DE2946592C2 - Zahnärztlicher Patientenstuhl - Google Patents

Zahnärztlicher Patientenstuhl

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Franz-Xaver 7951 Schönebürg Boeckh
Dietmar Dipl.-Ing. 7951 Eberhardzell Kümmel
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Kaltenbach and Voigt GmbH
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G15/00Operating chairs; Dental chairs; Accessories specially adapted therefor, e.g. work stands
    • A61G15/14Dental work stands; Accessories therefor
    • A61G15/16Storage, holding or carrying means for dental handpieces or the like

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen zahnärztlichen Patientenstuhl mit seitlich angeordnetem Geräteträger für zur Zahn- bzw. Mundbehandlung dienende Geräte, welcher Geräteträger parallel zur Stuhl-Längsachse mittels einer stuhlfesten Horizontalführung horizontal verschiebbar ist. Die Geräte des Geräteträgers können beispielsweise durch elektrisch betriebene Kleinstmotorhandstücke, durch Druckluft betriebene Luftturbinen- oder Luftmotorhandstücke, durch Spritzhandstücke für KaIt- und Warmwasser bzw. für Spray, durch eine Speifontäne, durch einen Speichelsauger, durch eine Mundglasfüllvorrichtung usw. gebildet sein.
Patientenstühle dieser Art sind z. B. durch die US-PS 62 735 und die DE-OS 18 05 515 bekannt. Gegenüber Anordnungen einer anderen Gattung mit dicht über dem Boden mittels Schwenkarm horizontal verschwenkbaren oder am Boden abgestützten Geräteträgern zeichnen sich diese bekannten Stühle wegen der am Stuhlsockel stuhlfest angeordneten Horizontalführung für den auf diese Weise in verhältnismäßig großem Abstand über dem Boden horizontal verschiebbaren Geräteträger durch eine vorteilhafte Beinfreiheit aus. Bei diesen bekannten Patientenstühlen ist jedoch der ganze, auf einer Seite des Patientenstuhls angeordnete
Geräteträger als Einheit mittels der Horizontalführung horizontal verschiebbar. Es tritt nun aber des öfteren der Fall ein, daß nur einige der Geräte horizontal verschoben werden sollen, während die anderen Geräte an ihrem Platz verbleiben könnten. Beispielsweise sollen die vom Zahnarzt verwendeten Geräte zur Erleichterung bzw. Ermöglichung des Besteigens otier Verlassens des Stuhles horizontal verschoben werden, während die von einer Hilfsperson verwendeten Geräte zur Reinigung und Präparierung für den nächsten Patienten durch die z. B. auf einem Arbeitsschemel sitzende Hilfsperson an Ort und Stelle verbleiben könnten. Dies ist aber bei einem Patientenstuhl der eingangs genannten Gattung wegen des als Einheit mittels der Horizontalführung verschiebbaren Geräteträgers nicht möglich.
Bei den bekannten Anordnungen der genannten anderen Gattung mit dicht über dem Boden mittels Schwenkarmen horizontal verschwenkbaren oder am Boden abgestützten Geräteträgern sind zwei horizontal bewegbare Geräteträger vorgesehen, so daß dort die Geräte des einen Geräteträgers wegbewegt und die Geräte des anderen Geräteträgers an Ort und Stelle verbleiben können. Hierbei muß aber der schwerwiegende Nachteil einer Bein- bzw. Fußbehinderung in Kauf genommen werden. Bei einem Schwenkarm kommt noch hinzu, daß während des Schwenkens der Geräteträger seitlich weit in den Raum ragt, was selbst dann, wenn der Schwenkarm in Höhe der Oberkante des Geräteträgers angeordnet ist, eine Behinderung darstellt.
Die Erfindung, wie sie im Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, einen Patientenstuhl der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem unter Beibehaltung des Vorteils der Beinfreiheit in einfacher Weise erreicht wird, daß nur einige der Geräte mittels der an einem höhenverstellbaren Sockelteil des Stuhles befestigten Horizontalführung horizontal verschoben werden können, während andere Geräte an der Verschiebung nicht teilnehmen.
Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen, daß nur der eine Geräteträger-Teil mit seinen Geräten horizontal verschoben werden kann, während — wenn gewünscht — der andere Geräteträger-Teil mit seinen Geräten zumindest vorerst an Ort und Stelle verbleiben und gegebenenfalls später separat horizontal verschoben werden kann. Hinzu kommt, daß die Verschiebung nur eines Geräteträger-Teils wesentlich leichter durchgeführt werden kann als die Verschiebung eines ganzen, einheitlichen Geräteträgers.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben und nachstehend erläutert.
