DE291337C - - Google Patents
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- DE291337C DE291337C DENDAT291337D DE291337DA DE291337C DE 291337 C DE291337 C DE 291337C DE NDAT291337 D DENDAT291337 D DE NDAT291337D DE 291337D A DE291337D A DE 291337DA DE 291337 C DE291337 C DE 291337C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/02—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor on an external or internal cylindrical or conical surface, e.g. on recesses
- B23G1/08—Machines with a plurality of working spindles
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
.- M 291337 -. KLASSE 49 c. GRUPPE
CARL EICKHOFF in CÖLN-LINDENTHAL und GUSTAV WEBER in HAGEN.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, vermittels welcher Hufstollen oder
ähnliche Werkstücke mit einem angefrästen und angeschnittenen Zapfen versehen werden sollen,
und zwar derart, daß zwei Werkstücke gleichzeitig in zwei durch entsprechende Antriebsmittel
gedrehte Zangen hineingesteckt werden, worauf ein vorher gesenkter Werkzeughalter
in die Arbeitslage eingeschaltet wird, der die Fräswerkzeuge sowie die Gewindeanschneidbacken
enthält und dabei eine Vorwärtsbewegung erfährt, wodurch zunächst die Fräsarbeit
und dann nach Verschieben des Werkzeughalters das Gewindeanschneiden erzielt
15' wird, während durch Rückwärtsdrehen der
Zange das Lösen der Werkstücke von den Werkzeugen erfolgt. Die Bedienung findet dabei an der Vorderseite der Maschine statt,
und die Einrichtung ist so getroffen, daß die
Zangen nach dem Öffnen zwecks Einsteckens der Werkstücke offen bleiben, worauf die Zangen
zunächst zum leichten Klemmen der Werkstücke gebracht werden, die Hände also losgelassen
werden können und nun durch eine Hand ein fester Schluß der Zangen erfolgt. Vorsorge
ist dabei getroffen, daß auch bei ungleichmäßigen Werkstücken die Zangen fest spannen.
Die Zeichnung zeigt die neue Vorrichtung, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht der Vorrichtung, während
Fig. 2 eine Seitenansicht darstellt, und
Fig. 3 eine Einzelheit veranschaulicht.
Fig. 4 und 5 sind Vorderansicht und Draufsieht des Werkzeughalter, während die
Fig. 3 eine Einzelheit veranschaulicht.
Fig. 4 und 5 sind Vorderansicht und Draufsieht des Werkzeughalter, während die
' Fig. 6 die Zange zum Packen des Werkstückes zeigt, und
Fig. 7 dieses selbst darstellt.
Es soll zunächst die Einrichtung der Maschine und dann ihre Wirkungsweise beschrieben
werden.
Es ist ι das Gestell-der Vorrichtung, in dessen
Lagern 2, 3 eine horizontale Achse 4 getragen ist, die ihrerseits die festen Scheiben 7, 8 und
die losen Scheiben 5, 6 tiägt. Die Scheiben 6 4-5
und 8, die durch den Riemen 10 gedreht werden, dienen für den Vorwärtsgang, die Scheiben 5
und 7, getrieben durch den Riemen 9, für den Rücklauf. Auf den Riemen 9 kann ein um die
Achse 11 drehbarer, unter Spannung einer
Feder 22 stehender hebelartiger Ausrücker 13 einwirken, der durch eine Stange 14 mit einem
um die Ar-hse 15 drehbaren Tritthebel 16 in
