DE29378C - Rundränderstuhl - Google Patents

Rundränderstuhl

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DE29378C
DE29378C DENDAT29378D DE29378DA DE29378C DE 29378 C DE29378 C DE 29378C DE NDAT29378 D DENDAT29378 D DE NDAT29378D DE 29378D A DE29378D A DE 29378DA DE 29378 C DE29378 C DE 29378C
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DE
Germany
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needles
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chair
round
sinkers
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Application number
DENDAT29378D
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English (en)
Original Assignee
A. BONAMY in St. Just-en-Chaussee, Oise, Frankreich
Publication of DE29378C publication Critical patent/DE29378C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/06Circular knitting machines with independently-movable needles with needle cylinder and dial for ribbed goods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Rundränderstuhl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. December 1883 ab.
Bei den zur Strum'pfwirkerei dienenden Rund-Strickmaschinen für Kulir- und Kettenwaaren verursacht die Anwendung der selbstthätigen Hakennadeln eine sehr energische Zerrung der Wirkwaare, um die Maschen gut zu bilden und um zu verhindern, dafs die aus den Fäden zurücktretende Nadel die gestrickte Waare mitnimmt.
Dieses kräftige Ziehen ist schädlich bei der Anwendung von Fäden harter oder geringerer Qualität; es macht auch das Hervorbringen gewisser Muster unmöglich.
Die Vermeidung dieser Uebelstände bezweckt folgende, in beiliegender Zeichnung dargestellte Einrichtung.
Fig. ι stellt einen theilweisen Schnitt durch den Cylinder A und Platte P eines Rundränderstuhles mit selbstthätigen Nadeln dar.
Fig. 2 zeigt die obere Ansicht eines Theiles des Cylinders A.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach E-F.
Der Kopf des Cylinders der Strickmaschinen ist gewöhnlich, der Linie B folgend, begrenzt; Erfinder stellt eine Verlängerung oder Ausdehnung B C her, welche, wie gebräuchlich, in Schlitze VV V" V" getheilt ist, um die Nadeln, wie in Fig. 2 und 3 ersichtlich, aufnehmen zu können.
In den vollen, zwischen den Schlitzen verbleibenden Theilen sind Einschnitte R R' R" R1", Fig. 3, angeordnet, in welchen sich die Platinen K, die das Hauptorgan des Systems bilden, befinden. In der Ruhe haben die Platinen die in Fig. ι gezeichnete Lage; in dem Augenblick aber, wo die Nadeln H' den Faden aufnehmen und in dem sie niedergehen, um eine neue Masche zu bilden, ziehen sich die Platinen K zurück und nehmen die punktirt gezeichnete Lage an. Sobald die Maschen gebildet sind, gehen die Platinen K wieder an ihren vorigen Platz zurück, so zwar, dafs sich die Maschen unter den Nasen X befinden und sich mithin die Nadeln H wieder emporbewegen können, ohne die Wirkwaare mit sich zu ziehen.
Das beständige Zurückhalten der Maschen unter der Nase X der Platine K ermöglicht das Stricken ohne die eingangs erwähnte schädliche Zerrung.
Das Zurück- und Vorwärtsgehen der Platinen K, Fig. i, KK' K" K'", Fig. 2, wird durch ein Excenter M, sowie ein Gegenexcenter N, Fig. ι und 2, bewirkt, die in der Weise zu einer Curvennuth combinirt sind, dafs zur richtigen Zeit die passenden Bewegungen ausgeführt werden. ·
Diese vereinigten Excenter stehen fest, während sich der Cylinder A dreht und die Nadeln H' und die Platinen K, Fig. 1, mitnimmt.
Eine der Hauptanwendungen des beschriebenen Mechanismus bildet die Herstellung einer gewissen Art von Doppelrändern, welche in unbegrenzter Länge gefertigt werden können und deren Schnitt an ihrem Grunde, wie bei den auf Flachmaschinen dargestellten, gemacht werden kann.
Um einen Rand herzustellen, ist nur nöthig, im gegebenen Augenblick die Bewegung der horizontalen Nadeln H zu hemmen, Fig. 4. Beim Weiterdrehen der Strickmaschine nehmen dann die verticalen Nadeln H' allein Faden auf und erzeugen einen Theil des Gewirkes R
von beliebiger Länge. Setzt man die beiden Fontouren der Nadeln H und H' wieder in Thätigkeit, um das gewöhnliche Gewirke hervorzubringen, so wird sich das Gewirke R mit demselben verbunden finden und einen grofsen Rand, wie bei T' gezeigt und dessen Schnitt bei T gemacht sein wird, bilden.

Claims (1)

  1. Patent-AnSpruch:
    Ein Rundränderstuhl, dessen Stuhlnadelkranz einzelne bewegliche Emschliefsplatinen trägt, welche die Waare beim Aufsteigen der Nadeln nach unten zurückhalten und so die Herstellung grofser zurückgefalteter Ränder gestatten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT29378D Rundränderstuhl Active DE29378C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE29378C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4007609A (en) * 1974-05-20 1977-02-15 Comez, S.P.A. Twisted beard needle
US5619868A (en) * 1995-05-13 1997-04-15 Theodor Groz & Sohne & Ernst Beckert Springbeard needle

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4007609A (en) * 1974-05-20 1977-02-15 Comez, S.P.A. Twisted beard needle
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