DE2932782C2 - Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen - Google Patents
Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für TextilmaschinenInfo
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- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D47/00—Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms
- D03D47/34—Handling the weft between bulk storage and weft-inserting means
- D03D47/36—Measuring and cutting the weft
- D03D47/361—Drum-type weft feeding devices
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Description
Die Erfindung betrifft eine Fadenspeicher- und -lie fervorrichtung für Textilmaschinen .j'imäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1. vgl. z.B. DE-PS 25 918.
Zur Inbetriebnahme einer derartigen Vorrichtung muß das Ende des jeweils zur Verarbeitung bestimmten
Fadens durch die Vorrichtung gezogen werden. Man bedient sich dabei einer Einfädelnadel, die aus einem
flexiblen Kunststoffband mit zumeist rechteckigem Querschnitt besteht und ein hakenförmiges Ende, ähnlich
einer Häkelnadel, besitzt Die Einfädelnadel wird von Hand in axialer Richtung durch die Vorrichtung
geschoben, meist ausgehend vom zuführseitigen Ende der Hohlwelle, bis das vordere Ende der Einfädelnadel
ajs der Abzugsöse ragt. Dann wird das Fadenende am
hinteren Ende der Nadel in den Haken eingehängt und mit der Nadel durch die Vorrichtung gezogen, bis das
Fadenende ebenfalls aus der Abzugsöse heraushängt Das Durchschieben der Einfädelnadel gestaltet sich verhältnismäßig
schwierig, da sie mehrfach umgelenkt und auch durch den Bremsring hindurchgeschoben werden
muß. In der Regel muß das Einfädeln in mehreren Schritten durchgeführt oder ein Hilfswerkzeug eingesetzt
werden, damit das durchgeschobene Ende der Einfädelnadel ihr Ziel, d. h. die Abzügsöse erreicht Das
Durchziehen eines neuen Fadens kann so eine geraume Zeit in Anspruch nehmen, wobei die Textilmaschine
während dieser Zeit im Leerlauf betrieben werden muß, was einen teuren Produktionsverlust bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß bei ihr das Durchziehen eines neuen Fadenendes mit Hilfe einer Einfädelnadel wesentlich
einfacher und rascher erfolgen kann, als bei den bekannten Vorrichtungen, und bei der das durchgeschobene
Ende der Einfädelnadel ohne weitere Hilfeleistung von außen stets zuverlässig wieder durch die Abzugsöse
austritt
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen
Merkmale gelöst
Beim Durchschieben des Endes der Einfädelnadel wird diese von der Führungsbahn direkt bis durch die
Abzugsöse hindurch geführt und dirigiert Es erübrigt sich das bisher notwendige, mühsame Stochern mit dem
Nadelende bzw. die Verwendung eines zusätzlichen Werkzeuges, mit dem das Nadelende auf den richtigen
Weg gebracht wurde. Die Führungsbahn wirkt dabei unabhängig davon, von welcher Seite die Einfädeinadel
durch die Vorrichtung geschoben wird. Die Handhabung ist denkbar einfach, da mittels des Drehgriffes nur
das Zuführergan auf die Führungsbahn auszurichten ist
und dann die Einfädelnadel ohne Kontrolle vcm außen durchgeschoben zu werden braucht Dies ist von besonderem
Vorteil, wenn mehrere Fadenspeicher- und -liefervorrichtungen in einer Gruppe dicht nebeneinander
angeordnet sind und kein Zugang oder kein direkter Einblick zum Weg der Einfädelnadel möglich ist Die
Führungsbahn beeinträchtigt dabei die Funktionssicherheit der Vorrichtung nicht und läßt sich mit technisch
einfachen Mitteln bereits bei der Herstellung der Vorrichtung realisieren. Im Zusammenspiel mit der
mehrfachen Umlenkung der Einfädelnadel und aufgrund ihrer Elastizität hat diese stets das Bestreben, in
der Führungsbahn zu verbleiben, bis ihr Ende aus der Abzugsöse austritt
Eine zweckmäßige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung geht aus Anspruch 2 hervor.
