DE2952425C2 - Geldausgabeverfahren - Google Patents
GeldausgabeverfahrenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Geldausgabeverfahren, bei dem auszuzahlende Geldbeträge und -Sorten mittels einer
Tastatur eingegeben werden.
Wenn bei einer Geldauszah.lung an einen Kontoinhaber
am Schalter einer Bank Banknoten und Münzert
entsprechend dem abzuhebenden Geldbetrag ausgegeben werden, treten immer wieder Zählfehler auf, die zu
Schwierigkeiten, insbesondere zu Fehlbeträgen bei der Bargeldverwaltung führen.
Daher wurden automatische Geldausgabevorrichtungen entwickelt, mit denen ein automatisches Geldausgabeverfahren
verwirklicht wird, bei welchem über eine eine Tastatur aufweisende Bedienungseinrichtung
Geldbeträge und -Sorten eingegeben werden, wobei anschließend zur Ausgabe der Banknoten und Münzen
automatische Ausgabeeinrichtungen vorgesehen sind, die in Abhängigkeit von über die Bedienungseinrichtung
erteilten Befehlen den gewünschten Geldbetrag bereitstellen. Die hierbei verwendete Banknotenausgabeeinrichtung
und die verwendete Münzenausgabeeinrichtung werden mit Hilfe von entsprechenden Steuereinrichtungen
gesteuert. Hierbei entfällt die Handauszahlung eines Geldbetrages. Die Münzenausgabeeinrichtung
ist jedoch relativ teuer und die Steuereinrichtung für die Steuerung beider Ausgabeeinrichtungen ist
ziemlich kompliziert, aufwendig und teuer.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein vereinfachtes Geldausgabeverfahrcn zu schaffen, das
sich hinsichtlich des Geräteaufwandes kostengünstiger, insbesondere billiger, durchführen läßt.
Nach der Erfindung wird diese Aufgabe mil dem Anspruch
1 gelöst.
Beim erfindungsgemäßen Geldausgabeverfahrcn wird der über die Tastatur der Bedienungseinrichtung
eingegebene und auszuzahlende Gesamtbetrag in einen von Hand auszuzahlenden Betrag und einen Restbetrag
aufgeteilt, der die Differenz zwischen dem auszuzahlenden
Gesamtbetrag und dem von Hand auszuzahlenden Betrag entspricht, und der in Form von Banknoten in
einem Bereitstellungsfach automatisch bereitgestellt wird. Somit entfällt beim erfindungsgemäßen Geldausgabeverfahren
eine Münzenausgabeeinrichtung sowie
ίο die dazugehörige Steuereinrichtung, da dieser Teil des
auszuzahlenden Gesamtbetrages von Hand, beispielsweise von einem Kassier oder einer Bedienungsperson,
direkt dem Kunden übergeben wird. Um eine sichere und zuverlässige Auszahlung des von Kunden ge-
·,? wünschten auszuzahlenden Gesamtbetrages zu gewährleisten,
muß beim erfindungsgemäßen Geldausgabeverfahren der Kassier nach der Bereitstellung des
Restbetrages in Form von Banknoten die Tastatur bedienen, so daß erst nach dieser Bedienung der über die
Banknoteneinrichtung auszugebende Restbetrag in Form von Banknoten freigegeben wird, der zuvor in
eine Zwischenspeicherstelle der Banknotenausgabeeinrichtung
gelegt worden ist Beim Geldausgabeverfahren nach der Erfindung muß somit die Obergabe des von
Hand auszuzahlenden Teilbetrages bestätigt werden, bevor der Restbetrag in Form von Banknoten zur Entnahme
durch den Kunden freigegeben wird. Auf diese Weise ermöglicht dar erfindungsgemäße Geldausgabeverfahren
mit einem möglichst geringen apparatetechnischen Aufwand eine zuverlässige Unterstützung des
Bankpersonals bei der Geldausgabe, wobei die Fehlerquellen für falsche Auszahlungen weitgehend vermieden
werden, wodurch sich die Bargeldverwaltung beträchtlich
vercinfäCni.
Weiterbildungen der Erfindung sind in Unteransprüchen wiedergegeben.
Aus der DE-OS 28 24 296 ist nur eine Wechseigeid-Berechnungseinrichtung
bekannt, die das Wechselgeld berechnet, indem der von dem Kunden zu bezahlende
Betrag von dem Betrag des Geldes subtrahiert wird, das der Kunde zu Zahlungszwecken gegeben hat Eine solche
Wechselgeldberechnungseinrichtung ist insbesondere für elektronische Registrierkassen in Handelsgeschäften
bestimmt Eine Aufteilung des auszuzahlenden Wechselgeldbetrages in einen von Hand auszuzahlenden
Betrag und einen Restbetrag ist dort nicht vorgesehen.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert
Darin zeigt
F i g. 1 schaubildlich eine Geldausgabevorrichtung gemäß der Erfindung und
Fig.2 ein Blockschema der elektrischen Schaltung
der Geldausgabe vorrichtung gemäß F i g. 1.
F i g. 3 und 4 zeigen in Draufsicht die Eingabetastatur und die Anzeigeeinrichtung der Geldaussabevorrichtung.
F i g. 5 ist ein Fließschema der Arbeitsvorgänge in der Geldausgabevorrichtuiig.
Die in den F i g. 1 und 2 dargestellte Geldausgabevor- richtung ί nach einer Äusrührimgsform der Erfindung
besteht im wesentlichen aus zwei Bedienungseinrichtungen 2a und 2b und einer Banknoten-Ausgabeeinrichtung
3. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel ist nur
hi eine einzige Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 vorgesehen,
die von zwei Bedienungseinrichtungen 2a und 2b
gesteuert wird. Diese werden von je einer Bedienungsperson, beispielsweise einem Kassier, bedient. Zu die-
sem Zweck ist die Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 mit
der einen Bedienungseinrichtung 2a Ober ein Kabel 4a und eine Schnittstelle 5 verbunden und mit der anderen
Bedienungseinrichtung 26 über ein Kabel 46 und die Schnittstelle 5.
