DE297521C - - Google Patents

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DE297521C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F15/00Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire
    • B21F15/02Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire
    • B21F15/04Connecting wire to wire or other metallic material or objects; Connecting parts by means of wire wire with wire without additional connecting elements or material, e.g. by twisting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping Jigs, Holding Jigs, And Positioning Jigs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 876. GRUPPE
M. HOFFMANN G. m. b. H. in CÖLN a. Rh.
Blechen ohne Anwendung von Nieten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. März 1916 ab.
Es ist bekannt, Metallbänder, beispielsweise um Pakete oder Ballen gelegte Schnürbänder und übereinanderstoßende Bleche, ohne Anwendung von Nieten zu schließen oder zu verbinden, indem durch ein zweizackiges Stanzmesser aus den Metallbändern oder Blechen Zungen herausgeschnitten werden, mittels deren sich die Metallbänder oder Bleche gegenseitig erfassen und festhalten, ίο Dies bietet den Vorteil, daß Niete, Klammern o. dgl. zur Verbindung der Metallbänder oder Bleche nicht erforderlich' sind. Die Erfindung betrifft eine Zange zur Ausführung dieses bekannten Verfahrens, bei der ein zweimaliges Schließen genügt, den Verschluß oder die Verbindung der Metallbänder oder Bleche herzustellen.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die geöffnete Zange von der Seite gesehen,
Fig. 2 die geschlossene Zange, mit einem Längsschnitt durch das Zangenmaul, in ihrer Anwendung zur Herstellung einer Kreuzverbindung zwischen zwei sich kreuzenden Metallbändern,
Fig. 3 die in Fig. 2 dargestellte Zange von oben gesehen,
Fig. 4 zwei sich kreuzende Metallbänder nach1 Herstellung der Verbindung, und
Fig. 5 zwei. übereinanderstoßende Enden eines oder zweier Metallbänder nach Herstellung der Verbindung.
In dem oberen Teil α des nach links er-
breiterten Zangenmaules ist, um einen Stift d drehbar, das bekannte zweizackige Stanzmesser c befestigt, das beim Schließen der Zange in einen Schlitz im unteren Teil b des Zangenmaules eingreift. Innerhalb des Zangenmaules ist an dem Teil b desselben noch eine feste oder verstellbare Anlage &2 für die zu schließenden oder zu verbindenden Metallbänder / angebracht, deren oberer übergreifender Teil 61 mit einem Führungsschlitz für das zweizackige Stanzmesser c versehen ist.
Mittels der Zange können sowohl kreuzweise übereinandergelegte (Fig. 4) als auch übereinanderstoßende (Fig. 5) Metallbänder, sowie auch übereinanderstoßende Bleche verbunden werden. Die Metallbänder werden zu diesem Zweck in der aus Fig. 2 und 3 ersiehtliehen Weise in das Zangenmaul eingelegt, indem man mit der geöffneten Zange von der Seite her unter die Bänder faßt, bis daß diese an der Anlage b2 fest anliegen (Fig. 3). Schließt man alsdann die Zange, so werden mittels der Zacken c1 des zweizackigen Stanzmessers c zwei Zungen g (Fig. 2) aus den Metallbändern herausgeschnitten, die sich beim Ausschneiden rollen (gegeneinanderbiegen), und die später mittels des vorderen Teiles α1 des Zangenmaules fest angedrückt werden können, wodurch die feste Verbindung ohne Niete, Klammern o. dgl. hergestellt ist.
Bei Fig. 4 und S sind g1 die A usschnitte, die den herausgedrückten Zungen entsprechen. Bei der Kreuzverbindung (Fig. 4)' ist der mittlere Abstand zwischen den beiden Ausschnitten g·1 so gewählt, daß das Querband f1 an beiden Seiten ein wenig eingeschnitten wird, um durch den Eingriff der Zungen g in
12. Auflage, ausgegeben am 14. Mai iQ20.!
diesen Einschnitt auch eine Längsverschiebung des Bandes f1 nach Herstellung der Verbindung zu verhindern.
Soll die Zange bei Herstellung von Blecharbeiten zur Verbindung übereinanderstoßender Bleche Verwendung finden, so kann das Maul der Zange entsprechend erweitert oder verlängert werden, damit es das Blech bzw. den Blechgegenstand umfassen kann. Selbst-
to verständlich läßt sich auch eine Parallelzange mit derselben Einrichtung versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zange zum Schließen oder Verbinden *5 von Metallbändern und übereinanderstoßenden Blechen ohne Anwendung von Nieten, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Zangenmaul am einen Zangenschenkel (b) für die zu schließenden oder zu verbindenden Metallbänder oder Bleche eine besondere feste oder verstellbare Anlage (b2) angebracht ist, welche in ihrem breiten oberen, übergreifenden Teil (b1) mit einem Führungsschlitz für das bekannte zweizackige Stanzmesser (c) versehen ist, und vor der sich am anderen Zangenschenkel (α) ein übergreifendes Druckstück (α1) zum festen Andrücken der geschnittenen vorstehenden Zungen (g) befindet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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