DE3543201C2 - Ringschloß - Google Patents

Ringschloß

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B67/00Padlocks; Details thereof
    • E05B67/003Chain, wire or cable locks
    • E05B67/006Chain, wire or cable locks with retraction of the cable for storage

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  • Closures For Containers (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Ringschloß nach der Gattung des An­ spruchs 1, das beispielsweise um ein Rahmenteil oder eine Lenkstange oder ein Rad eines Fahrrades herumgelegt werden kann, wobei das Verschlußglied ausziehbar und aufwickelbar ausgebildet ist. Zum Verschließen wird ein Schloß mit einem am vorderen Ende des Verschlußglieds angebrachten Verschlußend­ stück in Eingriff gebracht und kann im aufgeschlossenen Zu­ stand wieder gelöst werden.
Bei derartigen Ringschlössern reicht es nicht aus, lediglich das beispielsweise als Seil ausgebildete Verschlußglied her­ auszuziehen und dann wieder in ein Schloß einzustecken und zu verriegeln, sondern es muß vielmehr auch im abgeschlossenen Zustand verhindert werden, daß das Seil noch weiter herausge­ zogen werden kann. Wenn das Seil beispielsweise schleifenartig durch Griffteile mehrerer Behälter, Koffer oder ähnlichem hin­ durchgeführt und dann in das integral mit der Aufwickelvor­ richtung verbundene Schloß eingeführt wird, so könnte man die Gegenstände mittels des Ringschlosses nur dann anheben, wenn das Seil nicht herausgezogen wird. Auch wenn man beispiels­ weise zwei Fahrräder durch Herumführen des Seils um die Lenk­ stangen dieser Fahrräder und Einrasten im Schloß verschließen würde, so müßte ebenfalls ein weiteres Herausziehen des Seils verhindert werden. Andernfalls könnte das Seil von den Lenk­ stangen beider Fahrräder auch ohne Aufschließen abgenommen werden, und das Ringschloß würde seinen Gebrauchszweck verfeh­ len.
Um eine solches weiteres Herausziehen zu verhindern, erstreckt sich gemäß der FR 23 78 929 ein Fortsatz des Schließzylinders des Schlosses noch in eine Ausnehmung hinein, an der das zu fixierende Seil vorbeigeführt ist. Da der Fortsatz asymme­ trisch ausgebildet ist, verklemmt sich beim Drehen des Schließzylinders in die Schließstellung das Seil. Diese Ver­ riegelungsvorrichtung ist jedoch relativ kompliziert ausgebil­ det und erfordert zum Verklemmen des Seils ein nicht geringes Schlüsseldrehmoment, das die Betätigung des Schlosses unkom­ fortabel macht. Ein weiterer Nachteil besteht noch darin, daß das eingeklemmte Seil mit erhöhter Kraft dennoch herausgezogen werden kann, zumindest nach einer gewissen Abnutzung.
Bei einer Verriegelungsvorrichtung gemäß der US 3 906 758 ist zur Verriegelung des Seils bzw. der Wickelvorrichtung eine zu­ sätzliche Feder erforderlich, die beim Einschieben des Ver­ schlußendstücks in das Schloß gegen die Zahnung einer gezahn­ ten Verriegelungsscheibe geschoben wird. Neben dem zusätzli­ chen Aufwand für eine Feder besteht die Gefahr, daß diese bricht oder einem gewaltsamen Herausziehen des Seils nicht standhält.
Gemäß der DE-AS 10 58 402 wird mittels des Schlosses die Auf­ wickelvorrichtung selbst verriegelt, um dadurch ein Herauszie­ hen des Seils zu verhindern. Diese Konstruktion erfordert ei­ nen komplizierten Aufbau der Randbereiche der Aufwickelschei­ be, und diese muß beim Einstecken des Verschlußendstücks eine bestimmte Lage aufweisen, wobei danach zusätzlich noch die Scheibe in bestimmter Weise gedreht werden muß.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, ein Herausziehen des Verschlußglieds (z. B. Seil) bei einem Ringschloß im verriegelten Zustand seines Verschlußendstücks einfacher und wirkungsvoller zu gestalten.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des An­ spruchs 1 gelöst. Der Vorteil besteht insbesondere darin, daß das Verschlußendstück beim Einstecken in das Schloß gleichzei­ tig in Eingriff mit der Verriegelungsscheibe gelangt und deren Drehung verhindert. Hierdurch wird gleichzeitig ein Herauszie­ hen des Verschlußglieds verhindert. Dieses Verschlußendstück kann sehr einfach und massiv ausgebildet werden, so daß es auch bei großem Kraftaufwand beim gewaltsamen Herausziehen des Verschlußglieds unmöglich erscheint, daß das Verschlußendstück durch eine Drehung der Verriegelungsscheibe abgeschert wird und bricht. Das erfindungsgemäße Ringschloß ist daher nicht nur besonders einfach ausgebildet, sondern auch besonders si­ cher.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen des im An­ spruch 1 angegebenen Ringschlosses möglich.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dar­ gestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläu­ tert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines teilweise zerlegten ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 2 eine Querschnittsdarstellung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines zweiten Aus­ führungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines dritten Aus­ führungsbeispiels der Erfindung,
