DE296445C - - Google Patents
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- Publication number
- DE296445C DE296445C DENDAT296445D DE296445DA DE296445C DE 296445 C DE296445 C DE 296445C DE NDAT296445 D DENDAT296445 D DE NDAT296445D DE 296445D A DE296445D A DE 296445DA DE 296445 C DE296445 C DE 296445C
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- fuel
- incandescent
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- Expired
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0057—Liquid fuel burners adapted for use in illumination and heating
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Fats And Perfumes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 296445 KLASSE 4g. GRUPPE
Dr. KURT BUBE in HALLE a. S.
Verfahren zur Glühlichtbeleuchtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. März 1916 ab.
Der Zweck vorliegender Erfindung ist die Erzeugung weißen Lichtes aus bei Zimmertemperatur
festem Brennmaterial von höherer als bisher mit Kerzen erreichter Lichtstärke unter Umgehung des Auftretens gesundheitsschädlicher
oder belästigender Verbrennungsoder Ausströmungsprodukte und bei Vermeidung solcher Einrichtungen, die durch Zufälle
zu Explosionen führen können.
ίο Die handelsüblichen Kerzen (Paraffin-, Wachs-, Stearin-, Talg-, Kompositions- usw.
Kerzen) ergeben rot- bis gelbweißes Licht von geringer Lichtstärke. Der Verlauf der Verbrennung,
Größe und Form der Flamme sind durch Art und Abmessungen des Dochtes bedingt, die ihrerseits durch das Kerzenmaterial
festgelegt sind und nach bisheriger Erfahrung nicht wesentlich verändert werden können,
wenn ruhiges, rußfreies Abbrennen und vollständige Ausnutzung des Brennstoffs gewährleistet
sein sollen.
Mit vorliegender Erfindung gelingt es, einerseits die Verbrennungswärme einer bestimmten
Menge Kerzen brennstoff s zu einem größeren Anteil als bisher in strahlende Energie—Licht—
umzusetzen. Andererseits sind damit Beleuchtungseinrichtungen zu schaffen, die mit größereren
Mengen Kerzenbrennstoffs auf einmal beschickt werden können, als bisher in einer
Kerze unterzubringen möglich war. Damit ist ein erster neuer technischer Effekt erreicht. ^
AIs Strahler dienen bei den bisherigen Kerzen die bei der Verbrennung ausgeschiedenen
und erhitzten Kohlenstoffteilchen, die das gewohnte rötliche, bestenfalls gelblichweiße Kerzenlicht
ausstrahlen. Nach vorliegender Erfindung wird das Kerzenmaterial dazu benutzt, einen Glühkörper zu erhitzen, der als Strahler
dient und vermöge seiner Form und seiner chemischen Beschaffenheit eine größere Lichtausbeute
gibt (auf die gleiche Menge Kerzenmaterial bezogen) und ein weißes, dem Tageslicht
ähnliches Licht ausstrahlt. Die besondere Form gestattet; den Vorgang so zu leiten,
daß ein Verrußen des Glühkörpers nicht eintritt. Insofern ist ein zweiter neuer technischer
Effekt erreicht.
Die bisher in der Praxis verbreiteten Glühlichtarten (Petroleum-, Spiritus-, Azetylen-,
Gasglühlicht) arbeiten mit flüssigem oder gasförmigem Brennstoff. Dies hat gelegentlich
Nachteile, wie Austreten belästigender oder gesundheitsschädlicher Gase und Dämpfe
(schweflige Säure beim Leuchtgas und Petroleum, Kohlenoxyd, unreines Azetylen, Ver-
gällungsmittel), Bruch des Brennstoffbehälters, Gasverlust, Ausbildung explosibler Luft-Brennstoffmischungen
im Brennstoffbehälter im Gefolge. Die Anwendung ist außerdem durch
die Notwendigkeit besonderer Behälter für die Beförderung des Brennstoffs, durch die Beschränkung
durch sicherheits- und bahnpolizeiliche Vorschriften beengt. Bei den bekannten Glühlichtlampen für feste Brennstoffe
sind getrennte Einrichtungen zur Verflüssigung, Vergasung und Verbrennung vorhanden.