Verbindung steht. Ein um dieselbe Achse drehbarer Tritthebel 17 führt durch das Gestänge
18, 19 zu einer Stange 20, deren Kopf 21 in
Verbindung steht mit einem um den Zapfen 28 drehbaren Arm 23. Dieser Arm hat Anschluß
an den Ausrücker 12 des Riemens 10 für den Vorwärtsgang. Je nach Betätigung des Tritthebeis
16 oder 17 kann, wie ohne weiteres ersichtlich,
die Achse 4 vorwärts oder rückwärts laufen gelassen werden. Auf der Achse 4 ist ein Ritzel 24 aufgekeilt, das zwei Zahnräder
25, 26 antreibt, deren Naben 29, 29" gehäuseartig
ausgebildet sind. Die Fig. 3 zeigt die Lagerung der gehäuseartigen Nabe 29 in den
Lagern 2 und 3 des Gestelles 1. Aus dieser Figur ist zu erkennen, daß im vorderen Ende
der hohl gestalteten Nabe 29 die um Zapfen 31
drehbaren Arme 30 angeordnet sind, die die Klemmbacken 32 für das Werkstück χ tragen,
das mit einem angefrästen und angeschnittenen Zapfen versehen werden soll. In der hohlen
Achse der Gehäuse 29, 29/ ist je eine Achse 33 gelagert, deren Enden von um die Achse 35
lose drehbaren, mit Gewichten 34^ belasteten Hebeln 34 ergriffen werden. Die inneren Enden
der Achsen 33 führen zwischen die mit Rollen ausgerüsteten Dreharme 30 und erhalten je
einen verschiebbaren Stift 37, der unter Spannung der Feder 39 steht.· Ein Stift 38 begrenzt
die Bewegung des zurückweichenden Stiftes 37 beim Einstecken der Werkstücke und damit die
Stellung dieser innerhalb der Zangen. Zwischen den Hebeln 34 sitzt fest auf .der Achse 35 ein
Arm 34*, der durch einen vertikal an ihm drehbaren Hebel 34^ ' mit den Hebeln 34 in Verbindung
steht.
Um Zapfen 40 am Lager 2 sind die Arme 41 drehbar gehalten, in deren Schlitze 42 ein
Balken 43 auf die Werkstücke zu verschiebbar angeordnet ist. Dieser Balken enthält die Fräsermesser
44 sowie die. seitlich von ihnen eingesetzten Gewindeschneidbacken 45. Am Balken
43 angegossene Augen 46 und in ihnen geführte, gegen die Arme 41 drückende Schrauben
47 begrenzen die Verschiebung des Balkens 43 und gestatten die genaue Einstellung der
Fräswerkzeuge 44 oder der Gewindeschneidbacken 45 gegenüber der Mittelachse der Werkstücke
x, so daß entweder das eine Werkzeugpaar oder das andere zur Arbeit kommt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt:
Die gleichzeitige Einführung von zwei Werkstücken in zwei Zangen der Maschine erfordert
den .gleichzeitiegn Gebrauch beider Hände des bedienenden Arbeiters. Der Stand für die Bedienung
der Maschinen an ihrer Kopfseite ist aus diesem Grunde Bedingung, so daß der Arbeiter
rechts und links eine Arbeitsstelle oder eine Zange vor sich hat, im Gegensatz zu einer
einspindeligen Maschine, deren Bedienung an der Seite erfolgen kann und infolge ihrer Bauart
erfolgen muß. Bei einer zweispindeligen Maschine würde die seitliche Bedienung durch den
größeren Abstand der zweiten Arbeitsspindel und durch die vor dieser liegende erste Arbeitsspindel
erschwert und behindert, und die Leistung der Maschine vermindert, da sie eine erheblich größere Rückwärtsverschiebung der
Werkzeuge erfordert, um Raum für das Einschieben mit der Hand zu schaffen.
