DE2912604C2 - Sackfüllmaschine - Google Patents

Sackfüllmaschine

Info

Publication number
DE2912604C2
DE2912604C2 DE2912604A DE2912604A DE2912604C2 DE 2912604 C2 DE2912604 C2 DE 2912604C2 DE 2912604 A DE2912604 A DE 2912604A DE 2912604 A DE2912604 A DE 2912604A DE 2912604 C2 DE2912604 C2 DE 2912604C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
conveyor belt
conveyor belts
machine according
conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE2912604A
Other languages
English (en)
Other versions
DE2912604A1 (de
Inventor
Manfred Dipl.-Ing. 3320 Salzgitter Kayß
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2912604A priority Critical patent/DE2912604C2/de
Priority to EP80101474A priority patent/EP0017097B1/de
Priority to US06/132,985 priority patent/US4355741A/en
Publication of DE2912604A1 publication Critical patent/DE2912604A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2912604C2 publication Critical patent/DE2912604C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B1/00Packaging fluent solid material, e.g. powders, granular or loose fibrous material, loose masses of small articles, in individual containers or receptacles, e.g. bags, sacks, boxes, cartons, cans, or jars
    • B65B1/04Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles
    • B65B1/18Methods of, or means for, filling the material into the containers or receptacles for filling valve-bags

