DE3400403C2 - Schlingkette zum Umschlingen von Langgut - Google Patents
Schlingkette zum Umschlingen von LanggutInfo
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Abstract
Die Schlingkette dient zum Umschlingen von Langgut und weist an einem Ende zur Bildung einer Schlinge einen Haken auf. Am anderen Ende ist die Schlingkette mit einem Einhängeglied versehen, über das eine Zugspannung auf die Schlingkette ausgeübt wird. Zwischen dem Haken und dem Einhängeglied sitzt auf der Schlingkette ein Anschlag, der eine entgegen Zugspannungsrichtung wirkende Anschlagfläche für den Haken aufweist. Wenn das gebündelte Gut abgesetzt wird und die Schlingkette nicht mehr unter Zugspannung steht, kann der Haken nicht längs der Schlingkette verschoben werden, da er an der Anschlagfläche zur Anlage kommt. Das gebündelte Gut kann daher nicht auseinanderfallen.
Description
- Die Erfindung betrifft eine Schlingkette zum Umschlingen von Langgut nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
- Mit Schlingketten werden Langgüter, wie beispielsweise Rohre, Stangen u. dgl. umschlungen. Hierzu wird die Schlingkette um das zu bündelnde Gut geschlungen und das als Haken ausgebildete Durchziehelement in die Schlingkette eingehängt. Wenn nun über das Einhängeglied eine Zugspannung auf die Schlingkette ausgeübt wird, zieht sich diese zusammen, wobei die Schlingkette durch das Durchziehelement gezogen wird und das Langgut verzurrt. Mit dem Durchziehelement ist nur eine Sicherung in Zugrichtung möglich, d. h. das Langgut bleibt nur so lange gebündelt, wie die Schlingkette unter Zugspannung steht. Wird das gebündelte Gut beispielsweise abgelegt bzw. abgesetzt, dann steht die Schlingkette nicht mehr unter Zugspannung. Das Durchziehelement verschiebt sich dann längs der Schlingkette, weil das Bündelgut infolge seines Eigengewichtes auseinanderfällt.
- Aus der gattungsbildenden DE-OS 22 41 004 ist eine Schlingkette bekannt, bei der als Anschlag eine Auslöseklinke vorgesehen ist.
- Sie ist derart schwenkbar am hakenförmigen Durchziehelement angeordnet, daß sie mit einer in Sperrstellung federbelasteten Nase in eine Durchziehöffnung des Durchziehelementes ragt. Beim Anheben der Kette wird die Auslöseklinke unter der Kraft des anliegenden Kettengliedes im Uhrzeigersinn aus dessen Bewegungsweg verschwenkt, so daß die Schlingkette fest um das Schlinggut gezogen wird. Beim Nachlassen der Spannung ist ein Lockern der Kette dadurch vermieden, daß die Auslöseklinke unter der Kraft der Feder in ihre Sperrstellung zurückgeschwenkt ist und ein in Zugspannungsrichtung vor der Auslöseklinke liegendes Kettenglied an der Nase der Sperrklinke zur Anlage kommt.
- Diese Schlingkette hat den Nachteil, daß das Durchziehelement zur Aufnahme und zur Verbindung mit der Auslöseklinke konstruktiv sehr aufwendig ausgebildet ist und auch die Montage der Auslöseklinke im Durchziehelement schwierig ist. Außerdem besteht die Gefahr, daß die Feder der Auslöseklinke schon nach relativ kurzer Zeit erlahmt und dadurch die Auslöseklinke nicht mehr in die gewünschte Sperrstellung verschwenkt wird, so daß die gewünschte Anschlagstellung nicht mehr gewährleistet ist, die ein Lockern der Schlingkette beim Nachlassen der Spannung gerade verhindern soll. Schließlich ist auch nachteilig, daß die Auslöseklinke und die Kettenglieder unter ständiger gegenseitiger Krafteinwirkung stehen, so daß sie einem relativ hohen Verschleiß ausgesetzt sind.
- Die US-PS 20 14 201 zeigt eine Schlingkette, bei der das Durchziehelement und der Anschlag ebenfalls miteinander verbunden sind. Das Durchziehelement ist als Haken ausgebildet, an dem der hebelartige Anschlag schwenkbar angeordnet ist. Er ist federnd in eine Sperrstellung vorgespannt, in der er mit einem Vorsprung zwischen übernächster Kettenglieder der Schlingkette ragt.
