DE2947871C2 - Doppelzinkige Verkürzungsklaue - Google Patents

Doppelzinkige Verkürzungsklaue

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DE2947871C2 DE19792947871 DE2947871A DE2947871C2 DE 2947871 C2 DE2947871 C2 DE 2947871C2 DE 19792947871 DE19792947871 DE 19792947871 DE 2947871 A DE2947871 A DE 2947871A DE 2947871 C2 DE2947871 C2 DE 2947871C2
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Description

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Die Erfindung geht aus von einer Verkürzungsklaue der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch die DE-AS 17 75 813 bzw. die DE-PS 8 30449 bekanntgewordenen Art.
Bei der Verkürzungsklaue nach der DE-AS 17 75 813 besitzt die Tasche zur Aufnahme und Abstützung des jeweiligen Kettengliedes in den beiden Bereichen, die jeweils den Außenseiten der Schenkel des aufgenommenen Kettengliedes zugewandt sind, mindestens jeweils ein elastisches Einsatzstück. Die einander gegenüberliegenden Einsatzstücke bilden ein Klemmbackenpaar für das jeweils in die. Tasche der Klaue eingeführte Kettenglied. Dieses Klemmbackenpaar soll ein Aushängen der Kette in lockerer Kettenlage zuverlässig &0 vermeiden, was voraussetzt, daß über das Klemmbakkenpaar eine ausreichend große Klemmkraft auf das jeweils in der Tasche angeordnete Kettenglied ausgeübt wird. Hiermit ist jedoch der Nachteil verbunden, daß das in die Tasche eingehängte und dort festgeklemmte Kettenglied aus der Verkürzungsklaue nur mit erheblichem Kraftaufwand wieder entfernt werden kann. In der Regel muß man einen Hammer oder ein Hebeleisen zu Hilfe nehmen, um das in die Verkürzungsklaue eingeklemmte Kettenglied wieder befreien zu können. Besonders bei stark verschmutzten Ketten oder korrodierten Kettengliedern wird die Reibkraft zwischen den klemmenden Einsatzstücken in den äußeren Begrenzungsseiten der Klauentasche und dem jeweils festgehaltenen Kettenglied so groß, daß jedenfalls von Hand deas eingeklemmte Kettenglied nicht wieder aus der Verkürzungsklaue herausgenommen werden kann. Schon gar nicht kann die jeweilige Bedienungsperson die Kette aus der Verkürzungsklaue aushängen, wenn die üblichen Arbeitshandschuhe getragen werden. In der Praxis werden daher die elastischen Einsatzstücke, die in Fenster der Taschenwandung der Verkürzungsklaue eingerastet sind, meist herausgeschlagen, so daß das jeweilige in die Verkürzungsklaue eingehängte Kettenglied darin nur noch lose gehalten wird, womit das angestrebte unbeabsichtigte Aushängen der Kette aus der Verkürzungsklaue heraus in loser Kettenlage nicht mehr vermieden ist
Bei der aus der DE-PS 8 30 449 bekannten Verkürzungsklaue soll ein unbeabsichtigtes Aushängen des Verkürzungsmittels bei gestreckter Kette zuverlässig vermieden werden. Als Lösung hierfür wird eine Bemessungsvorschrift für die Länge der Zinken der Verkürzungsklaue gegeben, damit man bei gestreckter Kettenlage, bei der das zum eingehängten Kettenglied übernächste Kettenglied in Richtung des Zugstranges unterseitig an der Klaue anliegt, das in die Klauentasche eingehängte Kettenglied nicht daraus heraus an den Hakenspitzen vorbeibewegt werden kann. Eine solche Sicherung des eingehängten Kettengliedes verhindert aber nicht ein unbeabsichtigtes Aushängen des Kettenstranges bei lockerer Kettenlage.
