DE24512C - Vorrichtung zum Einfädeln von Nadeln und zum Abschneiden des Zwirns - Google Patents

Vorrichtung zum Einfädeln von Nadeln und zum Abschneiden des Zwirns

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DE24512C
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DENDAT24512D
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J. DARLING in Glasgow, Grafsch. Lanark, Nord-Britannien
Publication of DE24512C publication Critical patent/DE24512C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B87/00Needle- or looper- threading devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
Die Spule A, Fig. 1 bis 3, enthält in ihrer Bohrung eine genau eingepafste Metallröhre B, deren oberes Ende ein wenig über die Spulenendfläche hervorragt und einer lose aufgesteckten Scheibe C als Drehzapfen dient. Diese Scheibe, welche durch Umbörtelung des Randes der Röhre B an ihrem Platz gehalten wird, besitzt in der Nähe ihrer Peripherie ein Loch β, sowie zu beiden Seiten desselben die Schneiden b. Letztere werden vorteilhaft mit Hülfe eines auf die untere Seite der Scheibe gesetzten V-förmigen Durchschlages gestanzt.
An der Innenwand der Röhre B ist die Einfädelungsvorrichtung befestigt. Dieselbe ist in Fig. 9 für sich dargestellt; sie besteht in der Führung c, dem Haken d und der Feder e.
Soll eine Nadel eingefädelt werden, so zieht man sie zunächst quer über die Führung c (deren obere Kante zu dem Ende genuthet ist), bis ihr Auge über den Haken d tritt und ihr vorderer Theil sich abwärts richtet und sich von der Feder e zurückgehalten findet. Sodann zieht man den Faden von der Spule durch das Loch α und wickelt ihn ab, so dafs die Scheibe C, den Bewegungen folgend, sich um die Röhre B dreht. Ist die gewünschte Länge abgewickelt, so führt man den Faden unter den Haken d, welcher durch das Auge der Nadel hervorragt. Alsdann zieht man die Nadel ab, und hierdurch tritt der noch immer vom Haken d gefafste Faden durch das Nadelauge, d. h. es ist die Operation der Einfädelung beendet. Die abgewickelte Fadenlänge aber wird unter eine der Schneiden b gezogen und hier so abgeschnitten, dafs noch ein Ende zum Anfassen bei der nächsten Abwickelung übrig bleibt.
Bei der Construction Fig. 4 bis 6 befindet sich die Einfädelungsvorrichtung auf dem Deckel D des Spulengehäuses E. Hier besteht die Führung für die Nadel aus dem durch Stanzen des Loches g erhaltenen Lappen /. Der Haken h sowie die Feder i sind auf der Unterseite des Deckels befestigt und treten aus dem Loche g hervor, wie deutlich aus den Figuren ersichtlich. In der Seitenwandung des Gehäuses E befindet sich ein Loch j für den Durchlafs des Fadens der Spule k, sowie in einiger Entfernung auch die Schneide /. Die Wirkungsweise ist ganz ähnlich wie bei Fig. 1 bis 3; jedoch ist zu bemerken, dafs die Führung f noch insofern sich von der Führung c unterscheidet, als sie eine oblonge Oeffnung besitzt, durch welche das Nadelauge über den Haken h geführt wird.
Der Fingerhut, Fig. 7 und 8, trägt die Einfädelvorrichtung auf der Seite. Diese Vorrichtung besteht nur aus zwei Theilen, nämlich dem am Rande des Fingerhutes befestigten offenen Ring m und dem zwischen dessen federnden Schenkelenden befindlichen Haken n. Die Einfädelung geschieht in der Weise, dafs man die Nadel zwischen dem federnden Ring m niederdrückt und über den Haken η bringt, worauf dann die Procedur sich derjenigen bei den vorigen Anordnungen ganz analog stellt. Die Abschneidvorrichtung bildet der Lappen o, Fig. 8.
Die in Fig. ι ο und 11 in vergröfsertem Mafsstabe gezeichnete Nähmaschinennadel trägt unterhalb ihres runden Stieles p, mittelst welches sie im Nadelhalter befestigt wird, ein Ohr q mit einem Loch r. Von diesem Loch führt längs der Nadel nach dem Auge s ein Schlitz t hinab.
Hierdurch wird die Einfädelung sehr erleichtert; denn es bereitet keine Schwierigkeit, den Faden durch das grofse Loch r zu bringen, und ist dies geschehen, so zieht man ihn einfach durch den Schlitz t nach dem eigentlichen Oehr i. Die Seiten des Schlitzes besitzen dabei so viel Elasticität, dafs sie das Durchziehen des Fadens gestatten und sich dann sofort wieder schliefsen. Es ist nicht absolut nöthig, das Ohr q mit Bezug auf das Auge ί so anzuordnen, wie in Fig. ίο und ii angegeben. Man könnte dasselbe beispielsweise auch so placiren, dafs die Richtung der Bohrung r mit der Bohrung des Auges s einen rechten Winkel bildete. In diesem Falle würde das obere Ende des Schlitzes etwas gewunden werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die Vorrichtung zur Erleichterung des Einfädeins von gewöhnlichen Nähnadeln, welche in der Combination eines den Faden fassenden Hakens mit einem federnden Stück oder Halter zum Halten der Nadel während des Einfädeins besteht, wie beschrieben und auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
    Die Combination und die Art der Anwendung des Einfädelapparates an Zwirnspulen, Spulengehäusen und ähnlichen Artikeln, wie beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
    Die Modification der Einfädelvorrichtung und deren Combination mit einem Fingerhut, wie beschrieben und auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
    Zur Erleichterung des Einfädeins der Nadeln von Nähmaschinen die Construction dieser Nadeln mit einer Schleife, um den Faden durch einen Schlitz oder ein federndes Stück nach dem Nadelöhr zu leiten, wie beschrieben und auf der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT24512D Vorrichtung zum Einfädeln von Nadeln und zum Abschneiden des Zwirns Active DE24512C (de)

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