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines vierten Aus­ führungsbeispiels der Erfindung, und
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines fünften Aus­ führungsbeispiels der Erfindung.
Der Aufbau des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 1 und 2 beschrieben
Bei einem Ringschloß 30 enthält eine mit einem Kombinations­ schloß 36 integral verbundene Aufwickelvorrichtung 11 ein als Draht, Seil oder dergleichen ausgebildetes Verschlußglied 39, das um ein zu sicherndes Objekt, z. B. um eine Stange und ein Rad eines Fahrrades gelegt werden kann. Das Verschlußglied 39 ist so eingesetzt, daß es automatisch durch die Rückstellkraft einer Feder 13 aufgewickelt werden kann. Genauer gesagt, die Feder 13 wird zwischen einer Achse 15 eines Gehäusekörpers 14, der Aufwickelvorrichtung 11 und einer Aufwickelscheibe 38 ge­ halten, die um die Achse 15 drehbar gelagert und mit einem Ende des Verschlußgliedes verbunden ist. Dieses Verschlußglied 39 ist so angebracht, daß es bei einer Drehung der Aufwickel­ scheibe 38 infolge der Rückstellkraft der Feder 13 automatisch aufgewickelt wird. Das andere Ende des Verschlußgliedes 39 ist mit einem Verschlußendstück 35 verbunden, das auch als Endan­ schlag beim Aufwickeln dient (Fig. 1 zeigt den vollständig aufgewickelten Zustand) und das als Gegenstück zum Kombinati­ onsschloß 36 ausgebildet ist.
Zwischen Seitenwänden 18 der das Koinbinationsschloß 36 enthal­ tenden Aufwickelvorrichtung 11 ist eine Verriegelungsvorrich­ tung angeordnet. Genauer gesagt, eine Verriegelungsscheibe 37 ist integral mit der Aufwickelscheibe 38 verbunden, und ein Verriegelungshebel 20 zur Verriegelung der Verriegelungs­ scheibe 37 nur in der Aufwickelrichtung des Verschlußgliedes 39 ist schwenkbar um eine Achse 22 gelagert, wobei er mittels einer Feder 21 in der Anlage an der Verriegelungsscheibe 38 gehalten wird. Da die Feder 21 den Verriegelungshebel 20 in die Richtung C durch ihre Federkraft drückt, kann die säge­ zahnartig ausgebildete Verriegelungsscheibe 37 in diesem Fall in Richtung des Pfeiles B rotieren, wobei sie gleitend am End­ bereich des Verriegelungshebels 20 anliegt. Auf der anderen Seite wird ihre Rotation in die dem Pfeil B entgegengesetzte Richtung verhindert, weil ein Zahn der sägezahnartig ausgebil­ deten Verriegelungsscheibe 37 durch den Verriegelungshebel 20 unter Einwirkung der Feder 21 verriegelt wird. Dadurch kann das Verschlußglied 39 nicht aufgewickelt, jedoch herausgezogen werden. Die Bewegung des Verschlußgliedes 39 wird also nur in der Aufwickelrichtung verhindert. Folglich kann das Verschluß­ glied 39 herausgezogen, dann in Eingriff mit einem zu sichern­ den Objekt gebracht und dann in das Kombinationsschloß 36 ein­ gesteckt werden. Ein vorderer Endbereich eines in das Kombina­ tionsschloß 36 eingesteckten Verschlußendstücks 35 gelangt in Eingriff mit der Verriegelungsscheibe 37, wobei sowohl die Drehung der Verriegelungsscheibe 37 wie auch der Aufwickel­ scheibe 38 verhindert wird. Das Aufwickeln und Herausziehen des Verschlußglieds 39 wird dadurch verhindert, wobei das Ver­ schlußglied 39 im abgeschlossenen Zustand nicht herausgezogen und von einem gesicherten Objekt abgenommen werden kann.
Fig. 3 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem eine Verriegelungsvorrichtung 47 im wesentlichen in der Mitte eines Ringschloßgehäuses angeordnet ist, das eine Einstellvorrichtung 49 für eine Zahlenkombination aufweist. Die Verriegelungsvorrichtung 47 verhindert Aufwickel- und Aus­ ziehbewegungen eines Verschlußglieds 46. Wird die Einstellvor­ richtung 49 auf vorbestimmte Zahlen eingestellt, ist das Ver­ schlußendstück 50 unverschlossen.
Fig. 4 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Zylinder 43 mittels eines Schlüssels 40 abge­ schlossen und entriegelt werden kann.
Fig. 5 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein im wesentlichen mittig angeordneter Zylinder 44 mittels eines Schlüssels 41 verschlossen und entriegelt werden kann.
Fig. 6 zeigt ein fünftes Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem ein Zylinder 45 mittels eines drehknopfartig ausgebil­ deten Schlüssels 42 verschlossen und entriegelt werden kann.

