DE294080C - - Google Patents

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DE294080C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Verwendung von flachen Papierstreifen zu Gewebezwecken ist bekannt. Damit solche Streifen die zu ihrer Verarbeitung und zu dem späteren Gebrauchszweck der aus ihnen hergestellten Gewebe erforderliche Widerstandskraft haben, bestehen sie gewöhnlich aus entsprechend dickem Papier und sind zu ihrer weiteren Verstärkung noch mehrfach der Länge nach gefalzt und gepreßt. Die Streifenkanten ο solcher Webestreifen sind infolgedessen . unnachgiebig starr und dick, so daß nach ihrer Verwebung gewöhnlich eine Unzahl kleiner, pulverförmige Waren durchlassende Lücken im Gewebe verbleiben. Eine Verdichtung solchen Gewebes durch Kalandrieren ist durch die den Papierstreifen bereits bei ihrem Falzen erteilte Pressung erschwert.
Werden Streifen aus so dünnem Papier genommen, daß ihre Seitenkanten weich Und so seitlich eindrückbar sind, so mangelt es diesen an der zur ordnungsmäßigen, »f adenbruchfreien« Verarbeitung nötigen Haltbarkeit. Man müßte die Kettenstreifen ohne jede Spannung lassen und den Schuß locker einarbeiten. Die Folge wäre eine regellose Lage der Streifen im Gewebe, die ebenfalls Lücken hinterläßt, die durch nachfolgendes Kalandrieren nicht mit Sicherheit ausgefüllt werden. Ein griffiges, widerstandsfähiges Gewebe ergeben dünne Papierstreifen zudem nicht.
Die vorbezeichneten Mängel sollen durch vorliegende Erfindung beseitigt werden. Erfinder benutzen Papierstreifen von verhältnismäßig geringer, d. h. die Weichheit der Streifenkanten noch gewährleistender Stärke, am besten in zwei oder mehreren Lagen, die durchJZlt sammenfalten eines entsprechend breiteren Einzelstreifens gebildet werden können, und ordnen zwischen diesen verdeckt einen oder mehrere, die Streifenmitte verstärkende Fäden oder Drähte als »Längsrippen« an.
Das Einfügen der Textilfaden oder Drähte zwischen die Lagen des Papierstreifens geschieht am besten durch festes Einkleben, so daß beide Stoffe fest vereinigt "werden, was die Haltbarkeit erhöht. Den gleichen Erfolg kann man aber auch erzielen, wenn man die Fäden bereits bei der Herstellung des Papiers zwischen den feuchten Papierstoff einbettet und nachdem die Streifenbildung vornimmt. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, die Streifenränder in möglichst gleichmäßiger Breite über die Mittelrippen hinausragen zu lassen; denn während letztere zunächst ein geradliniges Einarbeiten der Streifen in das Gewebe ermöglichen, sollen die weicheren Streifenränder bei der Kette durch entsprechend gedrängte Anordnung, beim Schuß dagegen durch den Druck der Kammlade möglichst gleichmäßig um- oder hochgebogen werden. Auch die Gleichmäßigkeit des Umbiegens der Streifenkanten bei dem Webevorgang wird durch die versteifenden Längsoder Mittelrippen gesichert. Je regelmäßiger aber die Streifen in dem Gewebe zu liegen kommen, und je gleichmäßiger dabei das Umbiegen der Streifenkanten erfolgt, um so dichter wird das Gewebe beim nachfolgenden Kalandrieren, indem dabei die vorhandenen kleinen
Lücken durch das Hineinpressen der infolge Umbiegens hochstehenden Streifenkanten leicht restlos ausgefüllt werden. Auch zu Geflecht- und Bindezwecken lassen sich die Rippenstreifen vorteilhaft verwenden, denn sie sind billig, schmiegsam und fest.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: j Aus mehreren Lagen bestehende; flachgarn, dadurch gekennzeichri zwischen den Streifenlagen ein oder; Längsrippen bildende Fäden aus 1 oder Draht verdeckt angeordnet si
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