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Füllen von Ventilsäcken mit mindestens einem Förderband zum Zuführen des abzusackenden Gutes in das ins Sackventil führende Füllrohr.
Bei einer bekannten Maschine der genannten Art ist das Förderband ein Element eines Schleuderband-Füllelementes und wirkt hierbei mit einem Schwungrad zusammen, das außen U-förmig ausgebildet ist. Das Schwungrad liegt dabei mit seinem äußeren Umfang gegen das Schleuderband an, so daß ein geschlossener Förderkanal gebildet wird. Schleuderband und Schwungrad werden mit hoher Geschwindigkeit angetrieben und beschleunigen das abzufüllende Gut im Förderkanal, das dann im Freistrah] durch das Füllrohr hindurch in den Sack gefördert wird. Füllmaschinen dieser Art werden eingesetzt für die Abfüllung von Füllgütern griesiger bis stückiger Struktur, beispielsweise von feineren Produkten, etwa in der Art von Weißzucker über Düngemittelgranulate bis zu Futtermittel- oder Schnitzelpreßlingen (US-PS 19 79 483 und 26 05 990).
Bei Füllmaschinen mit Schleuderband-Füllelement ist eine mechanische Beanspruchung des Füllgutes unvermeidlich. Darüber hinaus besteht auch die Gefahr der Entmischung, wenn Füllgüter abgefüllt werden, die mit Körnungen unterschiedlicher Masse anfallen. Schließlich ist abdichtungsmäßig der Übergang zwischen dem Schleuderband-Füllelement und dem Füllrohr problematisch.
Bei Füllmaschinen mit Schleuderband-Füllelement ist es weiter bekannt, das abzufüllende Gut dem Schleuderband-Füllelement über' einen Trichter mit einem vieleckigen Querschnitt zuzuführen, der mit gegenüberliegenden Wandungen versehen ist, auf denen jeweils ein nach unten laufendes Trumm eines Förderbandes geführt ist, das oben und unten über außerhalb des Trichters liegende Rollen geführt ist (US-PS 19 79 483). Mittels der Förderbänder soll dabei der Gutstrom im Querschnitt reduziert und gleichzeitig beschleunigt werden.
Es sind weiter Füllmaschinen bekannt, bei denen das Füllgut bis annähernd zur Füllrohrmündung mittels einer Förderschnecke transportiert wird. Auch derartige Förderschnecken führen zwangsläufig zu mechani scher Belastung des Füllgutes. Sie sind darüber hinaus bei schleifenden Gütern einem erheblichen Abrieb unterworfen. Darüber hinaus ist die Leistung der Förderschnecke einmal dadurch begrenzt, daß der Einzelquerschnitt des Sackes und damit der Querschnitt des Füllrohres vorgegeben ist und die Schnecke konstruktionsbedingt einen nicht unerheblichen Teil dieses Que: schnittes einnimmt. Zum anderen ist die Schneckengeschwindigkeit durch die mechanische Einwirkung der Schnecke auf das Gut begrenzt.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Füllmaschine zu schaffen, mit der das Gut mit hoher Leistung und nahezu ohne mechanische Beanspruchung abfüllbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß das Förderband oder die zusätzlichen Förderbänder so angeordnet sind, daß jeweils ihre stromabwärtige Umlenkung im vorderen Bereich der Füllrohrmündung liegt und auch jeweils das rücklaufende Trumm des Förderbandes innerhalb des Füllrohres verläuft und daß sich das im Füllrohr auf einer Führungsplatte gleitende Förderband mit seinem stromaufwärtigen Ende bis wenigstens zur Hinterkante des Einlauftrichters erstreckt.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen herausgestellt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einigen Ausführungsbeispielen veranschaulicht und im nachste henden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben.
so F i g. 1 zeigt im Querschnitt schematisch das Füllelement einer Sackfüllmaschine gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt einen Schnitt längs der Linie H-II in Fig. 1.
