DE29170C - Regulirungs - Vorrichtung1 für Ränderstühle - Google Patents

Regulirungs - Vorrichtung1 für Ränderstühle

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DE29170C
DE29170C DENDAT29170D DE29170DA DE29170C DE 29170 C DE29170 C DE 29170C DE NDAT29170 D DENDAT29170 D DE NDAT29170D DE 29170D A DE29170D A DE 29170DA DE 29170 C DE29170 C DE 29170C
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DE
Germany
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DENDAT29170D
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English (en)
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GEBR. STAHLKNECHT, VORMALS MAY & STAHLKNECHT in Stollberg- i. Sachsen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/04Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PA.TENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 25: Flecht- und Strickmaschinen.
Regulirungs-Vorrichtung für Ränderstühle.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. März 1884 ab.
Die rechtzeitige selbstthätige Umsteuerung der Bewegungen für Herstellung des Doppelrandes der gewöhnlichen Randreihen und der Langreihen an einem mechanischen Ränderstuhl vermittelt der folgende Zähl- und Regulirungsapparat.
Eine gewöhnliche Zählkette k, Fig. 1, wird durch Klinke h und Hebel /2/ von der Triebwelle g des Stuhles bei jeder Reihe um ein Glied fortgezogen.
Derselbe Hebel/2/ trägt auch die Klinke e ei und dreht mit derselben die Regulirungsscheiben bed um ein Stück fort, wenn e in die Zähne von α eingreift. Damit nun diese Scheiben nicht so grofs zu machen nöthig sind, als der Reihenzahl eines ganzen Randstückes entspricht, so dreht man sie nicht bei jeder Reihe fort, sondern läfst sie dann stillstehen, wenn mehrere Reihen ganz gleichmäfsig nach einander gearbeitet 'werden. Zu dem Zweck enthält die Kette k, welche alle Reihen abzählt, einzelne Knaggen k-, , mit denen sie I1 hebt, wodurch die Klinke /2 das Stiftenrad m ;«, dreht. Letzteres hat drei durchgehende Stäbchen Hi1 und drei nur auf der Rückseite vorstehende Stifte m und sie drückt mit den Stäbchen M1 die Klinke e% e nieder und rückt sie aus α heraus, so dafs dann die Regulatorscheiben bed stillstehen.
Die Verbindung dieser Scheiben mit den betreifenden Maschmentheilen ist folgende:
Auf b liegt der Hebel bx, welcher mit b% bis £5 das Hängewerk b& des Stuhles trägt. Je nach der Lücke oder Erhöhung im Umfang von b wird das Hängewerk be mit den Platinen gegen die Nadelreihe des Stuhles gesenkt oder gehoben und die Platinen bilden längere oder kürzere Maschen in drei Abstufungen": für Langreihe, Randreihe und glatte Reihe des Doppelrandes.
Auf der Scheibe c liegt der Hebel C1 und auf diesem der Winkelhebel c2 C3 C1 ; durch eine Erhöhung auf c wird C1 und C2 gehoben und der Arm et nach rechts gerückt,, so dafs er über dem Zapfen C5 steht und den Tragarm H1 η der Rändermaschine ο O1 so tief hinabdrückt, dafs die Rändermaschine aufser Thätigkeit gesetzt wird und während der Arbeit des Doppelrandes ausgerückt bleibt. Gleichzeitig zieht der Stab ca ν durch den Winkelhebel w die Rolle des Abschlagsbleches von ihrem Excenter hinweg, und es wird dadurch auch das Abschlagblech der Rändermaschine ausgerückt.
Auf der Scheibe d endlich liegt der Arm dt des Hebels d2 ^4 auf, welcher durch die Erhöhung auf d bei d2 gehoben und bei ^1 so weit gesenkt wird, dafs während der Umdrehung der Welle g der auf dieser liegende Riegel p, Fig. ι und 3, sich an ^4 verschiebt und durch sein hinteres schräges Ende den Schieber q am Excenter r wenig hebt. Mit dem bei rt vorstehenden Ende von q zieht nun das Excenter r die Nadelbarre des Stuhles etwas weiter als gewöhnlich zurück und schlägt mit den Stuhlnadeln ζ die Maschen etwas länger ab, so wie es während der Bildung der Langreihe eben erforderlich ist.
Die Regulirung der Kulirtiefe ist in folgender Art und Weise zu erklären: Die Kulirtiefe V1 z>2 v3, Fig. 6, 8 und io, bedeutet die Länge der kulirten Schleifen ν unter den Nadeln z, also die Tiefe, bis zu welcher die Platinennase 4, Fig. 5, unter die Nadeln ζ (in Stellung 8) gesenkt wird. Diese Kulirtiefe ist also ein Theil der ganzen Fallhöhe u der Platinen y. Stehen nun diese Platinen vor dem Kuliren nicht sehr hoch über den Nadeln z, wie in Fig. 5, und werden sie durch das Röfschen um u gesenkt, so kommen sie tief unter ζ und bilden lange Schleifen wie V1 in Fig. 6.
_ Es wird nur auf den Stuhlnadeln ζ kulirt, die Rändermaschinennadeln O1 werden, wie Fig. 6 zeigt, nur in die Schleifen V1 eingehängt; lange Schleifen V1 geben also lange Stuhl- und lange Maschinenmaschen oder eine Langreihe. Stehen die Platinen y, Fig. 7, etwas höher über ■ z, so ist, weil ihre ganze Fallhöhe u dieselbe bleibt, die Kulirtiefe v2, Fig. 8, geringer, und es entstehen kürzere Schleifen, welche die gewöhnliche Ränderwaare bilden.
Stellt man endlich die Platinen y, Fig. 9, noch höher gegen z, so entstehen die kürzesten Schleifen v3, Fig. 10, wie sie im Doppelrand gebraucht werden, welcher nur aus glatter Waare besteht, für welchen also die Maschinennadeln o, gar nicht mitarbeiten.
Diese drei Stellungen der Platinen y gegen die Nadeln ζ regulirt aber der neue Apparat durch die Scheibe b, auf welcher Hebel bx mit Stange b2 aufliegt; letztere Stange trägt durch die Hebel bs bt und bt ^5 die Hängearme b6, an welchen das Platinenwerk y mit Röfschen χ hängt.
_ Wird die Scheibe b gedreht, so sinkt O1 in die Lücke 1 und senkt damit b2 b3 bs b6 und auch die Platinen y in ihre tiefste Stellung, Fig. 5 und 6, gegen die Nadeln z, es entsteht die Langreihe. Bei weiterer Drehung von b wird O1 auf den Rand 2 geschoben und hebt damit die Platinen y in die höhere Stellung, Fig. 7 und 8, in welcher die gewöhnliche Ränderwaare entsteht. Endlich kommt bx noch auf die Erhöhung 3 und damit erhalten die Platinen ihre höchste Stellung, Fig. 9 und 10, zum Wirken glatter Waare für den Doppelrand.

Claims (1)

  1. Patent* Anspruch:
    Eine Regulirungs - Vorrichtung für Ränderstühle, bei welcher die Verstellung der Kulirtiefe, die Ein- und Ausrückung der Rändermaschine, sowie die Veränderung des Abschlags von einem Schaltwerk aus bewirkt wird, dessen Schiebklaue (<?) von der Antriebswelle {g) die erforderliche Schwingbewegung erhält und durch eine Musterkette (k) zeitweilig aufser Action gesetzt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT29170D Regulirungs - Vorrichtung1 für Ränderstühle Active DE29170C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1165194B (de) * 1956-11-24 1964-03-12 Cotton Ltd W Flache Kulierwirkmaschine

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