- Aus der FR-PS 15 67 054 ist eine Schlingkette bekannt, die einen an einem Durchziehelement befestigten Anschlag aufweist. Das Durchziehelement ist als Bügel ausgebildet, zwischen dessen Bügelschenkel der Anschlag angelenkt ist. Er ist durch einen Arm eines zweiarmigen Hebels gebildet, dessen freies Ende einen Quersteg hat. Er dient in der Sperrstellung wiederum zum Eingriff zwischen übernächste Kettenglieder der Schlingkette. Aus diese bekannte Schlingkette ist infolge der miteinander verbundenen, besonders gestalteten Bauteile (Durchziehelement und Anschlag) konstruktiv aufwendig ausgebildet und erfordert einen relativ hohen Montageaufwand. Ferner sind die Kettenglieder und der Anschlag infolge ihrer gegenseitigen Berührung einem relativ hohen Verschleiß ausgesetzt. Schließlich nimömt auch das Durchziehelement mit dem überstehenden Hebel relativ viel Raum in Anspruch.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schlingkette der gattungsbildenden Art so auszubilden, daß ihr Durchziehelement und der Anschlag einfache und wenig störanfällige Bauteile sind und dennoch eine hohe Sicherheit der Schlingkette gegen unbeabsichtigtes Lockern gewährleistet ist.
- Diese Aufgabe wird bei einer Schlingkette der gattungsbildenden Art erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
- Infolge der erfindungsgemäßen Ausbildung sind der Anschlag und das Durchziehelement unabhängig voneinander an der Kette angeordnet. Da der Anschlag nicht am Durchziehelement befestigt werden muß, können beide Teile konstruktiv einfach ausgebildet und auf der Kette einfach montiert werden. Sie sind daher wenig störanfällig, so daß eine sichere Verbindung der Kette und eine einwandfreie Sicherung der Schlingkette gegen Lockern gewährleistet sind. Da der Anschlag lose auf der Schlingkette liegt, ist eine gegenseitige Krafteinwirkung der Kettenglieder auf den Anschlag und umgekehrt ausgeschlossen, so daß der Anschlag und die Kettenglieder durch den Anschlag keinem zusätzlichen Verschleiß ausgesetzt sind.
- Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigt
- Fig. 1 in gestreckter Lage eine erfindungsgemäße Schlingkette, auf der ein Anschlag angeordnet ist,
- Fig. 2 teilweise im Schnitt und teilweise in Ansicht sowie in vergrößerter Darstellung den Anschlag der Schlingkette nach Fig. 1.
- Fig. 3 eine Draufsicht auf den Anschlag gemäß Fig. 2.
- Die Schlingkette hat einen Kettenstrang 1, an dessen einem Ende ein Durchziehelement 2 befestigt ist, das als Haken ausgebildet ist. Auf dem Kettenstrang 1 ist ein Anschlag 3 angeordnet. Am anderen Ende des Kettenstranges 1 befindet sich ein Schäkel 5, in den ein als Ringglied ausgebildetes Einhängeglied 6 eingehängt ist. In das Einhängeglied 6 ist außerdem ein Verkürzungsglied 4 eingehängt, mit dem die Länge des Kettenstranges 1 verändert werden kann.
- Die Schlingkette wird mit ihrem zwischen dem Durchziehelement 2 und dem Anschlag 3 liegenden Teil um ein Bündel- oder Langgut, beispielsweise Langhölzer, geschlungen. Das Durchziehelement 2 wird dann auf den Kettenstrang 1 aufgehakt, so daß der Kettenstrang durch die Hakenöffnung 7 des Durchziehelementes verläuft. Das Durchziehelement 2 selbst ist so ausgebildet, daß es nicht unbeabsichtigt vom Kettenstrang 1 gelöst werden kann. Diese Bündellage ist in Fig. 1 durch gestrichelte Linien angedeutet. Das Langgut 8 wird von der Schlingkette 1 umschlungen.
- Wenn nun dieses Langgut mit der Schlingkette angehoben wird, dann zieht sich der Kettenstrang 1 zusammen, so daß das Langgut 8 zusammengehalten wird. Der Anschlag 3 befindet sich in dieser gebündelten Lage im Bereich zwischen dem Durchziehelement 2 und dem Einhängeglied 6. Beim Anheben des Langgutes mittels der Schlingkette wird im Kettenstrang 1 eine Zugspannung erzeugt, wobei der um das Langgut 8 geschlungene Kettenstrangteil zusammengezogen wird und das Bündelgut zusammenhält. Wird das gebündelte Gut jedoch auf dem Boden abgelegt, dann tritt im Kettenstrang 1 keine Zugspannung mehr auf. Infolge des Eigengewichtes fällt das Langgut 8 auseinander, so daß das Durchziehelement 2 auf dem Kettenstrang 1 in Richtung auf das Einhängeglied 6 verschoben wird. Ohne Anschlag 3 würde dann das Langgut 8 auseinanderfallen. Der Anschlag 3 verhindert jedoch, daß das Durchziehelement 2 längs des Kettenstranges 1 in Richtung auf das Einhängeglied 6 verschoben werden kann, so daß das Langgut 8 auch dann zusammengehalten wird und nicht auseinanderfällt, wenn es auf dem Boden abgelegt ist bzw. die Schlingkette nicht unter Zugspannung steht.
