DE294380C - - Google Patents

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DE294380C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

K \
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei der Spinnkapsel nach Patent 293339 ist nach dem Einlegen der Bändchenrolle das Bändchen von unten in die im Stege befindliche Durchzugöffnung einzubringen. Ist der Steg, wie es die Bauart der Kapsel zuläßt, in sehr geringer Höhe über dem Kapseldeckel angeordnet, so wird dieses Einfädeln erschwert und kann die Ursache zu Zeitverlusten sein. Die vorliegende Erfindung dient dazu, das Einfädeln des Bändchens so zu erleichtern, daß es ohne jede Mühe und ohne jeden Aufenthalt vor sich gehen kann.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Steg einerseits und der aufklappbare Deckel andererseits die Bestandteile einer öse oder sonstigen Einrichtung zum Durchzug des Bändchens bilden, so daß beim Aufklappen des Deckels durch die Entfernung des beweglichen Deckelteils von dem festen Stegteile
eine große öffnung entsteht, die sich beim Zuklappen des Deckels so weit schließt, daß nur die erforderliche Durchzugöffnung für das Bändchen übrigbleibt.
Die Durchzugöffnung kann dabei eine beliebige Form haben; sie kann im Grundriß kreis- oder spaltförmig sein, sie kann kegelig ausgebildet oder durch einzelne, zwei oder drei, Querstege gebildet werden. Es bedarf hierzu nur der entsprechenden, im Bedarfsfalle ohne weiteres möglichen Ausbildung der beiden die gesamte Durchzugeinrichtung bildenden Bestandteile im Steg und Deckel.
Lose Teile kommen dabei nicht vor, und durch die Fliehkraft, welche den Deckel im Betriebe geschlossen hält, wird auch die Durchzugeinrichtung geschlossen gehalten.
Eine beispielsweise Ausführung der neuen Spinnkapsel ist in der Zeichnung dargestellt. Fig. ι gibt den Aufriß in Schnitt und Seitenansicht, Fig. 2 den Grundriß in Ansicht von oben.
Der feste Steg 1 ist in der Mitte ausgeschnitten und bildet in seinem Mittelstück die Hälfte der Begrenzung einer Spaltöffnung von der Breite des durchzuziehenden Bändchens. Das Gegenstück 2 dazu ist mit der aufklappbaren Hälfte 3 des in der Mitte kreisförmig ausgeschnittenen Kapseldeckels fest verbunden und derart gebildet, daß es bei geschlossenem Deckel sich so weit unter den Steg ι legt, daß nur die gewünschte Durchzugöffnung für das Bändchen, hier der Spalt, frei bleibt. Wird des Deckel 3 aufgeklappt bis 3', so kommt der Deckelansatz 2 in die Lage 2', und es entsteht zwischen dem Dekkel ι und dem Ansatz 2' die in der Grundriß- und Aufrißzeichnung erkennbare große öffnung.
Nach dem seitlichen Einlegen der Bändchenrolle ist es leicht, das Bändchenende durch diese große öffnung durchzuziehen. Bringt man es dann nach der in der Stegmitte befindlichen Aussparung und klappt den Deckel 3 herunter, so ist das Bändchen ordnungsmäßig eingebracht.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Spinnkapsel mit festem Steg für Papiergarne nach Patent 293339, dadurch gekennzeichnet, daß der Steg einerseits und an dem aufklappbaren Deckel angebrachte Teile andererseits die Bestandteile einer Einrichtung zum Durchzug des Bändchens bilden, so daß sich beim Aufklappen des Deckels durch Entfernung des mit diesem verbundenen Teils von dem festen Stegteile eine große öffnung bildet, die beim Zuklappen des Deckels so weit geschlossen wird, daß nur die Durchzugöffnung für das Bändchen übrigbleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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