Um diesen verlorenen Kraftaufwand und die dadurch verminderte Leistung zu verhindern,
erhält gemäß der Erfindung der Balken 43 (Fig. 4) nur eine der Gewindelänge des Werkstückes
entsprechende Vor- und Rückwärtsverschiebung, während zur Einführung des Werkstückes die Einführungs- bzw. Arbeits-
! stellen hiernach durch Senken des die Werkzeuge tragenden Balkens 43 in seinen drehbaren
Lagerstellen 40 freigegeben werden. Die j Senkung des Balkens 43 wird durch Betätigung
des Handhebels 53, von diesem durch Vermittlung der Achse 48 und den mit dieser verbundenen
zwei Armen 49 dadurch erzielt, daß sich in deren A^ertiefung 49** die Zapfen 50 der
Hebel 41 und mit ihnen der Balken 43 in die in der Zeichnung dargestellte Lage senkt,
während die Verschiebung vor und zurück durch die auf 49 eingestellten Widerlager 51
erfolgt, deren an Balken 43 anliegende Fläche diesen in wagerechter Richtung von und zu
seinem Drehpunkt 40 verschiebt, je nachdem der Hebel 49 gehoben oder gesenkt wird. Durch
Heben des Handhebels 34^ erfolgt das Öffnen
der Zangen und gleichzeitig die Freigabe des bis dahin niedergehaltenen Fußtrittes 17. Die
Zugfeder X2a bewirkt dann ein Zurückschnellen
der Riemengabel 12 auf die Leerlaufscheibe 6, und zugleich durch Anschlag gegen das obere
Ende des Hebels 23 eine Drehbewegung um dessen Drehpunkt 28, wodurch die Nase ν des
Hebels 23 sich nach unten bewegt und sich hinter die Nase des auf 35 festsitzenden Armes 2ia
legt, der zuvor durch Heben des Hebels 34a
beim öffnen der Zangen zurückgedreht wurde. Mit dem Heben des Hebels 34a werden durch
Vermittlung von Achse 35, Hebel 34*, des auf
diesem am oberen Ende vertikal lose drehbaren Hebels 34C, der auf 35 lose drehbaren Hebel 34
die Achsen 33 zwischen den Rollen der Zangenschenkel 30 fortgezogen, die Zangen geöffnet
und durch Senken der Nase des Hebels 23 hinter die Nase des Hebels 2ΐΛ offen gehalten, worauf
die Werkstücke durch den Auswerfer 37 ausgeworfen werden. Sind hierauf neue Werkstücke
zur Bearbeitung eingeführt, dann werden sie mit den Händen so lange festgehalten, bis
durch Fußtritt auf Trethebel 17 der Hebel 23 durch Vermittlung des Gestänges 18, 19, 20 die
Nase des Hebels 2ia freigibt, worauf durch
Einwirkung des Gewichtes 34'' die Schließung
der Zangenschenkel durch Vermittlung von 34^1
35. 34*. 34C. 34. 33 die Werkstücke so viel festhält,
daß sie von den Händen losgelassen werden können; alsdann ist nur durch Druck einer Hand
auf Handhebel 34a die Zange für die Bearbeitung
festzuspannen. Da die zur Bearbeitung gelangenden Werkstücke roh, untereinander ungleichmäßig
stark und vielfach mit Grat behaftet sind, würde ein stärkeres Werkstück von
der Zange festgeklemmt, ein dünneres dagegen uneingespannt bleiben und nicht bearbeitet werden
können. Um dieses zu vermeiden, trägt, wie eingangs beschrieben, der auf Achse 35
festsitzende Hebel 34* an seinem oberen Ende den vertikal lose um ihn drehbaren Arm 34°,
der sich mit seinen Aussparungen beiderseitig um die gabelförmig die Welle 33 umfassenden
Hebel 34 legt, die auf der Achse 35 lose drehbar gelagert sind. Erhält jetzt die eine Zange ein
dickeres, die andere ein dünneres Werkstück, so werden doch beide gleichmäßig fest eingeklemmt
dadurch, daß eier Hebel 34° ein .Voreilen
oder Zurückbleiben des einen oder anderen der beiden Hebel 34 ermöglicht. Gleichzeitig
hat durch Heben des Hebels 23 dieser nach dem durch Gewicht 34^ bewirkten Zängenschluß
die Riemengabel 12 durch Anschlagen gegen ihn von der Leerlauf- auf die Festscheibe ge-.