Mit dem Gegenstand der Erfindung ist deshalb ein dritter neuer technischer Effekt insoweit
erreicht, als feste Brennstoffe ohne Anwendung getrennter Verflüssigungs- oder Verdampfungseinrichtungen
der Verbrennung und Lichterzeugung mittels Glühkörpers zugänglich
gemacht worden sind, die bei Verwendung und Beförderung vollkommen ungefährlich sind.
Die Aufgabe, weißes, in der Farbe tageslichtähnliches Licht größerer Lichtstärke durch
Verwendung bei Zimmertemperatur festen Brennmaterials in gesundheitlich einwandfreier
und ungefährlicher Art zu erzeugen, wurde dadurch gelöst, daß ein oben nicht eingezogener
Glühstrumpf oder ein anderer Glüh-
lo· körper mit entsprechend durchbrochener Wandung mit dem festen Brennstoff nach Art
eines Dochtes unmittelbar oder mittelbar als Teil eines Dochtes in Berührung gebracht wird,
so daß daran die Flamme brennt, und zwar im wesentlichen im Innern des Glühkörpers,
indem sie durch die nicht eingezogene obere Öffnung ungehemmt abziehen kann. Der
Glühstrumpf muß nicht notwendig zylindrisch, sondern kann auch z. B. schwach kegelig sein.
Die Ingangsetzung wird bewirkt, indem ein brennendes Zündholz dem Fuß des Glühstrumpfes
so weit genähert wird, daß zunächst eine geringe Menge festen Brennstoffs schmilzt,
vom Glühkörper aufgesaugt wird und zur Ent-· zündung kommt, wodurch weitere Mengen
Brennstoffs geschmolzen und nach Maßgabe des Verbrauches nachgesaugt werden. Man
kann auch den Glühstrumpf mit einem Wachszündholz beträufeln, das aufgetropfte Wachs
entzünden und die Verbrennungswärme der aufgetropften Menge Brennstoffs zur Ingangsetzung
benutzen.
Die Verbrennung wird unterbrochen, indem der Glühstrumpf so weit gehoben wird, daß
sein Fuß nicht mehr in den geschmolzenen Brennstoff taucht.
Taucht man den Strumpf sogleich nach dem Verlöschen in den noch flüssigen Brennstoff,
so wird genügend davon aufgesaugt, daß erneute Zündung ohne weiteres durch ein Zündholz bewirkt werden kann.
Eine Ausführung zur Verwirklichung der vorgesetzten Aufgabe ist in der beiliegenden
Zeichnung dargestellt, bei der ein Glühstrumpf, von dem ein Teil selbst als Docht wirkt, am
oberen Ende der Kerze angeordnet ist.
Ein oben nicht eingezogener Glühstrumpf A wird gehalten von einer Scheibe B, die auf
einem Halter C sitzt, und ruht mit seinem Unterteil auf dem oberen Ende der Kerze D.
Die Kerze steckt in der Hülse E und wird mit der Feder F gegen den Rand e der Hülse
nach Maßgabe des Verbrauches nachgedrückt. Die Hülse E wird durch einen Bajonettverschluß
auf dem Fuß G festgehalten. Ein Halter I trägt den Zylinder H.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Glühlichtbeleuchtung in der Weise, daß ein oben nicht eingezogener Glühstrumpf (oder anderer entsprechend · durchbrochener Glühkörper) mit festem Brennstoff nach Art eines Dochtes in Berührung gebracht wird, so daß er den schmelzenden Brennstoff aufsaugt und die Flamme trägt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE296445C true DE296445C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=550832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT296445D Expired DE296445C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE296445C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3333197A1 (de) * | 1983-09-14 | 1985-03-28 | Erich Schumm Gmbh, 7157 Murrhardt | Brenner fuer trockenbrennstoffe |
| US5534047A (en) * | 1992-08-12 | 1996-07-09 | Gisko; Jerry A. | Vertical continuous polymer concrete degassing apparatus and method |
-
0
- DE DENDAT296445D patent/DE296445C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3333197A1 (de) * | 1983-09-14 | 1985-03-28 | Erich Schumm Gmbh, 7157 Murrhardt | Brenner fuer trockenbrennstoffe |
| US5534047A (en) * | 1992-08-12 | 1996-07-09 | Gisko; Jerry A. | Vertical continuous polymer concrete degassing apparatus and method |
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