DE291658C - - Google Patents

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DE291658C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L21/00Polishing of table-ware, e.g. knives, forks, spoons
    • A47L21/02Machines

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
Iv PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung, ist eine Messer-Reinigungs- und -Poliermaschine, im besonderen verwendbar für das Reinigen und Polieren stählerner Tafel- und Eßmessei sowie auch für Gabeln.
Nach der Erfindung sollen die reinigende Bürstenfläche und die Polierfläche getrennt so nebeneinander angeordnet werden, daß sie unmittelbar nacheinander wirken.
ίο Es ist zwar schon versucht worden, das Reinigen und Polieren auf einer Maschine gleichzeitig vorzunehmen.' Dazu bediente man sich einer Bürstenscheibe,' deren Bürsten vollständig in eine Paste von Schmirgel und Fett eingebettet sind. Diese Einrichtung hat aber den Nachteil, daß die Messerklingen beim Erwärmen der Putzfläche durch deren Fettgehalt verschmutzen und keine Politur annehmen. Ein weiterer Nachteil dieser Einrichtung ist es, daß die fleckigen und rostigen Klingen, auch wenn sie nach dem Gebrauch mit Wasser gereinigt sind, allmählich die Arbeitsfläche ebenso verschmutzen, wie dies bei den anderweitig bekannten Messerputzmaschinen der Fall ist, die mit Polierschmirgel
2g arbeiten. Dadurch werden aber diese Polierflächen vorzeitig verschmutzt. Auch wird nach Abnutzung und Verbrauch des Putzmittels die Erneuerung des zusammengesetzten Putzmittels nur von Geübten ausgeführt werden können.
Alle diese Mängel werden aber bei der vorliegenden Putzmaschine vollständig beseitigt, bei der zwei ringförmige, konzentrisch zueinander lagernde Gehäuseteile als Träger einerseits der nur putzenden Bürsten, andererseits der nur polierenden Filz- oder Lederstücke dienen, wobei letzteren Schmirgelpulver in bekannter Weise zugeführt wird.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigen:
Fig. ι eine Seitenansicht mit teilweisem Schnitt einer Messer-Reinigungs- und -Poliermaschine, dieser Art,
Fig. ia die körperliche Darstellung der Messerstütze.
Fig. 2 stellt die Maschine im Aufriß dar.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen einzelne Teile der Maschine.
Bei dem dargestellten Aüsführungsbeispiel soll der Antrieb der Welle b mittels einer Riemenscheibe α erfolgen. Das Lager der Welle und das Maschinengestell sind auf der Grundplatte c aufgebaut. Zur Aufnahme des Reinigungs- und Poliermittels dienen die schalenartigen Gehäuseteile h, h, welche eine Zentralöffnung h1 haben, groß genug, um die Antriebswelle b frei hindurchtreten zu lassen. Sie können in irgendeiner bekannten Weise mit der Welle so verbunden werden, daß sie deren Bewegung mitmachen, gleichzeitig aber auch eine kleine Längsverschiebung zueinander auszuführen imstande sind. Zur Aufnahme des Reinigungs- und Poliermittels sind die Gehäuseteile h mit entsprechenden konzentrischen Kammern i1 und i2. versehen. Diese können durch entsprechende kreisförmige Rippen an den Gehäuseteilen h selbst gebildet werden. Sie können aber auch als kreisförmige Halter i ausgebildet sein (Fig. 3), die durch Schrauben k an den Gehäuseteilen h befestigt sind. Die Kammern können, dabei mehrteilig sein, wobei die äußere Kammer 0
(Fig. 5) besonders angesetzt werden kann. Die Kammerteile können aber auch ihrem Umfange nach geteilt werden und aus mehreren Sektoren (p, q, r, s, Fig. 4) bestehen. Diese Einrichtung hat den Vorteil, daß man die Füllung der Kammern oder Kammerteile außerhalb der Maschine vornehmen kann, so daß es ermöglicht wird, durch bloßen Wechsel der Kammern neues Reinigungs- und Poliermittel einzubringen.
Nach der Erfindung soll die innere Kammer i1 zur Aufnahme des Reinigungsmittels m1, wie Borsten, Fasern, Tambicofasern u. dgl., dienen, die äußere Kammer i2 aber zur Aufnahme des Poliermittels m2, wie Leder, Filz oder wollene Tuchstückchen u. dgl.
Man wird die innere Kammer für das Reinigungsmittel etwa dreimal so breit machen wie die äußere, weil für das Reinigen der Messer gewöhnlich mehr Arbeitsfläche erforderlich ist als für das Nachpolieren. Die Anordnung der Polierfläche am äußeren Umfang hat aber noch den besonderen Vorzug, daß während der Reinigungsarbeit, also beim langsamen Herausziehen des Messers aus der Maschine, dieses erst von dem Poliermittel bearbeitet wird, nachdem der Schmutz von den Bürstenflächen beseitigt ist.
Das Maschinengestell besteht aus einer Stützauflage für das Messer und einer das drehbare Gehäuse h, h umgebenden Kappe f. Wo beide einander gegenüberstehen, ist eine Schlitzöffnung vorgesehen, durch welche das Messer eingeführt werden kann. Die Ausführungsform kann natürlich auch eine andere sein. Zur Regelung der Anpressung der Reinigungsflächen beider Gehäuseteile h gegeneinander und zur selbstwirkenden Nachstellung bei etwaiger Abnutzung dient eine Feder v, welche über die Welle b gebracht und durch Handrad gespannt werden kann.
Um ein Schartigwerden der Messerschneiden zu vermeiden, was besonders dann eintritt, wenn die sich drehenden Reinigungsflächen das Messer bis unter die Mitte der Drehachse mitzunehmen bestrebt sind, ist eine besondere Messerstütze vorgesehen, welche zwischen den Reinigungsflächen lose drehbar innerhalb des sich drehenden Gehäuses auf der Welle b aufgeschoben ist. ■Die Stütze besteht aus einer Hülse t mit einem nach unten gebogenen Arm u, an dessen vorderem Ende die bügelartige Messerführung f sitzt. An einem entgegengerichteten Arm w ist ein Gewicht χ aufgehängt. Das Gewicht ist so bestimmt, daß der Messerträger die Neigung hat, mit dem vorderen Ende anzusteigen. Diese Bewegung ist so begrenzt, daß die Einführung des Messers ohne Schwierigkeiten möglich ist, andererseits soll das Gegengewicht einem Mitreißen der Stützfläche des Trägers bei der Polierarbeit entgegenwirken, so daß das Messer mit dem' Rücken über der Drehachse in wagerechter Richtung gehalten wird.

Claims (1)

  1. Patent-An speuch:
    Messer-Reinigungs- und -Poliermaschine, dadurch gekennzeichnet, daß das Putzmittel und das Poliermittel getrennt in zwei konzentrischen Rinnen (i1 und i2) nebeneinander so angeordnet sind, daß die innere Rinne (i1) das Reinigungsmittel (m1), die äußere Rinne (i2) das Poliermittel (in2) aufnimmt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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