DE217672C - - Google Patents

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DE217672C
DE217672C DE1908217672D DE217672DA DE217672C DE 217672 C DE217672 C DE 217672C DE 1908217672 D DE1908217672 D DE 1908217672D DE 217672D A DE217672D A DE 217672DA DE 217672 C DE217672 C DE 217672C
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pulled
frame
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DE1908217672D
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    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F11/00Indicating arrangements for variable information in which the complete information is permanently attached to a movable support which brings it to the display position

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Conveying And Assembling Of Building Elements In Situ (AREA)

Description

in^efiKjt hat- oiai
KAISERLICHES 7k
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ja 217672-KLASSE 54g·. GRUPPE
HEINRICH WOERNLE in STUTTGART. Gestell mit verschiebbaren, hintereinander liegenden Tafeln.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Gestell mit verschiebbaren Tafeln für Fahrpläne oder andere Anzeigen. Es ist bekannt, diese Tafeln hintereinander in einem an der Wand aufzuhängenden Gehäuse anzuordnen, an Gegengewichten aufzuhängen und mit einer Sperrung für jede einzelne Tafel zu versehen. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Sperrungen aller Tafeln unabhängig von der jeweiligen Lage der in jeder herabgezogenen Stellung einzeln sperrbaren Tafeln gemeinsam lösbar eingerichtet sind. Dadurch wird erreicht, daß jede Tafel nach Belieben weit heruntergezogen werden kann und alle mehr oder weniger heruntergezogenen Tafeln nach Freigabe der Sperrung aus jeder beliebigen Stellung selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückkehren.
Auf der Zeichnung ist ein eine Anzahl -20 Tafeln enthaltendes Gestell in Fig. 1 in schaubildlicher Ansicht und in Fig. 2 im Querschnitt dargestellt. Fig. 3 bis 5 zeigen Ausführungsformen des Gesperres für die Feststellung der Tafeln in jeder herabgezogenen Lage.
In den Seitenwangen c des Gestelles sind in bekannter Weise in Führungen d Tafeln a mit seitlichen Rollen b verschiebbar. Die Tafeln α sind bei e an Seilen aufgehängt, die über Rollen / laufen und am anderen Ende Gegengewichte g tragen, die bestrebt sind, die Tafeln α stets in ihre obere Lage zu ziehen. Die Tafeln besitzen ferner Griffe i und Nummern oder Schildchen /.
Um die Tafeln in der jeweiligen Stellung, in die sie heruntergezogen wurden, festzustellen, ist eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die in verschiedener Weise ausgeführt werden kann. Nach Fig. 3 ist jede Tafel an einer Seitenkante mit einer Sperrzahnstange k versehen, deren Zähne nach oben gerichtet sind und die an den. Stellen, wo die Führungsrollen liegen, ausgespart sind. In der einen Seitenwange c des Gestelles sind in verschiedenen Höhen Sperrklinken I angeordnet, die durch Federn oder auch durch das Gewicht einer Verbindungsstange m ständig gegen die Zahnstange k gedrückt werden. Die Sperrklinken können über die Breite der Wange durchgehen und je für alle Tafeln gemeinsam sein. Mit der Stange m ist ein außen am Gestell vorgesehener Griff η verbunden, der bei Druck auf ihn die Stange m hochhebt, wodurch alle Klinken I ausgelöst werden, so daß die heruntergezogenen Tafeln durch das Übergewicht g in ihre Ausgangslage gezogen werden.
Statt der Sperrzahnstange mit Klinke kann auch ein Klemmhebelgesperre (Fig. 4) benutzt werden. In der einen Seitenwange sind ein oder mehrere in verschiedenen Höhen angeordnete Daumenscheiben 0 gelagert, die unter sich durch eine mit Zähnen in Zahnsektoren der Daumen 0 greifende Stange p verbunden sind und durch das Gewicht der Stange p stets gegen die eine Seitenkante der Tafeln α gedrückt werden. Infolge ihrer exzentrischen Abrollkante werden die Daumen ο beim Herunterziehen der Tafeln zur Seite geschoben, so daß sie dieser Bewegung nicht hinderlich sind. Wird jedoch die heruntergezogene Tafel in einer beliebigen Lage freigegeben, so wird sie gleichzeitig durch die Daumen 0 festgeklemmt,
Die Stange p wird ebenfalls durch einen außen am Gestell vorgesehenen Griff η durch die Klemmdaumen ο aufwärts bewegt, wodurch alle mehr oder weniger heruntergezogenen Tafeln sich in ihre obere Stellung bewegen.
Die beiden beschriebenen Sperrungen lassen die Bewegung der Tafeln von Hand in' nur einer Richtung zu. Ist die Verschiebung der Tafeln von Hand in beiden Richtungen bei. jedesmaliger Sperrung der Tafeln nach deren Freigabe erwünscht, so kann' das Fallengesperre nach Fig. 5 Anwendung finden. In der Seitenwange c sind in verschiedenen Höhen unter Federdruck stehende Fallen r angeordnet, deren Schließfläche nach beiden Seiten abgeschrägt ist. Die entsprechende Seitenkante der Tafeln α besitzt eine Reihe zu den Fallen versetzt liegender Aussparungen s, in welche die Fallen r abwechselnd einschnappen können. Der Federdruck der Fallen ist größer als das Übergewicht der Gegengewichte, so daß die Tafeln α in jeder beliebigen Lage beim Herunterziehen festgehalten werden. Andererseits geben die Fallen infolge ihrer abgeschrägten Schließflächen unter dem Druck der von Hand bewegten Tafeln nach; diese können daher von Hand sowohl ab- wie auch aufwärts geschoben werden. In der Wange c ist ferner eine Stange t senkrecht geführt, die in der Hohe der Fallen r Ansätze t' mit Keilflächen besitzt, gegen die sich entsprechende Keilflächen der Fallen r legen. Die Stange t kann, ähnlich wie oben beschrieben, mittels eines Griffes η nach aufwärts bewegt werden. Dabei stoßen die Ansätze f die Fallen r zurück, und alle Tafelh α werden freigegeben und bewegen sich nach oben.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gestell mit verschiebbaren, hintereinander liegenden Tafeln, die durch Gegengewichte in die Endstellung gezogen werden und in jeder Stellung gesperrt bleiben, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrungen aller Tafeln unabhängig von der jeweiligen Lage der in jeder herabgezogenen Stellung einzeln sperrbaren Tafeln gemeinsam lösbar sind, so daß jede Tafel nach Belieben weit heruntergezogen werden kann und alle mehr oder weniger heruntergezogenen Tafeln nach Freigabe der Sperrung aus jeder beliebigen Stellung selbsttätig in ihre Ausgangslage zurückkehren.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1908217672D 1908-06-23 1908-06-23 Expired - Lifetime DE217672C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT45267D AT45267B (de) 1908-06-23 1908-09-05 Gestell mit verschiebbaren, hintereinander liegenden Tafeln.

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ID=478962

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908217672D Expired - Lifetime DE217672C (de) 1908-06-23 1908-06-23

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