DE294181C - - Google Patents
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- DE294181C DE294181C DENDAT294181D DE294181DA DE294181C DE 294181 C DE294181 C DE 294181C DE NDAT294181 D DENDAT294181 D DE NDAT294181D DE 294181D A DE294181D A DE 294181DA DE 294181 C DE294181 C DE 294181C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21S—NON-PORTABLE LIGHTING DEVICES; SYSTEMS THEREOF; VEHICLE LIGHTING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLE EXTERIORS
- F21S13/00—Non-electric lighting devices or systems employing a point-like light source; Non-electric lighting devices or systems employing a light source of unspecified shape
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Von den bekannten, mit durch Klarglas verbundenen Teilreflektoren versehenen Lampen
lassen sich zwei Arten, die nach zwei verschiedenen Prinzipien konstruiert sind, unter scheiden.
Der Typ der einen Lampe ist in Fig. ι
dargestellt, der der anderen in Fig. 2.
Das durch Fig. ι veranschaulichte Prinzip besteht darin, daß die direkten Strahlen
ίο durch die durchscheinenden Teile B diffus
zerstreut nach außen gelangen, während die indirekten (von Reflektor A reflektierten) Strahlen
ungehindert durch das Hellglas C hindurchdringen.
Das durch Fig. 2 veranschaulichte Prinzip besteht darin, daß die direkten Strahlen zum
Teil durch die durchscheinenden Teile B diffus zerstreut nach außen gelangen, zum Teil
(nämlich soweit sie von den durchscheinenden Teilen B reflektiert werden) durch die HeIlglasteile
C ungehindert hindurchdringen.
Bei dem ersten Prinzip liegt der Nachteil vor, daß die von B reflektierten direkten
Strahlen nicht (wie in Fig. 2) durch Hellglas nach außen geleitet werden, sondern wieder
in die Armatur zurückreflektiert werden, und deshalb erst nach größeren Absorptionsverlusten
außerhalb der Armatur für eine Beleuchtung nutzbar werden. Bei dem zweiten Prinzip besteht der Nachteil darin, daß die
vom Reflektor A reflektierten Strahlen wieder auf die durchscheinenden Glasteile B fallen
und nicht (wie in Fig. 1) mit geringen Absorptionsverlusten durch Hellglas nach außen
treten.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Lampe, bei der die Vorzüge der beiden
obengenannten Prinzipien vereinigt sind, ohne daß ihre Nachteile bestehen bleiben.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung gegeben. Die direkten Strahlen
der Lichtquelle L fallen auf die reflektierenden Glasteile B, die durchscheinend oder un-,
durchsichtig sein können. Ist das letztere der Fall, so werden die Lichtstrahlen ausschließlich
reflektiert, und zwar treten sie dann durch die durchsichtigen Teile C der Glasverschalung
ungehindert nach außen. Sind die Glasteile B durchscheinend, so wird ein Teil des Lichtes durch sie hindurchgehen und
als zerstreutes Licht nach außen gelangen (dieser Fall ist in Fig. 3 dargestellt). Die
Lichtstrahlen, die von der Lichtquelle L ausgehend am Reflektor A reflektiert werden,
können die Glasverschalung ungehindert durch die durchsichtigen Teile C verlassen, weil die
reflektierenden Teile B so gelagert sind, daß sie möglichst parallel zu den von A reflektierten
Strahlen verlaufen, wodurch eine wiederholte Reflexion der von A kommenden Strahlen
an B und dementsprechend höhere Lichtverluste vermieden werden.
Bei den vorliegenden Beleuchtungskörpern für halbindirektes Licht wird im allgemeinen
angenommen, daß die vom Reflektor kommenden Lichtstrahlen eben infolge dieser Reflexion
nicht mehr blenden. Bei der hohen Flächenhelle der Halbwattlampen ist dieses aber nicht mehr durchweg der Fall. Um diese
Blendung zu vermeiden, ist es nicht notwen-
dig, lichtstreuende Materialien, wie Milchglas oder opalüberfangenes Glas, zu verwenden, wie
sie erforderlich sind, um Blendung durch die direkten, von der Lichtquelle kommenden Lichtstrahlen
zu vermeiden. Es genügt vielmehr, zu diesem Zweck die durchsichtigen Teile der Glasumhüllung, durch welche die schon einmal
reflektierten und damit zum großen Teil der blendenden Wirkung beraubten Lichtstrahlen
austreten, durch leichtes Ätzen (Mattieren) ein wenig diffus zu machen, wodurch eine
geringe Streuung der Lichtstrahlen stattfindet, die aber im wesentlichen ihre ursprüngliche
Richtung beibehalten.
