DE2932782C2 - Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen - Google Patents

Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen

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DE2932782C2 DE2932782A DE2932782A DE2932782C2 DE 2932782 C2 DE2932782 C2 DE 2932782C2 DE 2932782 A DE2932782 A DE 2932782A DE 2932782 A DE2932782 A DE 2932782A DE 2932782 C2 DE2932782 C2 DE 2932782C2
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    • D03D47/36Measuring and cutting the weft
    • D03D47/361Drum-type weft feeding devices

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
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  • Looms (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fadenspeicher- und -lie fervorrichtung für Textilmaschinen .j'imäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. vgl. z.B. DE-PS 25 918.
Zur Inbetriebnahme einer derartigen Vorrichtung muß das Ende des jeweils zur Verarbeitung bestimmten Fadens durch die Vorrichtung gezogen werden. Man bedient sich dabei einer Einfädelnadel, die aus einem flexiblen Kunststoffband mit zumeist rechteckigem Querschnitt besteht und ein hakenförmiges Ende, ähnlich einer Häkelnadel, besitzt Die Einfädelnadel wird von Hand in axialer Richtung durch die Vorrichtung geschoben, meist ausgehend vom zuführseitigen Ende der Hohlwelle, bis das vordere Ende der Einfädelnadel ajs der Abzugsöse ragt. Dann wird das Fadenende am hinteren Ende der Nadel in den Haken eingehängt und mit der Nadel durch die Vorrichtung gezogen, bis das Fadenende ebenfalls aus der Abzugsöse heraushängt Das Durchschieben der Einfädelnadel gestaltet sich verhältnismäßig schwierig, da sie mehrfach umgelenkt und auch durch den Bremsring hindurchgeschoben werden muß. In der Regel muß das Einfädeln in mehreren Schritten durchgeführt oder ein Hilfswerkzeug eingesetzt werden, damit das durchgeschobene Ende der Einfädelnadel ihr Ziel, d. h. die Abzügsöse erreicht Das Durchziehen eines neuen Fadens kann so eine geraume Zeit in Anspruch nehmen, wobei die Textilmaschine während dieser Zeit im Leerlauf betrieben werden muß, was einen teuren Produktionsverlust bedeutet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten Art dahingehend zu
verbessern, daß bei ihr das Durchziehen eines neuen Fadenendes mit Hilfe einer Einfädelnadel wesentlich einfacher und rascher erfolgen kann, als bei den bekannten Vorrichtungen, und bei der das durchgeschobene Ende der Einfädelnadel ohne weitere Hilfeleistung von außen stets zuverlässig wieder durch die Abzugsöse austritt
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruchs angegebenen Merkmale gelöst
Beim Durchschieben des Endes der Einfädelnadel wird diese von der Führungsbahn direkt bis durch die Abzugsöse hindurch geführt und dirigiert Es erübrigt sich das bisher notwendige, mühsame Stochern mit dem Nadelende bzw. die Verwendung eines zusätzlichen Werkzeuges, mit dem das Nadelende auf den richtigen Weg gebracht wurde. Die Führungsbahn wirkt dabei unabhängig davon, von welcher Seite die Einfädeinadel durch die Vorrichtung geschoben wird. Die Handhabung ist denkbar einfach, da mittels des Drehgriffes nur das Zuführergan auf die Führungsbahn auszurichten ist und dann die Einfädelnadel ohne Kontrolle vcm außen durchgeschoben zu werden braucht Dies ist von besonderem Vorteil, wenn mehrere Fadenspeicher- und -liefervorrichtungen in einer Gruppe dicht nebeneinander angeordnet sind und kein Zugang oder kein direkter Einblick zum Weg der Einfädelnadel möglich ist Die Führungsbahn beeinträchtigt dabei die Funktionssicherheit der Vorrichtung nicht und läßt sich mit technisch einfachen Mitteln bereits bei der Herstellung der Vorrichtung realisieren. Im Zusammenspiel mit der mehrfachen Umlenkung der Einfädelnadel und aufgrund ihrer Elastizität hat diese stets das Bestreben, in der Führungsbahn zu verbleiben, bis ihr Ende aus der Abzugsöse austritt
Eine zweckmäßige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung geht aus Anspruch 2 hervor. Diese Ausbildung der Führungsbahn bewirkt ohne zusätzliche Führungselemente schon durch die Biegesteifigkeit dd Einfädelnadel, daß sich diese selbsttätig ihren Weg vom Zuführorgan zur Abzugsöse sucht.
