zwischen den Eisendrähten besseren
Halt bekommen, sind die Eisendrähte mit Isolation versehen. Aus dem eingangs erläuterten
Grunde sind auch die Verbindungsdrähte c verschieden stark. Die Eisendrähte größeren Querschnitts sind für die Verbindung
der größeren Stahlringe b bestimmt und können somit größeren Beanspruchungen ausgesetzt
werden. Auf das Gerippe wird unter hohem Drücke schichtenweise eine dichte Filzmasse
aufgewalzt. Im Innern des Reifenprofils schließt die Filzmasse mit einer imprägnierten
Leinenschicht m ab. Zur Erhöhung der Festigkeit der Filzmasse ist letztere mit faserigem
Gewebe durchzogen. Zur Verbindung der einzelnen Filzmassen dient ein biegsamer
Leim, der hohe Bindekraft besitzt und in Wasser unlöslich ist. Die Geschmeidigkeit
der Masse wird durch Behandlung derselben mittels harzartiger Stoffe erzielt und die
Wasserdichtheit durch Imprägnierung erreicht. Nach Aufbringen jeder Schicht wird die Masse
getrocknet und mit einer Lösung von Nitrozellulose mehrmals überzogen. Die so hergestellte
Masse besitzt hohe Festigkeit, ist elastisch und wasserdicht, so daß sie allen Anforderungen eines Radreifens entspricht.
Zur Schonung der 'Filzmasse, und um ein Gleiten des Reifens auf schlüpfrigem Boden
zu vermeiden, ist die Lauffläche des Reifens mit Stahlnieten I versehen.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, ist der Luftreifen als abnehmbarer Reifen konstruiert.
Zu diesem Zweck erhält er von außen an beiden offenen Enden zwei Anschlußflansche d,
die durch Niete am Reifen befestigt sind. Am Felgenanschlußende sind die Flansche als
Prismen ausgebildet und greifen in die Felgen ein. Die Felge ist zweiteilig. Der Felgenteil
f sitzt fest auf dem Radkranz k, während der Teil g abnehmbar ist. Beide Felgenteile
werden durch sechs Schrauben h zusammengehalten.
Claims (2)
1. Laufmantel aus Filz für Luftreifen, dadurch gekennzeichnet, daß in die Filzmasse
ein zur Bewehrung dienendes Drahtgeflecht eingebettet ist.
2. Laufmantel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Filzmasse (a) unter
hohem Druck schichtenweise auf das Gerippe (b, c) aufgewalzt ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296804C true DE296804C (de) |
Family
ID=551159
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296804D Active DE296804C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296804C (de) |
-
0
- DE DENDAT296804D patent/DE296804C/de active Active
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