In der Zeichnung sind Ausführungsformen der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 — einen Patientenstuhl mit zwei auf einer Seite des Patientenstuhls angeordneten Geräteträger-Teilen in Ansicht von oben.
F i g. 2 — einen Patientenstuhl mit je einem auf jeder Seite des Patientenstuhls angeordneten Geräteträger-Teil in Ansicht von oben.
F i g. 3 — einen Schnitt nach der Linie III-III in F i g. 2 in vergrößertem Maßstab.
F i g. 4 — einen Schnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 2 in vergrößertem Maßstab.
F i g. 5 — einen Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 2 in vergrößertem Maßstab, und
F i g. 6 — den Patientenstuhl nach F i g. 2 in Ansicht von hinten.
Der allgemein mit 1 bezeichnete zahnärztliche Patientenstuhl besitzt einen allgemein mit 2 bezeichneten, seitlich angeordneten Geräteträger für zur Zahn- bzw. Mundbehandlung dienende Geräte 3. Oer Geräteträger 2 ist parallel zur Stuhl-Längsachse A in Richtung des Pfeiles 6 mittels einer stuhlfesten Horizontalführung 4 horizontal verschiebbar. Die Horizontalführung 4 ist an einem höhenverstellbaren Sockelteil 5 des Patienten-Stuhls 1 befestigt.
Der allgemein mit 2 bezeichnete Geräteträger ist in zwei unabhängig voneinander horizontal verschiebbare Geräteträger-Teile 7, 8 unterteilt Der Geräteträger 2 könnte auch in mehr als zwei Geräteträger-Teile unterteilt sein. An dem einen Geräteträger-Teil 7 sind vom Zahnarzt verwendete Geräte 3, z. B. abgewinkelte oder gerade Behandlungs- beispielsweise Bohrhandstücke oder Spritzhandstücke, und an dem anderen Geräteträger-Teil 8 von einer Hilfsperson verwendete bzw. bediente Geräte 3, z. B. Speichelsauger, eine Mundglas-Füllvorrichtung, eine Speifontaine, Sprayabsauger angeordnet Hiermit ist die Möglichkeit geschaffen, daß die vom Zahnarzt verwendeten, aber z. B. nach Beendigung einer Behandlung nicht mehr benötigten Geräte 3 mit dem dazugehörigen Geräteträger-Teil 7 horizontal verschoben werden können, während die von der Hilfsperson verwendeten, noch benötigten Geräte 3 mit dem dazugehörigen Geräteträger-Teil 8 in ihrer Lage verbleiben.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 sind beide Geräteträger-Teile 7, 8 auf einer Seite der senkrechten Längsmittelebene M (F i g. 6) des Stuhles 1 angeordnet Beide Geräteträger-Teile 7, 8 können dabei mittels einer gemeinsamen Horizontalführung 4 verschiebbar sein. Es können aber auch für jeden der beiden Geräteträger-Teile 7,8 auf der einen Seite der Längsmittelebene M je eine besondere Horizontalführung — zweckmäßig übereinanderliegend — angeordnet sein.
Bei der Ausführungsform nach den F i g. 2 bis 6 ist der die vom Zahnarzt verwendeten Geräte 3 tragende Geräteträger-Teil 7 samt einer zugehörigen Horizontalführung 4a auf der einen Seite und der die von der Hilfsperson verwendeten Geräte 3 tragende Geräteträger-Teil 8 ebenfalls mit eigener zugehöriger Horizontalführung 4b auf der anderen Seite der Längsmittelebene M des Patientenstuhls 1 angeordnet. Hierdurch ergibt sich gegenüber der Anordnung des Geräteträgers nur auf einer Seite des Stuhls eine beidseitige Belastung und damit ein Gleichgewicht des durch die Geräteträger-Teile belasteten Stuhls. Außerdem kann der eine Geräteträger-Teil ohne Behinderung durch den anderen Geräteträger-Teil, soweit es die Länge der Horizontalführung gestattet, horizontal verschoben werden.