In die Bedienungseinrichtungen können verschiedene Daten eingegeben werden, beispielsweise Sorten oder
Geldbeträge, sowie Anforderungen von beispielsweise von Hand auszuzahlenden Geldsorten. Zu diesem
Zweck ist die Bedienungseinrichtung 2a mit der Tastatur 6a und der Anzeigeeinrichtung 7a versehen und die
Bedienungseinrichtung 26 mit der Tastatur 66 und der Anzeigeeinrichtung 76. In dem Gehäuse jeder der Bedienungseinrichtungen
2a und 26 sind ferner Steuereinrichtungen 8a bzw. 86, Speicher 9a bzw. 96 unc, ,>. ucker
10a bzw. 106 angeordnet, die verschiedene, in dw F i g. 5
angegebene Arbeitsvorgänge durchführen können, beispielsweise die Ausgabe von Bankrr- an oder Druckvorgänge.
Die vorgenannten Speichei 'Ja und 96 sind mit Registern
versehen, die für verschiedene vorstehend erwähnte Arbeitsvorgänge erforderlich sind, und zwar mit
einem Gesamtanforderungsregister, Sortenarforderungsregistern (für vier Sorten von Banknoten), einem
Auszahlungsanforderungsregister, einem Restbexragsregister,
Sortenregistern (für drei Sorten), einem Handauszahlungsregister, einem Eingaberegister, Bereitstellungsregistern
(für drei Sorten), Vorratsregistern (für drei Sorten) und einem Gesamtbetragsregister. Die
Funktionen dieser Register werden im Zuge der ausführlichen Beschreibung der Arbeitsvorgänge anhand
der F i g. 5 erläutert Die wichtigsten Arbeitsvorgänge, die von den Steuereinrichtungen 8a und 86 ausgeführt
werden, sind
a) die Speicherung des Datums und die Speicherung von voreingegebenen Beträgen in den Vorratsregistern,
b) die Aufteilung des angeforderten Gesamtbetrages, wenn ei*· Kontoinhaber keine bestimmten Geldsorten
anfordert (in diesem Fall wird der angeforderte Gesamtbetrag derart auf die verschiedenen Geldsorten
aufgeteilt, daß möglichst wenige Banknoten ausgegeben werden) und die Abgabe der Anforderung
zum Auszahlen eines Betrages unter DM JO von Hand, wenn der Gesamtbetrag nicht durch
DM 10 teilbar ist,
c) die Aufteilung des angeforderten Gesamtbetrages:,
wenn der Kontoinhaber eine oder mehrere Geldsorten anfordert (in diesem Fall werden angeforderte
Geldsorten, die ;·οη Hand auszuzahlen sind,
von Hand ausgezahlt, und der nicht von Hand auszuzahlende
Restbetrag wird entsprechend den Geldsorten errechnet und ein Teilbetrag unter
DM 10 wird für die Handauszahlung angefordert. aA'C"n dsr Gesiinitb~riicr nicht durch DM io tpilhar
ist,
d) die Kontrolle, ob der Wert der noch vorrätigen Banknoten jeder Sorte kleiner ist ais ein voreingestellter
Wert, der in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel gleich Null ist,
f) die Steuerung der Bereitstellung von Banknoten durch die Bankr.oten-Ausgabeeinrichtung 3,
g) die Steuerung der Druckvorgänge der Drucker 10a und 106,
h) die vorerwähnte Betragsvoreingabe und
i) die Vorgänge zur Auswahl der Bedienungscinrichtung 2a oder 26 für dir Steuerung der Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3.
i) die Vorgänge zur Auswahl der Bedienungscinrichtung 2a oder 26 für dir Steuerung der Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3.
Nachstehend wird anhand der F i g. 3 und 4 die Ausbildung
der Tastaturen 6a und 66 und der Anzeigeeinrichtungen 7a und 76 beschrieben. Da die Bedienungseinrichtungen 2a und 26 genau gleich ausgebildet sind,
wird nachstehend nur die Bedienungseinrichtung 2a beschrieben. Entsprechende Teil der Bedienungseinrichtung
26 sind in den Zeichnungen mit dem Endbuchsta-
!0 ben 6 statt a bezeichnet. Gemäß Fig.3 sind auf einer
Bedienungsplatte 1 la Zahlentasten i2a zur Eingabe von Zahlen, beispielsweise Beträgen, vorgesehen, ferner
Sortentasten 13a, 14a, 15a und 16a für je eine Banknotensorle,
z. B. Hundert-, Fünfzig-, Zehn- und Fünfmarkscheine, eine Löschtaste 17a, eine Korrekturtaste 18a,
eine Betragsvoreingabetaste 19a, eine Subtraktionstaste 20a, eine Auszahiungsanforderungstaste 21a, eine
Eingabetaste 22a für den von Hand auszuzahlenden Betrag, eine Eingabetsste 23a, eine Teilbetragstaste 24a
und eine Gesamtbetragstaste 25a. Durch von der Steuereinrichtung 3a abgegebene Tasteriabfragesignale KS
werden diese verschiedenen Tasten 12 bis 25a abgefragt,
wodurch festgestellt wird, ob die betr :ffende Taste gedrückt ist oder nicht Die dem Tastenzustand entsprechenden
Tastensignale KD werden der Steuereinrichtung 8a zugeführt und von ihr verarbeitet. Mit Hilfe
der vorgenannten Geldsortentasten 13a bis 16a kann man auch Klassen A. B, Cund D eingeben.
In der F i g. 4 ist im rechten oberen Teil einer Anzeigeplatte 27a ein Schlüsselschalter 28a angeordnet, der
nur mit einem (nicht gezeigten) Schlüssel umgestellt werden kann, und zwar entweder mit einem von der
Aufsichtsperson verwahrten Hauptschlüssel oder einem von dem diensttuenden Kassier verwahrten Sedienup.gsschlüssel.
Der Schlüsselschalter 28a kann in eine von vier Stellungen gebracht werden, und zwar in die
Stellung »AUS«, »GELDAUSGABE«, »VOREINGA- Bcm und »GESAMTBETRAG«, wodurch die Geldausgabevorrichtung
1 in einen entsprechenden Zustand gebracht wird. Mit Hilfe des Hauptschlüssels kann Jer
Schlüsselschalter 28a in jede der vier angegebenen Stellungen gebracht werden, mit Hilfe des Bedienungsschlüssels nur aus der Stellung »AUS« in die Stellung
»GELDAUSGABE« und umgekehrt.