In dem Ausführungsbeispiel der Erfindung, wie oben beschrieben, ist die Kombination
der beiden Prinzipien nach Fig. 1 und Fig. 2 derart erfolgt, daß das Prinzip nach Fig. 2
auf die Lampe nach Fig. 1 angewandt ist.
Umgekehrt kann auch die Kombination so erfolgen, daß das Prinzip nach Fig. 1 auf die
Lampe nach Fig. 2 angewandt wird. Einleitend war schon bemerkt, daß bei der Anordnung
nach Fig. 2 wohl eine günstige Ausnutzung der auf die Glasverschalung fallenden Lichtstrahlen der Lichtquelle L stattfindet,
daß aber die an dem oberen Reflektor A reflektierten Strahlen bei dieser Lampe stets auf
durchscheinende, zerstreuende Glasteile B fallen und nicht ungehindert durch die durchsichtigen
Glasteile C hindurch können. TJm das Prinzip nach Fig. 1 zur Beseitigung dieses Übelstandes,
auf Fig. 2 anzuwenden, ist es notwendig, den Reflektor A bei einer Lampe nach Fig. 2 so
zu gestalten, daß die von ihm reflektierten Strahlen nicht mehr parallel zur senkrechten
Achse der Lampe fallen bzw. in einer Ebene mit dieser Achse liegen, sondern windschief
zu der Achse verlaufen. Nur so ist es möglieh, daß sie durch die' Hellglasteile C hindurchgehen,
da diese in einer Ebene mit der senkrechten -Lampenachse liegen. Dieser Verlauf der reflektierten Lichtstrahlen kann dadurch
erreicht werden, daß der Reflektor nicht mehr aus einem glatten Rotationskörper
besteht, sondern aus einer Reihe von Lamellen, die radial von der Spitze zum Rande verlaufen
und so schräg gestellt sind, daß die reflektierten Lichtstrahlen windschief zur Hauptachse
der Lampe verlaufen.
Durch die Kombination beider Prinzipien in einer Lampe wird natürlich eine Summierung
der durch die beiden Anordnungen bedingten Ersparnisse an Lichtverlusten erzielt und damit
ein Maximum an Lichtausbeute bei gleichzeitiger Vermeidung jeder Blendung durch direkte Strahlen erreicht.
Claims (3)
1. Lampe für blendungsfreie Beleuchtung, bei der ein Reflektor mit einer Glasverschalung
vereinigt ist, welche aus im wesentlichen durchsichtigen Teilen einerseits
und aus reflektierenden, nach Wahl durchscheinenden oder undurchsichtigen Teilen
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die reflektierenden, nach Wahl durchscheinenden
oder undurchsichtigen Teile möglichst parallel zu der Richtung der vom
Reflektor ausgehenden Strahlen und im übrigen so stehen, daß die an ihrer Innenfläche
reflektierten Strahlen dirjxh ihre Zwischenräume, also durch die im wesentlichen
durchsichtigen Teile der Glasverschalung hindurch austreten können.
2. Lampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchsichtigen Teile
der Glasverschalung durch Glasteile ersetzt sind/die je nach dem Grad der durch die
reflektierten Strahlen hervorgerufenen Blendung mehr oder weniger getrübt gehalten
sind.
3. Lampe nach Anspruch 1, bei welcher die Hellglasteile radial zur senkrechten
Lampenachse stehen, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Reflektor mit Wellungen
versehen ist, die von der oberen Spitze des Reflektors nach dem Rande zu verlaufen,
damit die daran reflektierten Lichtstrahlen die zur senkrechten Lampenachse radial angeordneten Hellglasteile ungehindert
durchschreiten können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE294181C true DE294181C (de) |
Family
ID=548771
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT294181D Active DE294181C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE294181C (de) |
-
0
- DE DENDAT294181D patent/DE294181C/de active Active
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