- Der Anschlag 3 ist längs des Kettenstranges 1 verstellbar, so daß die Umschlingungslänge des Kettenstranges 1 variiert werden kann. Der Anschlag 3 weist einen den Kettenstrang 1 umgebenden Anschlagkörper 9 auf (Fig. 2 und 3), der eine Durchziehöffnung 10 für den Kettenstrang 1 aufweist. Der Anschlag 3 kann dadurch einfach auf dem Kettenstrang 1 angeordnet und geführt werden. Damit der Kettenstrang 1 stets in einer vorgegebenen Lage durch die Durchziehöffnung 10 gezogen werden kann, ist die Umrißform der Durchziehöffnung 10 an den Umriß des Kettenstranges 1 angepaßt, in dessen Längsrichtung gesehen. Da im Ausführungsbeispiel der Kettenstrang 1 aus untereinander gleichen, länglichen Kettengliedern 11 besteht, hat die Durchziehöffnung 10 kreuzförmigen Grundriß (Fig. 3). Die Durchziehöffnung 10 kann aber auch jede andere geeignete Umrißform haben, beispielsweise kreisförmigen oder rhombenförmigen Querschnitt aufweisen.
- Der Anschlagkörper 9 kann aus Kunststoff oder aus metallischen Werkstoffen bestehen. Im Ausführungsbeispiel hat der Anschlagkörper 9 an seiner Außenseite 12 in Achsrichtung der Durchziehöffnung 10 verlaufende, im Querschnitt teilkreisförmige Vertiefungen 13, durch welche sich der Anschlagkörper bequem greifen und handhaben läßt. Der Anschlagkörper kann selbstverständlich auch runden oder eckigen Querschnitt haben.
- Damit der Anschlag 3 in jeder Lage auf dem Kettenstrang 1 befestigt werden kann, ist im Anschlagkörper 9 ein Sperrelement 14 untergebracht, mit dem der Anschlag an der Schlingkette arretiert werden kann. Das Sperrelement 14 ist so angeordnet, daß es in Sperrstellung (Fig. 2 und 3) die Durchziehöffnung 10 durchsetzt. In der Sperrstellung ragt dadurch das Sperrelement 14 durch ein in der Durchziehöffnung 10 befindliches Kettenglied 11 des Kettenstranges 1, so daß der Anschlag 3 in einfacher Weise am Kettenstrang festgelegt ist.
- Das Sperrelement ist vorteilhafterweise ein im Anschlagkörper 9 verschiebbar gelagerter Bolzen, der sich einfach durch das entsprechende Kettenglied 11 schieben läßt und aus der Sperrstellung ohne Schwierigkeiten in eine Freigabestellung verschoben werden kann. Das aus dem Anschlagkörper 9 ragende Ende des Sperrelementes 14 ist mit einer Handhabe 15 versehen, die vorzugsweise ringförmig ausgebildet ist und mit der das Sperrelement bequem betätigt werden kann.
- Damit das Sperrelement 14 stets seine vorgegebene Lage in bezug auf den Anschlagkörper 9 hat, ist es drehsicher im Anschlagkörper gelagert. Das Sperrelement 14 läßt sich dann einfach betätigen. Diese Drehsicherung wird dadurch erreicht, daß das Sperrelement 14 über einen Teil seiner Länge mit einer Vertiefung 16 (Fig. 3) versehen ist, in die ein Sicherungsteil 17, vorzugsweise eine Spannhülse, eingreift. Der Boden 18 der Vertiefung 16 verläuft eben. Der Sicherungsteil 17 liegt am Boden 18 der Vertiefung 16 an und dient als Führung für das Sperrelement 14, wenn dieses im Anschlagkörper 9 verschoben wird. Infolge des ebenen Bodens 18 kann das bolzenförmige Sperrelement 14 nicht im Anschlagkörper 9 gedreht werden. Im Ausführungsbeispiel liegt der Sicherungsteil 17 parallel zur Achse 19 der Durchziehöffnung 10, kann aber auch senkrecht zu dieser Achse verlaufen. Der Sicherungsteil 17 liegt außerdem senkrecht zum Sperrelement 14 und ist vollständig geschützt im Anschlagkörper untergebracht.