Jeder Geräteträger-Teil 7, 8 ist auf je einem in der zugehörigen Horizontalführung 4, 4a, 46 geführten Schlitten 9 gelagert Zum erleichterten Verschieben sind die Geräteträger-Teile 7,8 mit je einem Handgriff 24,25 versehen. Dem die von einer Hilfsperson verwendeten Geräte 3 tragenden Geräteträger-Teil 8 ist gemäß F i g. 2 und 3 eine stuhlfeste Zusatz-Horizontalführung 10 für eine mehrarmige, zweckmäßig schwenkbare Tragstütze 11 eines Arbeitstabletts 12 zugeordnet. Die Zusatz-Horizontalführung 10 ist dabei, wie insbesondere aus F i g. 2 und 3 hervorgeht, an der dem Geräteträ· ger-Teil 8 zugeordneten Horizontalführung 4b befestigt. Ferner ist gemäß F i g. 3 der in der Zusatz-Horizontalführung 10 horizontal verschiebbaren Arbeits-Tablett-Tragstütze 11 eine z. B. pneumatische oder
elektromagnetische Feststellbremse 13 zugeordnet, von der eine Steuerleitung 14 im Inneren der Tragstütze 11 zu einem am Arbeitstablett 12 angeordneten, beispielsweise knopfförmigen Betätigungs-Schaltglied 15 führt.
Die Horizontalführung 4 bzw. 4a, Ab besteht gemäß Fig. 3—5 aus einer sich zwischen zwei Haltewangen 16 erstreckenden, bei der Ausführungsform nach Fig.3 und 4 im Querschnitt runden Führungsschiene 17, die von einer mit Hilfe von Wälzkörpern 18, z. B. Kugeln, gelagerten Gleitmuffe 19 des Schlittens 9 umgriffen ist. Die Haltewangen 16 sind über ein Tragglied 20 mit dem höhenverstellbaren Sockelteil 5 verbunden. Die Gleitmuffe 19 ist am oberen und — in bezug auf den Patientenstuhl 1 — inneren Bereich des Schlittens 9 angeordnet Am unteren, äußeren Endbereich besitzt der Schiitten 9 eine eine vertikale Achse (2i) aufweisende Stützrolle 22 zur Abstützung des Schlittens gegen eine über das winkelförmige Tragglied 20 mit dem Sockelteil 5 verbundene Stützschiene 23.
In ähnlicher Weise besteht gemäß F i g. 3 die Zusatz-Horizontalführung 10 aus einer Führungsschiene 26, die von einer mit Wälzkörpern 27, z. B. Kugeln, gelagerten Gleitmuffe 28 der Tragstütze 11 umgriffen ist. Die Zusatzhorizontalführung 10 besitzt weiterhin eine Führungsleiste 29, die einen Querschnitt in Form eines umgekehrten U aufweist und die Führungsschiene 26 von oben übergreift. In dem oben gelegenen Steg 30 des U weist die Führungsleiste 29 einen Führungsschlitz 31 für die sich von der Gleitmuffe 28 nach oben erstreckende Tragstütze 11 auf.
Die Geräteträger-Teile 7, 8 sind untereinander austauschbar. Bei den Ausführungsformen nach den F i g. 2 bis 6 hat dies zur Folge, daß nach Durchführung eines solchen Austausches auch einem Zahnarzt, der Linkshänder ist, der Vorteil, seine Geräte 3 unabhängig von den Geräten der Hilfsperson verschieben zu können, zur Verfügung steht. In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, wenn die Geräteträger-Teile 7, 8 jeweils leicht lösbar auf dem dazugehörigen Schlitten 9 angeordnet sind.
Jeder Geräteträger-Teil 7.8 ist durch einen ein- oder mehrstückigen Tragarm 32 gehalten. Die Tragarme 32 sind um die Achse B horizontal gegenüber dem Patientenstuhl 1 verschwenkbar, und zwar im Sinne des Pfeiles 33 (F i g. 1 und 2). Ferner sind die Geräteträger-Teile 7,8 um die Achse C gegenüber dem Tragarm 32 horizontal verschwenkbar, und zwar im Sinne des Pfeiles 34. Dabei ist der Tragarm 32 mit seinem einen Ende am Schlitten 9 gelagert, wobei an seinem anderen Ende der Geräteträger-Teil 7 bzw. 8 gelagert ist Auch eine in vertikaler Ebene erfolgende Verschwenkung wäre denkbar. Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 und 6 ist der Patientenstuhl 1 mit einer Armlehne la versehen. Bei der Ausführungsform nach F i g. 1 ist der eine lotrechte Säule T aufweisende Geräteträger-Teil 7 um die Achse B' im Sinne des Pfeiles 33' verschwenkbar.