Eine weitere Ausführung geht aus Anspruch 3 hervor. Dieser Führungsbahnabschnitt am Führungsblock dirigiert die Einfädelnadel zwischen dem Ende des Zuführorgans und dem Fadenbremsring, der Führungsblock kann mit eirvfachen Mitteln an der In.ienseite des Bauteils befestigt werden.
Eine weitere, zweckmäßige Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der die Abzugsöse in einem Speichenstern befestigt ist. gibt Anspruch 4 an. Die Ausbildung des Führungsbahnabschnittes an der Innenseite einer Speiche des Speichensterns ist herstellungstechnisch einfach. Das Ausrichten der Speiche auf die radiale Stellung des Führungsblocks bereitet ebenfalls keine Schwierigkeiten. Der Führungsbahnabschnitt an der Speiche nimmt das vordere Ende der Einfädelnadel sofort nach Durchdringen des Fadenbremsringes auf und leitet dieses sicher bis durch die Abzugsöse.
Eine weitere, vorteilhafte Ausbildung der Erfindung geht aus Anspruch 5 hervor. Das Umlenkorgan ist in diesem Bereich, wo die Einfädelnadel das Zuführorgan verläßt und stark umgelenkt wird; von besonderer Bedeutung. Es kann auch zu einer einwandfreien Führung des Fadens im Betrieb beitragen, da es um den Rand eines taumelnden Vqrschubkörpers herumgreift.
Ein weiteres, zweckmäßiges Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einem am Grundkörper angebrachten Kranz mit Eingriffselementen für Gegeneingriffselemente eines auf der Welle schräg gelagerten Vorschubkörpere läßt sich aus Anspruch 6 entnehmen. Hierbei wird das Ende der Einfädelnadel sicher zwischen zweien der Eingriffselemente des Kranzes hindurchgeieitet, wo ansonsten die Gefahr bestünde, daß sich das Ende der Einfädelnadel verhakt oder verspreizt
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung geht weiterhin aus Anspruch 7 hervor. Die konvergierende Führungsbahn erfaßt das aus dem Zuführorgan austretende Ende der Einfädelnadel auch dann zuverlässig, wenn sich die Einfädelnadel bei der mehrfachen Umlenkung in der Hohlwelle und dem Zuführorgan verwinden oder seitlich verschieben sollte. Bei der Weiterbewegung in Richtung auf die Abzugsöse zu wird durch die Konvergenz der Führungsbahn dann die Tendenz der elastischen Einfädelnadel, sich seitlich wegzubewegen, zunehmend korrigiert
Da die Einfädelnadel, falls sie vom zuführseitigen Ende der Hohlwelle eingeschoben wird zur Abzugsöse unter einem relativ flachen Winkel geL-..gt, ist es zweckmäßig, wenn die Maßnahme gemäß Anspruch 8 verwirklicht ist Dann tritt das Ende der Einfädelnadel ohne jegliche Behinderung aus der Abzugsöse aus.
Alternativ dazu kann auch eine Maßnahme zweckmäßig sein, wie sie bei einer weiteren Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Anspruch 9 gegeben ist. Auch dann tritt wieder das Ende der Einfädelnadel ungehindert aus der Abzugsöse aus.