Es ist deshalb aus der DE-OS 27 12 605 eine weitere Verkürzungsklaue bekannt, bei der zur Sicherung des belastbaren Kettenstranges gegen ein unbeabsichtigtes Aushängen ein schwenkbarer Hebel vorgesehen ist, der zwischen einer unwirksamen Stellung und einer Sperrstellung verschwenkt werden kann. In der Sperrstellung greift eine Sperrnase des schwenkbaren Hebels in das in die Klaueniasche eingehängte Kettenglied ein. Insbesondere infolge von Schmutzeinwirkungen kann sich die Lagerung des Sicherungshebels verklemmen. Der Hebel arretiert sich dann in der entsicherten Lage und kann seine Sicherungsaufgabe nicht mehr erfüllen. Es ist deshalb bei der bekannten Ausführung eine den Sicherungshebel in seine Sperrstellung drückende Feder vorgesehen, die eine Rückführung des Sicherungshebels in seine Freigabestellung außerordentlich erschwert. Die Handhabung der Verkürzungsklaue ist dadurch umständlich und birgt die Gefahr von Fingerverletzungen in sich.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, Verkürzungsklauen der gattungsgemäßen Art insoweit zu verbessern, daß für das dem in die Verkürzungsklaue eingesetzten Kettenglied zum belastbaren Kettenstrang hin übernächste Glied eine Formschlußsicherung vorgesehen ist, die einerseits bei lockerer Kettenlage über dieses dritte Kettenglied ein unbeabsichtigtes Aushängen des belastbaren Kettenstranges aus der Verkürzungsklaue unterbindet sowie andererseits durch einfaches Schwenken ausschließlich in der gestreckten Kettenlage des zweiten und dritten Kettengliedes zur Taschenöffnung der Verkürzungsklaue hin ein Aushängen zuläßt
Zur Lösung dieser Aufgabe sind bei der Erfindung die im Kennzeichenteil des Anspruches 1 angegebenen
Gestaltungsmerkmale vorgesehen. In den Unteransprüchen 2 bis 5 sind für die AuFgabenlösung vorteilhafte und förderliche Weiterbildungen beansprucht, die teilweise Merkmalsgleichheiten mit dem Stand der Technik aufweisen.
Die Entwicklung des Gestaltungsprinzips beim Anmeldungsgegenstand, bestehend aus der noch zu lösenden, von dem zu verbessernden, im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen und durch die DE-AS 17 75 813 bzw. die DE-PS 8 30 449 bekanntgewordenen Stand der Technik ausgehenden sowie auf diesen Stand der Technik spezifizierten Aufgabe und die im KenDzeichenteil des Anspruchs 1 angegebenen Lösungsmittel, war nicht ohne weiteres und ohne erfinderische Überlegungen möglich, weil zu dieser is Entwicklung beim Stand der Technik keine ausreichenden technischen Hinweise zu erkennen sind.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Verkürk-ungsklaue liegt darin, daß der minimale Abstand zwischen den Vorderseiten der Hakenzinken zu dem dritten Kettenglied in gestreckter Anordnung des zum eingehängten Kettengliedes zweiten und dritten Kettengliedes, in der das dritte Kettenglied ohnehin den größtmöglichen Abstand zu den Hakenzinken hat, dazu zwingt, das dritte Kettenglied unter leichtem Zug in Richtung auf das erste Kettenglied um die Vorderseite der Hakenzinken herumzuschwenken, damit man nur dann das jeweils eingehängte Kettenglied aus der Klauentasche herausheben kann.
Die Außenkontur an der Vorderseite der Hakenzinken ist eine einfache, feststehende Formschlußsicherung, deren Funktion stets gewährleistet ist und auch durch Korrosion oder Verschmutzung nicht beeinträchtigt werden kann.
Im einzelnen ist ein Aushängen der Kette aus der Sicherungsklaue nur dann möglich, wenn der bei üblichem Gebrauch sich im wesentlichen in Längsrichtung der Klaue fortsetzende, belastbare Kettenstrang mit dem zum eingehängten Kettenglied übernächsten Kettenglied in gestreckter Kettenlage um etwa 90 Grad zur Einhak^eite der Klaue hin abgewinkelt und bei einer etwa rechtwinkligen Lage des übernächsten Kettengliedes zum eingehängten Kettenglied dann parallel zur Klauentasche in Richtung auf das Klauenmaul verschoben wird, weil nämlich nur in dieser abgewinkelten Stellung des zweiten und dritten Kettengliedes der zum eingehängten Kettenglied hin liegende Kettengliedbogen des letzteren, dritten Kettengliedes an der Außenkontur an den Vorderseiten der Hakenzinken vorbeigeführt werden kann. Dieses Vorbeiführen des so dritten Kettengliedes z" der Außenkontur der Hakenzinken ist auch nur dann möglich, wenn das zweite und das dritte Kettenglied in Richtung der Spiegelebene der Verkürzungsklaue um das erste, eingehängte Kettenglied gedreht werden. In jeder anderen Anordnung und Ausrichtung des belastbaren Kettenstranges stößt das dritte Kettenglied zumindest mit einem Abschnitt seines Gliedbogens oder seiner geradlinigen Schenkel auf der den Hakenmäulern abgelegenen Seite der Außenkontur an der Vorderseite der Hakenzinken an, es kann deshalb nicht weiter mit dem eingehängten Kettenglied in Richtung zu den Hakenmäulern hin parallel verschöben werden, wonach das eingehängte Kettenglied aus der Klauentasche herausgehoben werden könnte.