In der Stellung »AUS« des Schlüsselschalter ist die
Banknoten-Ausgabevorrichtung 1 ausgeschaltet Dabei sind die im Speicher 9a gespeicherten Daten in dem
Sicherstellungsspeicher geschützt gespeichert. In der Stellung »GELDAUSGABE« des Schlüsselschalters
Μ 28a können die normalen Vorgänge zur Geldausgabe
durchgeführt werden. Zu Beginn seiner Arbeit bringt daher jeder Kassierer %einen Schlüsselschalter mit Hufe
seines Bedienungsschlüssels in die Stellung »GELD-A USo A BE«, um die Geldjusgabevorrichtung 1 in den
Zustand f Jr die Geldausgabe zu bringen. Täglich vor
Geschäftsbeginn bringt die Aufsichtsperson mit ihrem Hauptschlüssel den Schlüsselschalter in die Stellung
»VOREINGABL«, wodurch die Banknoten-Ausgabevorrichtung in den Zustand für die Voreingabe von Daten
gebracht wird. Nun wird mittels der ZaNentasten i2ü und der Eingabetaste i%a das Datum in die Vorrichtung
eingegeben. Beispielsweise werden am 28. Dezember 1978 nacheinander die Zahlentasten »7«, »8«., »1«,
»2«, »2« und »8« und danach die Eingabetaste 19a gedrückt Das Datum darf nur in Form von sechs Ziffern
eingegeben werden, woil bei der Verarbeitung von Datumsangaben
in anderer Form in der Steuereinrichtung 8a Fehler auftreten. Auch wenn die Geldausgabcvor·
richtung 1 sofort in den Zustand für die Geldausgabe
gebracht wird, ohne daß vor Geschäftsbeginn das Datum eingegeben und im Speicher 9.7 gespeichert worden
/st tritt bei der Verarbeitung der zur Geldausgabe eingegebenen Daten ein Fehler auf. Nach dem vorstehend
beschriebenen Betrieb in der Stellung »GESAMTBETRAG« des Schlüsselschalters darf dieser daher nicht in
die Stellung »GELDAUSGABE« gebracht werden, ehe in seiner Stellung »VOREINGABE« das Dalum eingegeben worden ist Wenn dagegen die Bariknoten-Aüsgabeeinrichtung
3 mit Banknoten der gewählten Sorten, im vorliegenden Fall mit Hundert-. Fünfzig- und Zehnmarkscheinen
beschickt worden ist. darf der Gesamtwert der vorrätigen Banknoten jeder Sorte nur eingegeben
werden, wenn sich der Schlüsselschalter in der Stellung
»VOREINGABE« befindet. In diesem Zustand der Geldausgabcvorrichtung 1 können nach der Eingabe
des Datums die Zahlentasten 12a die Soricntaslen 13,;
bis 15a und die Eingabelaste 19 nacheinander betätigt werden, um die Sorten und den Gesamtwert der Banknoten
jeder Sorte bezeichnende Daten einzugeben. Diese Gesamtwertdaten werden dadurch in dem Speicher
in den Vorratsregistern gespeichert die den einzelnen Sorten zugeordnet sind.
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel kann die
Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 sowohl von der Bedienungseinrichtung
2a als auch von der Bedienungseinrichtung 2b aus betätigt werden. Es genügt daher, wenn
der Gesamtwert der Banknoten jeder eingebrachten Sorte mittels einer der Bedienungseinrichtungen 2a und
2b eingegeben wird. Der Gesamtwert der Banknoten jeder Sorte wird gleichzeitig in dem entsprechenden
Vorratsregister jedes der beiden Speicher 9a und 9b
gespeichert Auch die Subtraktion des Werts der bei einer Geldausgabe ausgegebenen Banknoten einer Sorte
erfoigt in den Vorratsregistern beider Speicher 9a und 9b gleichzeitig. In den einer Banknotensortc zugeordneten
Vorratsregjstern beider Speicher 9a und 96 ist
d?her stets derselbe Betrag gespeichert.
In die Stellung »GESAMTBETRAG« kann der
Schlüsselschalter mittels des Hauptschlüssel nach Geschäftsschluß
gebracht werden, wenn eine Abrechnung
vorgenommen werden soll. Die auf diese Weise ermittelten Daten werden von dem Drucker 10a auf einen
Papierstreifen gedruckt. Nach dem Durchführen der Vorgänge in der Schalterstellung »GESAMTBETRAG«
dürfen Vorgänge in der Schalterstellung »GELDAUSGABE« erst wieder vorgenommen werden,
nachdem die Vorgänge in der Schlüsselstellung »VOREINGABE« durchgeführt worden sind. Die von
dem Schlüsselschalter 28a erzeugten Zustandssignale KD' werden der St-_jereinrichtung8a zugeführt
Die Anzeigeeinrichtung 7a ist ferner mit einer sechsstelligen
Betragsanzeige 30a und fünf verschiedenen Warnsignalanzeigen 31a versehen. In den Betragsanzeigen
3=>a werden sowohl die von dem Kassier mittels der
Zahlentasten 12a eingegebenen Betragsdaten als auch die von der Steuereinrichtung 8a abgegebenen Betragsdaten eingegeben, z.B. der von Hand auszuzahlende
Betrag eingegeben. Die Warnsignalanzeigen 31a bestehen aus einer Druckanforderungsanzeige 32a. einer Bedienungsfehleranzeige
33a, einer Störungsanzeige 34a, einer Banknotenmangelanzeige 35a und einer Anzeige
36a zur Anforderung der Eingabe des von Hand auszuzahlenden Betrages. Wenn die nachstehend beschriebenen
Geldausgabevorgänge (oder die Zähl- und Ausgabevorgänge) und die Eingabe des von Hand auszuzahlenden
Betrages durchgeführt worden sind, wird durch
das Aufleuchten der Druckanforderungsanzeige 32a dem Kassier angez.eigt, daß er in den Drucker 38a der
Bedienungseinrichtung 2a einen Papierstreifen einführen muß, auf den dann die Sorten und der Betrag der
auszugebenden Banknoten gedruckt werden können. Am Aufleuchten der Bedienungsfehleranzeige 33 erkennt
die Bedienungsperson, daß sie bei der Betätigung der Tastatur einen Fehler gemacht hat und die darauffolgenden
normalen Arbeitsvorgänge erst nach der
ίο Korrektur des Fehlers durchgeführt werden. Die Störungsanzeige 34a leuchtet auf, wenn in der Banknoten-Ausgabeeinrichtung
3 beim Zählen ein Einklemmen oder eine Doppelung von Banknoten aufgetreten ist. Beim Einklemmen von Banknoten wird außerdem der
is Betrieb der Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 unterbrochen.