Bei einer weiteren, vorteilhaften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung, bei der der Fadenbremsring und ein diesem zugeordneter Einstellring mit Befestigungselementen an dem die Speichertrommel umgebenden Bauteil oder am Speichenstern festgelegt sind, sind die in Anspruch 10 angegebenen Maßnahmen verwirklicht Der Führungsblock erfüllt dann nicht nur die Aufgabe der Führung des Endes der Einfädelnadel, sondern wirkt auch als Widerlager für den Einstellring des Fadenbremsringes. Der Einstellring kann am f ührungsblock abgestützt in Umfangsrichtung verdreht werden.
Ein weiteres, zweckmäßiges Ausführungsbeispiel läßt sich aus Anspruch 11 entnehmen. Mit diesem am zuführseitigen Ende der Vorrichtung angebrachten Drehknopf an der Hohlwelle kann diese besondsrs einfach so weit verdreht werden, daß das Zuführorgan mit seinem Umlenkorgan exakt auf die Führungsbahn ausgerichtet
Zu einer vereinfachten Handhabung trägt schließlich eine Maßnahme bei, die bei einer aus Anspruch 12 hervorgehenden Ausfühvungsform der Erfindung vorgesehen ist Die Bedienungsperson kann damit ohne in das Innere der Vorrichtung Einblick nehmen zu müssen, das Zuiührorgan exakt auf die Führungsbahn ausrichten.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch eine Fadenspeicherund -liefervorrichtung vor dem Durchziehen eines Fadenendes,
F i g. 2 einen Schnitt durch ein Detail von F i g. 1 in der Ebene Ii-II,
F i g. 3 eine Draufsicht auf das in F i g. 2 geschnittene
Detail der Vorrichtung in Richtung eines Pfeiles 111, und Fig.4 ein abgeändertes Detail der Vorrichtung gemaßFig. 1.
Eine Fadenspeicher- und -liefervorrichtung 1 besitzt an einem stationären Grundkörper 2 ein Antriebsgehäusc 3, in dem ein Antriebsmotor 4 für eine Hohlwelle
5 vorgesehen ist. Im Inneren der Vorrichtung ist an der Hohlwelle 5 ein radial und schräg abstehender Fortsatz
6 vorgesehen, in den als Zuführorgan 7 ein Rohr eingesteckt ist, an dessen Ende ein konkaves Umlenkorgan 8 angebracht und mit üblichen, keramischen Fädenösen 23 ausgestattet ist. Das Umlenkorgan 8 greift um den Rand eines schräg auf der Hohlwelle 5 drehbar gelagerten Vorschubkörpers 9 herum und liegt einer bei Drehung der Hohlwelle 5 stillstehenden Speichertrommel 10 mit Abstand gegenüber. Der Vorschubkörper 9 ist an seinem Außenumfang mit Gegeneingriffselementen 11 versehen, die mit Eingriffselementen 12 eines mit dem Grundkörper 2 verbundenen Kranzes 13 kämmen, und zwar infolge der Schrägstellung des Vorschubkörpers 9 nur jeweils an einer dem Zuführorgan 7 diametral gegenüberliegenden Seite — bezogen auf die Achse der Hohlwelle 5-.
Per Vorsrhuhkörper 9 trägt an seiner der Speichertrommel 10 zugewandten Oberseite ebenfalls ein Eingriffsprofil 14, das mit einem Gegeneingriffsprofil 15 der Speichertrommel zusammenarbeitet. Bei einer Drehung der Hohlwelle 5 wird durch den Eingriff zwischen den Elementen 11 und 12 der Vorschubkörper 9 stillgehalten, während durch den Eingriff zwischen den Elementen 14 und 15 auch die Speichertrommel 10 stillsteht. Zusammen mit dem Zuführorgan 7 läuft der Eingriffsbereich mit der Wellendrehzahl um.
Die Speichertrommel 10 besitzt einen Speichertrommelmantel 16 von schwach kegeliger Gestalt, der sich bis zu einem wulstig ausgebildeten Trommelrand 17 erstreckt.
