DE2915565C2 - - Google Patents
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- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
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Description
Die Erfindung betrifft einen Walzenbrecher mit zwei Brechwalzen mit den
Merkmalen des Oberbegriffes des Patentanspruches 1.
Werden diese Walzenbrecher für die Zerkleinerung von Kesselasche, die
in dem zweiten Zug eines Dampfkessels anfällt, eingesetzt, so müssen
sie so ausgelegt sein, so daß ein sehr großes Ausgangskorn in einem Arbeitsgang
auf eine geringe Endkorngröße, die für eine pneumatische Förderung
geeignet ist, zerkleinert werden kann. Eine solche Forderung ist bei
bekannten Zwei-Walzen-Brechern nur durch eine Vergrößerung des Einzugswinkels
zwischen den Brechwalzen bei entsprechend dicken Brechwalzen
zu erreichen. Dabei stellt sich jedoch der Nachteil ein, daß der so entstandene
keilförmige Zwischenraum in seinem unteren Bereich zu schlank
wird, wodurch eine einwandfreie Zerkleinerung nicht mehr gewährleistet
ist. Die Nachteile eines schlanken Zwischenraumes ließen sich auch nicht
dadurch beheben, daß den Brechwalzen eine unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeit
erteilt wurde. Die Einschaltung einer weiteren Brechstufe
scheitert an der Forderung nach geringer Bauhöhe des Brechers.
Aus der DE-PS 3 87 339 ist eine Vorrichtung zur Feinzerkleinerung von
Mahlgut unter Verwendung eines Walzenpaares bekannt, dessen Walzen mit
hoher Umfangsgeschwindigkeit umlaufen, wobei ihnen ein Strom aus Mahlgut
und Luft zugeführt wird. In den Zwischenraum zwischen den Mahlwalzen
ragt von oben eine Zwischenwand hinein, die die Aufgabe hat, das Mahlgut
in zwei Teilströme aufzuteilen. Diese Zwischenwand, die auch die obere
Hälfte des keilförmigen Zwischenraumes zwischen den Walzen ausfüllt,
verhindert, daß grobes Mahlgut durch die Walzen zerquetscht werden kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Walzenbrecher der gattungsgemäßen
Art derart weiter zu entwickeln, daß bei geringer Bauhöhe ein
Mahlgut von großer und unkrontrollierbarer Ausgangskorngröße ohne Beeinträchtigung
des Zerkleinerungsvorganges gebrochen werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Walzenbrecher durch das
kennzeichnende Merkmal des Patentanspruches 1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Bei einem solchen Brecher kann ein großer Einzugswinkel gewählt werden,
so daß ein großes Ausgangskorn in einer Brechstufe verarbeitet werden
kann. Der Grobanteil des Mahlgutes wird dabei in dem oberen Teil des
keilförmigen Zwischenraumes zerkleinert. Die im unteren Teil des keilförmigen
Zwischenraumes auftretenden nachteiligen Folgen eines zu großen
Einzugswinkels werden durch den Verdrängungskörper dadurch vermieden,
daß dieser den Einzugswinkel halbiert.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 teilweise im Schnitt die Seitenansicht eines Brechers gemäß der Erfindung
und
Fig. 2 die Draufsicht auf die Brechwalze.
Der dargestellte Brecher dient zur Zerkleinerung von Kesselasche, die ihm aus einem
nicht dargestellten Kesselzug eines Dampferzeugers zugeführt wird. Die Kesselasche
weist eine unkontrollierbare Kornzusammensetzung auf und kann einzelne Stücke
mit einer Größe von über 80 mm aufweisen. Diese Kesselasche soll in einem
Arbeitsgang auf eine Endkorngröße von 8 mm zerkleinert werden. Der Brecher kann
auch für die Zerkleinerung anderer Materialien verwendet werden, insbesondere für
solche, die eine ähnliche Kornzusammensetzung aufweisen.
Der Brecher weist ein Gehäuse 1 auf, das auf einem Rahmen 2 ruht. Innerhalb des
Gehäuses 1 sind zwei sich gegenläufig drehende Brechwalzen 3 angeordnet, denen
das Mahlgut durch einen Einfülltrichter 4 zugeführt wird. Unterhalb der Brechwalzen
3 ist eine Austragsöffnung vorgesehen. Die Brechwalzen 3 können mit gleicher
oder unterschiedlicher Umfangsgeschwindigkeit gefahren werden.
Die Brechwalzen 3 sind außerhalb des Gehäuses 1 in zwei Lagern 5 gehalten. Die
Lager 5 werden jeweils von einem Lagerbock 6 getragen, der sich auf dem Rahmen 2
abstützt. Die Grundplatte des Lagerbockes 6 ist unter einem Winkel angestellt, um
auf diese Weise höhere Kräfte aus der Brechwalze aufnehmen zu können.
Die Oberfläche der Brechwalzen 3 kann glatt sein. Bei dem dargestellten Brecher
sind jedoch die Brechwalzen 3 mit einem Mantel ausgerüstet, in den Zähne 7 oder
Rillen 8 eingearbeitet sind.
Die Brechwalzen 3 sind in einem Abstand voneinander angeordnet, so daß zwischen
ihnen ein Brechspalt 9 gebildet wird, dessen Breite der Größe des Endkorns
entspricht. Oberhalb des Brechspaltes 9 entsteht zwischen den Brechwalzen 3 ein
keilförmiger Zwischenraum 10, durch den das Mahlgut eingezogen wird. Die
maximale Breite des keilförmigen Zwischenraumes 10 bestimmt die Größe des noch
zu zerkleinernden Ausgangskornes des Mahlgutes.