Bei einer Doppelung von Banknoten dagegen wird der Betrieb der Banknolcn-Ausgabecinrichtung 3
fortgesetzt, nachdem die fehlerhaft vorgeschobenen Banknoten in einen Auss<
hußkasten 40 (Fig. 1) eingebracht worden sind. Die ι anknotenmangelanzeige 35a
leuchtet auf, wenn der in dem Vorratsregister für die
auszugebende Sorte gespeicherte Betrag kleiner ist als der ang^ Jerte Betrag. Dadurch wird dem Kassier
angezeigt, daß neue Banknoten dieser Sorte in die Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 eingebracht werden
müssen. Durch das Aufleuchten der Anzeige 36a zur Anforderung der Eingabe des von Hand auszuzahlenden
Betrages wird der Kassier aufgefordert mit Hilfe der Zahle .tasten 12a den von Hand auszuzahlenden
Betrag einzugeben. der '" Hresern Zeitpunkt durch die
Betragsanzeige 30a angezeigt wird.
Nachstehend wird nun an Hand dfr Fig. 1 die Ausbildung
der Banknoten-Ausgabeeinrichtung 3 beschrieben. Das Gehäuse 39 der Ausgabeeinrichtung ist auf
seiner Oberseite vorn mit einer Banknotenentnahme 44 und im unteren Teil mit dem vorstehend erwähnten
Ausschußkasten 40, ferner mit einem Vorratskasten 41 für Hundertmarkscheine, einem Vorratskasten 42 für
Fünrzigmarkscheine und einem Vorratskasten 43 für
Zehnmarkscheine versehen. Das Gehäuse 39 enthält ferner einen nicht gezeigten Boiknoten-Vorschubmechanismus
zum Vorschub der Banknoten zu der vorerwähnten
Banknotenentnahme 44. In dem Ausschußkasten 40 werden die Banknoten aufbewahrt, die ausgeschieden
werden, wenn beim Vorschub Störungen auftreten,
beispielsweise eine Doppelung. Bei in der Stellung »VOREINGABE« befindlichem Schlüsselschalter
28a werden in die Vorratskästen 41,42 und 43 die Banknoien
der entsprechenden Sorten eingebracht Die
Banknotenentnahme 44 besteht aus einem Bereitstellungsfach 45 und einem nicht gezeigten Entnahrnefenster,
das zum öffnen und Schließen der zu dem Bereitsiellungsfach
45 führenden Entnahmeöffnung automatisch betätigt wird. Die im Bereitstellungsfach 45 bereit-
gestellten Banknoten werden daher erst zugänglich, wenn der Kassier den von Hand auszuzahlenden Betrag
eingibt und dadurch bewirkt daß das Entnahmefenster öffnet. Wenn ein Teil des angeforderten Gesamtbetrages
in Form von Banknoten und/oder Münzen von
Hand ausgezahlt wird, wird das Entnahmefenster erst geöffnet wenn der von Hand auszuzahlende Betrag eingegeben
worden ist so daß der Kassier vorher in dem Bereitstellungsfach 45 zugeführten Banknoten, die automatisch
ausgegeben werden sollen, nicht entnehmen kann. Auf beiden Seiten der Banknotenenlnahme 44 ist
je eine Abschirmplatte 46a bzw. 466 vorgesehen, die in
den Pfeilrichtungen A"bzw. yin das Gehäuse 39 hinein
und aus ihm herausbewegt werden kann. In der Fi g. 1
ist der Zustand dargestellt, in dem die linke Abschirmplatte 46a vorsteht. Das bedeutet, daß jetzt die Banknoten-Ausgabeeinrichtung
3 nur durch die Bedienungseinrichtung 26 bedienbar ist Wenn nun unter Steuerung
durch die Bedienungseinrichtung 26 Banknoten der Banknotenentnahrne 44 zugeführt werden, kann nur der
die Bedienungseinrichtung 26 bedienende Kassier diese Banknoten entnehmen. Wenn eine einzige Banknoten·
Ausgabe?;·,'richtung 3 von zwei Bedienungseinrichtungen
2a und '2b gesteuert wird, kann es daher nicht Vorkommen,
daß seitens der Kassiere eine Verwechslung auftritt oder ausgegebene Banknoten irrtümlich entnommen
werden.
Der Banknoten-Vorschubmechanismus besitzt einen Satz von Zählsensoren zum Zählen der Banknoten verschiedener
Sorten aus den Vorratskästen 41,42,43 und
einen Kontrollsensor, der auf Störungen anspricht, beispielsweise auf eine Doppelung oder ein Einklemmen
von Banknoten. Jede von einem Zählsensor erfaßte Anzahl der Banknoten einer Sorte wird in einen entsprechenden
Betrag umgerechnet, der den Steuereinrichtungen T,a und Sb zugeführt und dort von dem Betrag
subtrahiert wird, der in dem Vorratsregister für die entsprechende Sorte gespeichert ist Wenn beispielsweise
ein Zählsensor feststellt, daß ein Hundertmarkschein vorgeschoben wird, so wird in beiden Speichern 9a und
9b in dem entsprechenden Vorratsregister für Hundertmarkscheine der Betrag von DM 100 von dem vorher in
dem Register gespeicherten Betrag subtrahiert. Auf diese Weise wird der verbleibende Vorrat berechnet
Im Pereich jeder Bedienungseinrichtung 2a und 2b
sind nicht gezeigte Vorratskästen für von Hand auszuzahlende Beträge vorgesehen, in diese Vorratskästen
werden die von Hand auszuzahlenden Geldsorten eingebracht, und zwar Fünfmarkscheine, Markstücke,
Fünfzigpfennigstücke, Zehnpfennigstücke und Pfennigstücke, so daß die die Bedienungseinrichtungen 2a und
2b bedienenden Kassiere die von Hand auszuzahlenden Beträge diesen Vorratskästen entnehmen können.
