DE217871C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE217871C DE217871C DENDAT217871D DE217871DA DE217871C DE 217871 C DE217871 C DE 217871C DE NDAT217871 D DENDAT217871 D DE NDAT217871D DE 217871D A DE217871D A DE 217871DA DE 217871 C DE217871 C DE 217871C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- thread
- brake spring
- shuttle
- cavity
- hole
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 241000131971 Bradyrhizobiaceae Species 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05C—EMBROIDERING; TUFTING
- D05C11/00—Devices for guiding, feeding, handling, or treating the threads in embroidering machines; Machine needles; Operating or control mechanisms therefor
- D05C11/18—Shuttles ; Shuttle holders; Shuttle driving arrangements
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 217871 -" KLASSE 52 b. GRUPPE
GUSTAVE WEISSMANN in PARIS.
Stickmaschinenschiffchen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Dezember 1908 ab.
Es ist bekannt, daß bei dem gebräuchlichen Stickmaschinenschiffchen der Faden von der
in letzterem befindlichen Bobine von innen durch ein beiderseits stark versenktes Loch im
Deckel, von da unter einer Bremsfeder und durch ein Loch in der Schiffchenwandung ausgezogen
wird. Es bilden sich nun, sei es infolge eines stark gezwirnten Garnes oder einer
schlecht gewickelten Bobine oft Knäuel und
ι ο Knötchen an dem sich von innen aus abwickelnden
Garnstück, welche durch die satt und direkt auf dem Fadenloch im Deckel aufliegende
Bremsfeder in der Fadenbahn an der betreffenden Stelle einen plötzlichen, scharf
abgegrenzten Widerstand finden und ein Reißen des Fadens verursachen. Dieser Übelstand
soll durch nachstehend erläuterte Erfindung so weit als möglich beseitigt werden.
Auf der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
dargestellt.
Fig. ι zeigt ein eingefädeltes Stickmaschinenschiffchen
mit geschlossenem Deckel im Längsschnitt,
Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch diejenigen Deckel- bzw. Bremsfederteile,
welche durch die Erfindung betroffen sind.
Es stellt dar: α das Schiffchen, b die Bobine, c das in der Abwicklung befindliche
Fadenende, d den Schiffchendeckel, e das bekannte versenkte Fadenloch, f einen prismatischen
Hohlraum, entstehend durch die bekannte Versenkung des Fadenloches im Deckel einerseits und durch eine gleichartige Ausbuchtung
mit Loch in der Bremsfeder h andererseits. g ist das Fadenloch, durch welches
der Faden das Schiffchen verläßt.
Durch die Anordnung der Ausbuchtung in der Feder wird der bisher durch die bekannte
kreisrunde Versenkung um das Fadenloch herum zwischen der Fadenbremsfeder und dem
Deckel geschaffene Hohlraum wesentlich vergrößert und gegen die Ausgangsstelle des
Fadens aus diesem Hohlraum hin in solche Form gebracht, daß durch die gleichmäßig,
also unter gleichen Winkeln spitz zulaufenden Wandungen der Höhlung in der Bremsfeder
und der Versenkung im Schiffchendeckel nach dieser Stelle der Knäuel — ohne ein Reißen
des Fadens zu verursachen — die Bremsfeder bis zum Verlassen dieses Hohlraumes langsam
auf seine Dicke heben kann. Dabei ist wesentlich, daß das Fadenloch von der Feder durch
glatte Auflage ringsum abschließt.
Auch gegenüber den bekannten Vergrößerungen dieses Hohlraumes, sei es durch starke
Versenkung des Fadenloches oder einer entsprechenden Ausbuchtung im Deckel an der
betreffenden Stelle, stellt die vorliegende Erfindung eine bedeutende Verbesserung dar,
indem die Wirkung im Augenblick des Eintretens eines Knäuels oder Knötchens von diesem Hohlraum unter die Bremsfeder gegenüber
letzteren insofern eine günstige ist, als der Druck des Knötchens oder Knäuels gegen
die Bremsfeder für deren Anhub zufolge des von den gegenüberliegenden Höhlungen im
Schiffchendeckel und in der Bremsfeder gebildeten größeren Winkel sich viel besser verteilt
und dadurch die Wahrscheinlichkeit eines Fadenrisses sicher vermindert wird. Jeder
nicht allzu große Knoten wird die Bremsfeder, ohne den Faden zu gefährden, an dieser Stelle
Um seine Dicke heben, und ist daher auf diese Weise ein Durchgehen des Knotens
unter der Bremsfeder ohne Fadenbruch gewährleistet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Stickmaschinenschiffchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenbremsfeder an der dem Fadenloch (e) im Schiffchendeckel(d) gegenüberliegenden Stelle eine der bekannten Versenkung des Fadenloches entgegengesetzte Höhlung besitzt, deren Rand die Versenkung ringsum und damit auch den Fadenschlitz abschließt.
- 2. Stickmaschinenschiffchen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhlung in der Bremsfeder und die Versenkung im Schiffchendeckel gegen die Ausgangsstelle des Fadens unter gleichem Winkel zulaufende Wandungen besitzen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217871C true DE217871C (de) |
Family
ID=479147
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217871D Active DE217871C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217871C (de) |
-
0
- DE DENDAT217871D patent/DE217871C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2318509C2 (de) | Elektromagnet | |
| DE217871C (de) | ||
| DE3924946C2 (de) | ||
| DE69606907T2 (de) | Ein Kern, der aus geformtem thermoplastischen Harz hergestellt und auf dem Faden aufgewickelt ist, mit einem Mittel zum Befestigen des Fadenendes | |
| DE841258C (de) | Reissoeffner | |
| DE50727C (de) | Hakengreifer und Doppelschleifenbildung an der unter Nr. 44948 patentirten Doppelsteppstich-Nähmaschine | |
| DE2639203C3 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Einlegeleiste an einem Gewebe und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE3237170A1 (de) | Elastisches fadenelement | |
| DE3632208C2 (de) | Zweinadel-Steppmaschine | |
| DE2707636C3 (de) | Mascheneinstreicher für Flachstrickmaschinen mit V-Fonturen | |
| EP1160366A2 (de) | Verfahren zum Einbinden eines Strickfadenanfangs und/oder -endes in ein Gestrick | |
| DE265540C (de) | ||
| DE230481C (de) | ||
| DE195177C (de) | ||
| DE967784C (de) | Unterfadenspulen fuer Naehmaschinen | |
| DE806514C (de) | Naehmaschinengreifer fuer Doppelkettenstichnaehmaschinen | |
| EP3482966A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum fadenheften | |
| DE2146136A1 (de) | Wickelträger | |
| DE225567C (de) | ||
| DE47938C (de) | Kettenbaum | |
| DE3148951C2 (de) | Wicklungsführung für ein Vorgarn aus Textilfasern mit Falschdrehung | |
| DE1936352A1 (de) | Garntraeger | |
| DE168668C (de) | ||
| DE292224C (de) | ||
| DE286195C (de) |