DE294460C - - Google Patents
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- DE294460C DE294460C DENDAT294460D DE294460DA DE294460C DE 294460 C DE294460 C DE 294460C DE NDAT294460 D DENDAT294460 D DE NDAT294460D DE 294460D A DE294460D A DE 294460DA DE 294460 C DE294460 C DE 294460C
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- Germany
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- chain
- drive
- links
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16G—BELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
- F16G5/00—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section
- F16G5/16—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts
- F16G5/18—V-belts, i.e. belts of tapered cross-section consisting of several parts in the form of links
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 294460 -KLASSE
47<Z. GRUPPE
NIKOLAUS BECKER in CÖLN a. Rh.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1914 ab.
Die Erfindung betrifft eine Treibkette mit Klemmstücken für den Eingriff in Rillenscheiben
und besteht darin, daß die Klemmstücke unterteilt und zu beiden Seiten der Kettenglieder
gelenkig derart angeordnet sind, daß sie sich beim Auflaufen der Kette auf die
Scheibe der Zugkraft entsprechend einklemmen und sich beim Ablaufen ohne jede Reibung
wieder ausheben.
ίο Hierdurch sollen die Nachteile des jetzigen
Keilantriebes vermieden werden.
Diese bestehen hauptsächlich in folgendem:
1. der äußerst präzisen und teuren Bearbeitung der Keilrille, um eine vorteilhafte Adhäsion
zu erzielen,
2. der kleinen Adhäsionsfläche des Keiles und dem entsprechend schnellen Verschleiß
dieser Berührungsfläche,
3. dem Anhaften des Keiles, welches bei einem günstigen Adhäsionswinkel eintritt und
speziell bei schnell laufenden Trieben mit großem Kraftverlust verbunden ist, da bei größerem
Zuge die Keile förmlich herausgerissen werden müssen.
Diese Nachteile enthält der neue Trieb nicht, was in folgender Weise begründet wird:
1. Die Rille bedarf nicht der erwähnten
teuren Herstellung, da die beweglichen Klemmbacken sich der Seitenfläche entsprechend anpassen,
und es genügt bei bestehenden Anlagen das Umlegen eines blank gezogenen U-Eisens
um die Scheibe;
2. die breite Adhäsionsfläche der beweglichen Klemmbacken, die mit den Seitenflächen
der Rille in Berührung kommen;
3. kein Anhaften der Klemmflächen an die Rillenwand, da die beweglichen Klemmbacken
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beim Ablaufen des Triebes durch die Entlastung sofort frei werden und sich ohne
Kraftverlust ausheben.
Auf der Zeichnung ist die Konstruktion und Wirkung dieser neuen Kette mit Benutzung
von Abwälzflächen dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2 eine Aufsicht und Fig. 3 eine Vorderansicht dieser
Kette.
α sind die Außen- und Innenlaschen, welche
mit den Stegen b aus einem Stück bestehen. c sind Wälzstücke, um die sich die Kettenglieder
gegeneinander bewegen. d sind die Klemmklötze, und e ist die Führung derselben.
Die Klemmklötze d sind fest in die Führung e eingepaßt und bewegen sich dieselben
zusammen um die Stifte f. Diese sind in den Hebeln g gelagert, die in den Stiften h
drehbar sind.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, sind die Stifte h dadurch entlastet, daß sich die Hebel
aufeinander abwälzen, i ist eine Plattfeder, welche die Klemmklötze wieder in ihre
Ruhelage zurückbringt.
Die Wirkungsweise der Treibkette ist folgende :
Die Antriebscheiben haben einen U-förmigen Querschnitt. Die lichte Breite dieses Querschnittes
entspricht dem genauen Außenmaß des Triebes im Ruhestand. Läuft nun der Trieb auf eine der arbeitenden Scheiben auf,
so drücken sich die Klemmklötze d auf den Grund der Scheibe auf. Durch den Zug im
Triebe werden die Klemmklötze um die Stifte h gedreht, und die Arbeitsflächen drücken sich
an die Seitenflächen der U-förmigen Rille an.
Je größer der Zug im Triebe, desto größer
65
wird auch der Druck zwischen den Arbeitsflächen der Klemmklötze d und den Seitenflächen
der Übertragungsscheibe. Die Größe der Adhäsion zwischen den Klemmklötzen und
der Scheibe richtet sich also genau nach der Größe des im Triebe auftretenden Zuges.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ίο i. Treibkette mit Klemmstiicken fürden Eingriff in Rillenscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß die die Unterkante der Kette überragenden Klemmstücke unterteilt und derart zu beiden Seiten der Kettenglieder gelenkig angeordnet sind, daß sie sich parallel zur Kettenachse verschieben können.
- 2. Treibkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmstücke (d) mittels durch Ausschnitte der Kettenglieder (a) hindurchgehender Lenker (g) an Querstegen (b) der Kette angelenkt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294460C true DE294460C (de) |
Family
ID=549016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294460D Active DE294460C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294460C (de) |
-
0
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