Zwecks Erleichterung des gegenseitigen Austausches ist der Tragarm 32 mit seinem vom Geräteträger-Teil 7, 8 abgewandten Ende lösbar auf dem zum Geräteträger-Teil gehörenden Schlitten 9 gelagert Hierzu ist der Tragarm 32 mittels einer vertikalen Steckachse 35 (F i g. 5) auf dem Schlitten 9 gelagert.
Bei den dargestellten Geräten 3 handelt es sich um Vcrioigungsiiiedicn verbrauchende /ahiiüiνιΙκΊκ* (ic rate. Als Versorgungsmedien kommen Luft, Wasser, elektrischer Strom usw. in Frage. Diese Versorgungsmedien werden den Geräten 3 durch Medienversorgungsleitungen 36 (Fig.3 und 4) zugeführt. Auch können eine oder mehrere Mediumleitungen für verbrauchte Medien, z. B. von einer Speifontaine kommendes Abwasser, vorhanden sein. Die Medienversorgungsleitungen 36 sind in Gruppen zusammengefaßt in drei Versorgungsschläuchen 37 angeordnet. Die Versorgungsschläuche 37 verlaufen im Inneren des Patientenstuhls 1. Die in den Versorgungsschläuchen 37 angeordneten Versorgungsleitungen 3 sind mit einem zum Anschluß an im Praxisraum z. B. unter dem Fußboden verlegte Mediumleitungen 38 (Fig. 1) dienenden Anschlußglied 39 verbunden.
Die Versorgungsschläuche 37 treten aus einer an einem Ende der Horizontalführung 4, 4a, 4b angeordneten Austrittsöffnung 40 (F i g. 5) aus dem Patientenstuhl 1 aus und erstrecken sich dann über eine die Verschiebung des Geräteträger-Teiis 7, 8 über die ganze Länge der Horizontalführung ermöglichende Länge in der Horizontalführung um dann in das Innere des Geräteträger-Teils einzumünden, in welchem sie bis zu den Geräten 3 geführt sind, wobei die die Medienversorgungsleitungen 36 enthaltenden Versorgungsschläuche 37 gebündelt übereinander liegen und nach ihrem Austritt aus der Austrittsöffnung 40 des Patientenstuhls an der Horizontalführung 4,4a, 4b festgelegt und an den Festlegungsstellen quergeteilt und die einander gegenüberliegenden Teilungsenden 41, 42 der Medienversorgungsleitungen und der Versorgungsschläuche durch eine Steckeinrichtung 43 miteinander verbunden sind.
Hierdurch kann das Lösen der Geräteträger-Teile 7,8 besonders einfach bewerkstelligt werden, indem nach Abnahme einer leicht lösbar angebrachten Verkleidung 44 lediglich die Steckeinrichtung 43 getrennt und der Geräteträger-Teil 7 bzw. 8 durch Herausheben des Tragarmes 32 aus der Steckachsenverbindung mit dem Schütten 9 abgenommen werden kann.
Wie insbesondere aus F i g. 5 hervorgeht, sind die Versorgungsschläuche 37 kurz nach ihrem Austritt aus der Austrittsöffnung 40 qucrgcteilt, wobei die Steckeinrichtung 43 an der Horizontalführung 4 befestigt ist. Die Versorgungsschläuche 37 können auch zusätzlich oder stattdessen kurz vor ihrem Eintritt in den Geräteträger-Teil 7, 8 quergeteilt sein, wobei dann die Steckeinrichtung 43 am Schlitten 9 befestigt ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (17)

Patentansprüche:
1. Zahnärztlicher Patientenstuhl mit seitlich angeordnetem Geräteträger für zur Zahn- bzw. Mundbehandlung dienende Geräte, welcher Geräteträger parallel zur Stuhllängsachse mittels einer stuhlfesten Horizontalführung horizontal verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (2) in mehrere, voneinander unabhängig horizontal verschiebbare Geräteträger-Teile (7, 8) unterteilt ist
2. Patientenstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Geräteträger-Teil (7) vom Zahnarzt verwendete Geräte (3) und an einem anderen Geräteträger-Teil (8) von einer Hilfsperson verwendete Geräte (3) angeordnet sind.