Diese Ausbildung der Führungsbahn bewirkt ohne zusätzliche Führungselemente schon durch die Biegesteifigkeit
dd Einfädelnadel, daß sich diese selbsttätig ihren Weg vom Zuführorgan zur Abzugsöse sucht.
Eine weitere Ausführung geht aus Anspruch 3 hervor. Dieser Führungsbahnabschnitt am Führungsblock dirigiert
die Einfädelnadel zwischen dem Ende des Zuführorgans und dem Fadenbremsring, der Führungsblock
kann mit eirvfachen Mitteln an der In.ienseite des Bauteils
befestigt werden.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die Abzugsöse
in einem Speichenstern befestigt ist. gibt Anspruch 4 an.
Die Ausbildung des Führungsbahnabschnittes an der Innenseite einer Speiche des Speichensterns ist herstellungstechnisch
einfach. Das Ausrichten der Speiche auf die radiale Stellung des Führungsblocks bereitet ebenfalls
keine Schwierigkeiten. Der Führungsbahnabschnitt an der Speiche nimmt das vordere Ende der Einfädelnadel
sofort nach Durchdringen des Fadenbremsringes auf und leitet dieses sicher bis durch die Abzugsöse.
Eine weitere, vorteilhafte Ausbildung der Erfindung geht aus Anspruch 5 hervor. Das Umlenkorgan ist in
diesem Bereich, wo die Einfädelnadel das Zuführorgan verläßt und stark umgelenkt wird; von besonderer Bedeutung.
Es kann auch zu einer einwandfreien Führung des Fadens im Betrieb beitragen, da es um den Rand
eines taumelnden Vqrschubkörpers herumgreift.
Ein weiteres, zweckmäßiges Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem am
Grundkörper angebrachten Kranz mit Eingriffselementen für Gegeneingriffselemente eines auf der Welle
schräg gelagerten Vorschubkörpere läßt sich aus Anspruch
6 entnehmen. Hierbei wird das Ende der Einfädelnadel sicher zwischen zweien der Eingriffselemente
des Kranzes hindurchgeieitet, wo ansonsten die Gefahr bestünde, daß sich das Ende der Einfädelnadel verhakt
oder verspreizt
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung geht weiterhin aus Anspruch 7 hervor. Die konvergierende
Führungsbahn erfaßt das aus dem Zuführorgan austretende Ende der Einfädelnadel auch dann
zuverlässig, wenn sich die Einfädelnadel bei der mehrfachen Umlenkung in der Hohlwelle und dem Zuführorgan
verwinden oder seitlich verschieben sollte. Bei der Weiterbewegung in Richtung auf die Abzugsöse zu wird
durch die Konvergenz der Führungsbahn dann die Tendenz der elastischen Einfädelnadel, sich seitlich wegzubewegen,
zunehmend korrigiert
Da die Einfädelnadel, falls sie vom zuführseitigen Ende
der Hohlwelle eingeschoben wird zur Abzugsöse unter einem relativ flachen Winkel geL-..gt, ist es zweckmäßig,
wenn die Maßnahme gemäß Anspruch 8 verwirklicht ist Dann tritt das Ende der Einfädelnadel ohne
jegliche Behinderung aus der Abzugsöse aus.
Alternativ dazu kann auch eine Maßnahme zweckmäßig sein, wie sie bei einer weiteren Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Anspruch 9 gegeben ist. Auch dann tritt wieder das Ende
der Einfädelnadel ungehindert aus der Abzugsöse aus.
Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Fadenbremsring und ein diesem zugeordneter Einstellring mit
Befestigungselementen an dem die Speichertrommel umgebenden Bauteil oder am Speichenstern festgelegt
sind, sind die in Anspruch 10 angegebenen Maßnahmen verwirklicht Der Führungsblock erfüllt dann nicht nur
die Aufgabe der Führung des Endes der Einfädelnadel, sondern wirkt auch als Widerlager für den Einstellring
des Fadenbremsringes. Der Einstellring kann am f ührungsblock abgestützt in Umfangsrichtung verdreht
werden.