Fig.3 bis 8 zeigen alternative Ausführungsmöglichkeiten der Anordnung der Förderbänder im Füllrohr und der Querschnittsformen des Füllrohres.
F i g. 9 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der Füllstation einer Sackfüllmaschine.
Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform mit einem senkrecht angeordneten Füllrohr.
In Fi g. 1 ist ein Füllelement 2 dargestellt mit einem Fülltrichter 4, an den sich horizontal ein Füllrohr 6 anschließt, auf das in üblicher Weise ein Ventilsack zum Füllen aufsteckbar ist. Der Boden des Fülltrichters 4 wird durch ein Förderband 10 gebildet, das sich mit seinem stromabwärtigen Ende bis zur Vorderkante des Füllrohres 6, d. h. bis zu dessen Mündung 12 erstreckt. Das Förderband 10 ist auf einer Metallplatte 14 geführt
und am stromabwärtigen Ende um eine gerundete Kante 15 der Metallplatte 14 herumgeleitet Am stromaufwärtigen Ende erstreckt sich das Förderband Id bis über die Rückwand 16 und ist dort um eine Antriebsrolle 18 herumgeführt An der Unterseite der Metallplatte 14 ist das Förderband um eine Spannrolle 20 herumgeführt, die den rücklaufenden Trumm 22 des Förderbandes einmal parallel zur Unterseite der Metallplatte 14 hält und zum anderen in Pfeilrichtung verstellbar ist, um die Spannung des Förderbandes einzustellen, falls eine solche Spannmöglichkeit nicht in der Lagerung des Antriebsmotors für die Antriebsrolle 18 vorgesehen ist Wie in Fig.2 dargestellt, ist die Metallplatte innerhalb des Füllrohres 6 angeordnet, und zwar so, daß sie gegen clessen'Seitenwände anliegt Sie kann durch Schrauben gehaltert werden, die durch die geraden Abschnitte der Seitenwände des Füllrohres hindurchgeführt sind. Das Förderband kann ein mit einem Polyurethan beschichtetes oder imprägniertes Gewebeband sein mit einer Wandstärke, beispielsweise zwischen 0,8 und 1,5 mm. Derartige Bänder haben eine hohe Elastizität und einen geringen Reibungskoeffizienten, so daß sie ohne Rollenlagerung um kleine Radien herumführbar sind. Solche Bänder arbeiten noch zuverlässig mit halbkreisförmigen Umlenkungen mit einem Radius von 3 mm. Die Führungsplatte 14, die vorzugsweise aus poliertem Chromnickelstahl besteht, braucht damit also nur eine Dicke von 6 mm zu haben.
Das Förderband ist mit Geschwindigkeiten bis 2 m/s antreibbar und fördert das in dem Trichter 4 anfallende Gut dementsprechend mit hoher Förderleistung in den auf das Füllrohr 6 aufgesteckten Ventilsack 8. Das Gut ruht bei dieser Ausführungsform zu seinem überwiegenden Teil auf dem in Richtung zur Füllrohrmündung laufenden Förderband. Eine Reibung tritt nur außerhalb des Schüttkegels gegenüber der Seitenwand des Füllrohres auf. Das Gut wird somit ohne mechanische Beanspruchung bis zur Mündung in sich ruhend transportiert. Das Gut wird also nur in vernachlässigbarem Umfang mechanisch beansprucht. Aufgrund des 4" ruhenden Transportes erfolgt auch keine Entmischung.
Bei Gütern mit abreibenden Eigenschaften kann eine Reinigung der Förderbandunterseite im Bereich zwischen der Spannrolle 20 und der Antriebsrolle 18 erreicht werden, beispielsweise durch ein Saugrohr 24, das in diesem Zwischenraum eingeführt ist, die gegebenenfalls durch eine Bürste oder dergleichen ergänzt werden kann. Der Zwischenraum läßt sich selbstverständlich auch durch eine weitere Umlenkrolle für diesen Zweck erweitern. so
In der Zeichnung ist das Füllrohr mit dem Fülltrichter fest verbunden dargestellt. Bei Füllmaschinen mit Verwiegung kann das Füllrohr vom Fülltrichter getrennt ausgebildet sein. Dabei kann die Führungsplatte 14 für das Förderband 10 im Trennbereich gleichfalls unterbrochen sein.
