DE2954540C2 - - Google Patents
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C9/00—Stools for specified purposes
- A47C9/02—Office stools; Workshop stools
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C9/00—Stools for specified purposes
- A47C9/02—Office stools; Workshop stools
- A47C9/025—Stools for standing or leaning against, e.g. in a semi-standing or half-seated position
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- Special Chairs (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
- Seats For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Höhenverstellvorrichtung für
einen Steharbeitssitz mit einem V-förmigen Gestell mit
zwei T-förmigen Fußschenkeln, von denen der eine einen
ausziehbaren Ständer bildet und das Sitzteil höhenver
stellbar trägt, während der andere Fußschenkel an dem
Ständer klappbar angelenkt ist und als Stütze dient, und
bei welchem der Ständer aus einem äußeren Standrohr und
einem inneren Ausziehrohr besteht und im Standrohr ein
verankertes Rastrohr mit Durchbrüchen vorgesehen ist,
das mit einer in einem Kugelkäfig geführten Rastkugel
zusammenwirkt, welche mittels einer auf eine Steuerkante
einer im Ausziehrohr geführten Auslösestange einwirken
den Feder in Rasteingriffstellung gehalten und durch
Verschieben der Auslösestange aus ihrer Rasteingriff
stellung in eine Aussparung der Auslösestange für das
Ausrückspiel ausrückbar ist.
Eine Höhenverstellvorrichtung mit den vorstehend
genannten Merkmalen ist durch das DE-GM 73 07 556 für
einen Stuhl mit höhenverstellbarem Sitz bekannt. Dort
weist der Kugelrastmechanismus ein mit Rastöffnungen
versehenes Führungsrohr auf. Als Kugelkäfig dient das
Stützrohr für den Stuhlsitz. Als Löseorgan für den
Kugelrastmechanismus dient eine zentrale massive Schub
stange, in welcher die Aussparung für das Ausrückspiel
der Kugel ausgebildet ist. Dieser Kugelrastmechanismus
besteht aus Teilen großer Masse, die sich im Gewicht des
Stuhles bemerkbar machen.
Der vorstehend genannte Nachteil einer starken Gewichts
erhöhung durch den Rastmechanismus trifft auch auf die
Höhenverstellkonstruktion für einen Sessel zu, die aus
der CH-PS 5 91 832 bekannt ist. Dort ist es vor allem ein
massives Rastrohr mit ringförmigen Vertiefungen für die
Rastkugel, das einen hohen Gewichtsanteil ergibt.
Wird schon bei Bürostühlen mit höhenverstellbaren Sitzen
das durch den Verstellmechanimus und die Federungsein
richtung bedingte große Gewicht der Sitzmöbel beklagt,
so muß gerade bei Steharbeitssitzen, die nicht auf Rol
len gelagert und auf dem Fußboden verfahrbar sind, son
dern bei einer Ortsveränderung vom Benutzer immer ange
hoben und getragen werden müssen, auf eine gewichtsarme
Ausbildung Wert gelegt werden. Die DE-OS 26 41 242 zeigt
zwar einen Steharbeitssitz mit einem höhenverstellbaren
Sitzteil, bei welchem durch die Höhenverstellbarkeit des
Sitzteiles keine merkliche Gewichtszunahme vorhanden
ist. Die Höhenverstelleinrichtung ist dort aber auch
keine mit einem einfachen Handgriff zu betätigende Ein
richtung mit einem Kugelrastmechanismus. Vielmehr müssen
für eine Höhenverstellung des Sitzteiles mit einem
Schraubenschlüssel Klemmschrauben gelöst werden, mit
welchen Gleitlagerwangen des Sitzträgers gegen Stangen
des Sitzständers verspannt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Höhen
verstellmechanismus der eingangs genannten Art zum Ein
satz bei Steharbeitssitzen so auszubilden, daß durch ihn
keine starke Erhöhung des Gewichtes des Steharbeits
sitzes entsteht, ohne dadurch seine Funktionssicherheit
zu gefährden.
Die gestellte Aufgabe wird mit einer Vorrichtung der
eingangs genannten Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß das Rastrohr als im Ausziehrohr angeordnete und im
Standrohr mittels Querbolzen gehaltene Raststange ausge
bildet ist, daß das eine Ende der Auslösestange mit der
Steuerkante als Riegelklaue ausgebildet ist, daß die
Riegelklaue durch eine kreuzweise Gabel-Steckverbindung
mit der Auslösestange verbunden ist und die Aussparung
für das Ausrückspiel sowie die Steuerkante zum Einrasten
der Rastkugel in den Durchbrüchen der Raststange auf
weist, und daß die Riegelklaue 23 unter Wirkung der
Feder einerseits am Kugelkäfig und andererseits am unte
ren Ende der Auslösestange anliegt und die Feder dabei
durch einen Lappen der Riegelklaue lagefixiert ist.