- Damit das Sperrelement 14 nicht unbeabsichtigt aus seiner Sperrstellung in seine Freigabestellung verschoben werden kann, ist es in der Sperrstellung arretierbar. Hierfür ist eine Rasteinrichtung 20 vorgesehen, die eine unter Federkraft stehende Rastkugel 21 aufweist, die in Sperrstellung in eine Rastausnehmung 22 im Sperrelement 14 einrastet (Fig. 2). Die Federkraft für die Rastkugel 21 ist mittels einer Madenschraube 23 einstellbar, die in eine parallel zur Achse 19 der Durchziehöffnung 10 liegende Gewindebohrung 24 im Anschlagkörper 9 geschraubt ist. Der Sicherungsteil 17 und die Gewindebohrung 24 liegen in bezug auf die Durchziehöffnung 10 annähernd diametral einander gegenüber. Die Rastausnehmung 22 ist nahe der Stirnseite 25 des Sperrelementes 14 vorgesehen. Der Boden 26 der Rastausnehmung 22 schneidet den Boden 18 der Vertiefung 16 des Sperrelementes 14. Die Madenschraube 23 ist versenkt im Anschlagkörper 9 vorgesehen, so daß sie im Einsatz der Schlingkette nicht beschädigt werden kann. Mit ihr läßt sich die Rastkugel 21 derart vorspannen, daß sie in Sperrstellung das Sperrelement 14 zuverlässig gegen Verschieben sichert. Soll das Sperrelement 14 in seine Freigabestellung verschoben werden, dann wird es an der Handhabe 15 in Ausziehrichtung 27 gezogen, wodurch die Rastkugel 21 gegen Federkraft in die Madenschraube 23 zurückgeschoben wird, so daß das Sperrelement 14 von der Rastkugel freikommt und in seine Freigabestellung verschoben werden kann. Entsprechend wird beim Einschieben des Sperrelementes 14 die Rastkugel 21 so weit in die Madenschraube 23 gedrückt, daß das Sperrelement in die Sperrstellung verschoben werden kann, in der dann die Rastkugel unter ihrer Federkraft in die Rastausnehmung 22 einrastet.
- Im Ausführungsbeispiel sind die Vertiefung 16 und die Rastausnehmung 22 in Winkelabständen von 90° zueinander angeordnet. Die Rastausnehmung kann aber auch durch einen Teil der Vertiefung gebildet sein. In diesem Falle liegt die Gewindebohrung 24 senkrecht zum Sicherungsteil 17. Die Arretierung des Sperrelementes 14 wird dann dadurch erreicht, daß die in Einschubrichtung 28 vordere, als Sperrfläche 29 dienende Endwand der Vertiefung 16 die Rastkugel 21 hintergreift. Dadurch muß die Rastkugel 21 in der beschriebenen Weise in die Madenschraube 23 gedrückt werden, wenn das Sperrelement 14 entriegelt und herausgezogen werden soll. Eine solche Ausführung des Sperrelementes und der Rasteinrichtung 20 ist konstruktiv einfacher als die in den Fig. 2 und 3 dargestellte Ausführungsform mit einer gesonderten Rastausnehmung.
- Die Sperrfläche 29 verhindert ein vollständiges Herausziehen des Sperrelementes 14 aus dem Anschlagkörper 9. Die Sperrfläche 29 gelangt nämlich beim Herausziehen des Sperrelementes 14 am Sicherungsteil 17 zur Anlage, der somit nicht nur als Drehsicherung, sondern auch als Ausziehsicherung für das Sperrelement dient.
- Der Sicherungsteil 17 hat darüber hinaus noch eine dritte Funktion. Beim Einschieben des Sperrelementes 14 kommt nämlich die andere, eine Sperrfläche 30 bildende Endwand der Vertiefung 16 am Sicherungsteil 17 zur Anlage, wodurch die Sperrstellung des Sperrelementes 14 festgelegt wird.
- Wenn die Lage des Anschlages 3 auf dem Kettenstrang 1 verändert werden soll, dann wird das Sperrelement 14 mittels der Handhabe 15 in Ausziehstellung 27 verschoben, wobei die Verrastung in der beschriebenen Weise gelöst wird. Das Sperrelement 14 kann so weit herausgezogen werden, bis die Sperrfläche 29 am Sicherungsteil 17 anschlägt. Dann befindet sich die Stirnseite 25 des Sperrelementes 14 im Bereich außerhalb der Durchziehöffnung 10, so daß der Anschlag 3 auf dem Kettenstrang verschoben werden kann. Infolge der kreuzförmigen Ausbildung haben die Kettenglieder 11 innerhalb der Durchziehöffnung 10 eine vorgegebene Lage in bezug auf das Sperrelement 14, so daß dieses anschließend ohne Schwierigkeiten durch die Gliedöffnung des gewünschten Kettengliedes 11 geschoben werden kann, um den Anschlag 3 auf dem Kettenstrang 1 festzulegen.