Bei besonders empfindlichen Gütern kann es zweckmäßig sein, die gesamte Gutmasse auf dem Förderband abzustützen und somit jegliche Reibung mit feststehenden Wänden im Bereich des Füilrohres zu ω vermeiden. Eine solche Ausführung ist in Fig.3 dargestellt. Das Füllrohr 26 hat hier einen V-förmigen Boden mit den beiden Bodenabschnitten 28, auf denen jeweils ein Förderband 30 geführt ist. Die beiden Bodenabschnitte 28 gehen im Bereich ihrer Verbindung in einen Steg 33 über. Die gesamte Anordnung ist durch einen Füllrohrmantel 32 eingeschlossen, dessen oberer Abschnitt 34 gebogen sein kann. Bei dieser Ausführung liegt das gesamte Gutgewicht auf den beiden Förderbändern. Die unten liegenden Ränder der Förderbänder können auf der Innenseite gegen eine Führungsleiste 36 anliegen. Auch auf der Außenseite dei Bodenplatten können entsprechende Führungsleisten vorgesehen werden.
In Weiterentwicklung der Ausführungsform nach Fig.3 kann der Förderquerschnitt 38 des hier im wesentlichen dreieckförmig ausgebildeten Füllrohres 40 auch auf seiner Oberseite mit einem Förderband 42 versehen sein. Das Gut in dem Füllquerschnitt 38 ist damit allseitig durch sich in Förderrichtung fortbewegende Wände eingeschlossen. Bei dieser Ausführungsform kann beispielsweise das obere Förderband auch so ausgebildet sein, daß eine gewisse Kompression des Gutes erzielt wird. Zu diesem Zweck kann das Förderband 42 an seinem stromaufwärtigen Ende über einen Teilbereich konvergierend zu den übrigen Förderbändern geführt sein.
Die gleiche Wirkung, wie sie bei der Ausführungsform nach F i g. 3 erzielt wird, wird bei der Ausführungsform nach Fig. 5 erreicht. Das Füllrohr 44 hat hier einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt. Am Boden ist eine Führungsplatte 46 angeordnet analog der Führungsplatte 14 bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 und 2. Die Führungsplatte 46 bildet hier den Steg eines U-förmigen Querschnittes mit Schenkeln 48, die wiederum als Führungsplatten ausgebildet sind, auf denen jeweils seitliche Förderbänder 50 geführt sind. Die seitlichen Führungsplatten 48 können, wie dargestellt, rechtwinklig zur Bodenplatte 46 liegen, sie können aber auch nach außen oder innen geneigt sein. Die Ausführungsform nach F i g. 5 hat den Vorteil, daß für einen gegebenen Umfang, der im allgemeinen durch die Einfüllöffnung eines Papierbeutels, beispielsweise durch die Ventilöffnung gegeben ist, ein gegenüber der Ausführungsform nach den F i g. 3 und 4 größerer Förderquerschnitt erzielbar ist.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 6 ist analog der Ausführungsform nach Fig.4 der Förderquerschnitt allseitig durch Förderbänder eingeschlossen. Das Füllrohr 52 ist hier wiederum quadratisch.
Förderbänder der oben erwähnten Art sind in hohem Maße elastisch und lassen sich auch um gekrümmte Kanten herumführen. So ist es beispielsweise möglich, die Führungsplatte bei der Ausführungsform nach F i g. 1 im Querschnitt nach unten gekrümmt auszubilden, um auf diese Weise zu günstigeren Füllrohrquerschnitten zu kommen. Aufgrund der hohen Elastizität des Förderbandes kann die Führungsplatte, wie in F i g. 7 dargestellt, auch U-förmig mit einem halbkreisförmigen Boden ausgebildet sein. Die Formgebung des Querschnittes des Förderbandes 54 ist hier bestimmt durch die Umlenkkante am vorderen Ende der Führungsplatte 56. Die aufrechten Schenkel der Führungsplatte 56 können im Bereich des Fülltrichters nach außen divergierend ausgebildet sein, und zwar derart, daß die Führungsplatte im Bereich des hinteren Endes des Fülltrichters im wesentlichen eben ausgebildet ist, so daß das Förderband über eine zylindrische Antriebsrolle antreibbar ist. Das rücklaufende Trumm läßt sich durch entsprechende Führungs- und Spannrollen entsprechend führen.
