DE449020C - Falzmaschine fuer Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist - Google Patents

Falzmaschine fuer Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist

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DE449020C
DE449020C DEP50484D DEP0050484D DE449020C DE 449020 C DE449020 C DE 449020C DE P50484 D DEP50484 D DE P50484D DE P0050484 D DEP0050484 D DE P0050484D DE 449020 C DE449020 C DE 449020C
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Germany
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H45/00Folding thin material
    • B65H45/12Folding articles or webs with application of pressure to define or form crease lines
    • B65H45/14Buckling folders
    • B65H45/142Pocket-type folders

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  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Falzmaschine für Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Falzmaschine gehört zu der Art mit Falzwalzen und Falzplatten arbeitenden Maschinen, sogenannten »Cleveland-Maschinen«, bei denen eine Falzung dadurch ausgeschaltet werden kann, daß eine Falzgruppe entfernt wird. Die neue Maschine ist im besonderen mit einer Hilfsvorrichtung versehen, durch welche die Falzmaschine auf Ausführung und auf Unterlassung einer weiteren Falzung eingestellt werden kann, während die Ablieferstelle der Falzstücke immer dieselbe bleiben soll.
  • Das Wesentliche der Erfindung besteht darin, daß die ausschaltbare Falzgruppe durch Verschiebung ihrer Falzplatte und Verschwenkung einer Falzwalze ausschaltbar ist, und daß eine dieser Falzgruppe zugeordnete Abliefervorrichtung derart einstellbar angeordnet ist, daß durch die in der Abliefervorrichtung befindliche Leitplatte die durch die Falzgruppe gehenden Bogen sowohl in arbeitender als auch in ausgeschalteter Stellung der Falzgruppe auf dieselbe Stapelvorrichtung geleitet werden.
  • Auf der Zeichnung stellen dar: Abb. r und 2 die Seitenansicht und einen Längsschnitt der Hilfsvorrichtung mit dem anschließenden Teil der Hauptmaschine in der Lage der Hilfsvorrichtung, in der sie eine Zusatzfalzung ausführt, Abb.3 und 4 eine entsprechende Ansicht und einen Schnitt der Hilfsvorrichtung mit unmittelbarer Ablieferung der Falzstücke von der Hauptmaschine zu der Stapelvorrichtung, Abb. 5 einen Querschnitt durch die Hilfsvorrichtung nach der Linie 5-5 der Abb. i, Abb. 6 in vergrößertem Maßstab Einzelheiten der Bauweise und Wirkungsweise der Leitfläche, und Abb. 7 einen Schnitt nach der Linie ;-7 der Abb. 6.
  • Die Falzwalzen a, a', a" der Hauptfalzmaschine werden durch die Zahnräder c getrieben und sind in dem Gestell b gelagert und liefern, wie gewöhnlich, die Falzstücke zu einem Ouerfördertisch d, der sie über #lie Leitfläche cd' zu den Falzwalzen e, f, h der Hilfsvorrichtung in den Rahmenteilen b' führt. Der Rahmen b' wird von Säulen P, p' getragen, von denen jede aus zwei ineinander einschraubbaren Teilen besteht, um so eine genaue Einstellung des Rahmens b' zu dem Hauptgestell b herbeiführen zu können, Die Hilfsvorrichtung enthält eine vollständige Falzvorrichtung und eine Abliefervorrichtung. Die Falzvorrichtung wird aus den Falzwalzen e, f der Falzplatte g und der Falzwalze h gebildet, die zusammen mit der Falzwalze f den Falz herstellt. Die Abliefervorrichtung wird durch eine Leitplatte i, ein Paar Ablieferwalzen j, j' und die Stapelvorrichtung k, k' gebildet. Die Abb. i und 2 zeigen die Hilfsfalzvorrichtung in der Lage, in der sie eine zusätzliche Falzung ausübt, und die Abliefervorrichtung j, j' in der Lage ist, die Falzstücke in Empfang zu nehmen und weiterzuliefern, während die Abb. 3 und 4. die Hilfsfalzvorrichtung außer Wirksamkeit zeigen und die Abliefervorrichtung j, j' in der Lage ist, in der die Falzstücke unmittelbar von dem Zuführungstisch d durch die Hilfsvorrichtung ohne Falzung zu der Stapelvorrichtung k, k" laufen.
