DE296249C - - Google Patents

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DE296249C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/16Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/24Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters for starting dynamo-electric motors or dynamo-electric converters for starting an individual AC commutator motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 296249 KLASSE 21 c. GRUPPE
SIEMENS-SCHUCKERT WERKE G. m. b. H. in SIEMENSSTADT β. BERLIN.
und elektrischer Bremsung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Schalteinrichtung für Mehrphasenkollektormotoren mit Steuerung durch Bürstenverschiebung, bei denen zum Zweck der Umkehrung der Drehrichtung außer der Bürstenverschiebung eine Umschaltung des Statorfeldes erforderlich ist, während beim elektrischen Bremsen durch Stromrückgabe ins Netz die Umschaltung des Statorfeldes unterbleibt und nur eine Bürstenverschiebung stattfindet. Für derartige durch einen Steuerhebel gesteuerte Motoren war ein mehrschlitziger Steuerbock erforderlich mit Querbewegung des Steuerhebels in der Mittelstellung zur Umschaltung des Statorfeldes.
Dieser mehrschlitzige Steuerbock wird erfindungsgemäß vermieden durch Anordnung eines Hebels für die mechanische Bremse neben dem Steuerhebel (der letztere ist der Hebel, der die Bürstenbrücke verschiebt und mit dem sonach der Arbeitslauf des Motors gesteuert und die elektrische Bremsung vorgenommen wird), der in neuartiger Weise mit dem Statorumschalter verbunden wird. Je nach der gewünschten Drehrichtung des Motors wird der Bremshebel (der Hebel für die mechanische Bremse) nach vorwärts oder rückwärts ausgelegt.
Die Erfindung ist daher besonders wertvoll für Hebezeuge, Fördermaschinen u. dgl. Diese können nicht durchgehen, wenn etwa der Ständer des sie antreibenden Wechselstromkollektormotors irrtümlicherweise ausgeschaltet wird, da gleichzeitig die Bremse einfällt.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Der Drehstromkollektormotor ι wird in bekannter Weise dadurch geregelt, daß seine Bürstenbrücke 2 durch den Steuerhebel 3 für Lauf- oder elektrische Bremsstellung verschoben wird. Der Hebel 4 beherrscht erfindungsgemäß den Ständerumschalter 5, mit dem er durch die Stange 6 verbunden ist, und gleichzeitig durch die Stange 8 und den Schieber 13-die mechanische Motorbremse 7. Diese ist mit einem Bremsgewicht 9 versehen, das sie dauernd anzuziehen sucht. Der Kolben 10 des Druckluftzylinders 11 hebt das Gewicht 9 an, wenn der Zylinder 11 an den Druckluftbehälter 12 angeschlossen ist. In der gezeichneten Mittellage des Bremshebels 4 ist das nicht der Fall. Dort ist vielmehr der Zylinder 11 durch eine Bohrung in der Mitte des Schiebers 13 mit dem ins Freie mündenden Auspuffrohr 14 verbunden. Der Kolben 10 steht also nicht unter Druck, so daß die Bremse 7 durch das Bremsgewicht 9 angezogen wird. Gleichzeitig ist auch der Ständerschalter 5, wie gezeichnet, in seiner Mittellage. _ Das Feld des Motors ι ist also ausgeschaltet.
Legt man den Bremshebel 4 in einem bestimmten Sinne aus seiner Mittellage aus, so wird diesem Auslegesinn entsprechend der Ständerschalter 5 eingeschaltet. Gleichzeitig wird der Schieber 13 derart verschoben, daß der Druckluftzylinder 11 nicht mehr mit dem Auspuffrohr 14, sondern mit dem Druckluftbehälter 12 verbunden ist. Dadurch wird das ' Bremsgewicht 9 gelüftet.
Zweckmäßig richtet man die Anordnung so ein, daß sich der Ständerschalter 5 etwas früher schließt, als die Bremse 7 gelüftet wird und mithin den Statorkreis später öffnet, als die Bremse angezogen hat, damit der Motor 1 auf jeden Fall nur dann unerregt ist, wenn er festgebremst ist.
Die beiden Hebel 3 und 4 kann man in bekannter Weise derart verriegeln, daß der Motor ι durch unzweckmäßige Handhabung der Hebel nicht überanstrengt werden kann. Einerseits muß sich also der Steuerhebel nur um einen kleinen, mit Rücksicht auf die Belastung, die beim Anlassen dem Motor gerade zugemutet wird, zulässigen Betrag bewegen lassen, wenn der Bremshebel 4 die Bremse angezogen hält; andererseits muß der Bremshebel 4 die Bremse nur anziehen können, wenn der Steuerhebel 3 nicht allzu weit ausgelegt ist. Ferner kann man die Vorrichtung so gestalten, daß dann, wenn der Auslegesinn des einen Hebels nicht mit dem des anderen übereinstimmt, ein Nutzbremswiderstand in den Stromkreis des Motorständers selbsttätig eingeschaltet wird. Dabei kann gleichzeitig selbsttätig die Auslage des Bremshebels durch Anschläge begrenzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schalteinrichtung mit zwei Hebeln für Drehstromkollektormotoren mit mechanischer und elektrischer Bremsung für Hebemaschinen, Walzwerke u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebel (3) die Bürstenbrücke (2) in Arbeits- oder Bremsstellung bringt, der andere (4) den Ständerschalter (5) und die mechanische Bremse (7) derart bedient, daß die Bremse anliegt, wenn der Ständer ausgeschaltet ist, wobei der Ständerschalter die der Drehrichtung entsprechende Umschaltung des Ständerfeldes bewirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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