DE294292C - - Google Patents

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DE294292C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/30Details
    • D05B69/34Hand-wheel clutches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 294292 -KLASSE 52«. GRUPPE
ANTON BLAZEK in DRESDEN.
Schwung- und Treibradkupplung für Nähmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. Mai 1914 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwung- und Treibradkupplung für Nähmaschinen mit Freilauf und besteht darin, daß das Nähwerk beim Anhalten des Treibrades abgebremst wird, während das Schwungrad weiterläuft.
Aus der Zeichnung ist die Ausführungsform des Antriebes näher ersichtlich, und es zeigen: Fig. ι den Längsschnitt durch den Antrieb, Fig. 2, 3 und 4 Einzelteile.
Mit α ist die Antriebwelle für die Nadel bezeichnet; das Lager b ist mit einem Bremskranz c versehen, auf den der Bremskranz d gedrückt wird, welcher achsial verschiebbar auf Welle a, gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder e steht, die einerseits bei S1 in der Welle α befestigt ist, andererseits mittels Scheibe f auf den Teil g und durch diesen auf den mit ihm fest verbundenen Bremskranz d wirkt.
Der Antrieb der Maschine erfolgt durch das an sich bekannte Riemenrad h, das auf dem lose laufenden Teil i befestigt. ist, der, mit einem Zahn versehen, mit einem entsprechend ähnlichen Zahn q, welcher an dem Kupplungsteil g angeordnet ist, in Eingriff steht. Die Antriebwelle α ist mit dem Kupplungsteil g durch die in der Welle α drehbar angeordnete Klinke 0, die in einer Nut η im Kupplungsteil g eingreift und achsial verschiebbar ist, gekuppelt. Die röhrenförmige Verlängerung des Bremskranzes d, der mit Kupplungsteil g verbunden ist, trägt an seinem freien Ende einen Zahnkranz k (Fig. 3), der in entsprechende Aussparungen I am Schwungrad m (Fig. 4) eingreift. Die Zähne sind einerseits mit einer schrägen, andererseits mit einer 40
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geraden Fläche versehen. Erstere erleichtert das Ein- und Ausschalten, letztere ermöglicht die Wirkung des Schwungrades während des Nähens. Sobald durch Fußtritt das Riemenrad h angehalten und hierdurch etwas zurückgedreht wird, drückt Kupplungsteil i den Kupplungsteil g mit Bremskranz d auf Bremskranz c, und die Nadel kommt zum Stillstand. Kurz vor dem Zusammentreffen der Bremskränze wird das Schwungrad m freigegeben, indem der Zahnkranz h aus den Aussparungen I am Schwungrad m heraustritt. Das Schwungrad läuft leer weiter und ermöglicht bei neuem Fußantritt ein leichteres Ingangsetzen der Nadel. Ein Rückwärtsnähen ist ausgeschlosssen. Die Klinke 0, welche in einer Aussparung der Welle α gelagert ist, steht unter der Wirkung der Feder p und dient einerseits zum Stilllegen der Antriebwelle α mit der Nadel zwecks Spulenfüllung, indem der Schraubenkopf r, in dem einerseits die Feder p gelagert ist, zurückgedreht und hierdurch die andererseits verbundene Klinke 0 in Pfeilrichtung gedreht wird. Damit die Kupplungsteile beim Aufspulen nicht in Tätigkeit treten, wird der Teil g mittels Schraube s mit dem Schwungrad m starr verbunden. Nach dem Aufspulen wird die Schraube s gelöst. Da nun die Nut η zur Kupplung der Antriebwelle mittels Klinke 0 mit dem Kupplungsteil g eine beliebige Lage hat und nach dem Zurückdrehen des Schraubenkopfes r die Klinke d nicht einfallen kann, drückt die Feder p gegen die Klinke 0 so lange, bis durch das Drehen des Schwungrades die Nut in die Gegend der Klinke kommt.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch e:
    ι. Schwung- und Treibradkupplung für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anhalten des lose auf der Antriebwelle (a) gelagerten Treibrades (δ) ein mittels Klaue (q) von diesem mitgenommener Kupplungsteil (g) auf der geneigten Berührungsfläche weitergleitet, sich hierbei in der Achsrichtung verschiebt und dadurch sowie durch die eintretende Verbindung der Bremskränze (c, d) die Nadelwelle (a) abbremst, hierbei das Schwungrad (m) durch Herausziehen seiner Zähne (k) aus Zahnlücken (I) des Schwungrades (m) freigebend.
  2. 2. Schwung- und Treibradkupplung für Nähmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (g) mit der Antriebwelle (a) durch eine Klinke (0) gekuppelt ist, die, in der Antriebwelle (α) gelagert, in eine Nut (n) des Kupplungsteiles (g) ■ von innen eingreift und mittels einer Feder (p) mit einer Schraube (r) am Ende der Welle (a) verbunden ist, durch deren Drehung die Klinke (0) ausgehoben werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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