Claims (7)

1. Ringschloß mit einem Verschlußglied, das auf ein um eine Achse drehbares Aufwickelelement aufwickelbar ist, wobei ein Ende des Verschlußglieds mit dem Aufwickelelement fest verbun­ den ist, mit einer Feder zum Aufwickeln des Verschlußglieds mittels Federkraft, wobei das Verschlußglied gegen diese Feder­ kraft herausziehbar ausgebildet ist, mit einem Verschlußend­ stück am freien anderen Ende des Verschlußglieds, das zum Ein­ griff in ein Schloß ausgebildet und dort verriegelbar ist, und mit einer Verriegelungsvorrichtung zur Verhinderung einer Bewe­ gung des Verschlußglieds wenigstens in seiner Ausziehrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung eine am Aufwickelelement (16, 38) angeordnete Verriegelungsscheibe (19, 37) aufweist, und daß das Verschlußendstück (35, 50) im verriegelten Zustand im Eingriff mit der Verriegelungsscheibe (19, 37) steht.
2. Ringschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsscheibe (19, 37) umfangsseitig sägezahnartig ausgebildet ist.
3. Ringschloß nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Aufwickelelement (16, 38) als Aufwickelscheibe ausge­ bildet ist.
4. Ringschloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß die Feder (13) zwischen dem Aufwickel­ element (16) und der Achse (15) angeordnet ist.
5. Ringschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Schloß ein Kombinationsschloß (36, 49) ist.
6. Ringschloß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Schloß ein Zylinderschloß (43, 44, 45) ist, das durch einen Schlüssel (40, 41, 42) zu- und aufschließ­ bar ist.
7. Ringschloß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, da­ durch gekennzeichnet, daß das Verschlußglied (12, 39, 46) als Seil ausgebildet ist.
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