Nachstehend werden an Hand des Fließschemas der Fig.5 die gemäß der Erfindung durchgeführten Arbeitsvorgänge
beschrieben. Vor Geschäftsbeginn bringt die Aufsichtsperson mit ihrem Hauptschlüssel den
Schlüsselschalter 28a (oder 286,) in die Stellung »VOREINGABE«
und gibt sie durch Betätigung der Zahlentasten 12a (oder 126,) und der Eingabetaste 19a (oder V3b)
ein sechsstelliges Datum in das Datumsregister der Speicher 9a und 96 ein. Bei noch in der Stellung »VOREINGABE«
befindlichem Schlüsselschalter 28a oder 286 werden dann neue Banknoten in vorgewählten
Mengen in die Vorratskäslen 41 bis 43 eingebracht und
die entsprechenden Beträge für die verschiedenen Sorten mit Hilfe der Bedienungseinrichtung 2a oder 2b /n
die entsprechenden Register eingegeben. Zu diesem Zweck werden die Zahlentasten 12a (126^, die Sortentasten
13a (136^ bis i5a (156J und die Eingabetaste 19;/
(t9b) nacheinander gedruckt Auf diese Weise werden
die Werte der in den Von-atskästen 41 bis 43 befindlichen
Banknotenvorräte in die entsprechenden Register der Speicher 9a und 96 der Bedienungseinrichtungen 2a
und 26 eingegeben.
Wenn nach dieser Voreingabe der Geschäftsbetrieb des betreffenden Tages beginnt bringen die für die Bedienungseinrichtungen
2a und 26 eingeteilten Kassiere A und B mit ihren BedienungsscWüsseln die Schlüsselschalter
28a und 286 in die Stellung »GELDAUSGABE«, um eine Geldausgabe zu ermöglichen.
Nachstehend wird beschrieben, weiche Arbeitsvorgänge in der von dem Kassier B bedienten Bedienungseinrichtung 26 ausgeführt werden, wenn der Betrag von
DM 168,00 ausgezahlt werden soll, ohne daß bestimmte
Geldsortert angefordert worden sind. Mit Hilfe der Zah- !entasten 126 und der Eingabetaste 196 wird der Betrag
von DM 168,00 eingegeben. Darauf werden die Schritte
Si »Eingabe des zur Auszahlung angeforderten Betrages«
und 5 »Speicherung des eingegebenen Betrages im Gesamtanforderungsregister« durchgeführt, so daß der
eingegebeneiBetrag von DM 168,00,dem Gesamtanforderungsregister des Speichers 96 zugeführt und darin
gespeichert wird. Wenn die Anforderungstaste 216 gedruckt
wird und noch keine Sortenangabe vorhanden ist, werden danach die Schritte Sj »Sonenanforderung«,
5', »Anforderungstastc drücken« und S* »Speicherung
des Ergebnisses der Subtraktion der Inhalte aller Sortenanforderungsregister von dem Inhalt des Gesamtanforderungsregisters
in dem Restbetragsregister«. In diesem Schritt 5h wird der Inhalt (im vorliegenden Fall
jeweils DM 0,00) jedes Sortenanforderungsregisters von dem Inhalt (DM 168.00) des Gesamtanforderungsregisters
substrahiert und wird das Ergebnis (DM 168,00) dem Restbelragsregister zugeführt, so daß
dieses jetzt den Betrag von DM 168.00 enthält. Dann wird der Schritt S7 durchgeführt (»Aufteilung des in dem
Restbetragsregister gespeicherten Betrages auf verschiedene Geldsorten derart, daß möglichst wenige
Banknoten ausgegeben v/erden. Speicherung der entsprechenden Beträge in den entsprechenden Sortenre-
jo gistcrn und Speicherung eines Teilbetrages und
DM 10,00 im Handauszahlungsregister«). In diesem Schritt Sr wird der in dem Restbetragsregister gespeicherte
Betrag so aufgeteilt, daß möglichst wenige Banknoten ausgegeben werden, und werden die entsprechenden
Beträge in den entsprechenden Sortenregistern gespeichert Ferner wird ein Teilbetrag unter DM 10,00 in
das Handauszahlungsregister eingegeben. Auf diese Weise werden in die Register für Hundertmarkscheine
Fünfzigmarkscheine und Zehnmarkscheine und das Handauszahlungsregister für die Beträge von
DM 100,00; DM 50,00; DM 10,00 bzw. DM 8.00 eingegeben.
Dann folgen der Schritt Sg (»Addition des Inhalts der Sortenregister und des Handauszahlungsregisters zu
dem Inhalt der Sortenanforderungs- und des Handauszahlungsanforderungsregisters.
so daß in diesen Registern die durch die Addition erhaltenen Beträge erhalten werden«) und der Schritt & »Ist das Ergebnis der
Subtraktion der Inhalte der Sortenregister von den Vorratsregistern für die drei Sorten
> 0?« In diesem Schritt & werden von den Inhalten der in den Speichern 9a und
96 enthaltenen Vorratsregister für die verschiedenen Sorten die inhafte der Sortenregisfer (oder die Werte
der derzeit in der Banknoten-Ausgabecinrichtung 3 vorhandcnen
Banknoten der verschiedenen Sorten) subtrahiert und wird dadurch festgestellt, ob ausgezahlt werden
kann oder nicht In dem angenommenen Beispiel wird der Inhalt des Registers für Hunderlmarkscheine
(DM 100,00) von dem Inhalt des Vorratsregisters für Hundertmarkscheine subtrahiert und festgestellt ob das
Ergebnis der Subtraktion größer ist als Null oder nicht. Wenn nun das Ergebnis der Subtraktion für die Hundertmarkscheine,
Fünfzigmarkscheine und Zehnmarkscheine größer ist als Null, kann die Auszahlung erfol-
gen und wird dann der Schritt Sm durchgeführt (»Obertrag
der Inhalte der Sortenregister in die Bereitstellungsregister«). In diesem Schritt Su, werden die Inhalte
der Sortenregister in die Bereitstellungsregister für die
entsprechenden Sorten übertragen. In dem darauffolgenden
Schritt Sn (»Bereitstellung«) stellt die Banknoten-Ausgabeeinrichtung
3 die Banknoten bereit. Zu diesem Zweck werden die Banknoten der entsprechenden
Sorten aus den Vorratskästen 41,42 und 43 in das Bereitstellungsfach
45 vorgeschoben, so daß sich in diesem ein Hundertmarkschein, ein Fünfzigmarkschein und ein
Zehnmarkschein befinden. Nach dem Bereitstellen der Banknoten werden die Schritte S\i (»Subtraktion der
von den Zählsensoren für die verschiedenen Sorten erfaßten und auszuzahlenden Befäge von dem Inhalt der
Vorratsregister für die entsprechenden Sorten«) und Si ι
(»Kontrolle«) durchgeführt. In dem Schritt Sw werden
die Hundert·. Fünfzig- und Zehnmarkscheine von den Zählsensorcn gezählt, wenn die Banknoten einzeln
nacheinander von den Vorratskaslen 41,42 und 43 weg
vorgeschoben werden, und werden die Beträge von DM 100,00: DM 50.00 und DM 10.00 von den Inhalten
der entsprechenden Vorratsregisicr für Hundert-, Fünfzig-
und Zehnmarkscheine subtrahiert, so daß die neuen Vorräte zur Vorbereitung der nächsten Geldausgabe
ermittelt und in den Vorratsregistern der Speicher 9a und 96 gespeichert werden. Im Schritt Su wird mittels
des Kontrollsensors geprüft, ob eine Doppelung oder Einklemmung von Banknoten eingetreten ist. Im Falle
einer derartigen Störung leuchtet die Störungsanzeige 346 auf.
