DE291353C - - Google Patents

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DE291353C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/18Light signals; Mechanisms associated therewith, e.g. blinders
    • B61L5/1809Daylight signals
    • B61L5/1872Mobile mounting arrangements on a mast; Arrangements for hoisting of the lamp along the mast

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf Laternenaufzüge mit selbsttätiger Kupplung und Entkupplung der Laternenträger und bezweckt einen gedrungenen Bau und sichere W.irkungsweise der Kupplung dadurch, daß die beweglichen Teile auf eine Mindestzahl beschränkt werden. Sie unterscheidet sich hierdurch von den bisherigen Aufzügen mit selbsttätigen Kupplung- und Entkuppelvorrichtungen, welche
ίο den Nachteil aufwiesen, daß für jeden einzelnen Laternenträger besondere drehbare Kuppelklinken o. dgl. vorgesehen waren, also bei einer größeren Anzahl von Lampen eine entsprechende Anzahl von beweglichen Teilen.
Andere Vorrichtungen, welche eine geringere Anzahl von beweglichen Teilen erhielten, waren wiederum nicht selbsttätig in der Wirkungsweise und entbehrten somit alle einschlägigen Vorzüge.
Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht in der Anwendung zweier Schienen, deren eine an der Seite dem Laternenabstand entsprechende Ausschnitte und oben eine Mitnehmernase trägt, während die andere unten länger ist als die Kuppelschiene und parallel zu dieser derart verschiebbar ist, daß sie beim Abheben von ihrer Unterlage durch ihr Gewicht auf geeignete Schrägflächen der Kuppelschiene wirkt und deren Ausschnitte mit Vor-Sprüngen der Laternenhalter kuppelt.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht, und zwar in
Fig. ι in der Putzstellung der Laternen, in Fig. 2 in einer Stellung, wo die Latementräger durch Hochziehen in den richtigen Abstand voneinander gebracht sind und die Verbindungsstange die Ruherast verlassen hat;
Fig. 3 stellt den Seitenaufriß der Vorrichtung dar, und
Fig. 4 eine Vorderansicht derselben;
Fig. 5 zeigt die Verbindungsstange mit der zugehörigen Schiene in der entkuppelten Lage entsprechend der Fig. 1,
Fig. 6 die beiden Stangen in der Kuppellage entsprechend Fig. 2.
Es· sind beispielsweise drei Laternenträger a, b, c angenommen. Der erste Laternenträger a wird vermittels des Seiles χ hochgezogen bzw. gesenkt. Dieser Laternenhalter trägt den Arm y mit Bolzen z, und zwar gleitet derselbe in der an dem zweiten Laternenträger b angebrachten Führung des Mitnehmers u. Wird der Laternenträger α vermittels des Seiles χ so weit hochgehoben, daß der Bolzen ζ am Ende der Führung des Mitnehmers u angelangt ist, so nimmt er den zweiten Laternenträger mit. Hat dieser nun den nötigen Abstand vom dritten Laternenträger c erreicht, so wird die Verbindungsstange d vermittels des Anschlages m vom oberen Laternenträger mitgenommen. Besagte Verbindungsstange hat schräg verlaufende Schlitze k,s in welchen sich Gleitbolzen i bewegen, die auf der Schiene f befestigt sind.
In der entkuppelten Lage liegen Verbindungsstangen d bzw. Schiene f derart nebeneinander, daß sie im Aufriß bündig liegen (s. Fig. i, 3 und 5); in der Kupplung rückt die Verbindungsstange d seitlich nach vorn, wie in Fig. 2 und 6 dargestellt ist. Diese Bewegung der Verbindungsstange d wird dadurch erreicht, daß die Schiene f vermöge ihres eigenen Gewichtes sich senkt und mit den Bolzen i in den Führungen k der Ver-
bindungsstange d gleitet. Das Eigengewicht der Schiene genügt für diese Bewegung, die im Ergebnis das Kuppeln der Laternenträger im richtigen Abstand bewirkt. In dieser Sperrlage greifen die Anschläge e der Laternenträger a, b, c in entsprechende Einschnitte η der Verbindungsstange d, wodurch die feste Verbindung zwischen den einzelnen Laternenträgern hergestellt und der richtige
ίο Abstand der Laternen sowohl beim Aufwärtswie beim Abwärtsbewegen gesichert ist (s. Fig.6). Das präzise Aus- und Einrücken der Verbindungsstange d kann durch Einrückhebel o. dgl. gesichert werden. Im vorliegenden Falle ist beispielsweise ein zweiarmiger Hebel g, der auf dem Laternenträger c gelagert ist und mit einem gegabelten Ende den einen Bolzen i der Schiene f umgreift, als Einrückhebel gewählt worden. Derselbe kann durch Gegenwicht oder Federspannung ausbalanciert werden.
Im Moment der Entkupplung gleitet das andere Ende des Einrückhebels g in einen entsprechenden Ausschnitt h der Laternenstuhlgleitschiene, so daß die Sperrstange f durch Aufsetzen auf den Anschlag / sich hebt und gleichzeitig die Verbindungsstange d von den Laternenstühlen gelöst wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Laternenaufzug mit selbsttätiger Kupplung und Entkupplung der Laternenträger, gekennzeichnet durch zwei Schienen (d, f), deren eine (Kuppelschiene d) an der Seite dem Laternenabstand entsprechende Ausschnitte («) und oben eine Mitnehmernase (m) trägt, während die andere (Hilfsschiene f) unten länger ist als die Kuppelschiene und parallel zu dieser derart verschiebbar ist, daß sie (f) beim Abheben von ihrer Unterlage (I) durch ihr Gewicht auf geeignete Schrägflächen (k) der Kuppelschiene wirkt und deren Ausschnitte (n) mit Vorsprüngen (e) der Laternenhalter kuppelt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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