In dem keilförmigen Zwischenraum 10 ist zwischen den Brechwalzen 3 ein Verdrängungskörper
11 angeordnet. Dieser Verdrängungskörper 11 liegt in der Brechermitte
parallel zu den Brechwalzen 3 und ist auf den gegenüberliegenden Seitenwänden des
Gehäuses 1 abgestützt. In beiden gegenüberliegenden Seitenwänden des Gehäuses 1
ist eine durch je einen Deckel verschließbare Ausbauöffnung 12 vorgesehen, durch
die der Verdrängungskörper 11 von außen in den Brecher ein- und ausgebaut werden
kann.
Der Verdrängungskörper 11 ist in der unteren Hälfte des keilförmigen
Zwischenraumes 10 vorzusehen. Nach Fig. 1 besteht der Verdrängungskörper 11 aus
einem T-Träger, dessen Steg 13 nach unten weist. Der Steg 13 kann durch
aufgesetzte Flacheisen 14 verstärkt werden. Auf den Steg 13 sind weiterhin in einem
Abstand voneinander mehrere Rippen 15 aufgesetzt, die den Flansch 16 des
Verdrängungskörpers 11 unterstützen. Der Verdrängungskörper 11 kann auch als
Gußkörper ausgebildet sein.
In der Fig. 2 sind beispielhaft verschiedene Ausführungsformen dargestellt, die der
Verdrängungskörper 11 aufweisen kann. Selbstverständlich ist immer nur jeweils eine
Ausführungsform bei einem Verdrängungskörper verwirklicht. Wie in dem oberen Teil
der Fig. 2 gezeigt ist, kann der Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 mit
gradlinig verlaufenden, parallelen Kanten versehen sein.
Der Flansch 16 kann auch seitliche Ausnehmungen 17 aufweisen. Diese Ausnehmungen
17 können, wie im mittleren Teil der Fig. 2 gezeigt ist, so angeordnet
sein, daß sie jeweils den Zähnen 7 der Brechwalzen 3 gegenüberstehen. Der
Flansch 16 des Verdrängungskörpers 11 hat somit eine Oberfläche der Brechwalzen 3
angepaßte Außenkontur. Der Abstand zwischen dem Flansch 16 des Verdrängungskörpers
11 und der Oberfläche der Brechwalzen 3 ist somit an jeder Stelle gleich breit.
Die im unteren Teil der Fig. 2 dargestellten Ausnehmungen 17 weisen einen
größeren Querschnitt auf. Sie werden dann angewendet, wenn ein Mahlgut mit einem
hohen Grobanteil zu zerkleinern ist.
Abweichend von der dargestellten Form kann der Verdrängungskörper auch einen
rechteckigen Querschnitt aufweisen. Die Ausbildung des Verdrängungskörpers 11 als
T-Träger hat sich jedoch als günstig erwiesen.
Das grobkörnige Mahlgut wird zwischen den Brechwalzen 3 im oberen Teil des
keilförmigen Zwischenraumes 10 zerkleinert. Das feinere Mahlgut wird unter einem
verkleinerten Einzugswinkel dem Raum zwischen dem Verdrängungskörper 11 und
der jeweiligen Brechwalze 3 zugeführt. Auf diese Weise läßt sich mit dem
erfindungsgemäßen Brecher ein Mahlgut mit sehr breitem Ausgangskornspektrum
vermahlen.
Claims (7)
1. Walzenbrecher mit zwei Brechwalzen, die innerhalb
eines Gehäuses mit Abstand voneinander unter Bildung
eines keilförmigen Zwischenraumes angeordnet sind,
in dem ein Verdrängungskörper angeordnet ist, dessen
Enden in den Seiten der Wand des Gehäuses abgestützt
sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
Verdrängungskörper (11) nur in der unteren Hälfte des
Zwischenraumes (10) angeordnet ist.
2. Walzenbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den
Gehäusewänden eine Ausbauöffnung (12) vorgesehen ist, durch die der Verdrängungskörper
(11) hindurchgeführt ist.
3. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verdrängungskörper (11) als T-Träger ausgebildet ist.
4. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Verdrängungskörper (11) als Leiste von rechteckigem Querschnitt ausgebildet
ist.
5. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß
auf dem Verdrängungskörper (11) Verstärkungseisen (14) und Verstärkungsrippen (15)
angebracht sind.
6. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verdrängungskörper (11) als Gußkörper ausgebildet ist.
7. Walzenbrecher nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß
der Verdrängungskörper (11) auf seiner den Brechwalzen (3) zugewandten Seite mit
Ausnehmungen (17) versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792915565 DE2915565A1 (de) | 1979-04-18 | 1979-04-18 | Walzenbrecher mit zwei brechwalzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19792915565 DE2915565A1 (de) | 1979-04-18 | 1979-04-18 | Walzenbrecher mit zwei brechwalzen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2915565A1 DE2915565A1 (de) | 1980-10-30 |
| DE2915565C2 true DE2915565C2 (de) | 1989-02-02 |
Family
ID=6068571
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19792915565 Granted DE2915565A1 (de) | 1979-04-18 | 1979-04-18 | Walzenbrecher mit zwei brechwalzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2915565A1 (de) |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE387339C (de) * | 1921-10-21 | 1923-12-27 | George Johnston | Verfahren zum Zerkleinern von Erzen u. dgl. zu Staub |
-
1979
- 1979-04-18 DE DE19792915565 patent/DE2915565A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2915565A1 (de) | 1980-10-30 |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
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| D2 | Grant after examination | ||
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