  • Die Falzglatte g und die Walze h können aus ihrer Arbeitslage (Abb. 2), in der sie mit den Falzwalzen e, f zusammenarbeiten, in die unwirksame Lage der Abb. 4 versetzt werden. Hierzu ist die Falzplatte g in einer Führung g' einstellbar, die an dem Rahmen b' sitzt und schräg nach oben führt, -so daß durch Zurückziehen der Falzplatte g in der Führung g' sie in eine von den Falzwalzen f, h verhältnismäßig entfernte Stellung gelangt. Die Walze h (Abb. 4) ist in Schwingarmen h' gelagert, mittels deren sie leicht in und außer Berührung mit der Falzwalze f geschwungen werden kann. In ihrer Arbeitsstellung (Abb. i und 2) wird die Falzwalze h durch eine - Sperrung h3 mit einem Sperrstift h4 unter durch eine Schraube h5 einstellbarer Federwirkung gehalten. In ihrer unwirksamen Stellung (Abb. ,4) wird die Falzwalze h durch Sperrnasen h'- an den Schwing armen h' gehalten.
  • Wenn die Teile g, h der Hilfsfalzvorrichtung auf diese Art umwirksam gemacht sind, ist Raum für das Einbringen der Ablieferungsvorrichtung an ihren Platz geschaffen, um die Falzstücke unmittelbar zu den Ablieferwalzen j, j' zu bringen. Um dies zu bewerkstelligen, ist die aus der Leitplatte i und den Ablieferwalzen j, j' und der Stapelvorrichtung h, h' bestehende Abliefervorrichtung mit Gleitstücken iz in Gleitbahnen v' so angeordnet, daß durch eine Auf- oder Abbewegung der Gleitstücke n die ganze Abliefervorrichtung als Ganzes gehoben oder gesenkt wird. Beim Arbeiten der gesamten Hilfsvorrichtung ist die Abliefervorrichtung i, j, j', h, k' in ihrer unteren Lage (Abb. i und 2), wobei die Leitplatte i so unter den Falzwalzen h und f liegt, daß sie die aus ihnen hervorkommenden Falzstücke durch die Ablieferwalzen j, j' zu dem Fördertisch k' der Stapelvorrichtung führt. Wenn die Hilfsvorrichtung oben unwirksam gemacht ist (Abb, q), sind die Gleitstücke n in der Hochlage, so däßdie Leitplatte i über der Laufbahn der Falzstücke (Abb. 3 und 4) steht, welche in der Berührungslinie zwischen den Walzen e und f liegt. Auf diese Weise beeinflußt die Leitplatte i die Richtung der aus den Falzwalzen e, f heraustretenden Falzstücke mit ihrer Unterfläche und bringt sie von der Leitfläche d' unmittelbar zu den Ablieferwalzen j, j' und dem Fördertisch k' ohne weitere Falzung.
  • Da die Abliefervorrichtung ihre werschiedenerf Teile zu einem Ganzen vereinigt, ist die relative Lage dieser Teile zueinander, nämlich der Leitplatte i, der Ablieferwalzen j, j' und der Stapelvorrichtung k, k', in jeder Lage unverändert, wobei die Leitplatte i so angeordnet ist, daß sowohl ihre obere Fläche als ihre untere Fläche zur Leitung der Falzstücke zu den Ablieferwalzen j, j' dienen können.
  • Das Heben oder Senken der Gleitstücke n und damit der ganzen Abliefervorrichtung wird durch Daumen L" bewirkt, die an die Rollen na der Gleitstücke n anschlagen. Die Daumen 1" sind auf der Welle o befestigt. Die Abb. i und 2 zeigen die Abliefervorrichtung i, j, j', 1z, k' in ihrer Tieflage gegenüber der Hochlage der Abb. 3 und .4. Die Hochlage der Abliefervorrichtung wird endgültig durch eine Sperrung bestimmt, die aus einem Federbolzen o' (Abb. i) in dem Handgriff der Kurbel i besteht; der Bolzen o' schnappt in eine Rast o" an dem Maschinengestell ein (Abb. i).
  • Um die Leitplatte i. bei ihrer Aufundabbewegung vor Berührung mit der Falzwalze f zu bewahren, sitzt sie schwingbar auf Zapfen i' (Abb. 5 bis 7), von denen einer exzentrisch eine Rolle i2 trägt, die bei der Aufundahbewegung der Leitplatte i. mit einer Profilscheibe i3 in Berührung kommt und dadurch die Leitplatte i um ihren Drehzapfen i' gegen die Wirkung einer Feder i" schwingt, die auf dem anderen Zapfen i' der Leitplatte i angebracht ist.