Ein weiteres, zweckmäßiges Ausführungsbeispiel läßt sich aus Anspruch 11 entnehmen. Mit diesem am zuführseitigen
Ende der Vorrichtung angebrachten Drehknopf an der Hohlwelle kann diese besondsrs einfach so
weit verdreht werden, daß das Zuführorgan mit seinem Umlenkorgan exakt auf die Führungsbahn ausgerichtet
Zu einer vereinfachten Handhabung trägt schließlich eine Maßnahme bei, die bei einer aus Anspruch 12 hervorgehenden
Ausfühvungsform der Erfindung vorgesehen ist Die Bedienungsperson kann damit ohne in das
Innere der Vorrichtung Einblick nehmen zu müssen, das Zuiührorgan exakt auf die Führungsbahn ausrichten.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Fadenspeicherund -liefervorrichtung vor dem Durchziehen eines Fadenendes,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein Detail von F i g. 1 in der Ebene Ii-II,
F i g. 3 eine Draufsicht auf das in F i g. 2 geschnittene
Detail der Vorrichtung in Richtung eines Pfeiles 111, und
Fig.4 ein abgeändertes Detail der Vorrichtung gemaßFig.
1.
Eine Fadenspeicher- und -liefervorrichtung 1 besitzt an einem stationären Grundkörper 2 ein Antriebsgehäusc
3, in dem ein Antriebsmotor 4 für eine Hohlwelle
5 vorgesehen ist. Im Inneren der Vorrichtung ist an der
Hohlwelle 5 ein radial und schräg abstehender Fortsatz
6 vorgesehen, in den als Zuführorgan 7 ein Rohr eingesteckt ist, an dessen Ende ein konkaves Umlenkorgan 8
angebracht und mit üblichen, keramischen Fädenösen 23 ausgestattet ist. Das Umlenkorgan 8 greift um den
Rand eines schräg auf der Hohlwelle 5 drehbar gelagerten Vorschubkörpers 9 herum und liegt einer bei Drehung
der Hohlwelle 5 stillstehenden Speichertrommel 10 mit Abstand gegenüber. Der Vorschubkörper 9 ist an
seinem Außenumfang mit Gegeneingriffselementen 11 versehen, die mit Eingriffselementen 12 eines mit dem
Grundkörper 2 verbundenen Kranzes 13 kämmen, und zwar infolge der Schrägstellung des Vorschubkörpers 9
nur jeweils an einer dem Zuführorgan 7 diametral gegenüberliegenden Seite — bezogen auf die Achse der
Hohlwelle 5-.
Per Vorsrhuhkörper 9 trägt an seiner der Speichertrommel
10 zugewandten Oberseite ebenfalls ein Eingriffsprofil 14, das mit einem Gegeneingriffsprofil 15 der
Speichertrommel zusammenarbeitet. Bei einer Drehung der Hohlwelle 5 wird durch den Eingriff zwischen den
Elementen 11 und 12 der Vorschubkörper 9 stillgehalten,
während durch den Eingriff zwischen den Elementen 14 und 15 auch die Speichertrommel 10 stillsteht.
Zusammen mit dem Zuführorgan 7 läuft der Eingriffsbereich mit der Wellendrehzahl um.
Die Speichertrommel 10 besitzt einen Speichertrommelmantel 16 von schwach kegeliger Gestalt, der sich
bis zu einem wulstig ausgebildeten Trommelrand 17 erstreckt.