Versuche haben ergeben, daß bei lockerer Kettenlage die für das Lösen der eingehängten Kette aus der Klauentasche erfoiderliche Schwenkung der der Verkürzungsklaue benachbarten Kettenglieder in gestreckter Anordnung nicht eintritt, weswegen ein unbeabsichtigtes Aushängen der Kette aus der Verkürzungsklaue zuverlässig verhindert ist
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Verlturzungsklaue ist, daß bei Straffung der Kette aus der lockeren Kettenlage heraus weder das unmittelbar in die Tasche der Klaue eingesetzte Kettenglied noch die daran zum belastbaren Kettenstrang hin anschließenden Kettenglieder sich verklemmen können, wodurch im Bereich der Verkürzungsklaue ungewünschte Biegebeanspruchungen der Kettenglieder unterbunden sind.
Die Merkmale der Erfindung und deren technischen Vorteile ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den Ansprüchen und der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine doppelzinkige Verkürzungsklaue in der Draufsicht,
Fig.2 die Verkürzungsklaue nach Fig. 1 im Längsschnitt
Fig.3 das Klauenende der Verkürzungsklaue nach F i g. 2 mit eingehängter Kette in loserer Kettenlage,
Fig.4 das Klauenende der Verkdr^üngsklaue nach F i g. 2 mit eingehängter Kette in gestreckter Kettenlage zu Beginn des Aushängevorganges und
Fig:5 das Klauenende der Verkürzungsklaue nach F i g. 2 mit eingehängter Kette in gestreckter Kettenlage vor dem Ausheben des in die Klauentasche eingehängten Kettengliedes.
Den grundsätzlichen Aufbau einer Verkürzungsklaue erkennt man in den F i g. 1 und 2. Sie wird aus zwei Haken 1 gebildet, die spiegelbildlich zueinander angeordnet sind. In F i g. 1 liegt die Spiegelebene senkrecht zur Zeichnungsebene und geht durch die Achse Z hindurch. Die Haken 1 sind über einen Rücken 2 einstückig miteinander verbunden, dieser Rücken 2 reicht nach oben bis an ein Befestigungsende 3 der Verkürzungsklaue heran. Das Befestigungsende 3 ist gegabelt, die Gabelenden 4 besitzen fluchtende Bohrungen, in die ein Befestigungsbolzen 5 eingesetzt werden kann. In anderer Ausbildung kann die Verkürzungsklaue auch eine Befestigungsöse oder einen Befestigungsstift besitzen.
An dem Befestigungsende 3 gegenüberliegenden Unterende besitzt jeder Haken 1 einen Hakenzinken 6; beide Hakenzinken 6 sind über einen in der Spiegelebene liegenden Schlitz 7 voneinander getrennt. Jeder Hakenzinken 6 bildet ein im wesentlichen zum Befestigungsende 3 hin gerichtetes Hakenmaul, das in bevorzugter Ausführung zu den Schmalseiten der Verkürzungsklaue hin durch eine Seitenwandung 9 geschlossen ist. Avf der der Seitenwand 9 gegenüberliegenden Innenseite, die zum Schlitz 7 hinzeigt, sind die Hakenmäuler 8 ebenfalls offen. Sie ergänzen sich somit spiegelbildlich zu einer Tasche 10, die im wesentlichen die Gestalt einer Einhüllfläche eines halben Kettengliedes einer zugehörigen Kette hat.