Wenn die Kontrolle keine Störung ergibt, wird der Schritt Si4 durchgeführt (»Ist der Inhalt des Handauszahlungsregisters
= 0?«). In diesem Schritt Su wird festgestellt, ob der Inhalt des Handauszahlungsregisters
DM 0,00 beträgt oder nicht In dem hier betrachteten Beispiel wurde in das Handauszahlungsregister der Betrag
von DM 8,00 eingegeben, so daß der Inhalt des Registers nicht gleich 0 ist und der nächste Schritt Si?
durchgeführt werden kann (»Anzeige des Inhalts des Handauszahiungsregisters, Auszahlung von Hand und
Betragseingabe«). In diesem Schritt S15 zeigt die Betragsanzeige
306 den Inhalt des Handauszahlungsregislers (DM 8.00) an und leuchtet die Anzeige 366 auf, die
besagt, daß der Kassier B von Hand den auszuzahlenden Betrag von DM 8,00 eingeben soll. Der Kassier entnimmt
den angeforderten Betrag von DM 8,00 dann dem nicht gezeigten Vorratskasten für die von Hand
auszuzahlenden Beträge und gibt mittels der Zahlentasten YZb und der Eingabetaste 72b den von Hand auszuzahlenden
Betrag von DM 8,00 ein (Schritt Su, »Eingabe
des von Hand auszuzahlenden Betrages«). Es wird dann der Schritt Su durchgeführt (»Ist eingegebener Betrag
gleich dem Inhalt des Handauszahlungsregisters?«), in dem kontrolliert wird, ob der eingegebene Betrag mit
dem Inhalt des Handauszahlungsregisters übereinstimmt oder nicht Wenn in dem vorliegenden Fall der
Betrag von DM 8,00 richtig eingegeben worden ist und der Schritt Si* »Speicherbereitschaft« durchgeführt
worden ist, folgt der Schritt Si8 »Abgabe der Freigabesignale
an die Entnahme«. In diesem Schritt Sm werden die Freigabesignale abgegeben, die bewirken, daß das
Entnahmefenster geöffnet wird und daher der Kassier dem Bereitstellungsfach 45 einzeln nacheinander von
Hand den Hundert-, Fünfzig- und Zehnmarkschein entnehmen kann, die dort während der Schrille Su bis S17
bereitgestellt wurden. Wenn dagegen fälschlicherweise ein anderer Betrag als DM 8,00 eingegeben worden ist,
werden die Schritte S20 »Bedienungsfehleranzeigw und S21 »Korrekturtaste drücken« durchgeführt Durch das
Drücken der Korrekturtaste 186 kehrt die Anordnung zum Schritt Si s zurück, in dem der von Hand auszuzahlende
Beirag erneut eingegeben wird.
Wenn die Freigabesignalc wie vorstehend angegeben erzeugt worden sind, nimmt der Kassier B auf Grund
der Schritte Sn »Freigabe« und Sn »Entnahme« die vorgenannten
drei Banknoten aus der Entnahme heraus, An der Entnahme ist eine nicht gezeigte Lichtschranke
vorgesehen, welche die Entnahme der Banknoten erfaßt, worauf im Schritt 1S24 »Entnahmeende« das Entnahmefenster
wieder geschlossen wird und im Schritt S25
in »Rückstellung« die Bariknoten-Ausgabeeinrichtung in
den Ausgangszustand zurückkehrt. In den Schritten Su,
»Freigabeende« und Sn »Rücksetzen des Freigabesignalgebers«
wird die Abgabe der Freigabesignale beendet und der Freigabesignalgeber zurückgesetzt.
r, Gleichzeitig mit den Schritten Sm bis S1J wird der
Schrill .V)K »Ausdrucken des Gesamtbetrages« durchgeführt,
worauf die Druckanfordcrungsanzcigc 326 aufleuchtet.
Gleichzeitig wird der Schritt S& durchgeführt
(»Addition und Speicherung im Gesamtbetragsregister«),
in dem die Inhalte der Sortenregister und des Handauszahlungsregisters dem Gesamtbetragsregister
zugeführt und zu dessen Inhalt addiert werden. Wenn der Kassier B in den Drucker 386 einen vorbereiteten
Papierstreifen einführt, wird dieser Vorgang im Schritt Sin erfaßt, worauf im Schritt S31 »Ausdrucken« die Inhalte
der vorgenannten Register auf den Papierstreifen gedruckt werden. Wenn der Kassier B den Papierstreifen
nicht oder nicht richtig einführt, wird im Schritt S»
»Anforderung der Streifeneinführung« ein optisches oder akustisches Warnsignal abgegeben.