Der Speichertrommelmantel 16 wird mit radialem Abstand von einem Bauteil 18 umgriffen, der am Grundkörper
2 festgelegt ist, und seinerseits zur Abstützung eines Speichensterns 19 dient, der mit zwei Speichen 20
versehen ist, die in Verlängerung der Achse der Hohlwelle 5 eine Fadenabzugsöse 21 halten. In der Abzugsöse 21 ist ein üblicher Keramikring 22 zur Fadenführung
eingegliedert. Der Bauteil 18 kann eine geschlossene oder teilweise offene Haube sein, oder auch aus einzelnen
Streben oder Längsprofilen bestehen, damit zum Trommelmantel ein Zugang möglich ist. Mit dem Speichenstern
19 wird an einem Vorsprung 18a des Bauteils
18 ein Ringkörper 24 festgelegt, der einen gegen den
Trommelrand 17 drückenden Fadenbremsring 25 trägt. Dieser besitzt eine Vielzahl von kammzahnartigen, elastischen
Fingern (nicht dargestellt), die in üblicher Weise den Faden gegen ein Mitdrehen mit dem Zuführorgan
hindern und bewirken, daß das Zuführorgan 7 den Faden ais Fadenvorrat tangential auf dem Speichertrommelmantel
16 aufwindet, von wo er dann durch den Bremsring 25 gebremst und durch die Abzugsöse 21
überkopf wieder abgezogen wird.
Die Finger des Fadenbremsrings 25 werden durch Zähne eines Einstellrings 26 gespannt, der mit Hilfe von
Befestigungselementen 27, die den Speichensternaußenrand durchsetzen, gegen einen Führungsblock 29 gedrückt
wird. Der Einstellring 26 kann nach Lockern der Befestigungselemente 27 durch Verdrehen in Umfangsrichtung
die Vorspannung der Finger des Bremsringes 25 verändern. Der Führungsblock 29 ist zudem z. B. am
Fortsatz 18a oder mit einem den Bauteil 18 von außen durchsetzenden Befestigungselement (nicht dargestellt)
festgelegt.
In der dem Speichertrommelmantel 16 zugewandten Seite des Führungsblocks 29 und an der Unterseite der
zu diesem ausgerichteten Speiche 20 des Speichensterns
19 ist je ein Führungsbahnabschnitt 30a bzw. 306 einer
Führungsbahn 30 ausgebildet, die (Fi g. 2) eine rinnen-
oder trogartigen Querschnitt mit Seitenwänden 41 besitzt. Der Führungsblock 29 besitzt in der Ansicht gemäß
Fig. 1 eine keilförmige Gestalt, so daß sich eine vom Ende des Zuführorgans 7 allmählich ansteigende
und über den axialen Zwischenabstand für den Einstcllring 26 und den Bremsring 25 hinwegleitende Führungsbahn
30 ergibt, die durch den Bahnabschnitt 306 in der Speiche 20 bis zur Abzugsöse 21 fortgesetzt ist.
Am zuführseitigen Ende der Hohlwelle 5 ist ein keramischer Fadenführungsring 31 eingesetzt. Auf dem Ende
der Hohlwelle 5 ist ferner ein Drehknopf 32 undrehbar zur Hohlwelle festgelegt, der eine von vorne sichtbare
Markierung 33 trägt, die mit einer am Antriebsgeis häuse 3 angebrachten Gegenmarkierung 34 fluchtet,
wenn das Ende des Zuführorgans 7 auf die Führungsbahn 30 ausgerichtet ist.
Am Grundkörper 2 ist ferner ein Support 28 befestigt,
der einem optischen Sensor zur Abtastung des auf dem Speichertroinmelmantel aufgelegten Fadenvorrats
(nicht dargestellt) beim Betrieb der Vorrichtung dient.
Durch die Vorrichtung ist eine Einfädelnadel 35 geschoben, die aus einem flexiblen Kunststoff- oder Blechstreifen
mit rechteckigem Querschnitt besteht. Das hintere Ende 36 der Einfädelnadei 35 ist nach Art einer
Häkelnadel zu einem Haken verformt, mit dem ein einzuziehendes Fadenende 37 ergreifbar ist. Das mit 38
bezeichnete, vordere Ende der Einfädelnadel 35 ragt in der dargestellten Lage durch die Abzugsöse 21 nach
außen und kann dort von Hand ergriffen werden. Zu diesem Zweck ist die Außenseite der Abzugsöse 21
trichterförmig erweitert (bei 39).