Etwa in Höhe des Grundes 11 dieser Tasche 10 besitzen beide Hakenzinken 6 an ihren vorderen Seiten ausgebuchtete Außenkonturen 12, die beim Ausführungsbeispiel die Gestalt von Nocken 13 haben, jedoch auch weniger ausgeprägt ausgebildet sein können, wobei dann die Ausbuchtung oder Ausformung der Außenkontur 12 fließend in die vorderseitige Begret·- zungsfläche der Hakenzinken 6 übergeht. Die Ausbuchtung der Außerkontur 12 ist bezogen auf den Schwenkbereich des zu dem in die Tasche 10 eingehängten Kettenglied übernächsten Kettengliedes
des belastbaren Kettenstranges, was nachstehend noch erläutert werden wird. Diese Ausbuchtung kann deshalb grundsätzlich auch im Bereich einer Einwölbung 15 liegen, die an den zum Schlitz 7 hin liegenden Seiten der Hakenzinken 6 angeordnet ist. Die beiden sich ergänzenden Einwölbungen 15 an den Hakenzinken 6 sind an die Außenkontur des zum eingehängten Kettenglied übernächsten Kettengliedes angepaßt, so daß das übernächste, dritte Kettenglied des Ober das erste in die Tasche 10 eingehängte Kettenglied befestigten Kettenstranges zum Schlitz 7 hin teilweise zwischen die Hakenzinken 6 eintauchen kann.
Schwenkt man das auf das in die Tasche to eingehängte Kettenglied folgende übernächste Kettenglied in Richtung auf den Rücken 2 der Haken 1, so dreht sich das davon mitgenommene dem eingehängten Kettenglied benachbarte, zweite Kettenglied in der Spiegelebene um den am Taschengrund 11 angeordneten Abschnitt des ersten, eingehängten Kettengliedes Außenkontur 12 der Hakenzinken 6 auf der den Hakenmäulern 8 abfjewandten Unterseite an. weshalb dann das zweite und dad dritte Kettenglied nicht in die für das Ausheben des ersten Kettengliedes erforderliche Lage gebracht werden können.
Dies wird im einzelnen anhand der Fig.3 bis 5 nachstehend noch erläutert:
Das jeweils in die Tasche 10 der Klaue eingehängte, erste Kettenglied ist mit I bezeichnet. Das daran zum
ίο belastbaren Kettenstrang hin anschließende, zweite Kettenglied trägt die Bezeichnung II, während das zum eingehängten Kettenglied I übernächste, dritte Kettenglied zum belastbaren Strang hin die Bezeichnung III trägt.
r> In Fig. 3 ist die lose Kettenlagc wiedergegeben, in der in der Regel die Längsrichtungen des zweiten Kettengliedes Il und des dritten Kettengliedes III einen Winkel zueinander bilden. Verschiedene dieser Relativlagen zwischen dem zweiten Kettenglied Il und dem
UUl ClI UCIl .311!1It/. / IUIIUUIUfI, WUOCl UCI UtUClI UdS zweite Kettenglied hindurchtretende Bogen des dritten Kettengliedes mit seiner den Hakenzinken 6 am nächsten liegenden Außenkante eine Hüllkurve beschreibt, zu der die Einwölbungen 15 an der zum Schlitz 7 hin liegenden Seite der Hakenzinken 6 parallel verlaufen. Der Abstand dieser Hüllkurve zu den Einwölbungen 15 an den Hakenzinken 6 beträgt dabei etwa das 0.5- bis 0,7fache der Nenndicke der zugehörigen Kette. Dieser Abstand bestimmt das maximale Spiel, das das dritte Kettenglied in gestreckter Lage des zweiten und des dritten Kettengliedes zur Unterseite der Verkürzungsklaue hin hat
Die genannte Hüllkurve läßt sich auch durch eine Kurvenschar definieren, wobei die einzelnen Kurven dieser Schar Schwenkbahnen derjenigen Punkte sind, die die den Hakenzinken 6 nächstliegende Kante des dritten Kettengliedes bildet, sofern dieses dritte Kettenglied in gestreckter Anordnung zusammen mit dem zweiten Kettenglied um das in die Tasche 10 eingehängte erste Kettenglied rcschwenkt wird.