Wenn der Kassier B in der vorstehend angegebenen Weise den Hundert-, den Fünfzig- und den Zehnmarkschein
einzeln nacheinander der Entnahme entnommen hat, übergibt er die Banknoten dem Kontoinhaber zusammen
mit dem von Hand ausgezahlten Betrag von DM 8,00 der in den Schritten S15 und S16 bereitgestellt
worden ist
Es sei nun angenommen, daß bei dem nächsten Auszahlungsyorgar.g
ein Kontoinhaber ebenfalls den Betrag von DM 168.00 angefordert hat, wobei ein Fünfmarkschein
mit ausgezahlt werden soll. In diesem Fall werden die Schritte Si und S2 ebenso ausg;..'ührt wie im
ersten Beispiel.
Ferner gibt der Kassierer B durch Betätigung der Sortentaste 166 für Fünfmarkscheine, der Zahlentasten
126 und der Eingabetaste 196 den Betrag von DM 5 ein. In den Schritten S14 »Betragseingabe« und Sj5 »Speicherung
des angeforderten Sortenbetrages in dem Anforderungsregister für die betreffende Sorte« wird dann
der Betrag von DM 5 im Anforderungsregister für Fünfmarkscheine gespeichert Wenn der Kassier B danach
die Auszahlungsanforderungstaste 216 drückt, werden die Schritte S5 und S6 durchgeführt In diesem Beispiel ist
im Schritt S6 in dem Anforderungsregister für Fünfmarkscheine
der Betrag von DM 5 gespeichert, so daß der Inhalt des Restbetragsregisters DM 563,00 beträgt
Im Schritt 7 werden dann in die Register für Hundert-, Fünfzig- und Zehnmarkscheine und das Handauszahlungsregister
die Beträge von DM 100, DM 50. DM 10
bzw. DM 3,00 eingegeben. Im Schritt S» wird der in dem
Anforderungsregister für Fünfmarkscheine gespeicherte Betrag von DNi 5 nicht zu dem Inhalt des Handauszahlungsregisters
addiert, dessen Inhalt von DM 3,00 daher unverändert bleibt Der Betrag von DM 5 bleibt
in dem Anforderungsregister für Fünfmarkscheine gespeichert Die Schritte S9 usw. werden dann wie im zuerst
beschriebenen Beispiel durchgeführt. Im zweiten Ausführungsbeispiel ist nun ein Fünfmarkschein ange-
fordert wurden, doch enthält das Gehäuse 39 keinen
Mechanismus für die automatische Ausgabe dieser angeforderten
Banknote, die daher von dem Kassier ebenso
wie der Betrag von DM 3,00 von Hand ausgezahlt v/jrden muß. Daher müssen die Maßnahmen zum Auszahlen
von Hand, d. h, die Schritte Sh bis S\j zwei Mal
durchgeführt werden. Dabei leuchtet die Anzeige 366 zur Anforderung der Eingabe des von Hand auszuzahlenden
Betrages zwei Mal auf und wird von der Betragsanzeige 306 jeder der beiden von Hand auszuzahlenden
Beträge von DM 5,00 und DM 3,00 angezeigt
Wenn der Kontoinhaber einen Fünfmarkschein anfordert,
wird im Schritt Sk der angeforderte Betrag von DM 5,00 in dem Anforderungsregister für Fünfmarkscheine
gespeichert Ferner wird im Schritt 57 im Handauszahlungsregister
der außer dem Fünfmarkschein von Hand auszuzahlende Betrag von DM 3,00 gespeichert.
Im Schritt Ss wird der in dem Anforderungsregister für
Fünfmarkscheine gespeicherte Beirag von DM 5 in das Handauszahlui.gsregister für Fünfmarkscheine übertragen,
das zusätzlich zu dem allgemeinen Handauszahlungsregister v> -gesehen ist. In dem zweiten Beispiel
wird in dem allgemeinen Handauszahlungsregister der Betrag von DM 3,00 und in dem Handauszahlungsregister
für Fünfmarkscheine der Betrag von DM 5,00 gespeichert Dies ist nur der Fall, wenn tatsächlich ein
Fünfmarkschein angefordert worden ist, so daß dann die vorgenannten Schritte 5m bis 5ir ohne weiteres durchgeführt
werden können.
Es sei angenommen, daß in einem weiteren Beispiel, das dem zweiten ähnelt, die Sortenanforderungsschritte
vor dem Drücken der Auszahlungsanforderungstaste 216 mindestens zwei Mal durchgeführt werden. Wenn
beispielsweise zwei Mal ein Fünfmarkschein angefordert wird, werden die Schritte 5j, 5m und Sy, zwei Mal
durchgeführt Auch wenn ein Fünfmarkschein und ein Markstück angefordert werden, müssen die Schritte S1,
5j4 und Sn zwei Mal durchgeführt werden, jede Geldsorte
kann auch drei Mal oder öfter angefordert werden.
Jetzt sei ein drittes Beispiel beschrieben, in dem der Betrag von DM 160,00 ausgezahlt werden soll, der ohne
Rest durch DM 10 teilbar ist Dabei sei angenommen, daß keine bestimmte Geldsorte angefordert worden ist.
in diesem Beispiel wird im Schritt 52 im Gesamtanforderungsregister
der Betrag von DM 160,00 und im Schritt 5t im Restbetragsregister gespeichert Im Schritt 57 werden
in den Registern für Hundert-, Fünfzig- und Zehnmarkscheine die Beträge von DM 100, DM 50 bzw.
DM10 gespeichert Dann werden die Schritte 5b bis Si if
5i9, Sb bis 525 und 5·» bis Sn ähnlich wie im ersten Beispiel
durchgeführt In diesem dritten Beispiel ist der Inhalt des Handauszahlungsregisters aber gleich Null,
so daß bei den Schritten Sw und Sm die Anzeige 366 und
die Betragsanzeige 306 nicht betätigt werden. Infolgedessen braucht kein von Hand auszuzahlender Betrag
eingegeben zu werden r.nd wird daher das Entnahmefensier
automatisch geöffnet, wenn die Banknoten in
dem Bereitstellungsfach bereitgestellt worden sind.
