DE293231C - - Google Patents

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DE293231C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C12BIOCHEMISTRY; BEER; SPIRITS; WINE; VINEGAR; MICROBIOLOGY; ENZYMOLOGY; MUTATION OR GENETIC ENGINEERING
    • C12LPITCHING OR DEPITCHING MACHINES; CELLAR TOOLS
    • C12L3/00Pitching or depitching machines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Zoology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi 293231 — KLASSE 6/. GRUPPE
Firma WM. ARNEMANN in.HAMBURG. Vorrichtung zum Entpichen von Fässern.
Zusatz zum Patent 284281.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21.JuIi 1914 ab. Längste Dauer: Ö. Februar 1928.
Gegenstand der Erfindung ist eine Abänderung der durch das Patent 284281 geschützten Maschine und besteht darin, daß die Hebe- und Transportvorrichtung zum Abheben der Fässer von der Entpichmaschine durch eine Wippe ersetzt ist, welche von einem der beiden Schalträder unter Vermittlung eines Gestänges nach jeder zweiten Schaltbewegung des anderen den Faßträger betätigenden Schaltrades angehoben wird.
Hierbei sei bemerkt, daß die Anwendung solcher Wippen zum Abheben und Transportieren der Fässer bei Faßpichmaschinen an sich nicht neu ist.
Durch die gekennzeichnete Abänderung wird gegenüber der Anordnung nach dem Hauptpatent eine wesentliche Vereinfachung der Entpichvorrichtung erzielt, was wiederum eine außerordentlich zuverlässige Wirkung unter Vermeidung j eglicher Betriebsstörung zur Folge hat. Das entpichte Faß rollt von der angehobenen Wippe zur Pichmaschine herab, woselbst es mit frischem Pech ausgespritzt wird.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι denselben in Seitenansicht.'
Fig. 2 zeigt in größerem Maßstabe die beiden Schalträder sowie das mit ihnen in Eingriff stehende Kurbelgetriebe.
Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie A-A der Fig. i, und .
Fig. 4 eine Draufsicht auf das Triebwerk, ebenfalls in größerem Maßstabe.
Der Erfindungsgegenstand besitzt folgende Einrichtung:
28 (Fig. 2 und 4) ist eine Antriebswelle, welche ihr Lager bei 29 findet und mit dem Antriebskettenrade 27 versehen ist.
Auf der Welle 28 ist die Kurbel 30 befestigt, welche den Kurbelzapfen 31 besitzt. Parallel zur Welle 28 sind die beiden Wellen 32, 33 drehbar gelagert, von denen jede ein Schaltrad 34 bzw. 35 trägt.
Jedes der beiden Schalträder ist mit einer Anzahl, z. B. zwölf radialen Einschnitten 36 bzw. 37 versehen. Wenn sich der Kurbelzapfen 31 im Sinne des Uhrzeigers dreht, so wird, wie nach dem Hauptpatent, dem Schaltrade 34 eine Bewegung im Sinne des Pfeiles 38, und dem Schaltrade 35 eine Bewegung im Sinne des Pfeiles 39 (Fig. 2) erteilt.
Auf der Welle 32 sitzt das Stirnrad 40 (Fig. 4), welches mit dem auf der drehbaren Welle 41 befestigten Stirnrad 42 kämmt. Letzteres kämmt mit dem auf der Welle 48 befestigten Stirnrads 1.
Auf der Welle 48 sitzt das Kegelrad 43, welches mit dem Kegelrad 44 der Welle 45 kämmt. Auf der Welle 45 ist der Trieb 46 befestigt, der mit dem Zahnkranz 47 des Koksofens 1 in Eingriff steht.
Auf der Welle 33 sitzt das Stirnrad 49, welches mit dem Stirnrad 50 der Welle. 11 kämmt. Das Rad 50 kämmt mit dem Rade 53. Letzteres ist auf der bei 56 drehbar gelagerten Welle 54 befestigt. Diese Welle trägt den Arm 96 (Fig. 1 und 3), welcher gegen den Anschlag 2 des bei 3
drehbar gelagerten und mit Gegengewicht 6 versehenen Hebels 4, 5 wirkt. Bei 82 ist die Wippe 83 schwingbar gelagert, an welche bei 84 die Stange 7 angelenkt ist. Diese ist mit Anschlag 8 versehen, gegen welchen der Arm 4 des Hebels 4, 5 während seines Aufwärtsganges wirkt. Wie bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent ist auch hier die Entpichvorrichtung mit einer bestimmten Anzahl, z. B. sechs Tragvorrichtungen versehen, von denen nur zwei, nämlich 211 und2i12, in Fig. 1 dargestellt sind. Jedes der beiden Schalträder besitzt doppelt soviel Schlitze 36, 37, als Tragvorrichtungen vorhanden sind, im vorliegenden Falle also zwölf Schlitze. Es werden also abwechselnd von dem Schaltrade 35 auf den Faßträger und von dem Schaltrade 34 auf die Wippe 83 je zwölf Schaltbewegungen übertragen, wobei die Wippe 83 sechsmal.nach oben in die Lage 83"- und sechsmal nach unten in die Lage 83' schwingt,
Wenn der Faßträger 2112 in die in Fig. 1 dargestellte Lage gekommen ist, wird durch den Kurbelarm 96 der Hebelarm 4 und damit auch die Stange 7 und die Wippe 83 gehoben, so daß.
sie aus der Lage 83' in die Lage 83" gelangt.-Hierbei wird das Faß vom Faßträger abgehoben und rollt auf der schräggestellten Wippe ab, gegebenenfalls zur Pichmaschine.
Wenn nun nach diesem Vorgang die Tragvorrichtungen der Entpichmaschine die nächste von den zwölf Schaltbewegungen ausführen, verläßt ■. der Faßträger 2112 die in Fig. 1 dargestellte Lage, wobei der folgende Träger noch nicht in d.ie Lage 2112 gelangt. Hierauf führt die Wippe 83 ihre Schaltbewegung nach unten aus und sinkt durch ihr Eigengewicht in die Lage 83'. Wenn jetzt wieder die Tragvorrichtungen der Entpichmaschine um V12 Umdrehung weitergeschaltet werden, gelangt ein neuer Faßträger in die in Fig. ι dargestellte Lage, die vorher der Träger 2112 einnahm. Jetzt führt die Wippe von neuem eine Schaltbewegung aus, indem sie aus der Lage 83' in die Lage 83" gelangt und das auf diesem Faßträger ruhende Faß abhebt, so daß dasselbe auf der schräggestellten Wippe herabrollen kann.
In dieser Weise wiederholt sich der geschilderte Vorgang.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Entpichen von Fässern nach Patent 284281, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebe- und Transportvorrichtung zum Abheben der Fässer von der Entpichmaschine durch eine Wippe (83) bekannter Art ersetzt ist, welche von einem (34) der beiden Schalträder (34, 35) unter Vermittlung eines Gestänges nach "jeder zweiten Schaltbewegung des anderen, den Faßträger betätigenderi Schaltrades angehoben wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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