Die Außenkontur 12 ;..i der Vorderseite der Hakenenden 6 bildet nun dadurch eine Formschlußsicherung gegen ein unbeabsichtigtes Aushängen des in die Tasche 10 eingehängten Kettengliedes, daß bei lockerer Kettenlage der Schwenkwinkel des zweiten Kettengliedes zu den Mäulern 8 der Hakenzinken 6 hin begrenzt ist. An einer wählbaren Stelle »5«· verringert sich nämlich der Abstand der zuvor definierten Hülikurve für das dritte Kettenglied zur Außenkontur 12 an der Vorderseite der Hakenzinken 6 auf einen minimalen Wert der in der Größenordnung des Gefachen der Nc^ndicke der zugehörigen Kette liegt. Das zum eingehängten Kettenglied übernächste Kettenglied hat also in gestreckter Anordnung des nächsten und übernächsten Kettengliedes ein minimales Spiel zur Vorderseite der Hakenzinken 6 an dieser Stelle »S«, weshalb man nur in gestreckter Lage des zweiten und dritten Kettengliedes das dritte Kettenglied zu den Hakenmäulern 8 hin an dieser Stelle »S« vorbeiführen kann. In jeder anderen Anordnung und Ausrichtung des zweiten und dritten Kettengliedes, die sich auf der Seite des belastbaren Kettenstranges an das eingehängte erste Kettenglied anschließen, liegt die jeweilige den Hakenzinken 6 nächstliegende Begrenzungskante des dritten Kettengliedes so. daß an der Stelle »5«· das definierte Spielmaß zwischen der Außenkontur 12 und dem dritten Kettenglied gleich NuH (oder negativ) wird, es stößt dann also dieses dritte Kettenglied an die "' uiittcit ncttmigficu in .-iitiu Mi ■ ι g. J angt.ut.utct. aicii ist in diesen Lagen die Schwenkbarkeit des zweiten Kettengliedes II, das sich um das eingehängte erste Kettenglied I dreht, durch das dritte Kettenglied III blockiert. Insbesondere kann sich das zweite Ketten-
.1T glied Il aus der in F i g. 3 gezeigten Lage heraus nicht in Richtung zu den Hakenmäiilern 8 weiter drehen, weil noch vor der Stelle »5« das dritte Kettenglied 111 an die Außenkontur 12 anschlägt. Hierdurch wird das zweite Ketten£,'-i::d Il über das dritte Kittenglied III festgeklemmt.
Dieser Klemmeffekt kann noch durch eine unterseitige Abplattung 14 an den Hakcnzinken 6 gefördert werden. Die Abplattung 14 liegt zur Vorderseite der Hakenzinken 6 hin und schließt derart tangential an die gewölbte Außenkontur 12 im Bereich der Stelle »S« nach unten hin ab, daß sie in etwa in Richtung einer Sehne der durch die Außenkante des Kettengliedes 3 beschriebenen Hüllkurve gradlinig verläuft. Etwa im unten liegenden Scheitelpunkt der Hakenzinken 6 geht die Abplattung 14 im wesentlichen wieder tangential in die zur definierten Hüllkurve parallele Begrenzungskurve, beispielsweise in die Einwölbung 15 der Haken 6 über.
Fig.4 zeigt die gestreckte Lage des zweiten Kettengliedes Il und des dritten Kettengliedes III. in der nur das dritte Kettenglied III an der Stelle »S« der Außenkontur 12 an der Vorderseite der Hakenzinken 6 vorbeigeführt werden kann. In F i g. 4 ist die Hüllkurve H, die von der den Hakenzinken 6 nächstliegenden Kante des Kettengliedes III in gestreckter Lage des Kettengliedes Il und des Kettengliedes III beim Schwenken beider Kettenglieder um den Punkt ../des ersten Kettengliedes I beschrieben wird, durch eine strichpunktierte Linie angedeutet Für die Hüllkurve H ergibt sich jeweils der Radius R für den Schwenkbogen der einzelnen Punkte der Begrenzungskante des dritten Kettengliedes IH, wobei allerdings noch zu berücksichtigen ist, daß bei einem Verdrehen des zweiten Kettengliedes II um das erste Kettenglied I der Mittelpunkt M auf der Peripherie des Abschnittes des Kettengliedes I wandert, auf dem sich das Kettenglied II abwälzt
Die Stelle »Sa, die bei Schwenkung des Kettengliedes II und des Kettengliedes IH das letztere dritte Kettenglied III gerade noch passieren kann, liegt in Tiefenrichtung der Tasche 10 gesehen etwa in Höhe des Taschengrundes, so daß das diine Kettenglied Hi beim Passieren der beiden Stellen »5«- an beiden Hakenzm-
ken 6 mit der von ihm aufgespannten Ebene zu der vom in der Tasche 10 befindlichen Kettenglied I aufgespannten Ebene senkrecht oder nahezu senkrecht steht.