Nachstehend wird beschrieben, was in dem zuerst angeführten Beispiel im Schritt S^ festgestellt wird, daß
der Inhalt des Vorratsregisters für DM 100 für die Auszahlung nicht ausreicht In diesem Fall folgt dem Schrill
Sg der Schritt Sy, »Banknotenmangelanzeige«. Dabei wird durch das Aufleuchten der Banknotenmangelanzeige
356 der Mangel dem Kassier B angezeigt Wenn jetzt im Schritt 537 »Löschtaste drücken« die Löschtaste
176 gedrückt wird, können im Schritt 5« »Löschen der
die vorliegende Anforderung betreffenden Dtten« slle
die vorliegende Anforderung betreffenden Daten gelöscht werden, so daß die Vorrichtung in den Ausgangszustand
zurückkehrt Wenn die vorliegende Anforderung dagegen durch Auszahlung von Hand befriedigt
werden soll, wird die Löschtaste 176 nicht gedrückt, sondern wird im Schritt Sj« »Eingabelaste für den von
Hand auszuzahlenden Betrag drücken« die Eingabetaste 226 gedrückt, worauf im Schritt 5» »Löschen aller
Register außer dem Handauszahlungsregister« alle Register z. B. das Register für Hundertmarkscheine, bis auf
das Handauszahlungsregister, gelöscht werden. Danach wird im Schritt S4O »Speicherung des Inhalts des Ge-Samtanforderungsregisters
im Handauszahlungsregi-I1J
ster« der Inhalt des Gesamtanforderungsregisters (DM 168,00) im Handauszahlungsregister gespeichert.
In dem darauffolgenden Schritt St\ »Anzeige. Auszahlung von Hand und Aufforderung zur Eingabe des Inhalts
des Handauszahlungsregisters« leuchtet die Anzeige 366 zur Anforderung der Eingabe des von Hand
auszuzahlenden Betrages auf und zeigt die Betragsanzeige 306 den Betrag von DM 168.00 an. Dadurch wird
der Kassier B aufgefordert, den Betrag von DM 168.00 von Hand auszuzahlen und im Schritt 5(2 »Eingabe des
von Hand auszuzahlenden Betrages« einzugeben. Nach dem Schritt 5»$ »Ist der eingegebene Betrag gleich dem
Inhalt des Handauszahlungsregisters?« wi.H im Schritt 52B der Papierstreifen bedruckt. Bei einem Banknotenmangel
erhält der Kassier eine entsprechende Anzeige. In diesem Fall bewirkt der Kassier entweder durch
Drücken der Löschtaste 176 des Löschen der die vorliegende
Anforderung betreffenden Daten oder bewirkt er die Auszahlung des angeforderten Betrages von Hand,
ohne die Daten zu löschen, welche die vorliegende Anförderung betreffen. Die Schritte 54i »Bedienungsfehleranzeige«
und Si-, »Korrekturtaste drücken« werden ebenso durchgeführt wie die vorerwähnten Schritte 5zn
und 52i. Anstelle des Betrages kann in jedes Vorratsregister
auch die Anzahl der Banknoten eingegeben werden. In der Banknoten-Ausgabeeinrichtung können zusätzlich
zu den angegebenen auch andere Sorten von Banknoten in Vorrat gehalten werden. Da die Banknoten
gewöhnlich zu 100 gebündelt sind, kann man mittels
der Steuereinrichtung jeweils die Anzahl von Banknotenbündeln (zu je 100 Banknoten) erfassen, beispielsweise
bei den Hundertmarkscheinen, so daß ein Banknotenbündel oder mehrere Banknotenbündel einer Sorte
für die Auszahlung von Hand angefordert werden können.
In dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur Geldausgabe wird bei der Anforderung eines Betrages,
der einen von Hand auszuzahlenden Teilbetrag enthält, der Restbetrag mittels der Banknolcn-Ausgabeeinrichtung
in Form von Banknoten vorangestellter i. .' · an-
v, geforderter Sorten ausgegeben. Diese Banknoten werden
bereitgestellt und auf Grund der Eingabe des von Hand auszuzahlenden Betrages für die Entnahme freigegeben.
Die Geldausgabe kann daher fehlerlos und mit geringcrem Arbeitsaufwand erfolgen. Falls die Münzen
von Hand ausgezahlt werden, kann die an die übliche Banknoten-Ausgabeeinrichtung angebaute Münzen-Ausgabeeinrichtung
entfallen, so daß der für die Geldausgabevorrichtung erforderliche Aufwand herabgesetzt
wird.
In der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird ein Mangel an Banknoten angezeigt, wenn das Ergebnis
der Subtraktion des Wertes (oder der Anzahl) der angeforderten Banknoten einer Sorte von dem
Wert (oder der Anzahl) der vorrätigen Banknoten dieser
Sorte kleiner ist als NuIL Mai? kann aber natürlich
einen Mangel auch anzeigen, wenn das Ergebnis dieser
Subtraktion kleiner ist als ein anderer vorgegebener
Betrag (oder eine andere vorgegebene Anzahl}als Nu".
einen Mangel auch anzeigen, wenn das Ergebnis dieser
Subtraktion kleiner ist als ein anderer vorgegebener
Betrag (oder eine andere vorgegebene Anzahl}als Nu".
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
lo
20
25
30
Claims (3)
1. Geldausgabeverfahren, bei dem auszuzahlende Geldbeträge und -Sorten mittels einer Tastatur eingegeben
werden, dadurch gekennzeichnet,
daß mittels der Tastatur ein auszuzahlender Gesamtbetrag eingegeben wird, der in einen von
Hand auszuzahlenden Betrag und einen Restbetrag aufgeteilt wird, welcher der Differenz zwischen dem
Gesamtbetrag and dem von Hand auszuzahlenden Betrag entspricht, daß der Restbetrag in Form von
Banknoten in einem Bereitsteüungsfach automatisch bereitgestellt wird und daß mittels der Tastatur der
von Hand auszuzahlende Betrag eingegeben und dadurch der Restbetrag zur Entnahme aus dem Bereitstellungsfach
freigegeben wird.
Z Geldausgabeverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Eingabe des
auszuzahlenden Gesamtbetrages mittels der Tastatur die Aufteilung in den von Hand auszuzahlenden
Betrag und dan Restbetrag erfolgt
3. Geldsusgabeverfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufteilung des auszuzahlenden
Gesamtbetrages in den von Hand auszuzahlenden Betrag und den Restbetrag automatisch
der nicht durch einen vorbestimmten Betrag teilbare Teilbetrag des auszuzahlenden Gesamtbetrages als
von Hand auszuzahlender Betrag errechnet wird.
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