3. Patientenstuhl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die die vom Zahnarzt verwendeten Geräte (3) tragende Geräteträger-Teil
(7) bzw. -Teile samt zugehöriger Horizontalführung (Aa) auf der einen Seite und der oder die die von der Hilfsperson verwendeten Geräte (3) tragende Geräteträger-Teil (8) bzw. -Teile samt zugehöriger Horizontalführung (4b) auf der anderen Seite der Längsmittelebene (M)dts Stuhles (1) angeordnet sind.
4. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis
3, dadurch gekennzeichnet, daß der Geräteträger (2) in zwei Geräteträger-Teile (7,8) unterteilt ist.
5. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis
4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Geräteträger-Teil (7,8) auf einem in der Horizontalführung (4,4a, 4b)geführten Schlitten (9) angeordnet ist.
6. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis
5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens dem einen Geräteträger-Teil (8) eine stuhlfeste Zusatz-Horizontalführung (10) tür eine Tragstütze (11) eines Arbeitstabletts(12) zugeordnet ist.
7. Patientenstuhl nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Horizontalführung (10) an der den Geräteträger-Teilen (7, 8) zugeordneten Horizontalführung (4) angeordnet ist.
8. Patientenstuhl nach Ansprüchen 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Zusatz-Horizontalführung (10) horizontal verschiebbaren Arbeitstablett-Tragstütze (11) eine Feststellbremse (13) zugeordnet ist.
9. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 6 bis
8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatz-Horizontalführung (10) dem die von einer Hilfsperson verwendeten Geräte (3) tragenden Geräteträger-Teil
(8) zugeordnet ist.
10. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis
9, dadurch gekennzeichnet, daß die Geträgeträger-Teile (7,8) untereinander austauschbar sind.
11. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 5 bis
10, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräteträger-Teile (7,8) jeweils leicht lösbar auf dem dazugehörigen Schlitten (9) angeordnet sind.
12. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Geräteträger-Tei! (7, 8) durch mindestens einen Tragarm (32) in der Horizontalführung (4,4a, 4h) gehalten ist.
13. Patientenstuhl nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (32) mit seinem vom Geräteträger-Teil (7, 8) abgewandten Ende lösbar auf dem zum Geräteträger-Teil gehörenden Schlitten (9) gelagert ist.
14. Patientenstuhl nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragarm (32) mittels einer vertikalen Steckachse (35) auf dem Schlitten (9) gelagert ist.
15. Patientenstuhl nach einem der Ansprüche 1 bis 14, mit Versorgungsmedien verbrauchenden Geräten, die an Medienversorgungsleitungen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in einem Versorgungsschlauch (37) oder jeweils in Gruppen zusammengefaßt in mehreren Versorgungsschläuchen (37) angeordneten Medienversorgungsleitungen (36) im Inneren des Patientenstuhls (1) verlaufen und aus einer an einem Ende der Horizontalführung (4, 4a, 4b) angeordneten Austrittsöffnung (40) aus dem Patientenstuhl (1) austreten und sich dann über eine die Verschiebung des Geräteträger-Teils (7, 8) über die ganze Länge der Horizontalführung ermöglichende Länge in der Horizontalführung erstrecken, um dann in das Innere des Geräteträger-Teils einzumünden, in welchem sie bis zu den Geräten (3) geführt sind, wobei die die Medienversorgungsleitungen (36) enthaltenden Versorgungsschläuchs (37) nach ihrem Austritt aus der Austrittsöffnung (40) des Patientenstuhls an der Horizontalführung (4, 4a, 4b) festgelegt und an den Festlegungsstellen quergeteilt und die einander gegenüberliegenden Teilungsenden (41, 42) der Medienversorgungsleitungen und der Versorgungsschläuche durch eine Steckeinrichtung (43) miteinander verbunden sind.
16. Patientenstuhl nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsschläuche (37) kurz nach ihrem Austritt aus der Austrittsöffnung (40) quergeteilt sind und die Steckeinrichtung (43) an der Horizontalführung (4) befestigt ist.
17. Patientenstuh! nach Ansprüchen 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Versorgungsschläuche (37) kurz vor ihrem Eintritt in den Geräteträger-Teil (7, 8) quergeteilt sind und die Steckeinrichtung (43) am Schlitten (9) befestigt ist.
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