Die Stellung des zweiten Kettengliedes Il und des dritten Kettengliedes III nach Passieren der Stelle »S« mit dem geringsten Abstand zwischen der Außenkontur
12 an der Vorderseite der Haken 6 zu der definierten Hüllkurve für das Kettenglied III zeigt F i g. 5. In dieser ν. ige kann das dritte Kettenglied III sogar bis in eine parallele Lage zum ersten Kettenglied I verschwenkl sein. Durch eine Parallelverschiebung sämtlicher dreier Kettenglieder I, Il und III in Richtung der Ebene der Tasche 10 zu den Klauenöffnungen 8 hin kann das eingehängte Kettenglied aus der Tasche 10 herausgenommen werden. Um ein Verklemmen der Kettenglieder hierbei zu vermeiden, ist es zweckmäßig, das Spiel des dritten Kettengliedes III zur Vorderseite tier Ilakenzinken 6 oberhalb der Außenkontur 12 mit der Stelle »S« geringsten Abstandes zur Hüllkurve wieder ι·.} vprgrnftprn. Man erreicht dies, indem in diesem Bereich die Dicke der Hakenzinken gegenüber dem Bereich der ausgeformten Außenkontur 12 verringert ist, vorteilhaft beträgt hier die Dicke der Hakenzinken lediglich noch das 0.5fache der Nenndicke der Kettenglieder.
Grundsätzlich kann die Lage der Stelle »S<e der beiden Außenkonturen 12 an den Vorderseiten der Hakenzinken 6 weitgehend beliebig gewählt werden, so daß beispielsweise die Stelle »5« ganz nahe am Schlitz 7 oder nahe den äußeren Begrenzungsflächen der Nocken
13 liegen kann. Außerdem kann sich die Stelle »S« jeringsten Abstandes zur Hüllkurve für das Kettenglied III in gestreckter Kettenlage dieses Kettengliedes und des Kettengliedes Il auch über eine Fläcne hinweg erstrecken. Schließlich kann diese Stelle »S« als eine Kante parallel beispielsweise zum Bogen des Kettengliedes III in dessen nächstkommender Lage bei gestreckter Ausrichtung ausgebildet sein.
Damit einerseits das jeweilige Kettenglied I möglichst leicht in die Tasche 10 der Klaue eingehängt werden kann und andererseits nicht durch eine zu große Verschieblichkeit dieses eingehängten Kettengliedes 1 in der Tasche 10 der Klaue der Ein- und Aushängvorgang des Kettenstranges erschwert wird, ist es vorteilhaft, wenn die Maulweite der Tasche etwa das 1.075- bis l,2fache der Nenndicke der Kettenglieder beträgt. Auch die Tiefe der Tasche 10 der Klaue hat einen Einfluß auf die Handhabung, denn je tiefer die Tasche ist, um so umständlicher gestaltet sich vor allem der Aushängvorgang. Andererseits muß das jeweils in die Tasche 10 eingehängte Kettenglied I auch ausreichend sicher gehalten sein, weswegen es zweck-
mäßig ist, wenn die Tiefe der Tasche 10 gemessen am Taschengrund 11 etwa das 2,5fache der Nenndicke der zugehörigen Kette ist. Auch die Breite des Schlitzes 7 /wischen den Hakenzinken β sollte im Hinblick auf eine leichte Beweglichkeit des jeweils zweiten Kettengliedes
II nicht zu klein und im Hinblick auf die angestrebte Formschliißsperre der beiden Stellen »S« im Bereich der Außenkonturen 12 der Hakenzinken 6 nicht zu groß sein, zweckmäßig beträgt die Breite des Schlitzes 7 deshalb das 1,075- bis l,2fache der Nenndicke der Kettenglieder.