Zum Einziehen eines neuen Fadenendes 37 wird die Einfädelnadel 35 mit ihrem vorderen Ende 38 von dem
zuführseitigen Ende der Hohlwelle in diese eingesteckt und durch das Zuführorgan 7 so weit vorgeschoben, bis
es mit Hiife des Umicnkufgans δ zunächst zwischen
zweien der Eingriffselemente 12 des Kranzes 13 durchtritt dann dem Führungsbahnabschnitt 30a folgt, von
diesem durch den Bremsring 25 durchgeleitet wird und dann von dem Führungsbahnabschnitt 306 durch die
Abzugsöse 21 nach außen geleitet wird. Dort kann es wie dargestellt — von Hand ergriffen werden. Durch
Zug am Ende 38 wird die Einfädelnadel 35 mit dem eingehängten Fadenende 37 schließlich durch die gesamte
Vorrichtung gezogen, bis das Ende 37 ebenfalls aus der Abzugsöse 21 herausragt Danach wird der Antriebsmotor
4 in Gang gesetzt so daß durch Drehung des Zuführorgans 7 der Fadenvorrat auf dem Speichcrtrommelmantel
16 gebildet wird. Der Bremsring '5 hindert den Fadenabschnitt zwischen dem Trommelrand 17
und der Fadenabzugsöse 21 am Mitdrehen.
Wie aus F i g. 3 deutlich hervorgeht, ist zumindest der Führungsbahnabschnitt 30a in Richtung auf die Fadenabzugsöse
21 hin konvergierend ausgebildet
In Fi g. 4 ist eine Fadenabzugsöse 2V angedeutet, bei der austrittsseitig eine radiale Ausnehmung 40 vorgesehen
ist die das leichtere Herausschieben der Einfädelnadel 35 zuläßt Die Aussparung 40 kann ggf. beim Betrieb
der Vorrichtung durch ein passendes Einsatzstück verschlossen werden, damit sich der beim Abziehen bewegende
Faden nicht verhängen kann.
Es kann die Einfädelnadel 35 auch ausgehend von der Abzugsöse 21 durch die Vorrichtung geschoben werden,
bis der Haken 36 am zuführseitigen Ende der Hohlwelle
5 austritt
Falls das Gehäuse der Vorrichtung im Bereich der Speichertrommel durchsichtig ausgebildet ist können
die Markierungen 33 und 34 wegfallen, da die Bedienungsperson
dann ohnehin sieht, ob das Zuführorgan 7
exakt auf die Führungsbahn 30 ausgerichtet ist.
exakt auf die Führungsbahn 30 ausgerichtet ist.
Anstelle des Drehknopfes 32 kann auch ein anderer
Drehgriff verwendet werden, der von einer anderen
Stelle der Vorrichtung aus das Verdrehen der Hohlwelle
zum Ausrichten des Zuführorgans 7 auf die FührungsIn der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
wenn die Führungsbahn einen mittleren Winkel von annähernd 15° des Umfangsder Haube beanspfucht.