- Der Anschlagkörper 9 ist auf der von der Rasteinrichtung 20 abgewandten Seite des Sperrelementes 14 konisch verjüngt ausgebildet. Die Stirnseite 31 des Anschlagkörpers 9 bildet eine entgegen der Zugspannungsrichtung 32 (Fig. 1) wirkende Anschlagfläche für das Durchziehelement 2. Wenn die Schlingkette nicht unter Zugspannung steht, dann kann das Durchziehelement 2 auf dem Kettenstrang 11 entgegen Zugspannungsrichtung 32 nur so weit verschoben werden, bis es an der Anschlagfläche 31 des Anschlagkörpers 9 anliegt. Somit kann durch den Anschlag 3 verhindert werden, daß bei entspanntem Kettenstrang 11 das Langgut 8 auseinanderfällt.
Claims (17)
1. Schlingkette zum Umschlingen von Langgut, die an einem Ende zum Bilden einer Schlinge ein Durchziehelement, vorzugsweise einen Haken, und am anderen Ende ein Einhängeglied aufweist, über das im Einsatzfall eine Zugspannung auf die Schlingkette wirkt, und bei der ein entgegen Zugspannungsrichtung wirksamer, dem Durchziehelement zugeordneter Anschlag vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (3) ein gesondertes, zwischen dem Durchziehelement (2) und dem Einhängeglied (6) auf der Schlingkette längsverschiebbares Bauteil ist, das mit mindestens einem Sperrelement (14) auf der Schlingkette arretierbar ist.
2. Schlingkette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (3) einen die Schlingkette umgebenden Anschlagkörper (9) aufweist, der eine Durchziehöffnung (10) für die Schlingkette hat.
3. Schlingkette nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchziehöffnung (10) einen an die Umrißform der Schlingkette, in deren Längsrichtung gesehen, angepaßten Umriß aufweist.
4. Schlingkette nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) in Sperrstellung die Durchziehöffnung (10) durchsetzt.
5. Schlingkette nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) ein verschiebbar im Anschlagkörper (9) gelagerter Bolzen ist.
6. Schlingkette nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) mittels einer Handhabe (15) verschiebbar ist.
7. Schlingkette nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) drehsicher im Anschlagkörper (9) gelagert ist.
8. Schlingkette nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) in Sperrstellung arretierbar ist.
9. Schlingkette nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Arretierung für das Sperrelement (14) eine Rasteinrichtung (20) vorgesehen ist, die vorzugsweise eine unter Federkraft stehende Rastkugel (21) aufweist.
10. Schlingkette nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastkugel (21) in eine Rastausnehmung (22) im Sperrelement (14) einrastbar ist.
11. Schlingkette nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Federkraft für die Rastkugel (21) einstellbar ist.
12. Schlingkette nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) zur Drehsicherung mit einer über einen Teil seiner Länge vorgesehenen Vertiefung (16) versehen ist, in die ein Sicherungsteil (17), vorzugsweise eine Spannhülse, eingreift.
13. Schlingkette nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungsteil (17) quer, vorzugsweise senkrecht zum Sperrelement (14) verläuft.
14. Schlingkette nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastausnehmung (22) durch den in Einschubrichtung (28) des Sperrelementes (14) vorderen Endabschnitt der Vertiefung (16) gebildet ist.
15. Schlingkette nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) eine beim Verschieben zum Anschlag an das Sicherungsteil (17) gelangende Sperrfläche ( 29) als Ausziehsicherung aufweist.
16. Schlingkette nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrfläche (29) eine die Vertiefung (16 ) des Sperrelementes (14) begrenzende Endwand ist.
17. Schlingkette nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (14) eine weitere, die Einschubbewegung begrenzende Sperrfläche (30) aufweist, die vorzugsweise eine die Vertiefung (16) des Sperrelementes (14) begrenzende Endwand ist.
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| EP0353325A1 (de) | Vorrichtung zum Verkürzen und/oder Anschlagen von Bändern oder Gurten aus Flachgewebe |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8363 | Opposition against the patent | ||
| 8366 | Restricted maintained after opposition proceedings | ||
| 8305 | Restricted maintenance of patent after opposition | ||
| D4 | Patent maintained restricted | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |