DE2915565C2 - - Google Patents

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DE2915565C2
DE2915565C2 DE19792915565 DE2915565A DE2915565C2 DE 2915565 C2 DE2915565 C2 DE 2915565C2 DE 19792915565 DE19792915565 DE 19792915565 DE 2915565 A DE2915565 A DE 2915565A DE 2915565 C2 DE2915565 C2 DE 2915565C2
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DE
Germany
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displacement body
roll crusher
crushing rollers
crushing
crusher according
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Expired
Application number
DE19792915565
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English (en)
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DE2915565A1 (de
Inventor
Johannes Kerstges
Hubert 4200 Oberhausen De Brosdetzko
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Babcock AG
Original Assignee
Deutsche Babcock AG
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Publication date
Application filed by Deutsche Babcock AG filed Critical Deutsche Babcock AG
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Publication of DE2915565A1 publication Critical patent/DE2915565A1/de
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Publication of DE2915565C2 publication Critical patent/DE2915565C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/02Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Walzenbrecher mit zwei Brechwalzen mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Werden diese Walzenbrecher für die Zerkleinerung von Kesselasche, die in dem zweiten Zug eines Dampfkessels anfällt, eingesetzt, so müssen sie so ausgelegt sein, so daß ein sehr großes Ausgangskorn in einem Arbeitsgang auf eine geringe Endkorngröße, die für eine pneumatische Förderung geeignet ist, zerkleinert werden kann. Eine solche Forderung ist bei bekannten Zwei-Walzen-Brechern nur durch eine Vergrößerung des Einzugswinkels zwischen den Brechwalzen bei entsprechend dicken Brechwalzen zu erreichen. Dabei stellt sich jedoch der Nachteil ein, daß der so entstandene keilförmige Zwischenraum in seinem unteren Bereich zu schlank wird, wodurch eine einwandfreie Zerkleinerung nicht mehr gewährleistet ist. Die Nachteile eines schlanken Zwischenraumes ließen sich auch nicht dadurch beheben, daß den Brechwalzen eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit erteilt wurde. Die Einschaltung einer weiteren Brechstufe scheitert an der Forderung nach geringer Bauhöhe des Brechers.
Aus der DE-PS 3 87 339 ist eine Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von Mahlgut unter Verwendung eines Walzenpaares bekannt, dessen Walzen mit hoher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, wobei ihnen ein Strom aus Mahlgut und Luft zugeführt wird. In den Zwischenraum zwischen den Mahlwalzen ragt von oben eine Zwischenwand hinein, die die Aufgabe hat, das Mahlgut in zwei Teilströme aufzuteilen. Diese Zwischenwand, die auch die obere Hälfte des keilförmigen Zwischenraumes zwischen den Walzen ausfüllt, verhindert, daß grobes Mahlgut durch die Walzen zerquetscht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Walzenbrecher der gattungsgemäßen Art derart weiter zu entwickeln, daß bei geringer Bauhöhe ein Mahlgut von großer und unkrontrollierbarer Ausgangskorngröße ohne Beeinträchtigung des Zerkleinerungsvorganges gebrochen werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Walzenbrecher durch das kennzeichnende Merkmal des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei einem solchen Brecher kann ein großer Einzugswinkel gewählt werden, so daß ein großes Ausgangskorn in einer Brechstufe verarbeitet werden kann. Der Grobanteil des Mahlgutes wird dabei in dem oberen Teil des keilförmigen Zwischenraumes zerkleinert. Die im unteren Teil des keilförmigen Zwischenraumes auftretenden nachteiligen Folgen eines zu großen Einzugswinkels werden durch den Verdrängungskörper dadurch vermieden, daß dieser den Einzugswinkel halbiert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Brechers gemäß der Erfindung und
Fig. 2 die Draufsicht auf die Brechwalze.
Der dargestellte Brecher dient zur Zerkleinerung von Kesselasche, die ihm aus einem nicht dargestellten Kesselzug eines Dampferzeugers zugeführt wird. Die Kesselasche weist eine unkontrollierbare Kornzusammensetzung auf und kann einzelne Stücke mit einer Größe von über 80 mm aufweisen. Diese Kesselasche soll in einem Arbeitsgang auf eine Endkorngröße von 8 mm zerkleinert werden. Der Brecher kann auch für die Zerkleinerung anderer Materialien verwendet werden, insbesondere für solche, die eine ähnliche Kornzusammensetzung aufweisen.
Der Brecher weist ein Gehäuse 1 auf, das auf einem Rahmen 2 ruht. Innerhalb des Gehäuses 1 sind zwei sich gegenläufig drehende Brechwalzen 3 angeordnet, denen das Mahlgut durch einen Einfülltrichter 4 zugeführt wird. Unterhalb der Brechwalzen 3 ist eine Austragsöffnung vorgesehen. Die Brechwalzen 3 können mit gleicher oder unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit gefahren werden.
Die Brechwalzen 3 sind außerhalb des Gehäuses 1 in zwei Lagern 5 gehalten. Die Lager 5 werden jeweils von einem Lagerbock 6 getragen, der sich auf dem Rahmen 2 abstützt. Die Grundplatte des Lagerbockes 6 ist unter einem Winkel angestellt, um auf diese Weise höhere Kräfte aus der Brechwalze aufnehmen zu können.
Die Oberfläche der Brechwalzen 3 kann glatt sein. Bei dem dargestellten Brecher sind jedoch die Brechwalzen 3 mit einem Mantel ausgerüstet, in den Zähne 7 oder Rillen 8 eingearbeitet sind.
Die Brechwalzen 3 sind in einem Abstand voneinander angeordnet, so daß zwischen ihnen ein Brechspalt 9 gebildet wird, dessen Breite der Größe des Endkorns entspricht. Oberhalb des Brechspaltes 9 entsteht zwischen den Brechwalzen 3 ein keilförmiger Zwischenraum 10, durch den das Mahlgut eingezogen wird. Die maximale Breite des keilförmigen Zwischenraumes 10 bestimmt die Größe des noch zu zerkleinernden Ausgangskornes des Mahlgutes.
In dem keilförmigen Zwischenraum 10 ist zwischen den Brechwalzen 3 ein Verdrängungskörper 11 angeordnet. Dieser Verdrängungskörper 11 liegt in der Brechermitte parallel zu den Brechwalzen 3 und ist auf den gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses 1 abgestützt. In beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses 1 ist eine durch je einen Deckel verschließbare Ausbauöffnung 12 vorgesehen, durch die der Verdrängungskörper 11 von außen in den Brecher ein- und ausgebaut werden kann.
Der Verdrängungskörper 11 ist in der unteren Hälfte des keilförmigen Zwischenraumes 10 vorzusehen. Nach Fig. 1 besteht der Verdrängungskörper 11 aus einem T-Träger, dessen Steg 13 nach unten weist. Der Steg 13 kann durch aufgesetzte Flacheisen 14 verstärkt werden. Auf den Steg 13 sind weiterhin in einem Abstand voneinander mehrere Rippen 15 aufgesetzt, die den Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 unterstützen. Der Verdrängungskörper 11 kann auch als Gußkörper ausgebildet sein.
In der Fig. 2 sind beispielhaft verschiedene Ausführungsformen dargestellt, die der Verdrängungskörper 11 aufweisen kann. Selbstverständlich ist immer nur jeweils eine Ausführungsform bei einem Verdrängungskörper verwirklicht. Wie in dem oberen Teil der Fig. 2 gezeigt ist, kann der Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 mit gradlinig verlaufenden, parallelen Kanten versehen sein.
Der Flansch 16 kann auch seitliche Ausnehmungen 17 aufweisen. Diese Ausnehmungen 17 können, wie im mittleren Teil der Fig. 2 gezeigt ist, so angeordnet sein, daß sie jeweils den Zähnen 7 der Brechwalzen 3 gegenüberstehen. Der Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 hat somit eine Oberfläche der Brechwalzen 3 angepaßte Außenkontur. Der Abstand zwischen dem Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 und der Oberfläche der Brechwalzen 3 ist somit an jeder Stelle gleich breit.
Die im unteren Teil der Fig. 2 dargestellten Ausnehmungen 17 weisen einen größeren Querschnitt auf. Sie werden dann angewendet, wenn ein Mahlgut mit einem hohen Grobanteil zu zerkleinern ist.
Abweichend von der dargestellten Form kann der Verdrängungskörper auch einen rechteckigen Querschnitt aufweisen. Die Ausbildung des Verdrängungskörpers 11 als T-Träger hat sich jedoch als günstig erwiesen.
Das grobkörnige Mahlgut wird zwischen den Brechwalzen 3 im oberen Teil des keilförmigen Zwischenraumes 10 zerkleinert. Das feinere Mahlgut wird unter einem verkleinerten Einzugswinkel dem Raum zwischen dem Verdrängungskörper 11 und der jeweiligen Brechwalze 3 zugeführt. Auf diese Weise läßt sich mit dem erfindungsgemäßen Brecher ein Mahlgut mit sehr breitem Ausgangskornspektrum vermahlen.

Claims (7)

1. Walzenbrecher mit zwei Brechwalzen, die innerhalb eines Gehäuses mit Abstand voneinander unter Bildung eines keilförmigen Zwischenraumes angeordnet sind, in dem ein Verdrängungskörper angeordnet ist, dessen Enden in den Seiten der Wand des Gehäuses abgestützt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (11) nur in der unteren Hälfte des Zwischenraumes (10) angeordnet ist.
2. Walzenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gehäusewänden eine Ausbauöffnung (12) vorgesehen ist, durch die der Verdrängungskörper (11) hindurchgeführt ist.
3. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (11) als T-Träger ausgebildet ist.
4. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (11) als Leiste von rechteckigem Querschnitt ausgebildet ist.
5. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Verdrängungskörper (11) Verstärkungseisen (14) und Verstärkungsrippen (15) angebracht sind.
6. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (11) als Gußkörper ausgebildet ist.
7. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdrängungskörper (11) auf seiner den Brechwalzen (3) zugewandten Seite mit Ausnehmungen (17) versehen ist.
DE19792915565 1979-04-18 1979-04-18 Walzenbrecher mit zwei brechwalzen Granted DE2915565A1 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE387339C (de) * 1921-10-21 1923-12-27 George Johnston Verfahren zum Zerkleinern von Erzen u. dgl. zu Staub

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