DE29353C - Neuerung an Wasserstandsgläsern - Google Patents
Neuerung an WasserstandsgläsernInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F22B37/78—Adaptations or mounting of level indicators
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Einen Hauptvortheil gegen andere Constructionen sollen die vorliegenden Wasserstandshähne
dadurch bieten, dafs die Befestigungsflantschen bezw. das Sechskant mit Gewindezapfen
als für sich bestehende Stücke construirt sind.
Bei vorkommenden Reparaturen bleiben also die Flantschen bezw. Zapfen an bezw. in den
Kesseln oder Eisenkörpern fest, während nur die Hähne selbst von den ersteren abgeschraubt
werden, was, da beide Theile aus Rothgufs bestehen und ein Festbrennen der Gewinde
nicht vorkommt, mit Leichtigkeit geschehen kann.
Bei Wasserstandshähnen mit festen Gewindezapfen kommt es häufig vor, dafs beim Herausschrauben
derselben aus der Stirnwand des Kessels die Gewinde so stark leiden, dafs der
ganze Hahn dadurch untauglich wird, auch brechen die Zapfen in vielen Fällen ab, wenn
dieselben sich stark festgebrannt haben, was bei schlechtem Wasser leicht der Fall sein
kann.
Die Hähne sind als selbstdichtende construirt, behufs Durchstofsens in ihrer ganzen Längsachse
durchbohrt und vorn mit einer Kapselmutter geschlossen.
Da hierdurch eine gleichmäfsige Materialvertheilung,
sowie eine gleichmäfsigexErwärmung durch den eintretenden Dampf bezw. das eintretende
heifse Wasser, also auch eine gleichmäfsige Ausdehnung der Metalle erzielt wird,
so wird die Gleitfläche des Kükens an die des Gehäuses sich mit grofser Genauigkeit anschliefsen,
wodurch eine gute Abdichtung der Hähne erzielt wird. Es sind bei den Hahnköpfen auch die Stopfbüchsen weggelassen, wodurch
ein weit schnelleres und bequemeres Einsetzen des Wasserstandsglases ermöglicht wird.
Der abdichtende Gummiring liegt nach dem Lösen der Glasmutter ganz frei, kann also leicht
entfernt und ersetzt werden.
Um dem häufigen Zerspringen, der Wasserstandsgläser
vorzubeugen, sind die Glasmuttern mit rechtem und linkem Gewinde versehen, so dafs beide beim Abdichten des Glases dieselbe
Umdrehungsrichtung haben und so das letztere nicht mehr auf Verdrehung beansprucht wird.
Ein besonderer Ablafshahn zum Ausblasen des Glasrohres kommt bei den Hahnköpfen in
Wegfall; es erfolgt das Ausblasen durch den in den unteren Hahnkopf eingeschraubten Schnabel
(vgl. Schnitt a-b), nachdem das Küken eine Vierteldrehung, nach rechts beschrieben, wodurch
die Einfräsung im Küken mit dem Glasrohr einerseits und dem Schnabel andererseits
in Verbindung tritt. Ganz geschlossen wird der untere Hahnkopf durch eine Drehung um
etwas mehr als 900. Aus dem Kessel direct findet ein Abblasen statt, wenn mit dem Küken
eine Vierteldrehung nach links beschrieben ist.
Claims (3)
1. Die als für sich bestehend construirten Befestigungsflantschen
bezw. Gewindezapfen mit Sechskant.
2. Die Anbringung rechter und linker Gewinde für die Glasmuttern zur Herbeiführung einer
gleichen Drehungsrichtung derselben beim Abdichten des Wasserstandsglases.
3. Die Anbringung einer Einfräsung im Küken des unteren Hahnkopfes und eines Schnabels
seitlich am Hahnkopf behufs Abblasens des Wasserstandsglases.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE29353C true DE29353C (de) |
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ID=305534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT29353D Active DE29353C (de) | Neuerung an Wasserstandsgläsern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE29353C (de) |
-
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