DE290660C - - Google Patents

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DE290660C
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valve body
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das für die Gasführung im Patent 273038 vorgesehene Dreiwegeventil erreicht wegen der Stärke der Leitungsrohre außerordentlich große Abmessungen. Der Ventilkörper pflegt einen Durchmesser von etwa einem halben Meter zu haben.
Es liegt auf der Hand, daß bei solchen Abmessungen die der Dichtung dienenden Reibungsflächen sehr groß werden, so daß es leicht geschehen kann, daß der Ventilkörper sich festsetzt. Wenn diese Gefahr auch während des Betriebes geringer ist, weil der von den Gasen mitgeführte, dünnflüssige Teer bis zu einem gewissen Grade ein Schmiermittel abgibt^ so wird die Gefahr der Festsetzung größer, wenn, wie es häufig vorkommt, das Ventil längere Zeit unbenutzt bleibt, also erkaltet.
Die Erfindung bezweckt, hier Wandel zu schaffen und sieht zu diesem Zweck eine Ausbildung des Ventils derart vor, daß die Reibungsflächen auf ein für die Abdichtung notwendiges Mindestmaß zurückgeführt werden. Es geschieht dies dadurch, daß der Ventilkörper nur noch an seinem Umfang gegen das Ventilgehäuse dichtende Anlage findet. Die Seitenwände des Ventilkörpers hingegen treten gegen die Gehäusedeckel zurück.
Weiterhin ist das Dreiwegeventil so eingerichtet, daß ein Lösungsmittel, welches zur Auflösung oder Verflüssigung der Verkrustung dienen soll, so in das Gehäuse eingeführt werden kann, daß es' den Ventilkörper und die gegen ihn freiliegenden zugehörigen Teile der Gehäusewandungen umspült.
In der Zeichnung ist die Einrichtung an einem Beispiel wiedergegeben.
Fig. ι zeigt einen senkrechten Längsschnitt nach der Schnittlinie C-D, und
Fig. 2 einen Querschnitt nach der gebrochenen Schnittlinie A -B.
In dem Ventilgehäuse α bewegt sich, von der Welle c getragen, der Ventilkörper b. Die Bewegung wird vermittels der Kurbel d und eines Schneckenantriebes herbeigeführt. Das Ventilgehäuse α ist durch die beiden Deckel e abgedeckt. Der Ventilkörper b tritt mit seinen Stirnseiten f. gegen diese Deckel zurück und findet lediglich an seinem Umfang g dichtende Anlagefläche gegen das Ventilgehäuse a.
Um den Ventilkörper möglichst leicht zu gestalten, sind Ausnehmungen h, i und k vorgesehen, die für die Gasführung keine Bedeutung haben; zu dieser dient vielmehr nur die Ausnehmung I. Auch die Hohlräume m und η sind der Gewichtserleichterung wegen vorgesehen; sie dienen aber auch gleichzeitig dazu, den Verkehr zwischen den beiden von den Deckeln e gegen den Ventilkörper b gebildeten Hohlräumen zu vermitteln.
In diese letzteren Hohlräume münden die
*) Früheres Zusatzpatent 289916.
Stutzen ο und p, die für den Ein- bzw. Austritt eines Lösungsmittels, am besten Dampf, vorgesehen sind. Der Dampf umströmt auf diese Weise vollständig den Ventilkörper, so daß das Ventil in allen Teilen vom Lösungsmittel oder dessen Wärme ergriffen und die Verkrustung im wesentlichen beseitigt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung für die Führung der Gase in den Rohrleitungen bei Kohlendestillationsanlagen nach Patent 273038, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Ventilkörper in seinen Seitenflächen (f) gegen die Gehäusedeckel (e) zurücktritt und nur noch am Umfang (g) gegen den Gehäusekörper dichtend anliegt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die durch Hohlräume (m, n) miteinander verbundenen, von den Gehäusedeckeln (e) und den Ventilkörper-Stirnwänden (f) eingeschlossenen Zwischenräume Ein- und Auslaßöffnungen (0, f) münden, welche dem Durchfluß eines Lösungsmittels zur Gangbarmachung des verkrusteten Ventils dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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US3956073A (en) * 1973-08-30 1976-05-11 Wilputte Corporation Coke oven gas and liquor collecting apparatus

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