Die Höhenverstellvorrichtung gemäß der Erfindung ist aus
Einzelteilen zusammengesetzt, die weniger Masse als die
Teile der bekannten Verstellvorrichtungen mit Kugel
rastmechanismus aufweisen und damit das Gewicht des
Steharbeitssitzes nur geringfügig erhöhen. Das Rastrohr
der bekannten Höhenverstellvorrichtungen ist durch eine
einfache Raststange ersetzt. Auch für den Kugelkäfig
ist keine Rohrkonstruktion erforderlich. Er läßt sich
als innerhalb des Ausziehrohres angeordneter einfacher
Träger ausbilden, der innerhalb des Ausziehrohres noch
Platz für die Raststange und die Riegelklaue läßt. Die
verwendete Riegelklaue ist ebenfalls ein massearmes
Element, das gleichzeitig mehrere Funktionen erfüllen
kann.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel eines Erfin
dungsgegenstandes anhand der Zeichnung
näher erläutert.
Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung des Steh
arbeitssitzes in aufgeklappter Gebrauchs
stellung;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Steh
arbeitssitzes in zusammengeklappter Nicht
gebrauchslage;
Fig. 3 einen vergrößerten Querschnitt durch den
Ständer im Bereich der Höhenverstellvor
richtung;
Fig. 4 eine gegenüber Fig. 1 und 2 vergrößerte
Seitenansicht der Sitzteil-Anordnung am
Ständer des Steharbeitssitzes.
Der Steharbeitssitz hat ein V-förmiges Gestell mit zwei
T-förmigen Fußschenkeln 1 und 2. Davon bildet der Fuß
schenkel 1 den Hauptfuß bzw. Ständer und der Fußschenkel
2 eine am Ständer 1 klappbar angelenkte Stütze. Sowohl
der Ständer 1 als auch die Stütze 2 haben zum Beispiel
eine T-Form mit einem vertikalen Holm 1 a bzw. 2 a und
einem bodenseitigen T-Stück 1 b bzw. 2 b. Anstelle dessen
können der Ständer 1 und/oder die Stütze 2 aber auch
eine andere beliebige Form haben und beispielsweise auch
U- oder V-förmig ausgestaltet sein. Der das Sitzteil 3
tragende Ständer 1 ist teleskopierbar ausgebildet, und
das vorzugsweise sattelförmige Sitzteil 3 ist an seinem
oberen Ende starr oder mittels eines Gelenkbolzens 4
(Fig. 4) schwenkbar angeordnet. Bei schwenkbarer Anord
nung des Sitzteiles 3 ist dieses aus seiner Abstütz-
Anschlagstellung an der Kante 5 a einer am Ständer 1 be
festigten Lasche 5 hochklappbar, um den Steharbeitssitz
in seiner zusammengeklappten Stellung gemäß Fig. 2
optimal flach zu gestalten zur raumsparenden Unter
bringung. Im übrigen besteht der Ständer 1 in der
teleskopierbaren Form aus zwei Rohrstücken, nämlich
einem Standrohr 1 c und einem Ausziehrohr 1 d, und ist in
seiner jeweiligen Auszuglänge stufenweise mittels einer
in Fig. 3 gezeigten und nachfolgend beschriebenen Vor
richtung F verstell- und fixierbar.
Wie insbesondere aus Fig. 1 weiter ersichtlich ist, bil
det der das Sitzteil 3 tragende Ständer 1 den rückwärti
gen Fußschenkel des V-förmigen Sitzgestelles, indem er
in der Sitzgebrauchsstellung das Sitzteil 3 von diesem
ausgehend an der Rückseite R schräg nach hinten geneigt
am Boden abstützt. Der Körper des Sitzenden nimmt darum
die in Fig. 1 angedeutete Sitzposition ein. Die Stütze 2
befindet sich dabei an der Vorderseite V des Ständers 1
und ist daran an einem Zapfen 6 angelenkt. Auf diese
Weise fällt die Hauptlastachse H des Sitzes mit der
Achse des Ständers 1 zusammen. Folglich sind die Stand
sicherheit gefährdende Kippkräfte optimal gebannt und
das Sitzmöbel mit einfachen Mitteln beanspruchungsfest
gestaltbar.
