DE293686C - - Google Patents

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DE293686C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64BLIGHTER-THAN AIR AIRCRAFT
    • B64B1/00Lighter-than-air aircraft
    • B64B1/58Arrangements or construction of gas-bags; Filling arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'.;■.- JVI 293686 - KLASSE 77 h. GRUPPE
in CÖLN-NIPPES.
Es sind Luftschiffhüllen bekannt, die aus mehreren aufeinanderliegenden Schichten bestehen, deren Bahnen so angeordnet sind, daß die Kettfäden zum Teil in der Längsrichtung der Bahnen und zum Teil schräg zu denselben verlaufen. Wenn die Bahnen mit schräg verlaufenden Kettfäden so angeordnet sind, daß die Kettfäden alle nach derselben Richtung schräg verlaufen, erfolgt' eine Verdrehung der
Ballonhülle. Um diesen Übelstand zu vermeiden, ist vorgeschlagen worden, die Bahnen mit schräg verlaufenden Kettfäden so anzuordnen, daß in ihnen abwechselnd die Kettfäden nach entgegengesetzten Seiten laufen, also in der einen Bahn nach rechts, in der anderen Bahn' nach links. Bei dieser Anordnung werden sich aber einerseits die im Zickzack verlaufenden Nähte der Bahnen bei Füllung des Luftschiffes gerade zu richten suchen,
so andererseits ist die Herstellung der Hüllen insofern mit Schwierigkeiten verknüpft, als die Arbeiter die schräg geschnittenen Gewebestücke einmal nach rechts, einmal nach links schräg aneinandersetzen massen, was die Ar-
beit verlangsamt. Ferner muß die Stoffmenge genau für die beiden verschiedenen B'ahnausführungen bestimmt sein und es müssen genau soviel rechts verlaufende Bahnen verwendet werden wie links verlaufende, was oft gar nicht möglich ist, da die Anzahl der Bahnen dann nicht dem Umfang der Hülle entspricht. . . :
Diese Schwierigkeiten werden nach der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß in den aus schräg geschnittenen Gewebestücken zusammengeklebten Stoffbahnen die Kettfäden alle in derselben Richtung schräg verlaufen und kreuzweise zu den Klebenähten besondere Verstärkungsstreifen aufgeklebt sind. Auf diese Weise wird eine Verdrehung der Hülle wirksam verhindert, ohne daß ihre Herstellung merklich erschwert würde. ,
, Auf der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine einzelne Stoffbahn mit zwei verschiedenen Verlegungen der Verstärkungsstreifen, und
Fig. 2 eine aus solchen Stoff bahnen zusammengesetzte Ballonhülle, bei der ebenfalls zwei verschiedene Verlegungen der Streifen in Anwendung gekommen sind.
Nach Figur 1 ist der diagonal geschnittene Stoff ι an den Nähten 2 zusammengesetzt. Über die Nähte sind symmetrisch die Verstärkungstreifen 3 verlegt. Diese Verstärkungsstreifen laufen im linken Teil der Fig. 1 nur je über eine Naht 2, während sie im rechten Teil der Fig. 1 je zwei aufeinanderfolgende Nähte schneiden.
Die Anordnung der Nähte auf einer aus solchen Stoffbahnen zusammengesetzten Ballonhülle ergibt sich aus Fig. 2. Durch die Verlegung der Nähte 2 und der Ausgleichstreifen 3 wird sowohl eine Dehnung der Ballonhülle in der Pfeilrichtung S als auch in der Pfeilrichtüng K unmöglich gemacht, so daß also eine €5 Verdrehung nicht eintreten kann. Die -Very Stärkungsstreifen können aus dem -gleichen Stoff bestehen wie die Stoffbahnen.
(2. Auftage, ausgegeben am 9. Dezember 19194

Claims (1)

  1. Patent-An s PRu c h:
    Luftschiffhülle aus in mehreren Schichten übereinander angeordneten Stoffbahnen, deren Kettfäden teils in der Längsrichtung der Bahnen, teils nach einer Richtung schräg zu derselben verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß kreuzweise zu den Klebenähten der Bahnen mit schräg verlaufenden Kettfäden Verstärkungsstreifen aufgeklebt sind, um eine Verdrehung der Hülle zu verhindern.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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