Der Speichertrommelmantel 16 wird mit radialem Abstand von einem Bauteil 18 umgriffen, der am Grundkörper 2 festgelegt ist, und seinerseits zur Abstützung eines Speichensterns 19 dient, der mit zwei Speichen 20 versehen ist, die in Verlängerung der Achse der Hohlwelle 5 eine Fadenabzugsöse 21 halten. In der Abzugsöse 21 ist ein üblicher Keramikring 22 zur Fadenführung eingegliedert. Der Bauteil 18 kann eine geschlossene oder teilweise offene Haube sein, oder auch aus einzelnen Streben oder Längsprofilen bestehen, damit zum Trommelmantel ein Zugang möglich ist. Mit dem Speichenstern 19 wird an einem Vorsprung 18a des Bauteils
18 ein Ringkörper 24 festgelegt, der einen gegen den Trommelrand 17 drückenden Fadenbremsring 25 trägt. Dieser besitzt eine Vielzahl von kammzahnartigen, elastischen Fingern (nicht dargestellt), die in üblicher Weise den Faden gegen ein Mitdrehen mit dem Zuführorgan hindern und bewirken, daß das Zuführorgan 7 den Faden ais Fadenvorrat tangential auf dem Speichertrommelmantel 16 aufwindet, von wo er dann durch den Bremsring 25 gebremst und durch die Abzugsöse 21 überkopf wieder abgezogen wird.
Die Finger des Fadenbremsrings 25 werden durch Zähne eines Einstellrings 26 gespannt, der mit Hilfe von Befestigungselementen 27, die den Speichensternaußenrand durchsetzen, gegen einen Führungsblock 29 gedrückt wird. Der Einstellring 26 kann nach Lockern der Befestigungselemente 27 durch Verdrehen in Umfangsrichtung die Vorspannung der Finger des Bremsringes 25 verändern. Der Führungsblock 29 ist zudem z. B. am Fortsatz 18a oder mit einem den Bauteil 18 von außen durchsetzenden Befestigungselement (nicht dargestellt) festgelegt.
In der dem Speichertrommelmantel 16 zugewandten Seite des Führungsblocks 29 und an der Unterseite der zu diesem ausgerichteten Speiche 20 des Speichensterns
19 ist je ein Führungsbahnabschnitt 30a bzw. 306 einer
Führungsbahn 30 ausgebildet, die (Fi g. 2) eine rinnen- oder trogartigen Querschnitt mit Seitenwänden 41 besitzt. Der Führungsblock 29 besitzt in der Ansicht gemäß Fig. 1 eine keilförmige Gestalt, so daß sich eine vom Ende des Zuführorgans 7 allmählich ansteigende und über den axialen Zwischenabstand für den Einstcllring 26 und den Bremsring 25 hinwegleitende Führungsbahn 30 ergibt, die durch den Bahnabschnitt 306 in der Speiche 20 bis zur Abzugsöse 21 fortgesetzt ist.
Am zuführseitigen Ende der Hohlwelle 5 ist ein keramischer Fadenführungsring 31 eingesetzt. Auf dem Ende der Hohlwelle 5 ist ferner ein Drehknopf 32 undrehbar zur Hohlwelle festgelegt, der eine von vorne sichtbare Markierung 33 trägt, die mit einer am Antriebsgeis häuse 3 angebrachten Gegenmarkierung 34 fluchtet, wenn das Ende des Zuführorgans 7 auf die Führungsbahn 30 ausgerichtet ist.
Am Grundkörper 2 ist ferner ein Support 28 befestigt, der einem optischen Sensor zur Abtastung des auf dem Speichertroinmelmantel aufgelegten Fadenvorrats (nicht dargestellt) beim Betrieb der Vorrichtung dient.