Die dem Standrohr 1 c und dem Ausziehrohr 1 d zugeordnete
Höhenverstellvorrichtung F weist gemäß Fig. 3 eine im
Ausziehrohr 1 d angeordnete, am Standrohr 1 c durch einen
Querstift 17 verankerte Raststange 18 mit Durchbrüchen
19 auf. Diese haben trichterförmige Anphasungen 19 a und
wirken mit einer Rastkugel 20 zusammen. Die Rastkugel 20
ist in einem Kugelkäfig 21 gehalten, an dem unter
Wirkung einer Feder 22 eine Riegelklaue 23 in Anlage ge
halten wird. Die Feder 22 stützt sich an einem Ende 24 a
einer im Ausziehrohr 1 d verschiebbar geführten Auslöse
stange 24 ab, ist auf einem Lappen 23 a der Riegelklaue
23 aufgezogen und überdies teilweise in einen Durchbruch
23 b dieser Riegelklaue 23 eingelegt. Aus dem unteren
Ende des Durchbruches 23 b ist eine der Rundung der Rast
kugel 20 angepaßte Steuerkante 23 c herausgebogen. Die
Riegelklaue 23 liegt verschiebbar an der Innenwandung
des Ausziehrohres 1 d an und ist mit der Auslösestange 24
durch zwei kreuzweise ineinander geschobene Gabelungen
23 d, 24 b verbunden. Aufgrund dieser Anordnung und Aus
bildung wird beim Herunterschieben der Auslösestange 24
mit Hilfe einer geeigneten, beispielsweise unter dem
Sitz 3 angeordneten Handhabe 25 (Fig. 1, 2), die Riegel
klaue 23 in Richtung auf den Querstift 17 mitgenommen.
Dabei passiert die Steuerkante 23 c die Rastkugel 20
soweit, bis diese in dem Durchbruch 23 b soviel Ausweich
spiel findet, daß das Ausziehrohr 1 d im Standrohr 1 und
entlang der unverschieblichen Raststange 18 ein- oder
ausgeschoben werden kann. Beim Loslassen der Handhabe 25
verschiebt sich die Auslösestange 24 und mit ihr die
Riegelklaue 23 wieder nach oben, wobei die Steuerkante
23 c der Rastkugel 20 wieder das Bewegungsspiel nimmt und
diese in die Anphasungen 19 a der Durchbrüche 19 hinein
drückt und darin zusammen mit dem an dem Ausziehrohr 1 d
angekoppelten Kugelkäfig 21 verrastet.
Claims (1)
- Höhenverstellvorrichtung für einen Steharbeitssitz mit einem V-förmigen Gestell mit zwei T-förmigen Fußschen keln, von denen der eine einen ausziehbaren Ständer bildet und das Sitzteil höhenverstellbar trägt, während der andere Fußschenkel an dem Ständer klappbar angelenkt ist und als Stütze dient, und bei welchem der Ständer aus einem äußeren Standrohr und einem inneren Auszieh rohr besteht, und im Standrohr ein verankertes Rastrohr mit Durchbrüchen vorgesehen ist, das mit einer in einem Kugelkäfig geführten Rastkugel zusammenwirkt, welche mittels einer auf eine Steuerkante einer im Ausziehrohr geführten Auslösestange einwirkenden Feder in Rastein griffstellung gehalten und durch Verschieben der Aus lösestange aus ihrer Rasteingriffstellung in eine Aus sparung der Auslösestange für das Ausrückspiel ausrück bar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastrohr als im Auszieh rohr (1 d) angeordnete und im Standrohr (1 c) mittels Querbolzen (17) gehaltene Raststange (18) ausgebildet ist, daß das eine Ende der Auslösestange (24) mit der Steuerkante (23 c) als Riegelklaue (23) ausgebildet ist, daß die Riegelklaue (23) durch eine kreuzweise Gabel- Steckverbindung (23 d, 24 b) mit der Auslösestange (24) verbunden ist und die Aussparung (23 b) für das Ausrück spiel sowie die Steuerkante (23 c) zum Einrasten der Rastkugel (20) in den Durchbrüchen (19) der Raststange (18) aufweist, und daß die Riegelklaue (23) unter Wirkung der Feder (22) einerseits am Kugelkäfig (21) und andererseits am unteren Ende (24 a) der Auslösestange (24) anliegt und die Feder (22) dabei durch einen Lappen (23 a) der Riegelklaue (23) lagefixiert ist.
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