In Weiterentwicklung der Ausführungsform nach Fig. 7 könnte, wie in Fig.8 dargestellt, die Führungsplatte 58 im Bereich des Füllrohres 60 auch rohrförmig ausgebildet sein, wobei im oberen Bereich ein Schlitz 62 anzuordnen wäre. Auch dieses Profil der Stützplatte 58
ließe sich dann zum hinteren Umlenkende des Förderbandes hin kontinuierlich zu einer flachen Platte entwickeln.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 9 ist ein Füllrohr 64 vorgesehen, das im Querschnitt beispielsweise einen im wesentlichen quadratischen Querschnitt haben kann, also beispielsweise einen Querschnitt haben kann entsprechend den Ausführungsformen nach F i g. 5 und 6. Über dem Boden des Füllrohres 64 läuft ein unteres Förderband 66 auf einer Führungsplatte 68. Die Anordnung entspricht im wesentlichen der nach F i g. 1. Es ist eine Antriebsrolle 70 und eine Umlenkrolle 72 vorgesehen, die wiederum gleichzeitig als Spannrolle dienen kann.
Von einer Einlauföffnung 74 führt ein schräger Zulaufschacht 76 in das hüllrohr 64. Dieser Zulaufschacht ist an seiner Rückseite durch eine Führungsplatte 78 begrenzt, über die ein Förderband 80 mit Antriebsrolle 82 und Umlenkrolle 84 geführt ist. Das unten liegende Ende ist mit der abgerundeten Umlenkkante 86 versehen. Die obere Seite des Zulaufschachtes 76 ist durch eine Führungsplatte 90 begrenzt, die hier winkelförmig ausgebildet ist und sich mit einem Schenkel 91 im Bereich der Oberseite des Füllrohres 64 bis zu dessen vorderem Ende erstreckt. Um die Führungsplatte 90 herum ist ein Förderband 88 herumgeführt, das im Bereich des Scheitels 92 der Führungsplatte 90 über zwei Umlenkrollen 94 geführt ist und in diesem Bereich eine Antriebsrolle % umschlingt.
Bei dieser Ausführungsform wird das Gut bereits im Bereich des schrägen Zuführschachtes 76 von den gegenüberliegenden Förderbändern 80 und 88 erfaßt und auf diese Weise dem horizontalen Abschnitt zugeführt, der im Bereich des Füllrohres 64 durch die Förderbänder 66 und 88 begrenzt ist. Bei dieser Ausführungsform kann der Zulaufschacht 76 beispielsweise in Förderrichtung konvergierend ausgebildet sein. Diese Konvergenz kann dabei fest eingestellt sein. Es ist aber auch möglich, beispielsweise das Förderband 80 schwenkbar anzuordnen.
Eine Konvergenz der Förderbänder innerhalb des Zulaufschachtes 76 kann alternativ auch dadurch erzielt werden, daß die beiden Schenkel 91, 93 der Führungsplatte 90 in ihrem Scheitelpunkt 92 gelenkig miteinander verbunden werden, wobei dann der schräg aufwärts gerichtete Schenkel 93 um dieses Gelenk schwenkbar gemacht werden kann, so daß damit der Einzugswinkel zwischen den Förderbändern im Zulaufschacht 76 verstellbar ist.
Die Konvergenz der beiden durch die Förderbänder gebildeten Begrenzungswände des Zulaufschachtes 76 wird im übrigen einen Zwangseinzug hervorrufen, durch den die Förderwirkung durch das Füllrohr verbessert wird und es möglich wird, auch leicht klebrige Güter einzuziehen und zu fördern.
Bei schlecht fließenden Füllgütern kann es darüber hinaus zweckmäßig sein, in einem oberhalb des Anschlußflansches 98 liegenden Füllbunker oder Zwischenbunker auf dem Bunkerboden in Richtung auf die öffnung 74 fördernde Förderbänder 100, 102 anzuordnen, die entweder horizontal oder aber unter einem Winkel zum Einlauf 74 hin geneigt sein können. Über diese gegenläufigen Förderbänder wird ein gleichmäßiger Austrag aus dem vorgeschalteten Bunker erzielt und bei Stoffen, bei denen eine Entmischung zu befürchten ist, diese Entmischung verhindert. Die beiden Förderbänder 100 und 102 können gleichzeitig dazu dienen, den Einlaufquerschnitt einzustellen. Zu diesem Zweck kann wenigstens eins der Förderbänder in Längsrichtung verstellbar ausgebildet sein, wie durch den Doppelpfeil am Förderband 102 angedeutet.