Durch die Vorrichtung ist eine Einfädelnadel 35 geschoben, die aus einem flexiblen Kunststoff- oder Blechstreifen mit rechteckigem Querschnitt besteht. Das hintere Ende 36 der Einfädelnadei 35 ist nach Art einer Häkelnadel zu einem Haken verformt, mit dem ein einzuziehendes Fadenende 37 ergreifbar ist. Das mit 38 bezeichnete, vordere Ende der Einfädelnadel 35 ragt in der dargestellten Lage durch die Abzugsöse 21 nach außen und kann dort von Hand ergriffen werden. Zu diesem Zweck ist die Außenseite der Abzugsöse 21 trichterförmig erweitert (bei 39).
Zum Einziehen eines neuen Fadenendes 37 wird die Einfädelnadel 35 mit ihrem vorderen Ende 38 von dem zuführseitigen Ende der Hohlwelle in diese eingesteckt und durch das Zuführorgan 7 so weit vorgeschoben, bis es mit Hiife des Umicnkufgans δ zunächst zwischen zweien der Eingriffselemente 12 des Kranzes 13 durchtritt dann dem Führungsbahnabschnitt 30a folgt, von diesem durch den Bremsring 25 durchgeleitet wird und dann von dem Führungsbahnabschnitt 306 durch die Abzugsöse 21 nach außen geleitet wird. Dort kann es wie dargestellt — von Hand ergriffen werden. Durch Zug am Ende 38 wird die Einfädelnadel 35 mit dem eingehängten Fadenende 37 schließlich durch die gesamte Vorrichtung gezogen, bis das Ende 37 ebenfalls aus der Abzugsöse 21 herausragt Danach wird der Antriebsmotor 4 in Gang gesetzt so daß durch Drehung des Zuführorgans 7 der Fadenvorrat auf dem Speichcrtrommelmantel 16 gebildet wird. Der Bremsring '5 hindert den Fadenabschnitt zwischen dem Trommelrand 17 und der Fadenabzugsöse 21 am Mitdrehen.
Wie aus F i g. 3 deutlich hervorgeht, ist zumindest der Führungsbahnabschnitt 30a in Richtung auf die Fadenabzugsöse 21 hin konvergierend ausgebildet
In Fi g. 4 ist eine Fadenabzugsöse 2V angedeutet, bei der austrittsseitig eine radiale Ausnehmung 40 vorgesehen ist die das leichtere Herausschieben der Einfädelnadel 35 zuläßt Die Aussparung 40 kann ggf. beim Betrieb der Vorrichtung durch ein passendes Einsatzstück verschlossen werden, damit sich der beim Abziehen bewegende Faden nicht verhängen kann.
Es kann die Einfädelnadel 35 auch ausgehend von der Abzugsöse 21 durch die Vorrichtung geschoben werden, bis der Haken 36 am zuführseitigen Ende der Hohlwelle 5 austritt
Falls das Gehäuse der Vorrichtung im Bereich der Speichertrommel durchsichtig ausgebildet ist können
die Markierungen 33 und 34 wegfallen, da die Bedienungsperson dann ohnehin sieht, ob das Zuführorgan 7
exakt auf die Führungsbahn 30 ausgerichtet ist.