Drehgriff verwendet werden, der von einer anderen
Stelle der Vorrichtung aus das Verdrehen der Hohlwelle
zum Ausrichten des Zuführorgans 7 auf die FührungsIn der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
wenn die Führungsbahn einen mittleren Winkel von annähernd 15° des Umfangsder Haube beanspfucht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (12)
1. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen,
mit einem stationären Grundkörper, einer im Grundkörper zur Drehung antreibbar gelagerten
Hohlwelle zum Antreiben einer Fadenzuführeinrichtung, die mit einem Zuführorgan den ankommenden
Faden auf den Mantel einer gegenüber der Welle stillstehenden Speichertrommel tangential
aufwindet, von welcher dieser über den Trommelrand überkopf durch einen den Trommeirap.d umgebenden
Bremsring und eine zentrale Abzugsöse abziehbar ist, welche an einem am Grundkörper befestigten
und die Speichertrommel mit Abstand umgebenden Bauteil gelagert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß eine benachbart zum freien Ende des Zuführorgans (7) beginnende und bis an die Abzugsöse
(2i. 2V) hin fortgesetzte, axiale Führungsbahn (30) vorgesehen ist zum Durchführen einer
Einfädelnadel (35), die im eingeschobenen Zustand die Hohlwelle (5), das Zuführorgan (7), den Bremsring
(25) und die Abzugsöse (21) durchsetzt, daß die Führungsbahn (30) in einem begrenzten Umfangssektor
des Bauteils (18) angeordnet ist, und daß mit der Hohlwelle (5) ein Drehgriff (32) zum Ausrichten
des freien Endes des Zuführorgans (7) auf die Führungsbahn (30) verbunden ist.
2. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn
(30) einen zum Speichertrommelmantel (16) hin offenen, rinnen- od : trogartigen Querschnitt
besitzt.
3. Fadenspeicher- und -liefer· .rrichtung nach einem
der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (Jöay der Führungsbahn (30)
an der dem Speichertrommelmantel (16) zugewandten Seite eines Führungsblocks (29) ausgebildet ist,
der an der Innenseite des die Speichertrommel umgebenden Bauteils (18) zwischen dem freien Ende
des Zuführorgans (7) und dem Fadenbremsring (25) angeordnet ist.
4. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach Anspruch 3 bei der die Abzugsöse in einem an dem die
Speichertrommel umgebenden Bauteil angeordneten Speichenstern befestigt ist. dadurch gekennzeichnet,
daß eine Speiche (20) des Speichensterns mit dem Führungsblock (29) fluchtend angeordnet
ist und an ihrer Innenseite einen weiteren Abschnitt (306,/der Führungsbahn bildet.
5. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet,
daß mit dem freien Ende des Zuführorgans (7) ein konkav gekrümmtes, schaufelartiges Umlenkorgan
$8) verbunden ist, das einen weiteren Teil der Führungsbahn
(30) bildet.
6. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. mit einem am Grundkörper
angebrachten Kranz mit Eingriffselementen für Gegeneingfiffselemente eines auf der Hohlwelle 6Q
schräggelagerten Vorschubkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) auf einen
Zwischenraum zwischen den Eingriffselementen des Kranzes (13) ausgerichtet ist.
7. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) in ihrem Verlauf zur Abzugsöse
(21, 21') hin konvergiert, und daß die Führungsbahnbreite benachbart zum freien Ende des
Zuführorgans (7) zumindest der lichten Weite des Zuführorgans und benachbart zur Abzugsöse (2t)
maximal deren lichter Weite entspricht.
8. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abzugsöse (21) an ihrer der Speichertrommel abgewandten Seite trichterförmig erweitert ist
9. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß im Außenbereich der Abzugsöse (21') in Verlängerung
der Führungsbahn (30) eine, ggf. abdeckbare. Aussparung (40) zum leichteren Herausziehen der
Einfädeinade! (35) eingeformt ist.
10. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Fadenbremsring
und ein diesem zugeordneter Einstellring mit Befestigungselementen in dem die Speichertrommel
umgebenden Bauteil oder am Speichenstern festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbiock
(2S) ais mit einem Spanne'emcm (27) zusammenwirkendes,
verstellbares Widerlager für den Einstellring (26) ausgebildet ist.
11. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff (32) am zuführseitigen Ende
der Hohlwelle (5) angebracht ist
12. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem
der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrichten des Zuführorgans (7) auf die
Führungsbahn (30) der Drehknopf (32) eine Markierung (33) und der Grundkörper (2) eine Gegenmarkierung
(34) besitzt
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2932782A DE2932782C2 (de) | 1979-08-13 | 1979-08-13 | Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen |
Publications (2)
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| DE2932782C2 true DE2932782C2 (de) | 1985-08-22 |
Family
ID=6078371
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