Zusammenfassend kann über die erfindungsgemäßen Förderbänder, deren Anordnung und Neigung zueinander in weitem Umfang die Förderung des Füllgutes durch das Füllrohr bei Sackfüllmaschinen auf das jeweilige Gut optimal eingestellt werden. Es lassen sich auf diese Weise auch Güter absacken, die mit den bekannten Füllvorrichtungen nicht in Säcken abfüllbar sind.
In Fig. 10 ist eine Ausführungsform mit einem senkrecht nach unten gerichteten Füllrohr 104 dargestellt. Unterhalb der in einem Flansch 108 ausgebildeten Einfüllöffnung 106 sind hier zwei gegenläufig angetriebene Förderbänder 110, 112 vorgesehen, die auf Führungsplatten 114,116 laufen und mit Führungsrollen und Spannrollen versehen sind. Die den Zulaufschacht 118 quer zur Ebene der Förderbänder begrenzenden Wände können feststehend ausgebildet sein. Es ist aber auch möglich, den Zulaufschacht mit drei oder vier Bändern und dann mit einem Querschnitt etwa entsprechend den Querschnitten der Fig.4 und 6 auszubilden. Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 weist der Zulaufschacht 118 wiederum zum Auslaufende hin eine Konvergenz auf.
Auch hier können oberhalb des Anschlußflansches 108 im Boden eines Zwischenbunkers oder dergleichen in Richtung auf die Einlauföffnung 106 fördernde Förderbänder analog den Förderbändern 100 und 102 in F i g. 9 angeordnet sein.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Füllen von Ventilsäcken mit mindestens einem Förderband zum Zuführen des abzusackenden Gutes in das ins Sackventil führende Füllrohr, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (10,30,50,66) oder die zusätzlichen Förderbänder (88) so angeordnet sind, daß jeweils ihre stromabwärtige Umlenkung (15) im vorderen Bereich der Füllrohrmündung (12) liegt und auch jeweils das rücklaufende Trumm (22) des Förderbandes innerhalb des Füllrohres verläuft und daß sich das im Füllrohr (6,64,104) auf einer Führungsplatte (14) gleitende Förderband (10,30,50,66) mit seinem stromaufwärtigen Ende bis wenigstens zur Hinterkante (16) des Einlauftrichers (4) erstreckt.
2. Sackfüllmaschine nach Anspruch 1, bei dem wenigstens zwei Förderbänder vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderbänder (30, 50) über unterschiedliche Querschnittswandflächen des Füllrohres (26,40,44,52) geführt sind.
3. Sackfüllmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr (64, 104) einen im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist und daß dabei an zwei gegenüberliegenden Wandflächen (68,91) Förderbänder (66,88,110,112) geführt sind.
4. Sackfüllmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllrohr (64) mit einem schrägen Zulaufschacht (76) versehen ist, auf dessen unterer und oberer Wand (78, 93) ein Förderband (80,88) geführt ist.
5. Sackfüllmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die oberen Wände (91,93) des Füllrohres (64) und des Zulaufschachtes (76) ein durchgehendes Förderband (88) vorgesehen ist.
6. Sackfüllmaschine nach einem der vorhergehen den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (10) am stromabwärtigen Ende jeweils um eine gerundete Endkarte (15) der Führungsplatte (14) umgelenkt ist.
DE2912604A 1979-03-29 1979-03-29 Sackfüllmaschine Expired DE2912604C2 (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2912604A DE2912604C2 (de) 1979-03-29 1979-03-29 Sackfüllmaschine
EP80101474A EP0017097B1 (de) 1979-03-29 1980-03-20 Sackfüllmaschine
US06/132,985 US4355741A (en) 1979-03-29 1980-03-24 Sack-filling machine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2912604A DE2912604C2 (de) 1979-03-29 1979-03-29 Sackfüllmaschine