Anhand von Fig.4 wird noch einmal auf andere Weise veranschaulicht, welche Voraussetzung gegeben sein muß, damit einerseits in gestreckter Lage der Kettenglieder Il und III das dritte Kettenglied III gerade noch an der Vorderseite der Hakenzinken 6 vorbeigeführt werden kann, andererseits jedoch bei lockerer Kettenlage die Sperrwirkung für das Kettenglied III eintritt. Von der kurvenförmigen Hüllfläche H ist lediglich entsprechend dem Längsschnitt durch das Kettenglied III die am weitesten zum Kettenglied I hin liegende Kurve wiedergegeben. Die Stelle »S« als kleinster Abstand zwischen der Hüllkurve H und der vorderseitigen Außenkontur der Hakenzinken 6 ist hier als unmittelbar am Schlitz 7 liegend angenommen. Es läßt sich dann ein Abstand »A«dieser Stelle »S« von der nächstliegenden Kante des in die Tasche 10 eingehängten Kettengliedes 1 definieren. Dieser Abstand »A« ergibt sich aus der Teilung »t« der Kettenglieder vermindert um die zweifache Kettennenndicke »d« sowie vermindert um die Weite des Spaltes »5p«, der dem zuvor definierten geringsten Abstand an der Stelle »S« entspricht und in der Größenordnung der 0,2fachen Nenndicke der Kette liegt Mithin beträgt der Abstand »A« der Stelle »S« an der Außenkontur 12 der Hakenzinken 6 von der außenliegenden Begrenzungsfläche der Tasche 10 etwa 0,8 d sofern man, wie bei Rundstahlketten meist üblich, die Teilung »t« als das 3fache der Kettennenndicke »d« setzt. Damit hat man zugleich das Minimalmaß für die Wandstärke der Hakenzinken 6 im Bereich der Stelle »5«.
Vorstehend ist im wesentlichen dargelegt worden, wie bei gestreckter Anordnung der Kettenglieder I und
III der Kettenstrang aus der Verkürzungsklaue ausgehängt werden kann. Es versteht sich, daß bei gleicher gestreckter Anordnung der Kettenglieder II und III beim Einhängen der Kettenstrang in seine belastbare Lage gebracht werden kann, damit beim Einhängen des Kettengliedes I in die Tasche 10 das dritte Kettenglied III von den Hakenmäulcrn 8 weg nach unten hin an der Stelle »S« vorbeigeführt werden kann.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Doppelzinkige Verkürzungsklaue für Rundstahlketten, bestehend aus zwei spiegelbildlich zueinander liegenden, über einen Rücken verbündenen Haken, deren Mäuler durch einen in der Spiegelebene liegenden Schlitz voneinander getrennt sind und eine quer zur Spiegelebene liegende Tasche zur Aufnahme eines Kettengliedes eines aus zumindest drei Gliedern bestehenden Kettenstranges bilden, wobei die Haken eine Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes Aushängen des jeweiligen Kettengliedes besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherung durch eine Seitenkontur (12) an den vorderen, inneren Seiten der Hakenzinken (6) gebildet ist, die an mindestens einer Stelle (S) einen kleinsten Abstand zu der Hüllkurve (W^ hat, die das dem in die Tasche (10) eingehängten, ersten Kettenglied (I) folgende, dritte Kettenglied (III) des belastbaren Kettenstranges bildet, wenn das zweite ucd dritte Kettenglied (II; III) gestreckt in der Spiegelebene um das erste Kettenglied (I) geschwenkt werden, und dieser kleinste Abstand etwa das 0,2fache der Nenndicke der Kettenglieder ist
2. Verkürzungsklaue nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle (S) kleinsten Abstandes der Außenkontur (12) der Hakenzinken (6) zur Hüllkurve (H)des dritten Kettengliedes (III) etwa in Höhe des Grundes (11) der Tasche (10) liegt
3. Verkürzungsklaue nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenkontur (12) durch Nocken (13) an den Vorderseiten der Hakenzinken (6) gebildet ist
4. Verkürzungsklaue nach dnern der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hakenzinken -)5 (6) unterhalb der Stelle (S)k\e. isten Abstandes eine Abplattung (14) haben.
5. Verkürzungsklaue nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dicke der Hakenzinken (6) oberhalb der Stelle (S) kleinsten *o Abstandes auf etwa das 0,5fache der Nenndicke der Kettenglieder verringert
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