  • Um den Treibrädern j= (Abb. i und 3) der an den Gleitstücken n gelagerten Ablieferwalzen j, j' eine freie Drehbewegung zu ge-@tatten und sie zu befähigen, in Eingriff mit den neben den Gleitstücken n sitzenden Zahnrädern q und q' zu gelangen, und zwar bei jeder Stellung der Gleitstücke n, ist die ganze Stapelvorrichtung k, k' einschließlich der Zahnräder k= in einem Rahmen k angeordnet, der mit Zapfen k" in den Tragstücken r; L' drehbar -ist, von denen das Tragstück L' an dem Gleitstück yz, sitzt. Es kann daher der Rahmen k um die Zapfen k" in die punktiert gezeichnete Lage der Abb.3 geschwungen und als Ganzes ausgehoben werden. Hierzu sind die "Zapfen k" in Lagern r' angeordnet, die an dem äußeren Ende des Tragstücks r sitzen. Ein offener Schlitz führt von dem Lager in einen Winkel von annähernd 450 weg und gestattet, die abgeflachten Enden der Zapfen k" in die Lager r' einzuführen und in ihnen zu sperren, sobald der Rahmen k in seine regelrechte, ein wenig geneigte, in Abb. 3 mit ausgezogenen Linien dargestellte Lage niedergedreht ist. In dieser Lage wird der Rahmen lz durch Bolzen y-" gesichert, wobei sein Rädergetriebe ebenfalls in Eingriff mit dem Rädergetriebe der Hilfsvorrichtung (Abb. i und 3) steht.
  • Es ist ersichtlich, daß die verschiedenen beschriebenen Anordnungen die Leistungsfähigkeit von Falzmaschinen außerordentlich steigern und gestatten, eine Anzahl wichtiger Maßnahmen in einer übersichtlichen und zuverlässigen Weise auszuführen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Falzmaschine für Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die ausschaltbare Falzgruppe durch Verschiebung ihrer Falzplatte (g) und Verschwenkung einer Falzwalze (h) ausschaltbar ist und eine dieser Falzgruppe zugeordnete Abliefervorrichtung (i, j, j', k, k') derart einstellbar angeordnet ist, daß durch die Leitplatte (i) der Abliefervorrichtung die durch die Falzgruppe gehenden Bogen sowohl in arbeitender als auch in ausgeschalteter Stellung der Falzgruppe auf dieselbe Stapelvorrichtung (k, k') geleitet werden.
  2. 2. Falzmaschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Abliefervorrichtung aus der Leitplatte (i), einem Paar Ablieferwalzen (j, j') und einer Stapelvorrichtung (k, k') besteht, die zusammen in einen beweglichen Stellrahmen (n) eingesetzt sind.
  3. 3. Falzmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplatte (i) in dem Stellrahmen (n) auf Zapfen (i') drehbar ist, derart, daß bei Verstellung des Rahmens (n) die Winkelstellung der Leitplatte (i) relativ zum Eintrittspunkte der Bogen in die ausschaltbare Falzgruppe geändert wird, so daß die Bogen bei eingeschalteter Falzgruppe von der Oberseite und bei ausgeschalteter Falzgruppe durch die Unterseite der Leitplatte zu den Ablieferwalzen (j, j') geleitet werden. d..
  4. Falzmaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Stellrahmen (n) durch eine Kurbel (1) mit Daumen (1") gehoben und gesenkt werden kann.
  5. 5. Falzmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitplatte (i.) um ihre Zapfen (i') von einer Drehvorrichtung (i3, i2, i") während ihrer Aufwärtsbewegung etwas nach oben gedreht wird.
  6. 6. Falzmaschine nach Anspruch d., dadurch gekennzeichnet, daß die Stapelvorrichtung (k, k1) in einem auf Zapfen (k") gestützten Rahmen angeordnet ist, der in Tragstücken (r, 1') des Gleitrahmens (n) gelagert ist.
DEP50484D 1924-05-16 1925-05-15 Falzmaschine fuer Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist Expired DE449020C (de)

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DE449020C true DE449020C (de) 1927-09-02

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ID=21934947

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DEP50484D Expired DE449020C (de) 1924-05-16 1925-05-15 Falzmaschine fuer Bogen mit mehreren aus Falzwalzen und Falzplatten bestehenden Falzgruppen, von denen eine ausschaltbar ist

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DE (1) DE449020C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447301A1 (de) * 1984-02-17 1985-09-05 Mathias Bäuerle GmbH, 7742 St Georgen Stauchfalzmaschine
DE3618921A1 (de) * 1986-06-05 1987-12-10 Frankenthal Ag Albert Falzapparat

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3447301A1 (de) * 1984-02-17 1985-09-05 Mathias Bäuerle GmbH, 7742 St Georgen Stauchfalzmaschine
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