DE293449C - - Google Patents

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DE293449C
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Germany
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sack
air
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pressure
liquid
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03BINSTALLATIONS OR METHODS FOR OBTAINING, COLLECTING, OR DISTRIBUTING WATER
    • E03B11/00Arrangements or adaptations of tanks for water supply
    • E03B11/02Arrangements or adaptations of tanks for water supply for domestic or like local water supply
    • E03B11/06Arrangements or adaptations of tanks for water supply for domestic or like local water supply with air regulators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 293449 -KLASSE 85 d. GRUPPE
KARL JOHAN RIXEN in KOPENHAGEN und MAXIMILIAN WOLTER in FROHNAU, Mark.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1913 ab.
Es ist bei Hauswasserversorgungsanlagen mit Druckwasserbehälter, in dem eine beim Betriebe der Anlage als Kraftspeicher wirkende Luftmenge eingeschlossen ist, ein bekannter Übelstand, daß infolge des im Behälter herrschenden Druckes die Luft allmählich durch das durchströmende Wasser absorbiert wird, so daß von Zeit zu Zeit das Einpumpen neuer Luft erforderlich wird.
ίο Gemäß vorliegender Erfindung wird dieser Übelstand dadurch beseitigt, daß die Druckluft in einem in dem Druckwasserbehälter untergebrachten besonderen, von der Flüssigkeit umgebenen Sack aus nachgiebigem Stoff eingeschlossen ist. Hierdurch wird eine unmittelbare Berührung des Wassers mit der Luft und infolgedessen eine Verminderung der eingeschlossenen Luftmenge durch Absorption wirksam verhindert.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Die von einem Elektromotor 2 angetriebene Pumpe ι steht durch eine Leitung 3 mit dem Druckwasserbehälter 4 in Verbindung, von dem das zu den einzelnen Verbrauchsstellen führende Druckrohr 5 ausgeht. Der Behälter ist in bekannter Weise mit einem Druckregler 6 ausgestattet, der bei Erreichung eines gewissen Höchstdruckes den Stromkreis des Motors 2 unterbricht und ihn wieder schließt, sobald der Druck im Behälter 4 auf ein bestimmtes Maß gesunken ist.
Im Behälter 4 ist ein Sack 7 aus nachgiebigem Stoff untergebracht, der die als Kraftspeicher dienende Luftmenge aufnimmt. Dieser ist an ein in den Behälter hineinragendes Rohr .8 angeschlossen, das außen mit einem Verschluß 9 versehen ist und zum Einpumpen der Luft in den Sack dient. Im Betrieb ist der ganze Innenraum des Behälters 4 mit Ausnähme des Raumes, den der Luftsack 7 einnimmt, mit Wasser gefüllt, so daß der Luftsack vollkommen vom Wasser umgeben ist. Wird bei laufender Pumpe 1 durch das Rohr 5 weniger Wasser entnommen, als die Pumpe fördert, oder findet eine Entnahme überhaupt nicht statt, so wird der Sack unter entsprechender Drucksteigerung auf ein kleineres Volumen zusammengedrückt, während umgekehrt, falls eine Entnahme bei stillstehender Pumpe erfolgt, durch Ausdehnung des Luftsackes 7 ein Teil des Flüssigkeitsvorrats im Behälter durch das Rohr 5 fortgedrückt wird.
Die Dehnbarkeit und Zusammendrückbarkeit des Sackes 7 braucht keineswegs dadurch geschaffen zu sein, daß man ihn aus einem dehnbaren Stoff herstellt. Man kann vielmehr auch einen unelastischen Stoff nehmen, dieser muß nur schmiegsam sein. Bei der Verkleinerung des Luftraumes legt sich dann der Sack teilweise in Falten. Ebenso ist es nicht unbedingt nötig, daß der Sack aus wasserdichtem Stoff besteht, da zwischen dem Innern des Sackes und der ihn umgebenden Flüssigkeit kein Druckunterschied herrscht, der zu einem Austausch der beiden Mittel
Veranlassung geben könnte. Aus demselben
Grunde kann der Sack aus einem ganz dünnen
Stoff bestehen, da er auf Festigkeit in keiner
Weise beansprucht wird.

Claims (1)

  1. Patent-An s PRU ch:
    Einrichtung zur Vermeidung von Lüftverlusten in den Druckwasserbehältern von
    Hauswasserversorgungsanlagen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Druckluft dauernd in einer bestimmten, beim Betrieb der Anlage als Kraftspeicher wirkenden Menge in einem besonderen, von der Flüssigkeit des Druckbehälters umgebenen Sack aus nachgiebigem Stoff eingeschlossen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCIiEHEl.
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