Anstelle des Drehknopfes 32 kann auch ein anderer
Drehgriff verwendet werden, der von einer anderen
Stelle der Vorrichtung aus das Verdrehen der Hohlwelle
zum Ausrichten des Zuführorgans 7 auf die FührungsIn der Praxis hat es sich als zweckmäßig erwiesen,
wenn die Führungsbahn einen mittleren Winkel von annähernd 15° des Umfangsder Haube beanspfucht.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung für Textilmaschinen, mit einem stationären Grundkörper, einer im Grundkörper zur Drehung antreibbar gelagerten Hohlwelle zum Antreiben einer Fadenzuführeinrichtung, die mit einem Zuführorgan den ankommenden Faden auf den Mantel einer gegenüber der Welle stillstehenden Speichertrommel tangential aufwindet, von welcher dieser über den Trommelrand überkopf durch einen den Trommeirap.d umgebenden Bremsring und eine zentrale Abzugsöse abziehbar ist, welche an einem am Grundkörper befestigten und die Speichertrommel mit Abstand umgebenden Bauteil gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine benachbart zum freien Ende des Zuführorgans (7) beginnende und bis an die Abzugsöse (2i. 2V) hin fortgesetzte, axiale Führungsbahn (30) vorgesehen ist zum Durchführen einer Einfädelnadel (35), die im eingeschobenen Zustand die Hohlwelle (5), das Zuführorgan (7), den Bremsring (25) und die Abzugsöse (21) durchsetzt, daß die Führungsbahn (30) in einem begrenzten Umfangssektor des Bauteils (18) angeordnet ist, und daß mit der Hohlwelle (5) ein Drehgriff (32) zum Ausrichten des freien Endes des Zuführorgans (7) auf die Führungsbahn (30) verbunden ist.
2. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) einen zum Speichertrommelmantel (16) hin offenen, rinnen- od : trogartigen Querschnitt besitzt.
3. Fadenspeicher- und -liefer· .rrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abschnitt (Jöay der Führungsbahn (30) an der dem Speichertrommelmantel (16) zugewandten Seite eines Führungsblocks (29) ausgebildet ist, der an der Innenseite des die Speichertrommel umgebenden Bauteils (18) zwischen dem freien Ende des Zuführorgans (7) und dem Fadenbremsring (25) angeordnet ist.
4. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach Anspruch 3 bei der die Abzugsöse in einem an dem die Speichertrommel umgebenden Bauteil angeordneten Speichenstern befestigt ist. dadurch gekennzeichnet, daß eine Speiche (20) des Speichensterns mit dem Führungsblock (29) fluchtend angeordnet ist und an ihrer Innenseite einen weiteren Abschnitt (306,/der Führungsbahn bildet.
5. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß mit dem freien Ende des Zuführorgans (7) ein konkav gekrümmtes, schaufelartiges Umlenkorgan $8) verbunden ist, das einen weiteren Teil der Führungsbahn (30) bildet.
6. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5. mit einem am Grundkörper angebrachten Kranz mit Eingriffselementen für Gegeneingfiffselemente eines auf der Hohlwelle 6Q schräggelagerten Vorschubkörpers, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) auf einen Zwischenraum zwischen den Eingriffselementen des Kranzes (13) ausgerichtet ist.
7. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsbahn (30) in ihrem Verlauf zur Abzugsöse (21, 21') hin konvergiert, und daß die Führungsbahnbreite benachbart zum freien Ende des Zuführorgans (7) zumindest der lichten Weite des Zuführorgans und benachbart zur Abzugsöse (2t) maximal deren lichter Weite entspricht.
8. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugsöse (21) an ihrer der Speichertrommel abgewandten Seite trichterförmig erweitert ist
9. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß im Außenbereich der Abzugsöse (21') in Verlängerung der Führungsbahn (30) eine, ggf. abdeckbare. Aussparung (40) zum leichteren Herausziehen der Einfädeinade! (35) eingeformt ist.
10. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei der der Fadenbremsring und ein diesem zugeordneter Einstellring mit Befestigungselementen in dem die Speichertrommel umgebenden Bauteil oder am Speichenstern festgelegt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsbiock (2S) ais mit einem Spanne'emcm (27) zusammenwirkendes, verstellbares Widerlager für den Einstellring (26) ausgebildet ist.
11. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehgriff (32) am zuführseitigen Ende der Hohlwelle (5) angebracht ist
12. Fadenspeicher- und -liefervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausrichten des Zuführorgans (7) auf die Führungsbahn (30) der Drehknopf (32) eine Markierung (33) und der Grundkörper (2) eine Gegenmarkierung (34) besitzt
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