bracht und die Maschine wieder in Drehung versetzt, worauf dann unter Niederhaltung· des
Trethebels 17 und Heben des Handhebels 53 die Anfräsung und nach diesem Vorgang unter
vorherigem seitlichen Verschieben des Balkens 43 das Anschneiden des Gewindes erfolgt. Nachdem
das Gewinde angeschnitten, wird der Fußtritt von 17 auf 16 gewechselt, wodurch Feder
ΐ2Λ die Riemengabel 12 von der Fest- auf die
Leerlaufscheibe des Vorwärtslaufes bringt und die Betätigung des Fußtritts auf 16 und Gestänge
14 die Riemengabel 13 von der Leerraufscheibe der gezeichneten Stellung auf die
Festscheibe in rückwärtige Drehbewegung versetzt, so daß das Werkzeug vom Gewinde ablaufen kann. Wird nun der Fuß zurückgezogen,
so wird auch diese Riemengabel durch die Feder 22 wieder auf die Leerlaufscheibe gestellt und
die Maschine stillgesetzt, worauf das Spiel sich wiederholt.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Vorrichtung zum Anfrasen und zum Gewindeanschneiden von Hufstollen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zwei Werkstücke gleichzeitig an der Kopfseite der Vorrichtung in vor- und rückwärts drehbare, verschieden starke Werkstücke gleichmäßig spannende Zangen (32) eingesteckt und von ihnen gepackt werden, wobei das Packen derart vor sich geht, daß die Zangen nach dem Öffnen selbsttätig offen bleiben, nach dem Einführen der Werkstücke diese zunächst leicht klemmen und dann zum Schließen gebracht werden, worauf ein Werkzeughalter (43) zur Einstellung gelangt, an welchem zwei Paar Werkzeuge angeordnet sind, die durch einen Handhebel (49) in die Arbeitslage gehoben und gleichzeitig gegen die Werkstücke bewegt werden, wobei nach Beendigung des einen Arbeitsganges (Anfräsen) der Werkzeughalter für den zweiten Arbeitsgang (Gewindeschneiden) eine entsprechende Verschiebung erfährt und dann das Lösen der Werkstücke von den Werkzeugen durch Änderung der Drehungsrichtung der Werkstückspindeln (33) eintritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein doppeltes Riemenscheibenpaar (6, 8, 5, 7) für Vorwärts- und Rückwärtsgang der Werkstückspindeln (33), dessen unter Federspannung stehende Rückergabeln (12, 13) durch je ein entsprechendes Gestänge unter Einschaltung von Sperrhebeln (23 und 2ia) derart mit Tritthebeln (16, 17) in Verbindung stehen, daß bei Freigabe des für den Arbeitsgang in Frage kommenden Tritthebels (17) nach Bearbeitung der Werkstücke die Feder (ΐ2Λ) der zugehörigen Rückergabel (12) diese auf Leerlauf stellt und dabei unter Vermittlung des Sperrhebels (23) und einer Hebelanordnung (34C, 34) das Lösen der Werkstücke sowie die Sperrung der Sperrhebel (23, 2ia) bewirkt, während bei Niederdrücken des zweiten Tritthebels (16) die Riemenscheibe (7) für den Rückwärtsgang zur Wirkung kommt und die Drehrichtung der Werkstückspindeln (33) umkehrt, bis schließlich nach Freigabe des letzteren Tritthebels (16) und nach Niederdrücken des ersteren (17) die Sperrung zwischen den Sperrhebeln (23, 2ia) aufgehoben und die Riemenscheibe (13) für den Vorwärtsgang wieder zur Wirkung kommt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daß die öffnungs- und Schließachsen (33) der Zangen (32) von lose auf den Achsen sitzenden Hebeln (34) bewegt werden, welche durch einen an einem senkrechten Zapfen drehbaren Querarm (34^) mit einem fest auf der Achse (33) sitzenden Hebel (34*) so zusammenwirken, daß ungleich dicke Werkstücke fest eingespannt werden können.
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen balkenartigen Werkzeughalter (43), der . in Richtung auf die Werkstücke hin verschiebbar in Armen (41) gelagert ist, die ihrerseits durch einen mit Anschlag (51) versehenen Hebel (49) gehoben werden, wobei der Anschlag durch eine an ihm vorgesehene Kurvenfläche eine 10g Verschiebung des Werkzeughalters (43) gegen die Werkstücke bewirkt.
- 5. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem verschiebbaren Werkzeughalter (43) ein Werk zeugpaar zürn Fräsen (44) und eines zum Gewindeanschneiden (45) und Einstellschrauben (47) o. dgl. zur Begrenzung der Verschiebung und zur genauen Einstellung der Werkzeuge gegenüber der Achse der Werkstücke vorgesehen sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
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