DE294396C - - Google Patents

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04CBRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
    • D04C1/00Braid or lace, e.g. pillow-lace; Processes for the manufacture thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
!Patentschrift
KLASSE 25 c. GRUPPE
RICHARD WERNER in BUCHHOLZ i. Sa.
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung dehnbarer Bänder.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1913 ab.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung in seitlicher Richtung dehnbarer Bänder, die außerdem eine genügende Weichheit besitzen.
Die Herstellung ist hierbei unabhängig von dem gewählten Material.
Bei den bisher bekannten Webebändern waren die Fäden Schuß- und Kettenfäden, und bei den bekannten Litzen waren es sich
ίο schräg kreuzende Fäden. Die gewebten Bänder hatten in seitlicher Richtung nicht genügende Dehnbarkeit, und zu der geringen Dehnbarkeit bei Litzen gesellte sich der Übelstand, daß sie infolge der Schräglage der Fäden auch in der Längsrichtung verzerrt werden konnten.
Die nach dem neuen Verfahren hergestellten
dehnbaren Bänder bestehen demgegenüber nur aus Längsfäden, und zwar immer abwechselnd aus Fadengruppen und aus Verbindungsfäden.
Die Verbindung ist auf die Art erzielt, daß zwischen zwei gezwirnten Fadengruppen während des Zwirnens ein Verbindungsfaden oder mehrere Verbindungsfäden ebenfalls nur in der Längsrichtung verlaufend eingezwirnt wird oder eingezwirnt werden.
In Fig. ι liegen nebeneinander die Fadengruppen α1, a2, δ1, δ2, welche jede durch Zwirnen entstanden.
c ist der Verbindungsfaden, der während des Entstehens der Fadengruppen α1, β2, δ1, b2 durch Zwirnen abwechselnd in die eine und abwechselnd in die andere Fadengruppe selbst eingezwirnt ist.
Die Fadengruppen α1, a2· und δ1, b2 standen beim eigenen Zwirnen unter Spannung, während der Faden c locker gehalten wurde. Dadurch verbleibt, wie es die Fig. 1 deutlich veranschaulicht, zwischen den Fadengruppen a1, a2 und δ1, δ2 nach dem Einzwirnen des Verbindungsfadens c ein Zwischenraum, der die seitliche Dehnbarkeit der Fadengruppen gegeneinander ergibt. Je nach der Breite des gewünschten Bandes wird die Anzahl der nebeneinander liegenden Fadengruppen gewählt, und immer zwischen zwei Gruppen wird ein Verbindungsfaden lose eingezwirnt.
Fig. 2 veranschaulicht ein anderes Beispiel eines nach dem neuen Verfahren hergestellten dehnbaren Bandes. Man erkennt dort ebenfalls die Fadengruppen a1, a% und δ1, δ2, die durch Zwirnen in gespanntem Zustande erhalten sind. Die Verbindung zwischen den beiden Fadengruppen ist jedoch nicht durch einen Verbindungsfaden, sondern durch zwei Verbindungsfäden c1 und c2 bewirkt, die während des Zwirnens der Fadengruppen nur in der Längsrichtung verlaufend abwechselnd in die eine und in die andere Fadengruppe eingezwirnt sind. Die Verbindungsfäden sind •dabei wieder locker gehalten, so daß sich der seitliche Zwischenraum zwischen den Fadengruppen a1, a2 ergibt.
Die Fadengruppen a1 und a2 können aus mehr wie aus zwei Fäden bestehen.
Die Art und Weise, wie die Zwirnung der Fadengruppen und das Einzwirnen des Verbindungsfadens oder der Verbindungsfäden erfolgt, kann eine beliebige sein.
In Fig. 3 der Zeichnung ist schematisch ein Beispiel gegeben, wie die Herstellung erfolgen kann.
Die Spulen A1 und A2 führen eine gemein-
schaftliche Drehung um Punkt M und die i Spulen B1 und B2 eine solche um Punkt N | aus. Hierdurch entstehen durch gleichzeitiges Abziehen der Spulenfäden in der Längsrich- | tung der Spulen die Fadengruppen a1 und a2 ] und δ1 und δ2. Die Spule C rotiert um Punkt 0, der sich in der Mitte der Verbindungslinien M, N befindet. Der Spulenfaden c wird eben-. falls in der Längsrichtung abgezogen und verzwirnt sich, wie in Fig. ι dargestellt, abwechselnd mit der Fadengruppe a1, a2 und b1, δ2 während des eigenen Zwirnens derselben.
Läßt man um Punkt 0, wie in gestrichelten Linien angedeutet, noch eine zweite Spule rotieren, so entsteht die doppelte Verbindung der Fadengruppen a1, a2 und δ1, δ2 durch die Verbindungsfäden c1 · und c2, wie in Fig. 2 veranschaulicht. ■
ao Die Vorrichtung, wie sie in Fig. 3 veranschaulicht ist, kann mit ihren Zwirnspindelsystemen in gerader oder gekrümmter, z. B. kreisbogenförmiger Linie angeordnet sein. Durch Fortlassung oder Leerlauf eines oder mehrerer Zwirnspindelsysteme in dieser Linie 25' entstehen einfache getrennte Bänder.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung dehnbarer Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen zwei sich zwirnenden Fadengruppen während ihres Zwirnens ein in langgestreckten Wellenlinien verlaufender Verbindungsfaden oder mehrere derart verlaufende Verbindungsfäden eingezwirnt wird oder eingezwirnt werden.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen gleich umlaufenden, sich nicht kreuzenden Zwirnspindelsystemen mit Spulen (A1, A2 und B1, B2) ein drittes gleich umlaufendes Zwirnspindelsystem mit einer Spule (C) oder mehreren Spulen (C, C1) derart angeordnet ist, daß es die Bahn der Spulen der beiden benachbarten Systeme kreuzt und eine Verbindung der gezwirnten Fadengruppen herstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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