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2912604A1 DE2912604A1 (de) 1980-10-02
DE2912604C2 true DE2912604C2 (de) 1983-12-01

Family

ID=6066867

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2912604A Expired DE2912604C2 (de) 1979-03-29 1979-03-29 Sackfüllmaschine

Country Status (3)

Country Link
US (1) US4355741A (de)
EP (1) EP0017097B1 (de)
DE (1) DE2912604C2 (de)

Families Citing this family (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3102552A1 (de) * 1981-01-27 1982-10-21 Werner 2082 Tornesch Czepluch "vollautomatische vorrichtung zum verpacken von stueckigen guetern, insbesondere von leicht empfindlichen fruechten und von schokoladenhohlkoerpern"
GB2227989B (en) * 1989-02-08 1993-02-03 Ronald John Improvements in or relating to a volumetric feeder of particulate solids
US6484870B2 (en) * 2000-06-14 2002-11-26 John N. Bohnker Dual belt conveyor system
SG11201707578TA (en) 2015-03-31 2017-10-30 Fisher & Paykel Healthcare Ltd A user interface and system for supplying gases to an airway
SG10202101375QA (en) 2016-08-11 2021-03-30 Fisher & Paykel Healthcare Ltd A collapsible conduit, patient interface and headgear connector

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1614378A (en) * 1926-07-17 1927-01-11 Micka Ferdinand Compression feeding device
US1979483A (en) * 1932-01-16 1934-11-06 St Regis Paper Co Bag filling apparatus
US2605990A (en) * 1946-09-12 1952-08-05 St Regis Paper Co Apparatus for filling valve bags
DE812896C (de) * 1949-01-27 1951-09-06 Verpackungsbedarf G M B H Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Ventilsaecken
DE826425C (de) * 1949-10-23 1952-01-03 Wilhelm Meininghaus In seiner Nutzlaenge verstellbares Foerdermittel
DE1461862A1 (de) * 1964-09-25 1969-02-20 Feldmuehle Ag Verfahren und Vorrichtung zum Fuellen von Verpackungen
BE759649A (fr) * 1970-02-19 1971-04-30 Kornylac Co Transporteur a courroie sans fin
CH536185A (de) * 1971-03-24 1973-04-30 Fahrni Peter Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Plattenformlingen oder einzelner Schichten solcher Formlinge durch Aufstreuen von losen Teilchen

Also Published As

Publication number Publication date
DE2912604A1 (de) 1980-10-02
US4355741A (en) 1982-10-26
EP0017097A1 (de) 1980-10-15
EP0017097B1 (de) 1982-05-19

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2136400C3 (de) Förderer mit einem Paar von flexiblen, mit derselben Geschwindigkeit kontinuierlich angetriebenen endlosen Bändern
DE3402085C2 (de) Austrag- und Dosiervorrichtung, insbesondere für klumpenbildendes Futter, wie Grassilage oder dergleichen
DE3934040A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum betreiben einer speiseeinrichtung fuer fasermaterial, z. b. kastenspeiser
DE3813331A1 (de) Steilfoerderer-vorrichtung
DE2537121B2 (de) Vorrichtung zum Führen und Zentrieren eines Förderbandes in einer Rundballenpresse
DE2051995A1 (de) Steilförderer
DE2912604C2 (de) Sackfüllmaschine
EP3760322B1 (de) Dosierförderer zum fördern und dosieren eines feststoffgemisches
DE69816754T2 (de) Landwirtschaftliche Maschine mit Aufzugsystem
DE2709273A1 (de) Foerdervorrichtung fuer schuettgut
DE2840016B1 (de) Sortiermaschine,insbesondere zur Quadratsortierung von landwirtschaftlichen Produkten
DE3706008C2 (de)
DE3040946A1 (de) Futtermischeinrichtung
DE2544279B2 (de) Austragvorrichtung
CH685547A5 (de) Vorrichtung zum Transportieren von mittels einer Füllmaschine gefüllten Säcken.
DE2804700C2 (de) Vorrichtung zum Einfüllen von stückigem Gut, insbesondere Früchten, in Behälter, wie Beutel, Säcke o.dgl.
DE3327864A1 (de) Umhuellter bandfoerderer
CH638154A5 (de) Vorrichtung zur abgabe des gutes aus einer sammelkammer, insbesondere fuer schuettgut.
AT502181B1 (de) Aufgabeschurre für ein förderband
EP4467473A1 (de) Verteilungsvorrichtung
DE2064609A1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von Schüttgut aus Öffnungen
DE19727373A1 (de) Einrichtung zum Transportieren von im wesentlichen schüttförmigen Gütern, insbesondere Plattenband
DE2134578C3 (de) Vorrichtung zum Herstellen eines liegenden, geraden Stranges aus landwirtschaftlichem Erntegut, insbes. Feldfutter
DE2035557A1 (de) Forderer mit einem um seine Langsachse drehbaren Korper
DE4302962A1 (de) Vorrichtung zum Austragen von Schüttgut

Legal Events

Date Code Title Description
OAP Request for examination filed
OD Request for examination
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee